Blick in den Senatssaal.

Ein Stuhl weiß mehr als 1.000 Worte

Ein Deutschlandstipendium stiften und Stühle aus dem Senatssaal erhalten
Blick in den Senatssaal.
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Eines der bedeutenden Ziele der Universität Jena ist es, nachhaltig zu handeln und Studierende zu fördern. Dies wird in diesem Jahr mit einer besonderen Weihnachtsaktion umgesetzt: Alle Interessierten haben die Möglichkeit, Stühle und Tische aus dem Senatssaal zu erwerben. Die eingenommenen Mittel fließen in Deutschlandstipendien, mit denen begabte und engagierte Studierende gefördert werden.

Wer einen (oder mehrere) der Stühle erwirbt, sollte sich entspannt hineinsetzen und lauschen – denn vielleicht erzählen die Stühle ja Geschichten. Anekdotische wie traurige, akademische, joviale, gar zornige und emotionale Geschichten erlebten die Tische und Stühle seit fast drei Jahrzehnten nicht nur durch den Senat der Universität. Kolloquien und Festakte, Vertragsunterzeichnungen und Vorträge und zahlreiche Feiern fanden im Senatssaal statt. Und so haben auf den Stühlen Persönlichkeiten wie Frank Stella, Lothar Späth, Bernhard Vogel, Hildegard Hamm-Brücher, Joachim Gauck, Ursula von der Leyen, Friedrich von Weizsäcker, Hans-Georg Gadamer, Herta Müller, Eduard Schewardnadse und Michael Kaschke gesessen, um nur einige wenige beispielhaft zu nennen. Die Stühle und Tische atmen Universitätsgeschichte und -geschichten.

Was nun zu tun ist: Sie spenden für ein Deutschlandstipendium und helfen damit unseren Studierenden, wofür Sie sich zwei Stühle oder Tische aus dem Senatssaal auswählen können. Wer sich die 1.800 Euro für ein ganzes Stipendium nicht leisten kann, hat dennoch eine Chance auf einen Senatsstuhl: Unter allen Spenderinnen und Spendern, die bis zum 15.01.2021 einen Betrag von mindestens 50 Euro überwiesen haben, verlosen die Universität und ihre Gesellschaft der Freunde und Förderer drei Stühle.

Mit einem Deutschlandstipendium, das egal von wievielen Spendern kommt, machen Sie einen Studenten oder eine Studentin glücklich. Neben erstklassigen Noten werden bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt. Mit dem Geld werden talentierte Studierende aller Fächer für ein Jahr mit 300 Euro im Monat gefördert. Das Besondere: Die Hälfte tragen private Förderer, die andere Hälfte steuert der Bund bei.

Und wer nun Sorge hat, die Universität müsse ihr Mobiliar verkaufen, um ihre Studierenden fördern zu können: Keine Angst! Zu Beginn des Jahres 2021 wird der Senatssaal neu eingerichtet, um allen gewählten Senatorinnen und Senatoren Platz zu bieten. Aber weitere Mittel nimmt die Freundesgesellschaft der Universität auch nach der Weihnachtsaktion gerne an.

Information

Wir freuen wir uns auf Ihre zweckgebundene Spende:

Stichwort: „Deutschlandstipendium“
Bankverbindung: Commerzbank Jena
IBAN: DE78 8204 0000 0253 9609 00
BIC: COBADEFFXXX

Bekannte Persönlichkeiten im Senatssaal

Alt-Bundespräsident und Ehrendoktor der Universität Joachim Gauck.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Hildegard Hamm-Brücher mit Dieter Althaus.
Foto: Peter Scheere/Uni Jena
Kanzler Klaus Kübel (M.) mit den Uni-Rektoren seit der Wende.
Foto: Peter Scheere/Uni Jena
Philosoph Hans-Georg Gadamer.
Foto: Fotozentrum
Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski mit Ärztlichem Direktor Hans-Joachim...
Foto: Fotozentrum
Lothar Späth (r.) beim ersten Jenaer Umweltseminar; (l.) CEJ-Gründer Ulrich...
Foto: Fotozentrum
Ursula von der Leyen (r.) bei der Gründung des Jenaer Bündnis für Familie.
Foto: Peter Scheere/Uni Jena
Vertragsunterzeichnung mit chinesischer Partnerin Changfeng Chen.
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Ministerpräsident Bernhard Vogel (l.) mit Alt-Bundespräsident Richard von...
Foto: Peter Scheere/Uni Jena
Alt-Bundespräsident Richard Karl Freiherr von Weizsäcker.
Foto: Peter Scheere/Uni Jena
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