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FAQ zum Coronavirus für Beschäftigte

Fragen und Antworten rund um Beschäftigungsverhältnisse
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Abbildung: Fotolia

Aktuelles für Beschäftigte zum Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Situation finden bis auf Weiteres keine Sprechzeiten vor Ort statt.

Anfragen richten Sie bitte per Telefon oder E-Mail an die zuständige Person. Vertragsabschlüsse finden bis auf Weiteres per Zusendung der relevanten Unterlagen auf dem Postweg statt. Bitte unterstützten Sie uns dahingehend, dass Sie die notwendigen Unterlagen vollständig ausgefüllt an uns zurücksenden. Die Umstellung bedeutet auch, dass längere Vorlauffristen insbesondere für Einstellungen und Weiterbeschäftigungen notwendig werden, da der Postlaufweg mit eingeplant werden muss. Hierfür bitten wir um Beachtung und Verständnis. Vielen Dank!

Weiterführende Informationen, die Ihr Beschäftigungsverhältnis betreffen, entnehmen Sie bitte den unten aufgeführten FAQ für Beschäftigte zum Coronavirus.

Weitere allgemeine Informationen sind den FAQ der anderen Bereiche der Universität zu entnehmen.

Click here for the English version of this page.

Fragen zu Verhaltensweisen im Krankheitsfall

1. Wie verhalte ich mich im Krankheitsfall? Eintrag erweitern

Zeigen sich während des Dienstes bei einem Beschäftigten Symptome, die einen Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung nahelegen (z. B. akuter Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Fieber, Husten und Atemnot), ist die Arbeitsstätte unverzüglich zu verlassen und Kontakt mit dem Hausarzt aufzunehmen. Alternativ kann über das zuständige Gesundheitsamt telefonisch Auskunft eingeholt werden.

Anschließend ist das weitere Vorgehen mit der bzw. dem unmittelbar Vorgesetzen abzuklären. Gegebenenfalls kann eine Tätigkeit im Homeoffice (Arbeiten von zu Hause aus) vereinbart werden.

Im Fall einer COVID-19-Infektion ist entsprechend des Prozessablaufs im Infektionsfall zu verfahren. Personen mit einer nachgewiesenen COVID-19-Infektion bzw. mit COVID-19-Symptomatik und respiratorischer Symptomatik, d. h. mit Zeichen einer Erkältung oder einer Grippe, dürfen die Liegenschaften der Universität nicht betreten.

2. Wie verhalte ich mich im Fall einer eigenen Corona-Infektion? Eintrag erweitern

Informieren Sie zunächst das für Sie zuständige Gesundheitsamt. In der Regel erhalten die Gesundheitsämter Meldungen über positive Testergebnisse, entscheiden über die erforderlichen Maßnahmen, informieren nach Maßgabe ihrer Risikobewertung Kontaktpersonen und verhängen erforderliche Quarantänen.

Aufgrund der aktuell hohen Fallzahlen bittet das Jenaer Gesundheitsamt positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen, ihre jeweiligen Kontaktpersonen auch selbst zu informieren, damit sich diese ohne Zeitverzögerung in Quarantäne begeben können (siehe hierzu Frage 7). Das Gesundheitsamt informiert die betreffenden Personen zusätzlich.

Bitte informieren Sie uns über Ihre (bescheinigte) Arbeitsunfähigkeit bzw. über die Isolierung, indem Sie dieses Formular benutzen. Nur die Gesundheitsämter treffen Risikobeurteilungen, nicht der Arbeitgeber.

3. Benötige ich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Krankenschein), wenn ich mich aufgrund einer eigenen Corona-Infektion ohnehin isolieren muss? Eintrag erweitern

Tarifbeschäftigte

Sofern ein Krankheitsgefühl und Symptome wie Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen vorliegen, sollte eine Krankschreibung von einem Arzt erbeten werden. Für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit wird dann das Entgelt im Rahmen der Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall weitergezahlt. Den Krankenschein reichen Sie wie gewohnt ein.

Liegen keine Symptome vor, darf gemäß Kassenärztlicher Bundesvereinigung keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausgestellt werden. Sofern in diesen Fällen nicht von zu Hause gearbeitet werden kann, ist vom Arbeitgeber zu prüfen, ob die Voraussetzungen einer Entschädigungszahlung nach Infektionsschutzgesetz vorliegen (s. Frage 5).

Liegen die Voraussetzungen einer Entschädigungszahlung nicht vor, wird für die Zeit der Isolierung keinerlei Zahlung durch den Arbeitgeber vorgenommen. Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie zunächst Ihr Entgelt weitergezahlt bekommen, ohne dass hierdurch ein Rechtsanspruch auf eine außertarifliche Entgeltfortzahlung begründet wird. Durch die zuständige Gehaltsstelle erfolgt nachgelagert eine Korrektur.

Professor*innen und Beamt*innen

Sofern ein Krankheitsgefühl und Symptome wie Schnupfen, Fieber und Halsschmerzen vorliegen, sollte eine Krankschreibung von einem Arzt bzw. einer Ärztin erbeten werden. Für die Dauer der Dienstunfähigkeit werden die Bezüge auch weiterhin gewährt. Den Krankenschein (Dienstunfähigkeitsbescheinigung) reichen Sie wie gewohnt ein.

Liegen keine Symptome vor, kann eine Dienstunfähigkeitsbescheinigung nicht ausgestellt werden. Sofern in diesen Fällen nicht von zu Hause gearbeitet werden kann, sind die weiteren Schritte im Einzelfall zu prüfen. Bitte teilen Sie uns Ihre Abwesenheit über das Kontaktformular mit. Das Personaldezernat setzt sich dann mit Ihnen zur Klärung der weiteren Schritte in Verbindung.

4. Wie melde ich als Beschäftigte*r einen Corona-Sachverhalt (z. B. positives Testergebnis, Quarantäne) an das Personaldezernat? Eintrag erweitern

Wenn Sie dem Personaldezernat als Vertreter Ihres Arbeitgebers bzw. Dienstherrn einen konkreten Sachverhalt (Quarantänefall ohne Homeoffice oder fehlende Betreuungsmöglichkeiten) mitteilen wollen, nutzen Sie bitte dieses Formular.

5. Wie verhalte ich mich, wenn eine Quarantäne angeordnet wird? Bekomme ich in der Zeit Geld? Eintrag erweitern

Was muss ich tun?

Bitte informieren Sie hierüber zunächst Ihre vorgesetzte Person und stimmen mit ihr ab, inwieweit Aufgaben von zu Hause aus (Homeoffice) erledigt werden können. Sofern Homeoffice möglich ist, ist eine Meldung an das Personaldezernat nicht notwendig.

Sollten die Arbeitsaufgaben nicht von zu Hause aus erledigt werden können, melden Sie dies bitte an das Personaldezernat als Vertreter Ihres Arbeitgebers bzw. Dienstherrn über folgendes Formular. Bitte geben Sie hierbei die konkreten Hintergründe an, die die Quarantäne veranlasst haben, bspw. Rückkehr aus einem Risikogebiet.

Bekomme ich während der Zeit der Quarantäne weiterhin mein Entgelt?

Sofern Sie Ihre Aufgaben in Absprache mit Ihrer*Ihrem Vorgesetzten auch von zu Hause erledigen können, treten keine Veränderungen bezüglich der Entgeltzahlung ein. Es gelten dabei uneingeschränkt die Regeln zur Erbringung der Arbeitsleistung, d. h. die erwartete Arbeitsleistung ist auch bei Tätigkeit im Homeoffice vollständig zu erbringen. Sofern nur eingeschränkt von zu Hause gearbeitet werden kann, sind entsprechende Minusstunden zu dokumentieren.

Sofern eine Erledigung von Aufgaben von zu Hause aus nicht möglich ist, kommt es grundsätzlich zur Zahlung einer Entschädigung gemäß § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Ein Anspruch kann jedoch aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen sein. Eine Entschädigung nach § 56 Absatz 1 IfSG wird beispielsweise dann nicht gewährt, wenn das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne auf eine vermeidbare Reise in ein Risikogebiet nach § 2 Nr. 17 IfSG (maßgeblich ist die Einstufung zum Zeitpunkt der Abreise) zurückzuführen ist, d. h. eine Reise, für die zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden oder unaufschiebbaren Gründe vorlagen (z. B. touristische Reise) oder wer durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung eine Quarantäne hätte vermeiden können.

Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie zunächst Ihr Entgelt weitergezahlt bekommen, ohne dass hierdurch ein Rechtsanspruch auf eine außertarifliche Entgeltfortzahlung begründet wird. Durch die zuständige Gehaltsstelle erfolgt nachgelagert eine Korrektur (Verrechnung des gezahlten Entgeltes mit der Entschädigungszahlung nach dem IfSG). Für die ersten sechs Wochen wird die Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls durch den Arbeitgeber ausgezahlt bzw. mit dem bereits gezahlten Entgelt verrechnet. Ab der siebten Woche entfällt die Zahlung durch den Arbeitgeber. In diesen Fällen hat die*der Beschäftigte selbst einen Antrag auf Entschädigung bei der zuständigen Behörde (Thüringer Landesverwaltungsamt) zu stellen. Die Zahlung erfolgt dann durch diese in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch, soweit der Verdienstausfall die für die gesetzliche Krankenversicherungspflicht maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

6. Wie verhalte ich mich, wenn für eine*n Haushaltsangehörige*n Quarantäne angeordnet wird? Eintrag erweitern

Ist ein Mitglied Ihrer Familie bzw. eine im Haushalt lebende Person in Quarantäne, fallen Sie nicht automatisch mit unter die Quarantäne. Das Gesundheitsamt empfiehlt, den Kontakt zu diesen Personen möglichst einzuschränken oder sich von diesen zu separieren. Soweit bei diesem Haushaltsmitglied keine Symptome vorliegen und keine Maßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet worden sind, kann die Tätigkeit an der Universität Jena fortgesetzt werden. Auf eine strenge Einhaltung der AHAL-Regeln und Kontaktbeschränkungen ist jedoch zu achten.

7. Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer positiv auf COVID-19 getesteten Person hatte? Eintrag erweitern

Bitte beachten Sie die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts zur Quarantänedauer für Kontaktpersonen und Ausnahmen von der Quarantäne.

Informieren Sie Ihre*n Vorgesetzte*n und das Personaldezernat (s. Frage 9).

8. Wie verhalte ich mich, wenn ich zwar arbeitsfähig bin, aber eine Tätigkeit in Präsenz für andere Kolleg*innen mit coronabedingten Risiken verbunden sein könnten? Eintrag erweitern

Bei Vorliegen von besonderen Corona-bezogenen Sachverhalten ohne akute Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit (z. B. Kontakt zu Verdachtspersonen noch ohne Quarantäneregelung, Warten auf Ergebnisse von verpflichtenden Tests, nicht die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende leichte Erkältungssymptome) können zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten kurzfristige individuelle Regelungen gemäß § 10 der Dienstvereinbarung zur alternierenden Telearbeit [pdf, 523 kb] vereinbart werden. In diesen Fällen können Arbeitsleistungen auch von zu Hause erledigt werden.

Das tägliche Arbeitszeitsoll ist dabei zu erfüllen. Sollten Sie Ihrer Arbeitsverpflichtung nicht bzw. nicht vollständig nachkommen können, beachten Sie bitte unter Fragen zum Homeoffice die Fragen 5 bis 9.

9. Wie kann ich allgemeine Anfragen an das Personaldezernat senden oder Informationen erbitten? Eintrag erweitern

Für allgemeine Anfragen und die Bitte um zusätzliche Informationen nutzen Sie bitte dieses Formular.

Wenn Sie darüber hinaus an das Personaldezernat als Vertreter Ihres Arbeitgebers bzw. Dienstherrn einen konkreten Sachverhalt (Quarantänefall ohne Homeoffice oder fehlende Betreuungsmöglichkeiten) mitteilen wollen, nutzen Sie bitte dieses Formular.

Fragen zum Arbeiten vor Ort

1. Hat die Regelung 3-G am Arbeitsplatz noch Gültigkeit bzw. welche Regelung gilt aktuell? Eintrag erweitern

Seit dem 03.04.2022 besteht keine Verpflichtung mehr in Bezug auf die Vorgabe 3-G am Arbeitsplatz. Der Arbeitsplatz bzw. die Liegenschaften der Universität können ohne 3-G-Nachweis betreten werden.

2. Gilt die Durchführung eines Tests in einem Testzentrum als Arbeitszeit? Eintrag erweitern

Nein, Wegezeiten und Durchführung der Tests gelten nicht als Arbeitszeit.

3. Welche Corona-Schutzmaßnahmen werden beim Arbeiten vor Ort empfohlen? Eintrag erweitern

Es gilt die AHAL-Regel: Abstand – Hygiene – Alltagsmaske – Lüften.

Es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

In Fällen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann sowie generell auf Fluren und Verkehrsflächen der Universität, ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Gemäß den rechtlichen Vorgaben sind qualifizierte MNS (medizinischer MNS, FFP2/3-Masken) vom Arbeitgeber bereit zu stellen. Näheres hierzu ist im Infektionsschutzkonzept der Universität Jena geregelt.

Zu Schutzkleidung und einigen Materialien wie z. B. Desinfektionsmitteln wurden in der Corona-Pandemie konkrete Festlegungen getroffen. Informieren Sie sich bitte zu Ansprechpersonen, dem Bestellprozedere und dem Kostenträger über diesen Link

Beschäftigte, die in der Universität physische Kontakte zu anderen Personen haben, sollten zur Gewährleistung der Hygiene und der Reduzierung möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger auf regelmäßiges und ausgiebiges Lüften der Räumlichkeiten achten. Es wird zudem empfohlen, dass alle Beschäftigten für sich dokumentieren, mit wem sie beruflichen Kontakt hatten, insbesondere ob ein persönlicher Kontakt in einer Entfernung von weniger als 1,5 Metern während mindestens 15 Minuten bestand.

Dies ist erforderlich, um im Falle einer Erkrankung die Infektionskette schnellstmöglich nachvollziehen und unterbrechen zu können. Grundsätzlich sollte, wo möglich und sinnvoll, bei Besprechungen, Sitzungen u. ä. auch weiterhin alternativen Kommunikationsformen (z. B. Telefonat oder Videokonferenz) der Vorzug vor Präsenz gegeben werden. Auch auf regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren (siehe auch Hinweise zu Desinfektion des RKI, ab Seite 13) sollte geachtet werden.

Da diese besondere Situation auch zu psychischen Belastungen bei Mitarbeitenden führen kann (höhere Arbeitsintensität, konflikthafte Kontakte zu Hochschulmitgliedern, social distancing etc.), sollten sich Führungskräfte für diese Themen zusätzlich sensibilisieren und ihren Beschäftigten Gesprächsbereitschaft auch zu diesen und ähnlichen Themen signalisieren.

Beschäftigte einer Risikogruppe informieren sich bitte zusätzlich unter Frage 6.

4. Was bedeutet Physical Distancing? Eintrag erweitern
  • Die WHO empfiehlt einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen.
  • Vermeidung jeglichen Körperkontakts; Verzicht auf Händeschütteln sowie Umarmungen bei Begrüßungen oder Verabschiedungen
  • Kein direktes Ansprechen des Gegenübers, sondern „aneinander vorbeireden“.
  • Wenn dies nicht möglich sein sollte, sollen nach jedem Körperkontakt die Hände gewaschen werden, insbesondere sollte vermieden werden, mit ungewaschenen Händen Augen, Nase oder Mund zu berühren.
  • Meetings möglichst telefonisch oder über Videokonferenzen durchführen. Sollte dies nicht möglich sein, sind Treffen nur in gut belüfteten Räumen möglich. Treffen möglichst kurzhalten (der Faktor Zeit hat bei der Vermeidung einer Ansteckung hohe Relevanz) und auf den nötigen Sicherheitsabstand achten. Dabei ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Falls möglich, in getrennten Büros arbeiten oder Arbeitsplätze nutzen, die sich möglichst weit voneinander entfernt befinden (mind. 1,5 m). Eine Vereinzelung ist allerdings nicht zwingend notwendig. Eine Vorgabe bezüglich einer Mindestquadratmeterzahl pro Person besteht nicht.

Maßgebend sind das Infektionsschutzkonzept der Universität Jena und die Einhaltung der AHAL-Regeln (s. Frage 4).

5. Ich gehöre zur Risikogruppe. Wie verhalte ich mich korrekt? Eintrag erweitern

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena folgt der Risikoeinschätzung des RKI.

Eine altersabhängige Differenzierung nimmt die Universität Jena nicht vor. Beschäftigte aus den weiteren Risikogruppen stimmen bitte mit dem Arbeitsschutz und ggf. dem Arbeitsmedizinischen Dienst die Arbeitsplatzsituation ab und binden das Personaldezernat in das Ergebnis mit ein.

Die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ist durch eine ärztliche Bescheinigung zu belegen.

Bei Fragen und Mitteilungen kontaktieren Sie das Personaldezernat bitte über dieses Formular.

6. Ich bin behindert. Was bedeutet das für mich am Arbeitsplatz? Eintrag erweitern

Soweit die Behinderung zu einem erhöhten Risiko bei einer Infektion führt, siehe Frage 6.

7. Ich bin schwanger. Was bedeutet das für mich am Arbeitsplatz? Eintrag erweitern

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena folgt der Risikoeinschätzung des RKI.

Sofern keine Indizien für ein erhöhtes Risiko bei schwerem Krankheitsverlauf vorliegen, gelten die allgemeinen Auflagen zum Arbeitsschutz bei Schwangerschaft. Eine individuelle Risikoabschätzung sollte durch den betreuenden Frauenarzt erfolgen.

Bei Fragen kontaktieren Sie das Personaldezernat bitte über dieses Formular.

Umfangreiche Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft stellt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zur Verfügung.

8. Welche Regularien gibt es bezüglich der Kinderbetreuung bei Einschränkungen im Schul- und Kitabetrieb? Eintrag erweitern

Homeoffice

Vorgesetzte wirken nach Möglichkeit darauf hin, auch einen Einsatz für Beschäftigte mit Betreuungsaufgaben zu ermöglichen.

Tätigkeiten sollen, wo immer möglich und geeignet, mit Zustimmung der vorgesetzten Personen (ggf. auch anteilig) im Homeoffice erbracht werden. Die telefonische Erreichbarkeit ist sicherzustellen. Im Homeoffice ist die tägliche dienstrechtliche oder arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitszeit zu erbringen und grundsätzlich auch nur diese anrechenbar.

Tätigkeiten, die nicht dazu geeignet sind, im Homeoffice erbracht zu werden, sind unter Einhaltung des geltenden Infektionsschutzkonzepts (vgl. Hygiene-Rahmenplan [PDF, 298 KB] [pdf, 405 kb]) weiterhin in der Dienststelle wahrzunehmen.

Die Vereinbarungen zu Homeoffice (zeitliche Lage, Aufgaben u. ä.) findet in Absprache zwischen vorgesetzter Person und Beschäftigten statt. Eine Information über das Homeoffice an das Personaldezernat ist nicht erforderlich.

Kinderkrankentage

Mit zusätzlichen Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld hilft die Bundesregierung Eltern und Alleinerziehenden, deren Kinder pandemiebedingt nicht oder nur eingeschränkt betreut werden oder zur Schule gehen können: Gesetzlich krankenversicherte Eltern können auch im Jahr 2022 je gesetzlich krankenversichertem Kind für 30 Arbeitstage (Alleinerziehende für 60 Arbeitstage) Kinderkrankengeld beantragen. Bei mehreren Kindern besteht der Anspruch je Elternteil für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für Alleinerziehende für nicht mehr als 130 Arbeitstage.

Nähere Informationen erhalten Sie in Frage 5 unter Fragen zum Homeoffice oder auf den Seiten des Bundesfamilienministeriums.

Fragen zum Homeoffice

1. Welche Regelungen gibt es aktuell zum Homeoffice? Eintrag erweitern

Auch mit der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung wird für Tätigkeiten, in denen dies möglich ist, das Arbeiten im Homeoffice unter Infektionsschutzgesichtspunkten bis zum 25. Mai 2022 empfohlen. Arbeitgeber sind jedoch nicht mehr zu einem solchen Angebot verpflichtet. Die Universität strebt an, dass der persönliche Austausch, die Begegnung, der Vor-Ort-Service und das Arbeiten in Präsenz wieder zum Normalfall werden.  

Dennoch soll es auch zukünftig möglich sein, im Einvernehmen mit den vorgesetzten Personen und für Tätigkeiten, die sich für das Arbeiten zu Hause eignen und deren Erbringung in der Wohnung der Beschäftigten keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, einzelne Tage oder Stunden im Homeoffice zu arbeiten. Vorgesetzte können vor allem dann, wenn es dem Interesse des betrieblichen Infektionsschutzes oder der persönlichen Situation von Beschäftigten dient, Arbeiten im Homeoffice ermöglichen.

Die telefonische Erreichbarkeit ist hierbei sicherzustellen. Im Homeoffice ist die tägliche dienstrechtliche oder arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitszeit zu erbringen und grundsätzlich auch nur diese anrechenbar.

2. Wie kann ich von zu Hause arbeiten? Wie richte ich mir den Arbeitsplatz im Homeoffice ein? Eintrag erweitern

Für alle Beschäftigten der Universität mit einem bereits eingerichteten Heimarbeitsplatz für alternierende Telearbeit ist das Arbeiten von zu Hause problemlos möglich.

Beschäftigte, die einen Laptop als Arbeitsgerät nutzen, können prinzipiell ebenfalls zu Hause arbeiten. „Zu Hause“ bedeutet der inländische Wohnsitz, der dem Arbeitgeber gemeldet ist. Arbeiten aus dem Ausland führt i. d. R. insbesondere zu einer fehlenden sozialversicherungsrechtlichen Absicherung und einer Steuerschuld im Ausland und ist deswegen nicht erlaubt.

Mit dem eigenen PC können Beschäftigte von zu Hause per Webbrowser arbeiten. Auf dienstliche E-Mails können Sie über folgenden Link zugreifen. Der Cloud-Speicher der Universität Jena ist hier zu erreichen. Weitere Informationen zur Nutzung privater Endgeräte im Homeoffice finden Sie hier.

Um auch von zu Hause oder unterwegs auf Daten oder Dienste zugreifen zu können, die nur innerhalb des Universitätsnetzes verfügbar sind, muss zunächst eine VPN-Verbindung ("Virtual Private Network") aufgebaut werden. Dabei handelt es sich um eine sichere Verbindung zwischen dem eigenen Computer, Smartphone oder Tablet und einem Zugangspunkt zum Uni-Netz, über die der gesamte Datenverkehr geleitet wird. So können Sie beispielsweise auch online die Bibliothek nutzen. Dieser Link bietet detaillierte und verständliche Anleitungen dazu, wie Sie mit Hilfe von VPN den Zugang aus dem Homeoffice oder von unterwegs aufbauen können.

Videotutorial zum Einrichten einer VPN-Verbindung

Anleitung zum Verbinden mit dem zentralen Dateisystem der Universität (Home- und Share-Laufwerke)

Bei technischen Fragen wenden Sie sich bitte an das Universitätsrechenzentrum.

Hier findet sich eine Kurzanleitung zur Einbindung eines Serverlaufwerks unter Windows.

Wenn Sie von zu Hause arbeiten, nutzen Sie zur Kommunikation bitte vorzugsweise E-Mails. Eine Rufumleitung Ihres dienstlichen Telefonanschlusses ist nur auf eine externe Festnetznummer möglich — nicht auf eine mobile Telefonnummer.

Bitte beachten Sie dazu die aktuelle Dienstanweisung zur Rufumleitung [PDF, 376 KB] im Verwaltungshandbuch HanFRIED.

Die Bürosoftware Microsoft Office können Sie als Beschäftigte der Kernuniversität (nicht Klinikum) auch zu Hause auf bis zu 5 privaten Geräten verwenden. Informationen dazu finden Sie hier:

Microsoft-Produkte

Informationen zur Anwendung von Video- und Webkonferenzen entnehmen Sie bitte der Homepage des Universitätsrechenzentrums (URZ). 

In die Einladung der Teilnehmer zu Ihrer Online-Veranstaltung ist auch ein Link zu den Datenschutzhinweisen aufzunehmen, die das Rechtsamt erstellt hat:

https://www.hanfried.uni-jena.de/vhbmedia/datenschutz/datenschutzhinweise/datenschutzhinweise+f%C3%BCr+webmeetings/datenschutzhinweis_webmeetings+zoom.pdf

https://www.hanfried.uni-jena.de/vhbmedia/datenschutz/datenschutzhinweise/datenschutzhinweise+f%C3%BCr+webmeetings/datenschutzhinweis_webmeetings+allgemein.pdf

Eine bequeme Möglichkeit des Austauschs über das Web sind Chats. Dazu gibt es an der Uni Jena einen eigenen Chatserver, über den die Kommunikation sicher erfolgt. Chat-Clients lassen sich gratis herunterladen und installieren, eine Beschreibung gibt es hier:

https://wiki.uni-jena.de/display/URZ010SD/Chatten+mit+Jabber

Die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen bleiben bei der Arbeit von zu Hause wie an der Dienststelle (Arbeitszeit-Soll, Höchst-Arbeitszeiten, Pausenregelungen).

Die Rahmen- und Kernzeit der Gleitzeitregelungen können in allen Fällen, in denen es dienstlich vertretbar ist, großzügig ausgeweitet werden. Es steht Beschäftigten außerdem frei, ihre Arbeitsleistungen an allen Werktagen (und damit auch an Samstagen) zu erbringen.

3. Welche Unterstützungsangebote gibt es zum „Arbeiten und Fortbilden im Homeoffice“? Eintrag erweitern

Auf der Webseite der Abteilung Personalentwicklung finden Sie vielseitige Informationen und Beratungsangebote u.a. zu den Themen:

  • Arbeitsorganisation im Homeoffice
  • Fortbildungen im Homeoffice
  • Führung von Teams im Homeoffice
  • Ergonomische Gestaltung von Homeoffice-Arbeitsplätzen
  • Aktive Pausengestaltung im Homeoffice
  • Vereinbarkeit von Homeoffice und Familie
  • Coaching für Beschäftigte und Führungskräfte
  • Psychische Beanspruchung durch Homeoffice und Social Distancing
4. Wen muss ich informieren, wenn ich im Homeoffice arbeiten möchte? Eintrag erweitern

Die Abstimmungen hierzu nehmen Sie bitte direkt mit Ihrer*Ihren vorgesetzten Person*en vor.

Zum Zwecke des persönlichen Nachweises – bspw. bei Fragen zur Kontaktnachverfolgung oder für die Erstellung Ihrer Steuererklärung – wird empfohlen, die Tage im Homeoffice in Ihrem Arbeitszeitnachweis entsprechend zu dokumentieren.

5. Wie verhalte ich mich korrekt, wenn ich meinen Arbeitsverpflichtungen derzeit – auch im Homeoffice – nicht oder nur teilweise nachkommen kann? Eintrag erweitern

In individueller Abstimmung mit Ihrer vorgesetzten Person können Sie die folgenden Möglichkeiten nutzen, um sich von Ihren Arbeitspflichten zu entlasten:

  • Abbau Ihres Gleitzeitguthabens
  • Aufbau eines Gleitzeit-Minus in einem mit der vorgesetzten Person abgestimmten Umfang
  • Einsatz von Jahresurlaub in Abstimmung mit der vorgesetzten Person
  • Beantragung von Sonderurlaub statt Jahressonderzahlung bzw. statt künftigem Grundgehalt (https://finanzen.thueringen.de/themen/oeffentlicher-dienst/arbeitszeitmodelle/sonderurlaub/)
  • Unbezahlte Freistellung/Sonderurlaub über drei Tage gemäß § 29 Abs. 3 Satz 1 TV-L oder § 25 Abs. 2 Satz 2 ThürUrlVO hinaus

Diese Instrumente stehen grundsätzlich allen Beschäftigten offen – auch solchen Personen, die keinen Entschädigungsanspruch nach § 56 IfSG haben (z. B. ältere Kinder, Wegfall der ÖPNV-Verbindung, Schulferien etc.). Bei Anträgen auf unbezahlte Freistellung / unbezahlten Sonderurlaub im Rahmen Ihrer Sorgepflichten sowie grundsätzlich bei Sonderurlaub statt Jahressonderzahlung / statt künftigem Grundgehalt erkennen wir in diesem Zusammenhang das dienstliche Interesse an.

Wenn Sie Kinderbetreuungsaufgaben/Pflegeaufgaben und geforderte Arbeitspflichten – auch im Homeoffice – nicht miteinander vereinbaren können oder wollen, stehen Ihnen pro Kind unter 12 Jahren / bei pflegebedürftigen Angehörigen offen:

  • 3 Tage bezahlte Freistellung (soweit noch nicht in Anspruch genommen; bei Beamtinnen und Beamten: insgesamt max. 3 Tage Sonderurlaub mit Bezügen)
  • Für Eltern, die aufgrund der Schließung der Schulen und Kitas ihre Kinder betreuen müssen und die Arbeit im Homeoffice nicht zumutbar ist, hält Frage 6 nähere Informationen bereit.
  • Eltern, die wegen Einschränkungen im Kita- und Schulbetrieb ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, haben Anspruch auf zusätzliche Kinderkrankentage oder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Auch im Jahr 2022 stehen jedem Elternteil pro Jahr 30 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung, für Alleinerziehende sind es 60 Tage. Bei mehreren Kindern hat jedes Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich dieser Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage.

Ab 20. März 2022 besteht der Anspruch auf Kinderkrankengeld wieder nur bei Erkrankung des Kindes und entsprechendem Betreuungsbedarf.

Weitere Voraussetzungen sind, dass:

  • sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind gesetzlich krankenversichert sind,
  • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Bei Krankheit des Kindes muss der Krankenkasse ein ärztliches Attest vorgelegt werden, bei Arbeitsausfall aufgrund von Kinderbetreuung wird eine Bescheinigung der Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung benötigt.

Weitere Informationen enthalten die Fragen und Antworten zu den Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bitte beachten Sie, dass ggf. die unbezahlte Freistellung noch nicht zeitnah in der nächsten Entgelt- oder Bezügeabrechnung umgesetzt werden kann, sodass der Einbehalt erst in einem Folgemonat erfolgt. Bitte berücksichtigen Sie das in Ihren finanziellen Planungen.

6. Erhalte ich als Tarifbeschäftigte*r eine Entschädigung, wenn ich aufgrund der Schließungen von Schulen und Kitas nach dem Infektionsschutzgesetz mein(e) Kind(er) selbst betreuen muss und auch nicht bzw. nicht vollumfänglich im Homeoffice arbeiten kann? Eintrag erweitern

Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass eine erwerbstätige Person einen Verdienstausfall erleidet, der darauf beruht, dass sie infolge der Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten ihr*e betreuungs-, beaufsichtigungs- oder pflegebedürftiges*pflegebedürftigen Kind*er selbst betreuen, beaufsichtigen oder pflegen muss, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen kann, und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen kann. Gleiches gilt, wenn nicht die Einrichtung selbst geschlossen wird, sondern die Kinder die vorgenannten Einrichtungen aufgrund einer sie betreffenden Absonderung nicht betreten dürfen.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Ein Anspruch nach § 56 Absatz 1a IfSG besteht für erwerbstätige Personen auch dann, wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird; also auch in Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Umgebung von Schüler*innen oder bei Hybridunterricht.

Ein Kind ist dann betreuungsbedürftig, wenn es das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wenn es sich um ein Kind mit Behinderungen handelt, das auf Hilfe angewiesen ist. Für ein hilfebedürftiges Kind mit Behinderungen gilt keine Altersgrenze, das heißt ein Entschädigungsanspruch besteht grundsätzlich auch bei volljährigen Kindern.

Haben Pflegeeltern Anspruch auf Entschädigung?

Ja, wenn ein Kind in Vollzeitpflege nach § 33 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in den Haushalt aufgenommen wurde, steht der Anspruch auf Entschädigung statt den Eltern den Pflegeeltern zu.

Habe ich einen Anspruch auf Verdienstausfall während der Schulferien?

Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nicht, soweit eine Schließung der Einrichtung ohnehin während der durch Landesrecht festgelegten Schulferien erfolgen würde.

Unter welchen Voraussetzungen wird die Entschädigung gezahlt?

  • Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) verwirklichen können.
  • Risikopersonen müssen die Betreuung des Kindes oder der Kinder jedoch nicht leisten. Das gilt z. B. für ältere Menschen, etwa die Großeltern, und für Menschen, die gesundheitlich vorbelastet sind.
  • Eine weitere Voraussetzung für die Entschädigung ist, dass alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, der Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben. Dazu zählt der Abbau von Zeitguthaben und Urlaubsansprüchen.
  • Arbeit im Homeoffice darf ebenfalls nicht möglich oder nicht zumutbar sein.

Wie hoch ist die Entschädigung?

Liegen die Voraussetzungen vor, wird für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr eine Entschädigung für den Verdienstausfall gewährt. Zu beachten ist, dass der Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG in Höhe von 67 % des monatlichen Nettoeinkommens aktuell pro Betreuungsfall/Schließungsverfügung längstens für einen Zeitraum von zehn Wochen (50 Arbeitstage) besteht (für Alleinerziehende gelten 20 Wochen (100 Arbeitstage)). Zusätzlich hat die Thüringer Landesregierung längstens für die ersten vier Wochen (20 Arbeitstage) eine finanzielle Aufstockung der Entschädigung i. H. v. 25 % des individuellen Bruttotabellenentgelts beschlossen.

Wie lange wird die Entschädigung gewährt? 

Die Entschädigung wird für jede erwerbstätige Person für einen Zeitraum von längstens zehn Wochen gewährt, für erwerbstätige Personen, die ihr Kind allein beaufsichtigen, betreuen oder pflegen, längstens für zwanzig Wochen. Der Maximalzeitraum von zehn bzw. zwanzig Wochen muss nicht an einem Stück ausgeschöpft werden. Der Entschädigungszeitraum braucht nicht zusammenhängend zu verlaufen. Die Gesetzesregelung über die Entschädigung gilt bis zum 19.03.2022.

Wer zahlt die Entschädigung?

Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt der Arbeitgeber für längstens sechs Wochen.

Bitte beachten Sie, dass ggf. die unbezahlte Freistellung noch nicht zeitnah in der nächsten Entgelt- oder Bezügeabrechnung umgesetzt werden kann, so dass der Einbehalt erst in einem Folgemonat erfolgt. Bitte berücksichtigen Sie das in Ihren finanziellen Planungen.

Weitere Informationen finden Sie auch im Infopapier des Bundesgesundheitsministeriums https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/FAQs_zu_56_IfSG_BMG.pdf oder unter https://ifsg-online.de/index.html.

7. Wie erhalte ich als Tarifbeschäftigte*r die Entschädigungszahlung nach § 56 Abs. 1a IfSG? Eintrag erweitern

Die Regelungen zur Entschädigungszahlung nach § 56 Abs. 1a IfSG setzen unter anderem einen Verdienstausfall voraus. Dieser tritt für Beschäftigte im Falle der Gewährung einer unbezahlten Freistellung (Arbeitsbefreiung gem. § 29 Abs. 3 Satz 2 TV-L/ Sonderurlaub nach § 28 TV-L) ein.

Sollten Sie aufgrund bestehender Betreuungspflichten Ihrer Arbeitsverpflichtung nicht bzw. nicht vollständig nachkommen können, beantragen Sie bitte eine unbezahlte Freistellung beim Personaldezernat, über Ihre vorgesetzte*n Person*en (zur Kenntnisnahme). Hierbei können Sie dieses Muster [PDF, 418 KB] verwenden, welches Sie auch eingescannt per E-Mail an Ihre Personalbetreuung senden können.

Die individuelle Gestaltung Ihrer Freistellung stimmen Sie bitte mit Ihrer*Ihren vorgesetzten Person*en ab. Die Mitarbeiter*innen des Personaldezernates stehen dabei unterstützend zur Verfügung.

Bei Fragen und Mitteilungen kontaktieren Sie das Personaldezernat bitte über dieses Formular.

8. Erhalte ich als Beamtin*Beamter eine Entschädigung, wenn ich aufgrund der Schließungen von Schulen und Kitas nach dem Infektionsschutzgesetz mein*e Kind*er selbst betreuen muss und auch nicht bzw. nicht vollumfänglich im Homeoffice arbeiten kann? Eintrag erweitern

Für verbeamtete Mitarbeiter/innen kann keine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz gezahlt werden. Unter den nachfolgend genannten Voraussetzungen kann Ihnen jedoch Dienstbefreiung nach § 60 Abs. 1 ThürBG in Verbindung mit § 28 ThürUrlVO unter vollständiger Fortzahlung der Besoldung von insgesamt bis zu 34, alleinerziehenden Beamtinnen und Beamten bis zu 68, Arbeitstagen gewährt werden. Diese Freistellungsmöglichkeit bestand für die Dauer der vom Deutschen Bundestag nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite pro Jahr, beginnend mit der erstmaligen Feststellung derselbigen zum 28. März 2020. Nachdem die Feststellung der epidemischen Lage nicht verlängert wurde, kann eine Dienstbefreiung unter den untenstehenden Voraussetzungen trotzdem noch bis 23. September 2022 beantragt werden. Der Jahreszeitraum begann dabei am 28. März 2022 neu. Die Freistellungsmöglichkeit besteht im Umfang von 34 bzw. 68 Arbeitstagen.

Voraussetzungen

  • Von der zuständigen Behörde werden aus Gründen des Infektionsschutzes
    • Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Kindertagesstätten), Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Schulen oder Horte geschlossen oder
    • deren Betreten, auch aufgrund einer Absonderung, untersagt oder
    • Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert oder
    • die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben oder
    • der Zugang zu Kinderbetreuungseinrichtungen eingeschränkt,
  • die Schließung der vorgenannten Einrichtungen erfolgt nicht ohnehin wegen der Schul- oder Betriebsferien bzw. innerhalb der geplanten Schließzeiten,
  • von der Schließung bzw. dem Betretungsverbot betroffenen und von den Beamten zu betreuende Kinder haben das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder sind behindert und auf Hilfe angewiesen und
  • eine anderweitige zumutbare Betreuung kann ohne die Freistellung nicht sichergestellt werden.

Gleiches gilt, wenn eine behördliche Empfehlung vorliegt, vom Besuch einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen abzusehen.

Die Möglichkeit der Freistellung besteht dabei unabhängig davon, ob der Dienst im Homeoffice erbracht wird bzw. erbracht werden kann. Gleitzeitguthaben ist vorrangig abzubauen. Bisher aus diesem Grund nach § 25 Abs. 2 Satz 2 ThürUrlVO gewährter Sonderurlaub wird auf die 34 bzw. 68 Arbeitstage angerechnet.

Ist nach vorheriger dienstrechtlicher Vereinbarung die wöchentliche Arbeitszeit auf mehr oder weniger als fünf Tage in der Woche verteilt, erhöht oder vermindert sich die Anzahl der Tage der Dienstbefreiung entsprechend.

Die Regelungen gelten ebenfalls, wenn Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Angehörigen (z.B. Pflegeheime) von Schließungen betroffen sind.

Was ist bei der Beantragung der Dienstbefreiung zu beachten?

Die Dienstbefreiung ist mittels des verlinkten Formulars  [pdf, 296 kb]über den Dienstweg beim Personaldezernat einzureichen. Sie kann auch stundenweise genommen werden. Der maximale Umfang in Stunden berechnet sich dabei wie folgt: durchschnittliche tägliche Arbeitszeit * 34 bzw. 68 Tage. Es ist so auch möglich, Home-Office und stundenweise Dienstbefreiung zu kombinieren, sodass für einen Arbeitstag keine Minusstunden anfallen.

9. Mein Arbeitsplatz ist im Grunde nicht Homeoffice-geeignet. Kann mich mein*e Vorgesetzte*r uneingeschränkt an der Dienststelle einsetzen? Eintrag erweitern

Arbeitspflichten, die nicht im Homeoffice erbracht werden können, sind – unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregelungen – vor Ort zu erbringen (s. Hygiene-Rahmenplan [PDF, 298 KB] [pdf, 405 kb]).

Dabei können – wenn notwendig – Regelungen durch die vorgesetzte*n Person*en getroffen werden, um die Anwesenheiten zeitlich zu staffeln oder anderweitig zu regeln. Schichtdienste in den Abendstunden und über das Wochenende beruhen auf Freiwilligkeit, wenn sie auch im "Normalbetrieb" nicht üblich sind.

Fragen zu Dienstreisen

1. Welche Vorschriften gelten derzeit für Dienstreisen? Eintrag erweitern

Wenn Sie aktuell eine Dienstreise planen, prüfen Sie bitte, ob diese zwingend und unaufschiebbar nötig ist, und bevorzugen Sie, wo irgend möglich, alternative Kommunikationsformen (Videokonferenz etc.). Falls Sie dennoch reisen müssen, ziehen Sie grundsätzlich stornierbare Buchungen von Reisemitteln vor. Nach Möglichkeit sollten auch Teilnehmerbeiträge für Kongresse etc. stornierbar sein. Falls dies nicht möglich ist, sind kurzfristige Buchungen zu bevorzugen.

Bitte informieren Sie sich vor Antritt der Reise über die aktuelle Lage im Reisegebiet (z. B. Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, Risikohinweise des Robert-Koch-Instituts) und die Folgen der Reise bei Ihrer Rückkehr nach Thüringen bzw. Jena (evtl. Quarantäne- und andere Verpflichtungen gemäß den geltenden Verordnungen des Bundes und/oder des Landes und ggf. Allgemeinverfügungen der Stadt Jena).

Bitte nehmen Sie vor der finalen Genehmigung Ihres Dienstreiseantrags keinerlei Buchungen oder Reservierungen vor, durch die Kosten verursacht werden, da diese im Falle der Ablehnung des Dienstreiseantrags nicht erstattungsfähig sind.

Unter den genannten allgemeinen Voraussetzungen können Inlandsdienstreisen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland wieder durchgeführt werden.

Auslandsdienstreisen können unter den genannten allgemeinen Voraussetzungen ebenfalls durchgeführt werden. Falls Sie eine Reise in ein aktuell vom RKI als Risikogebiet (Virusvariantengebiet oder Hochrisikogebiet) eingestuftes Land antreten wollen, beachten Sie bitte zusätzlich, dass diese Reisen nur dann angetreten werden dürfen, wenn Sie im Falle einer Quarantäneanordnung bei Ihrer Rückkehr Ihre Dienstpflichten vollumfänglich aus dem Homeoffice wahrnehmen können. Reisende sollten dennoch hohe Maßstäbe an die Notwendigkeit einer Auslandsreise anlegen, da Änderungen der Ein- und Ausreisebestimmungen und -möglichkeiten, vor allem bei außereuropäischen Reisezielen, sowie kurzfristige Einschränkungen des internationalen Reiseverkehrs, insbesondere der Luftfahrt, jederzeit möglich sind.

Wenn Sie aus einem der o. g. Risikogebiete zurückkehren, müssen Sie zwingend bestimmte Vorgaben beachten. Bitte informieren Sie sich dazu in Frage 2 unter Sonstige Fragen und auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums

Vor Auslandsdienstreisen wenden Sie sich bitte für eine reisemedizinische Beratung zu Impfungen, Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen an den Arbeitsmedizinischen Dienst der Universität am Universitätsklinikum (betriebsarzt@med.uni-jena.de, Sekretariat: 03641 9-398101). Die Vorgesetzten sind in diesem Fall verpflichtet, entsprechende Vorkehrungen für die Reisenden zu veranlassen.

2. Was ist zu tun, wenn bereits Reisemittel gebucht wurden, die Reise jedoch nicht angetreten werden kann? Eintrag erweitern

Bitte prüfen Sie, ob die Reise storniert werden kann. Die Deutsche Bahn erstattet beispielsweise kostenlos Tickets, wenn es sich um Reisen in Risikogebiete handelt oder eine Veranstaltung aufgrund des Coronavirus abgesagt wurde.

Wenn eine Stornierung nicht möglich ist:

Grundsätzlich können Kosten, die bereits im Rahmen der Reiseplanung angefallen sind, ganz normal im QIS-Reiseportal abgerechnet werden, wenn die/der Reisende den Grund für den Ausfall der Reise nicht zu vertreten hat. Voraussetzung für die Erstattung der Kosten ist ein genehmigter Dienstreiseantrag im System. Bitte fügen Sie Schriftverkehr und Notizen bei, um zu belegen, dass versucht wurde, die bis dahin gebuchten Reisemittel zu stornieren.

Sonstige Fragen

1. Was ist für Gäste aus dem Ausland zu beachten? Eintrag erweitern

Bei Fragen zu Anreise oder Aufenthalt von Gästen aus dem Ausland wenden Sie sich bitte an Ihren gastgebenden Fachbereich oder die Abteilung Gastwissenschaftler*innen im Internationalen Büro.

Promovierende und Gastdoktorand*innen wenden sich bitte an die Graduierten-Akademie.

2. Welche Besonderheiten sind zu beachten, wenn ich aus dem Ausland zurückkehre? Eintrag erweitern

Seit dem 1. August 2021 sind alle Einreisenden verpflichtet, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen; unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht.

Daneben bestehen bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland – nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet (Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet) gemäß Veröffentlichung des RKI – spezielle Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht.

Außerdem müssen sich Einreisende aus o.g. Risikogebieten vor ihrer Ankunft in Deutschland anmelden. Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Eine Übersicht, welche Nachweise bei Einreise erbracht werden müssen und welche Quarantäneregelungen gelten, finden Sie hier.

An der Universität Jena gelten keine über die Regelungen von Bund und Ländern hinausgehenden Besonderheiten bei der Rückkehr aus dem Ausland. Bitte informieren Sie sich über die für Ihr Bundesland und Ihren Wohnort derzeit geltenden Regelungen.

Regelung für Thüringen unter: https://www.tmasgff.de/covid-19/faq

Allgemeingültige Regelungen des Bundes unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

3. Für Pendler*innen: Wie kann ich meine Tätigkeit an der Universität Jena nachweisen? Eintrag erweitern

Für Pendler*innen, die aufgrund der Corona-Schutz-Verordnung ihres Wohnortes einen Nachweis über ihre berufliche Tätigkeit benötigen, gilt die Thoska als Dienstausweis der Universität. Beschäftigte, die bislang nicht über eine Thoska verfügen, können sich im Thoska-Büro kurzfristig eine Karte ausstellen lassen.

4. Wie ist der Umgang mit Urlaub? Eintrag erweitern

Der Jahresurlaub ist wie üblich vollständig zu planen und in Anspruch zu nehmen. Der Resturlaub des Vorjahres ist gemäß den tariflichen Regelungen wie bisher bis zum 30.09. zu nehmen. Die bisherigen gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen gelten unverändert, sodass höchstens zehn Urlaubstage (tariflicher Mehrurlaub über den gesetzlichen Mindesturlaub hinaus) in das nächste Jahr übertragen werden können.

Allgemeine Informationen zum Urlaub finden Sie im "Merkblatt Urlaub" im Verwaltungshandbuch HanFRIED.

5. Welche Angebote werden seitens des Hochschulsports für Beschäftigte bereitgestellt? Eintrag erweitern

Alle Details zum Programm, Anmeldung, Ablauf etc. finden Sie auf der Homepage des Hochschulsports.

Digital Active Break und Online-Sportprogramm

Es werden kostenlose digitale und aktivierende Pausen („Digital Active Break“, kurz DAB) für Studierende und Beschäftigte der Uni Jena angeboten.

Hier gibt es Angebote zur Aktivierung, Entspannung und Konzentration. Für jede Pausendauer und Motivation ist etwas dabei.

Sie haben die Möglichkeit, an Live-Kursen im PausenExpress teilzunehmen, die aktivierenden Kurzvideos oder eines der vielen weiteren Formate wie z. B. Online-Games, PDF-Workouts und AktivPowerPoints zu verwenden.

Darüber hinaus bietet der Hochschulsport ein Online-Programm.

6. Ich bin Beamtin*Beamter. Erhalte ich die Kosten für Corona-Tests von der Beihilfe erstattet? Eintrag erweitern

Medizinisch notwendige Corona-Tests sind von der Beihilfefähigkeit umfasst. Andere Corona-Tests sind nicht beihilfefähig. Die konkreten Details finden Sie hier [PDF, 285 KB].

Für weitere Fragen zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen wenden Sie sich bitte an die Beihilfestelle beim Thüringer Landesamt für Finanzen.

7. Wie erfolgt der Abschluss von Arbeitsverträgen, wenn Sprechzeiten bis auf Weiteres nicht stattfinden? Eintrag erweitern

Der Vertragsabschluss erfolgt grundsätzlich durch Zusendung der relevanten Unterlagen, sodass ein direkter Kontakt zu Ihrem und auch zum Schutz der Beschäftigten im Personaldezernat vermieden wird.

Genauere Informationen erhalten Sie vorab per E-Mail. Bitte sichten Sie daher regelmäßig Ihre E-Mails.

Sollte eine Unterzeichnung des Arbeitsvertrages nach vorheriger Terminabstimmung doch vor Ort stattfinden, gilt für das Betreten des Universitätshauptgebäudes die 3-G-Regelung.

8. Wie erhalte ich eine Homeoffice-Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt? Eintrag erweitern

Für die Arbeitnehmer*innen, die im Homeoffice tätig sind, aber nicht über ein steuerlich abzugsfähiges Arbeitszimmer verfügen, wurde mit dem Jahressteuergesetz 2020 befristet für die Jahre 2020 und 2021 eine Homeoffice-Pauschale eingeführt.

Zu beachten ist, dass es keine gesetzliche Regelung gibt, ob und wie ein entsprechender Nachweis zu erfolgen hat. Die Regelung zur Homeoffice-Pauschale soll laut dem Gesetzgeber einfach anwendbar sein. Daraus folgt, dass eine Arbeitgeberbescheinigung nicht erforderlich ist. Von daher wird empfohlen, erst bei einer konkreten Aufforderung des Finanzamtes die Bestätigung auszustellen.

Der konkrete individuelle Umfang des Homeoffice kann nur innerhalb der Einrichtung, in aller Regel durch die direkte Führungskraft, festgestellt werden. Damit dies einheitlich erfolgt, stellt das Personaldezernat dieses Muster [docx, 260 kb] zur Verfügung.

9. Wie kann ich einen Impftermin vereinbaren? Eintrag erweitern

Die Corona-Schutzimpfung bzw. eine Booster-Impfung können Sie entweder in einer hausärztlichen Praxis, in einem Impfzentrum oder bei Impfaktionen erhalten.

10. Wo gibt es weitere Informationen? Eintrag erweitern

Informationen über das Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind beim Robert-Koch-Institut abrufbar.

Informationen für Bürger*innen, darunter die AHA+L-Regeln, Informationen zum Impfen und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), sind unter www.infektionsschutz.de (BZgA) und www.zusammengegencorona.de (BMG) zu finden.

Hotlines für Bürger*innen bieten unter anderem das BMG, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, die Bundesländer und Krankenkassen an.

Hinweis

Stand: 12.04.2022

Ihre Fragen sind noch nicht beantwortet? Dann lesen Sie auch unseren Blog, der viele Themen zur Corona-Situation an der Universität aufgreift. Oder besuchen Sie die Social-Media-Kanäle der Universität.

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