Musikalische Eröffnung der Festveranstaltung 2025

Festveranstaltung am Schillertag

Im feierlichen Rahmen werden die Promovierten des letzten akademischen Jahres geehrt und die Promotionspreise und der Rowena-Morse-Preis der Universität Jena verliehen
Musikalische Eröffnung der Festveranstaltung 2025
Foto: Nicole Nerger
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Veranstaltungseckdaten

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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Festveranstaltung
Ort
Universitätshauptgebäude
Fürstengraben 1, Aula
07743 Jena
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Organisiert von
Graduierten-Akademie
Kontakt
Judith Malsam
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierearmer Zugang
ja
Öffentlich
ja
Anmeldung erforderlich
ja

Auf der Festveranstaltung werden die Promovierten des akademischen Jahres 2024/25 geehrt und die Promotionspreise sowie der Rowena-Morse-Preis übergeben.

Programm

14:00 Uhr
Musikalische Eröffnung

Grußwort
Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Universität Jena

Festvortrag
"Wiedergewinnung von Zukunftsoffenheit. Bilder als Impulse sozialen Imaginierens"
Prof. Dr. Johannes Grave (Professur für Neuere Kunstgeschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Musikalisches Zwischenspiel

Würdigung der Doktorinnen und Doktoren der teilnehmenden Fakultäten

Preisverleihungen

  • Promotionspreise der Universität Jena
  • Rowena-Morse-Preis der Universität Jena

Vortrag eines Promotionspreisträgers

Preisverleihung

Fotowettbewerb "Hut ab!"

Förderpreis "Geschlechteraspekte im Blick"

Musikalischer Abschluss

16:00 Uhr
Empfang des Oberbürgermeisters

Festvortrag 

Prof. Dr. Johannes Grave

Foto: Anne Günther (Universität Jena)

"Wiedergewinnung von Zukunftsoffenheit. Bilder als Impulse sozialen Imaginierens"
Prof. Dr. Johannes Grave

Unter dem Eindruck multipler Krisen scheinen sich in unserer Gegenwart Handlungsspielräume zu verengen und Zukunftsszenarien zu verdüstern. Die lange Zeit verbreitete Vorstellung, dass wir einer besseren Zukunft entgegenblicken, ist fragwürdig geworden. Wie lässt sich unter diesen Umständen Freiraum für positive Zukunftsvisionen gewinnen? Mit Fragen dieser Art befasst sich der neue Jenaer Exzellenzcluster "Imaginamics". Der Vortrag wendet den Blick zurück auf die Zeit vor 200 Jahren, als die Restauration die bestehende Ordnung als alternativlos darstellte. Bilder boten in dieser Situation Möglichkeiten, Spielräume des Denkens und Imaginierens zurückzugewinnen.

Zur Person:

Johannes Grave ist nach Tätigkeiten in Basel, Paris und Bielefeld seit 2019 Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er hat mehrere Buchpublikationen u. a. zu Caspar David Friedrich, Goethe, Giovanni Bellini und zur Architekturdarstellung in der italienischen Frührenaissance vorgelegt. Er ist Sprecher des Exzellenzclusters „Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining“ und wurde er 2020 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet.