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Lehrpreis der Universität Jena


Lehrpreis_HeaderFoto: freepik | 
Layout: Stabstelle Kommunikation


Der  Lehrpreis würdigt besonderes Engagement in der Lehre und macht beispielgebende Lehrkonzepte sichtbar. Nominiert werden können alle Professor/inn/en und wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen der Universität, die in der universitären Lehre tätig sind. Neben Einzelpersonen können auch Teams vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind möglich.

Prämiert wir die beste Lehrveranstaltungskonzeption. Seit 2015 wird eine zusätzliche Auszeichnung in einem jährlich wechselnden Themenschwerpunkt vergeben.

Die Konzepte der Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger werden auf den Seiten der Servicestelle LehreLernen als Good practices@FSU vorgestellt - zusammen mit einer Auswahl weiterer Beispiele innovativer Lehrgestaltung.

Die Ausschreibung des Lehrpreises wird durch die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland unterstützt.

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Ankündigung des Themenschwerpunktes Lehrpreis 2019: 

"Integration des Lehramtsstudiums in die universitäre Lehre"


Lehrpreis 2018

Prämiert wird die beste Lehrveranstaltungskonzeption (2.500 €). Zusätzlich wird 2018 eine Auszeichnung im Themenschwerpunkt
Grenzüberschreitende Lehrformen (2.500 €) vergeben. Im Rahmen dieses Schwerpunkts sind preiswürdige Lehrkonzepte gesucht, die universitäre Lehre interdisziplinär, integrativ oder interprofessionell gestalten oder denen auf hervorragende Weise die Verbindung von Theorie- und Praxisbestandteilen des Studiums gelingt.

Genauere Informationen sind in der Ausschreibung enthalten. Es wird darum gebeten, Vorschläge und Begründungen per E-Mail über das
Studiendekanat der Fakultät einzureichen und das dafür vorgesehene Nominierungsformular zu verwenden. Das Studiendekanat leitet die
Nominierungen zusammen mit einer Stellungnahme der Fakultätsleitung an die Akademie für Lehrentwicklung weiter.

Die Ausschreibung startet am 1. März 2018 und endet am 18. Mai 2018. Fakultätsinterne Terminsetzungen sind zu beachten und können im Studiendekanat der Fakultät
erfragt werden. Die Preisträger/innen werden durch das Expertenkollegium der Akademie für Lehrentwicklung ausgewählt. Die Entscheidung
wird anhand der eingegangenen Nominierungsanträge getroffen. Im Rahmen der Beurteilung werden der didaktische Innovationswert der
Lehrkonzepte für die Lehre im Fachbereich bewertet und deren modellhafte Übertragbarkeit auf andere Lehrkontexte betrachtet.
Die Preisverleihung und Vorstellung der prämierten Lehrkonzepte finden am 15. November 2018 im Rahmen des Dies Legendi statt.

Lehrpreis 2017

Für die Ausschreibung 2017 sind 13 Nominierungen eingereicht worden. Über die Vergabe des Lehrpreises hat der Studienausschuss des Senats am 21. Juni 2017 beraten.

Damit wird ein interdisziplinär angelegtes, projektgebundenes Konzept gewürdigt, das Studierende im eigenverantwortlichen und kooperativen Arbeiten fördert. Begleitet durch die beiden Lehrenden erstellten die Studierenden im Semesterverlauf gemeinsam eine publikationsfähige Übersetzung von Voltaires Erzählung Micromégas. Die Aneignung übersetzerischer Kompetenz wurde gezielt mit dem Erwerb sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Kenntnisse verbunden. Durch die Verschränkung von Theorie- und  Praxis-Elementen konnte Erlerntes unmittelbar und ineinandergreifend zur Anwendung gebracht, reflektiert und gefestigt werden. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit im Werkstattformat wurde von den nominierenden Studierenden als hoch motivierend und ertragreich wahrgenommen. Der prämierte Ansatz ist auch auf Lernsituationen in anderen Philologien übertragbar.

Es wird ein Betreuungsmodell ausgezeichnet, das sich Lernschwierigkeiten von Studienanfänger/inne/n in einem kombinierten Ansatz annimmt. Das Konzept stützt sich auf 3 Kernbausteine, die auf ein aktives Begleiten des Selbststudiums und kontinuierliche Rückmeldungen zum Lernfortschritt ausgerichtet sind:

  1. eine interaktionsfördernde Ausformung des Übungsbetriebs,
  2. fachkundige tutorielle Hilfestellungen im Mathe-Café und
  3. eine konzentrierte Prüfungsvorbereitung beim Klausurvorbereitungswochenende des FSR.

Allen Bausteinen gemein ist das Ziel, die Studierenden in der Erlangung elementarer mathematischer Kompetenzen zu unterstützen und an die selbstständige Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen heranzuführen. Als Pilotprojekt hat Frau Prof. Anke Pohl die Übungen zur Vorlesung "Analysis für Lehramtsstudierende" neu aufgesetzt. Die offenere Gestaltung ermöglicht es, individueller auf Schwierigkeiten der Teilnehmenden einzugehen und ihnen das methodische Herangehen an Probleme nahezubringen.

Den Ausschuss beeindruckte das gemeinschaftliche Zusammenwirken von Lehrenden und Studierenden im Bemühen um eine nachhaltige Verbesserung des Studieneinstiegs und die außergewöhnliche Initiativstärke des Fachschaftsrates Mathematik.


Die Lehrpreise wurden am 16. November 2017 im Rahmen des Dies Legendi feierlich verliehen. Die Veranstaltung fand in den Rosensälen statt und gab Lehrenden und Studierenden Gelegenheit, sich über Aspekte guter Lehre auszutauschen.

                                                          


Lehrpreis 2016

Der Studienausschuss des Senats hat am 29. Juni 2016 über die Preisvergabe entschieden. Dem Ausschuss lagen 22 Anträge zur Bewertung vor. Die überwiegende Zahl der nominierten Lehrkonzepte zeichnete sich durch einen deutlich forschungsorientierten Zugang aus.

Mit dem allgemeinen Lehrpreis wird das herausragende Modell der Lehrforschung gewürdigt, das im Fach Soziologie für das Bachelorstudium entwickelt wurde. Es bietet Studierenden im Rahmen eines zweisemestrigen Pflichtmoduls die Möglichkeit, in die wissenschaftliche Forschungspraxis einzutauchen. Die Lehrenden unterstützen die studentischen Projektgruppen in der Konkretisierung und Umsetzung einer eigenen Forschungsidee. Ziel ist es, die Verbindung von theoretischem Wissenserwerb und praktischer Anwendung in besonderer Weise zu fördern. Die Auszeichnung wird geteilt und geht an zwei unterschiedlich akzentuierte Ausgestaltungen des Konzepts Lehrforschung. Prämiert werden (mit jeweils 1.500 €):

Den Ausschuss beeindruckte das didaktisch reflektierte und stetig weiterentwickelte Lehrformat ebenso wie die sichtbaren Erträge der studentischen Forschungsarbeit.

Im Themenschwerpunkt Forschungsorientierte Lehre plädierte das Gremium ebenfalls für eine Teilung des Preises. Jeweils 1.000 € erhalten:

                                                                                                      

Frau Dr. Dippel erhält den Preis für das Projektseminar "Ethnographie trifft Ludologie. Auf spielerischen Wegen zu Wissen", das die Erforschung von Alltagskultur in den kreativen und kooperativen Prozess einer Produktentwicklung einbettet. Die wissenschaftliche Befassung mit dem Thema Spiel mündet hier in ausgereiften Spiele-Prototypen.

Frau Palme wird für die interdisziplinäre Blockübung "Conflict Analysis and Reconciliation Studies - Lessons from the National and International Refugee Debate" ausgezeichnet, die ein aktuelles Forschungsthema mit gesellschaftspolitischer Relevanz aufgreift. Durch die Begegnung mit Betroffenen und Akteuren wird das Prinzip des erfahrungsbezogenen Lernens verwirklicht und ein tieferes Problemverständnis ermöglicht.

Die Verleihung der Lehrpreise fand am 25. Oktober 2016 in den Rosensälen statt.

Programm zur Verleihung der Lehrpreise

Bilder zur Verleihung der Lehrpreise

Posterpräsentationen zu den prämierten Modellen

       


Lehrpreis 2015

2015 ging der Lehrpreis der Universität an:

  • die Arbeitsgruppe Chemiedidaktik unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Woest und
  • Dr. René Thierbach (Institut für Ernährungswissenschaften).

Außerdem wurde im Themenschwerpunkt Integration von E-Learning-Elementen Prof. Dr. Jürgen Bolten (Bereich Interkulturelle Wirtschaftskommunikation) ausgezeichnet.

Pressemitteilung



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