Untersuchungsgebiet Jena  Experiment

Biodiversität und Bio-Geo-Interaktionen

Vielfalt, Prozesse, Nachhaltigkeit
Untersuchungsgebiet Jena Experiment
Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Biodiversität

Biodiversität wird definiert als „die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft (...), und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören; dies umfasst die Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Ökosysteme.“ (Biodiversitätskonvention, Art. 2)

Ziel dieser Forschung ist es, die biologische Vielfalt in ihrer Komplexität zu erfassen, wissenschaftliche Daten auf globaler Ebene bereitzustellen bzw. zu nutzen und für Entscheidungsträger tragbare Strategien, Lösungen und Nutzungskonzepte zu entwickeln, um den weiteren Verlust an Biodiversität zu stoppen.

Hierbei werden insgesondere terrestrische Ökosysteme und die darin enthaltene Vielfalt auf Pflanzen-, Tier- und Mikrobenebene ober- und unterirdisch betrachtet.

Bio-Geo-Interaktionen

Die geowissenschaftliche Forschung ist von zentraler Bedeutung für zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen und Aufgaben, vor allem hinsichtlich der beschränkten Verfügbarkeit von Georessourcen, der Verantwortung für nachhaltige Entwicklungen, des globalen Wandels und des frühzeitigen Erkennens von Georisiken.

Die Forschung im Bereich Bio-Geo-Interaktionen beschäftigt sich mit komplexen Prozessen wie Verwitterung, Entwicklung der Bodenfruchtbarkeit, Klimawandel und Diversitätsverlust im interdisziplinären Kontext. Diese Prozesse sind durch vielfache Wechselwirkungen und zahlreiche Rückkopplungen zwischen geologisch-mineralogischen, physiko-chemischen und biologischen Prozessen gekennzeichnet.

Forschungsprojekte und Einrichtungen

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