Buchankündigung: "Aufklärung als soziale Imagination"
Aufklärung ist ein historisches Phänomen und zugleich eine bis heute wirkmächtige soziale Imagination. Um ihre Attraktivität zu verstehen, richtet dieser Band den Blick auf die kollektiv geteilten Vorstellungsbilder der Aufklärung.
Das Cover zum Buch "Aufklärung als soziale Imagination"
Illustration: Robert Neubecker
Meldung vom:
Aufklärung als soziale Imagination: Theorieskizze und interdisziplinäre Studien, hrsg. von Daniel Fulda, Adriana Markantonatos und Samuel Strehle (Reihe: Laboratorium Aufklärung, Band 41). Paderborn: Brill/Fink 2026.
Was stellen wir uns vor, wenn wir von Aufklärung sprechen, und welche konkreten Vorstellungsbilder verbinden wir damit? Aufklärung ist ein historisches Phänomen und zugleich eine bis heute wirkmächtige soziale Imagination. Um ihre Attraktivität zu verstehen, richtet dieser Band den Blick auf die kollektiv geteilten Vorstellungsbilder der Aufklärung. Er untersucht, mit welchen Mitteln sie erzeugt wurden und werden, wie sie kulturelle Orientierung stiften und wie sie gemeinsame Handlungs- und Denkräume eröffnen. Die Beiträge aus Geschichts-, Kultur- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Soziologie beziehen sich sowohl auf die Formationsphase der Aufklärung im 18. Jahrhundert als auch auf ausgewählte Stationen ihrer Wirkungsgeschichte. Aufklärung als soziale Imagination zu analysieren, ermöglicht neue Erkenntnisse über ihre Entstehung und ihren Durchsetzungserfolg, aber auch über die ästhetischen Qualitäten und Dynamiken der beteiligten Bilder und Texte, Medien und Praktiken.
Das Buch ist unter folgendem LinkExterner Link ab sofort im Open Access (sowie als Printexemplar) verfügbar.