Doktorhüte

Perspektiven nach der Promotion

Zwei Publikationen beleuchten die Berufswege des wissenschaftlichen Nachwuchses außerhalb der Wissenschaft

Meldung vom: 23. November 2018, 13:00 Uhr

Rund 85 Prozent aller Promovierten verlassen früher oder später die Wissenschaft und arbeiten in anderen Bereichen. Nur ca. drei Prozent aller Promovierten werden irgendwann Professorin bzw. Professor. Fast jeder zweite DAX-Vorstandsvorsitzende hat einen Doktortitel.

Diese Zahlen belegen: Nur ein Bruchteil der Promovierten verbleibt in der universitären Forschung und Lehre. Der Großteil arbeitet in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Jedoch wird der Übergang von der Wissenschaft in den außerakademischen Arbeitsmarkt oft als schwierig eingeschätzt. Viele Promovierte sprechen nur ungern von ihren Plänen – denn das Ausscheiden aus der
Wissenschaft könnte als Scheitern wahrgenommen werden.

Das war der Ausgangspunkt einer Arbeitsgruppe des Universitätsverbands zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland e. V. (UniWiND). Der Verband, dessen Geschäftsstelle sich seit 2013 an der Friedrich-Schiller-Universität befindet, hat dazu außeruniversitäre Berufswege für Promovierte beleuchtet und in einer zweiteiligen Publikation zusammengefasst:

Perspektiven nach der Promotion. Berufswege außerhalb der Wissenschaft.
13 Porträts. Hanna Kauhaus et al (Hg.) (Teil 1)

Perspektiven nach der Promotion. Berufswege außerhalb der Wissenschaft.
Arbeitgeber im Gespräch. Anne Löchte, Regina von Schmeling (Hg.) (Teil 2)

Darin berichten Promovierte (Teil 1) und Arbeitgeber (Teil 2) über die Parallelen und Unterschiede ihres aktuellen Berufsfeldes zur Welt der Wissenschaft, über ihre Motivation und ihren Entscheidungs- und Bewerbungsprozess. Für die Arbeitgeberseite wurden 40 Arbeitgeber aus sechs Feldern befragt: Stiftungen und Wissenschaftsförderorganisationen, Life-Science- und Biotechnologie-Unternehmen,
Beratungsunternehmen, Behörden, Banken und Versicherungen sowie Automobil- und
Transportunternehmen.

 

Universitätsverband zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland
Prof. Dr. Erika Kothe (Vorsitzende), Franziska Höring (Geschäftsstelle)
Johannisstraße 13
07743 Jena
Telefon
+49 3641 9-30393
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