Mehr Sicherheit für Jira, Confluence und den Service-Desk: Einführung der Mehrfaktorauthentifizierung

Mehr Sicherheit für Jira, Confluence und den Service-Desk: Einführung der Mehrfaktorauthentifizierung

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Mehr Sicherheit für Jira, Confluence und den Service-Desk: Einführung der Mehrfaktorauthentifizierung

Ab 16. April steht für die produktiven Atlassian-Dienste des Universitätsrechenzentrums eine Anmeldung mit Mehrfaktorauthentifizierung (MFA) zur Verfügung. Die Nutzung ist zunächst freiwillig, wird jedoch allen Nutzern empfohlen, um den Schutz der eigenen Zugänge deutlich zu erhöhen.

Kurz erklärt: Mehrfaktorauthentifizierung

Bei der Mehrfaktorauthentifizierung wird die Anmeldung zusätzlich zum Paßwort durch einen zweiten Faktor abgesichert.

Neben Loginkennzeichen und Paßwort wird ein zeitlich begrenzter Einmalcode abgefragt, der über eine Authenticator-App auf dem Smartphone erzeugt wird.

Der Code ist jeweils nur kurze Zeit gültig. Selbst wenn ein Paßwort bekannt wird, ist ohne den zusätzlichen Einmalcode keine Anmeldung möglich.

Nutzung zunächst für Atlassian-Dienste

Die MFA-Anmeldung wird zunächst für folgende Dienste bereitgestellt:

  • Jira
  • Confluence
  • Service-Desk
  • Die Anmeldung erfolgt über Single Sign On (SSO). Nach erfolgreicher Anmeldung können mehrere angebundene Anwendungen innerhalb einer Sitzung genutzt werden, ohne sich erneut anmelden zu müssen.

    Zentrale SSO-Infrastruktur des HS-ITZ

    Die Authentifizierung erfolgt über die zentrale SSO-Plattform

    https://sso.hs-itz.deExterner Link

    Diese wird auf Infrastruktur des Thüringer Hochschul-IT-Zentrums (HS-ITZ) betrieben. Perspektivisch soll diese Infrastruktur auch von weiteren Thüringer Hochschulen genutzt werden.

    Da die Anmeldung über diese zentrale Plattform erfolgt, kann sich das Erscheinungsbild der Anmeldeseite von den bisher bekannten Loginseiten der Universität unterscheiden.

    Zentrale Lösung statt Atlassian-interner MFA

    Bei der eingeführten MFA handelt es sich nicht um eine Atlassian-interne Sicherheitsfunktion, sondern um eine zentrale Authentifizierungslösung des Rechenzentrums bzw. des HS-ITZ.

    Der Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, daß die MFA künftig auch für weitere universitäre Dienste genutzt werden kann. Die jetzige Einführung für die Atlassian-Anwendungen stellt somit einen ersten Schritt dar.

    Einrichtung der MFA

    Für die Nutzung der MFA ist einmalig erforderlich:

    • Installation einer Authenticator-App auf dem Smartphone
    • Einrichtung der Zweifaktorauthentifizierung im SSO-Portal
    • Sicherung der Wiederherstellungscodes

    Eine Einrichtungsanleitung wird derzeit erstellt und rechtzeitig vor der Einführung bereitgestellt.