Zwei Mikrobiologen arbeiten an einem Flureszenzmikroskop

Talente früher entdecken und fördern

Friedrich-Schiller-Universität Jena startet Programm zur Förderung von forschungsorientierten Studierenden
Zwei Mikrobiologen arbeiten an einem Flureszenzmikroskop
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Meldung vom: 18. Dezember 2019, 12:06 Uhr

An der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist jetzt das "Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende" gestartet. In diesem Programm werden wissenschaftsbegeisterte und -begabte Studierende individuell gefördert und ihnen wird die Möglichkeit gegeben, schon im Studium an Forschungsaktivitäten teilzunehmen.

Zur Premiere wurden 24 Studierende ausgewählt. "In diesem Jahr haben wir das Projekt zunächst mit einer Pilotphase gestartet," erklärt der Vizepräsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung Prof. Dr. Uwe Cantner. "Ab dem nächsten Jahr werden jährlich bis zu 80 Studierende neu in das Programm aufgenommen."

Die geförderten Studierenden können im Rahmen des Programms eigene Forschungsprojekte entwickeln. Bei der Umsetzung dieser Projekte werden sie von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betreut und beraten. Für diese Projekte können sie jährlich bis zu 1.000 Euro an Sachmitteln beantragen, beispielsweise für Reisekosten, um die Ergebnisse auf Kongressen zu präsentieren. Darüber hinaus können die ausgewählten Studierenden an einem speziellen Workshop-Programm teilnehmen, um forschungsrelevante Qualifikationen frühzeitig zu trainieren. Darin lernen sie unter anderem, wie sie ihre Forschungsfragen schärfen oder wie sie gute wissenschaftliche Texte schreiben.

"Mit dem Honours-Programm wollen wir eines der Kerngeschäfte der Universität, nämlich Talente frühestmöglich zu entdecken, auf eine professionelle Ebene bringen", verdeutlicht Prof. Cantner die Motivation zum Start des Programms. Die Förderung von forschungsorientierten Studierenden sei in dieser Form deutschlandweit einmalig. Das neue Programm ist Bestandteil der Strategie "Light, Life, Liberty - Connecting Visions" der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wird für sechs Jahre durch die Universitätspauschale der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert.

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