Universität Jena und LEG bündeln Kräfte für internationales Standortmarketing
Memorandum of Understanding stärkt Thüringens Sichtbarkeit als Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandort
Uni-Präsident Prof. Dr. Andreas Marx (l.) und LEG-Geschäftsführer Andreas Krey mit der unterzeichneten Absichtserklärung
Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)
Meldung vom: | Verfasser/in: Katja Bär
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Die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) bündeln ihre internationalen Aktivitäten. Mit einem am 9. Juni 2026 unterzeichneten Memorandum of Understanding wollen beide Partner Thüringen weltweit als attraktiven Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandort positionieren. Ziel ist es, internationale Talente, Fachkräfte, Forschende und Unternehmen für den Freistaat zu gewinnen sowie neue Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft anzustoßen. Dafür sollen bestehende internationale Netzwerke gemeinsam genutzt und neue Aktivitäten in wichtigen Zielregionen entwickelt werden.
Gemeinsame Stärken für Thüringen nutzen
Die Universität Jena bringt ihre internationale Forschungsstärke, ihre weltweiten wissenschaftlichen Netzwerke und ihre Rolle als renommierter Studienstandort und Innovationszentrum in die Zusammenarbeit ein. Die LEG verfügt über langjährige Erfahrung im internationalen Standortmarketing, im Aufbau von Unternehmensnetzwerken und in der Begleitung von Investitions- und Ansiedlungsprojekten.
An der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und regionaler Entwicklung sehen beide Partner großes Potenzial. Geplant sind unter anderem Pitch-&-Match-Veranstaltungen, »Science meets Industry«-Abende sowie gemeinsame Weiterbildungsangebote. Zudem sollen neue internationale Kooperationen in Forschung, Entwicklung und Innovation angebahnt und der Austausch von Best-Practice-Erfahrungen intensiviert werden.
Internationale Netzwerke gezielt ausbauen
Ein besonderer Fokus liegt auf Ländern und Regionen, in denen beide Partner bereits über etablierte Netzwerke verfügen. Dazu zählen Indien, Japan und die USA. Neue Möglichkeiten ergeben sich durch die jüngste Aufnahme der Universität Jena als assoziiertes Mitglied in das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) New York. Gemeinsam mit der Geschäftsstelle des Auslandsbeauftragten der LEG in Naperville (Illinois) sollen dort bestehende Kontakte vertieft und neue Partnerschaften aufgebaut werden.
Darüber hinaus wollen Universität und LEG Chancen in verschiedenen Regionen Afrikas ausloten. Gemeinsame Erkundungsmissionen sollen Perspektiven für wissenschaftliche Kooperationen, Fachkräftegewinnung und wirtschaftliche Zusammenarbeit eröffnen.
Thüringen international sichtbar machen
»Die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die LEG verbindet das gemeinsame Ziel, Thüringen als starken Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandort noch sichtbarer zu machen«, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Andreas Marx. »Unsere Universität bringt exzellente Forschung, internationale Netzwerke und hochqualifizierte Talente in diese Partnerschaft ein. Die Zusammenarbeit eröffnet neue Möglichkeiten, Wissenschaft, Wirtschaft und regionale Entwicklung enger miteinander zu verknüpfen und Thüringen weltweit als attraktiven Standort für Studierende, Forschende, Fachkräfte und Unternehmen zu positionieren.«
»Internationales Standortmarketing und Internationalisierung der Thüringer Wirtschaft und Wissenschaft sind komplexe Aufgaben, die nur im Netzwerk funktionieren«, sagt LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. »Wir freuen uns, mit der Friedrich-Schiller-Universität im Rahmen der neuen Partnerschaft künftig noch enger zusammenzuarbeiten.«
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