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Nachwuchsforscher mit Perspektive

Dr. Matthias Menter ist zum Juniorprofessor für Unternehmensentwicklung, Innovation und wirtschaftlichen Wandel ernannt worden / Thüringenweit erste Ernennung im Rahmen des Tenure-Track-Programms des BMBF
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14.09.2018


Wie lassen sich Wirtschaftswachstum und Innovationen durch politische Entscheidungen fördern? Und welche Rolle spielen besonders starke Wirtschaftsstandorte - die sprichwörtlichen "Leuchttürme" - für die Entwicklung der umliegenden Regionen? Solche Fragen stellt sich Juniorprofessor Dr. Matthias Menter in seiner Forschungsarbeit. Und wo ließen sich Antworten darauf wohl besser finden als in Jena, "einem der ausgewiesenen Leuchttürme Ostdeutschlands?" Hier, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist Menter gerade zum Juniorprofessor für Unternehmensentwicklung, Innovation und wirtschaftlichen Wandel ernannt worden. Zum 1. Oktober nimmt der Wirtschaftswissenschaftler seine Lehr- und Forschungstätigkeit auf. Er gehört damit zu den ersten Professoren, die bundesweit im Rahmen des Tenure-Track-Programms gefördert werden. Im Freistaat Thüringen ist er der erste Inhaber einer solchen Tenure-Track-Professur.

Menter wechselt von der Uni Augsburg nach Jena. In Augsburg hat er Betriebswirtschaftslehre studiert und nach einem anschließenden Master (MBA) in den USA und diversen Stationen in der freien Wirtschaft seit 2014 an seiner Promotion gearbeitet. Unternehmens- und Regionalentwicklung gehören seither zu seinen Forschungsschwerpunkten, für die er an der Uni Jena zahlreiche Anknüpfungspunkte findet.

Für den Wechsel nach Jena war jedoch nicht nur die fachliche Passgenauigkeit ausschlaggebend. "Dass es sich um eine Tenure-Track-Professur handelt, ist für mich besonders reizvoll, bietet sie mir doch ein höheres Maß an Planbarkeit und eine frühzeitigere wissenschaftliche Selbstständigkeit", sagt Menter. Der 30-jährige Familienvater plant nun mit seiner Familie nach Jena zu ziehen. Die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie ist ihm sehr wichtig.

Nachwuchsförderung an der Uni Jena

Exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, wie Matthias Menter, in allem Belangen zu fördern, ist ein erklärtes Ziel der Friedrich-Schiller-Universität. Das betont Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal, als er Menter seine Ernennungsurkunde überreicht. "Wir wollen die Tenure-Track-Professur als einen möglichen Qualifizierungsweg zur Professur dauerhaft an der Universität etablieren und so dem Forschernachwuchs langfristige Perspektiven eröffnen", sagt Rosenthal.

Was bedeutet Tenure-Track?

Wie bei den bisherigen Juniorprofessuren üblich, werden Tenure-Track-Professorinnen und -Professoren zunächst für die Dauer von vier Jahren berufen. Nach einer erfolgreichen Zwischenevaluation wird das Beamtenverhältnis anschließend auf insgesamt sechs Jahre verlängert. Im Unterschied zur Juniorprofessur erfolgt im sechsten Jahr eine weitere - die "Tenure-Evaluation" - nach der eine Ernennung auf Lebenszeit und eine Übertragung einer höherwertigen Professur folgen kann.

Das Tenure-Track-Programm des Bundes

Die Uni Jena hat im Jahr 2017 Mittel für insgesamt 12 Tenure-Track-Professuren eingeworben. Bis 2032 wird sie mit bis zu 11,3 Millionen Euro gefördert. Die von Bund und Ländern getragene Initiative hat zum Ziel, die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses an den deutschen Hochschulen besser planbar und transparenter zu gestalten. Weitere Informationen dazu unter: www.tenuretrack.de, www.bmbf.de/de/wissenschaftlicher-nachwuchs-144.html

Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Menter (Jun.-Prof.)
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Straße 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 943230
E-Mail:


 

 

 

Meldung vom: 2018-09-14 09:15
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