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Termine und Aktuelles

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Foto: Bilddatenbank Pixabay

Neuer Verbund „Wissenschaftler:innen und Karriere Jena“ an der Universität Jena gegründet

Maßnahme für mehr Chancengleichheit im Wissenschaftsbetrieb

Meldung vom 09.12.2020

Mehr Chancengleichheit für Forschende

Die Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, ist ein Anliegen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Um dieses Ziel an der Friedrich-Schiller-Universität Jena umzusetzen, ist jüngst der Verbund „Wissenschaft­ler:innen und Karriere Jena“ gegründet worden. Dieser macht es sich zur Aufgabe, die be­reitgestellten Gleichstellungsmittel für die koordinierten Forschungsprogramme zu bündeln und sie für ziel- und passgenaue Maßnahmen einzusetzen.

Weiterentwicklung und Vorteile für alle Forschenden

Von der zentralen Bündelung der Gelder profitieren alle Verbundmitglieder, denn durch den zielgerichteten Einsatz der Mittel können größere, gemeinsame Projekte realisiert werden. Insbesondere kleinere Mitgliedsinstitutionen können so von der Umsetzung größerer Maß­nahmen profitieren und daran teilnehmen. Auf Grundlage einer jährlichen Bedarfsanalyse werden zielgruppenspezifische Mentoringprogramme, Weiterbildungsangebote und Coachings zur Förderung der Karriereentwicklung von Nachwuchswissenschaftlerinnen vermittelt, organisiert und durchgeführt. Zusätzlich sollen klassische Fördermaßnahmen und Workshops umgesetzt und Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit von Ar­beitsplätzen in der Wissenschaft realisiert werden. Der Verbund dient zusätzlich dem inter­disziplinären Erfahrungsaustausch sowie als Plattform zur Ideenfindung und Vernetzung.

Eine Koordinierungsstelle, angebunden an das Gleichstellungsbüro der Friedrich-Schiller-Universität, vermittelt inhaltliche Bedarfe für die Verbundmitglieder in Abstimmung mit der Gleichstellung der Universität. Außerdem wertet sie jährlich aus, ob die Ziele der Einzel- und Verbundmaßnahmen erreicht wurden.

Gegründet wurde der Verbund von drei Sonderforschungsbereichen (SFB/TR 234 CataLight, SFB 1076 AquaDiva, SFB 1127 ChemBioSys) sowie dem Clinician Scientist-Programm CSP OrganAge am Universitätsklinikum Jena und der Medizinischen Fakultät. Im Januar wird dem Verbund der Sonderforschungsbereich SFB/TR 124 FungiNet beitreten. Geplant ist, zukünftig auch weitere durch die DFG koordinierte Programme in den Verbund aufzunehmen.

Kontakt:

Frau Dorothee Gößner, Gleichstellungsbüro / Verbund Wissenschaftler:innen und Karriere Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Zwätzengasse 3, 07743 Jena, Tel.: 03641 9400970, E-Mail: dorothee.goessner@uni-jena.de

"Antifeminimus im Kontext rechter Allianzen und diskursiver Verschiebungen"

Veranstaltung in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro

Meldung vom 01.12.2020

Geschlecht und Sexualität sind politische Kampffelder, in denen sich Auseinandersetzungen um gesamtgesellschaftliche Hegemonie kristallisieren. Im Ringen um Diskursmacht und Deutunghoheit formiert sich in den vergangenen Jahren zunehmend eine breite Allianz des konservativen bis extrem rechten Spektrums in der Abwehr eines omnipotent verstandenen „/G/ender“.

In dem Vortrag wird zunächst geklärt, was unter dem Begriff „Antifeminismus“ zu verstehen ist. Anschließend werden verschiedene Akteur*innen und Argumentationsformen des modernen Antifeminismus beleuchtet und auf ihre gesellschaftliche Anschlussfähigkeit hin befragt.

Tanja Gäbelein ist Politikwissenschaftlerin und freie Referentin aus Berlin. Sie ist Mitglied des Netzwerks „Feministische Interventionen und Perspektive gegen die (extreme) Rechte“ und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Antifeminismus, der Neuen und christlichen Rechten sowie mit der Partei „Alternative für Deutschland“.

Der Vortrag Gefährlich anschlussfähig. Antifeminimus im Kontext rechter Allianzen und diskursiver Verschiebungen findet am 9. Dezember 2020 um 18:00 Uhr online statt. Sie ist unter folgendem Link aufrufbar: https://bbb.stura.uni-jena.de/b/gle-jmh-fxp-adv

Die Veranstaltung wird finanziert durch das Gleichstellungsbüro der Universität Jena.

Forschungskolloquium zu (un-)gleichen Geschlechterpositionierungen

Veranstaltungshinweis

Meldung vom 06.11.2020

Jeden Dienstag im Wintersemester 2020/21 lädt der Arbeitsbereich Qualitative Methoden und Mikrosoziologie zu seinem Forschungskolloquium ein: "Von Ost/West, von Körpern, Care, Gewalt und Flucht — den (un)gleichen Geschlechter-Position(ierung)en auf der Spur" lautet der Titel, der die verschiedenen Blickwinkel auf das Thema Geschlecht bereits anklingen lässt. Die 9 Veranstaltungen versprechen interessante Gedankenanstöße von den verschiedenen Gästen, mit welchen Sie in die Diskussion treten können. Zum vollständigen Programm geht es hier [pdf, 690 kb].

Besonders hingewiesen wird auf die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Ernst-Abbe-Bibliothek: Am Samstag, den 14.11.2020 liest Greta Taubert aus ihrem aktuellen Buch „Guten Morgen, Du Schöner. Begegnungen mit ostdeutschen Männer“ und diskutiert mit Sylka Scholz. 

Aufgrund der derzeitigen unsicheren Corona-Lage wird das Kolloquium komplett digital stattfinden. Der Zoom-Zugangslink wird auf Nachfrage von Eva Tolasch oder Kristin Gürtler versendet. Kontakt: kristin.guertler@uni-jena.deeva.tolasch@uni-jena.de 

Wintersemester 2020/2021, immer dienstags ab dem 10.11.2020, 18-20 Uhr, Zoom

"Mann kann kein Opfer sein" 

Veranstaltungshinweis

Meldung vom 23.10.2020

Männliche Gewalttäterschaft gilt als „normal“. Aber was ist mit Männern die selbst Opfer sind? Nicht nur von den Betroffenen selbst, sondern auch gesellschaftlich werde dieses Thema weitgehend verleugnet. Was folgt aus dieser gesellschaftlichen Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit? Welchen Umgang mit männlichen Opfererfahrungen braucht es und sind Männer in Sachen Gewaltschutz benachteiligt? Die Online-Diskussion des PROJEKT A4 greift anlässlich des Internationalen Männertages 2020 genau dieses Thema auf. Wir laden Sie ein darüber zu lernen und in die Diskussion zu kommen.

Die Veranstaltung Mann kann kein Opfer sein. Die gesellschaftliche Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit findet am Freitag, den 06.November 2020, von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Videoplattform Zoom statt. Es wird um formlose Anmeldung über info@projekt-a4.de gebeten. Wenige Tage vor der Veranstaltung erhalten Sie den Link zum Zoom-Meeting.

Veranstaltungen im Bereich Gender und Diversity

Veranstaltungshinweis

Meldung vom 01.09.2020

Das neue Vorlesungsverzeichnis für das kommende Wintersemester 2020/21 der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist online: Im Bereich Gender und Diversity wird es einige spannende Veranstaltungen geben. Vielleicht ist ja das ein oder andere für Sie dabei, schauen Sie doch einmal rein.

Vorlesungsverzeichnis - Veranstaltungen zu Gender und Diversity

Studien zur strukturellen Benachteiligung in der Corona-Pandemie 

Bildungsangebot

Meldung vom 15. Juli 2020

Männliche Dominanz in der Gesellschaft wurde und wird in der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Während die Frage nach der Gleichberechtigung häufig als Luxusproblem fehlverstanden wird, ist sie aber vielmehr untrennbar mit den Ursachen der Krise verstrickt. 

Nach alarmierenden Befunden über die Verstärkung der strukturellen Benachteiligung von Wissenschaftlerinnen und weiterer Statusgruppen seit Beginn der Corona-Pandemie, gibt es nun bereits Umfragen und Studien, aus denen sich gleichstellungsorientierter Handlungsbedarf ableiten lässt.

Einige Studien und Artikel zum Themen finden Sie unter Faire Beteiligung (Corona-Situation) auf unserer Seite über Fakten zur Gleichstellung und zur Genderforschung.

Ausschreibung des Rowena-Morse-Mentoring Programmes

Stipendienausschreibung für Nachwuchswissenschaftlerinnen*/ Nachwuchskünstlerinnen* an den Thüringer Hochschulen

Meldung vom 05. Juni 2020

Gegenwärtig läuft die Ausschreibung für das Rowena-Morse-Mentoring Programm für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität für die nächste Programmrunde (Bewerbungsfrist 16. August 2020). Informationen zum Programm finden sich auch auf der Website des Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung (TKG).

Außerdem besteht für interessierte Doktorandinnen und Postdoktorandinnen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Webinar am 24.06.2020 von 17:00 bis 18:00 Uhr, in dem das Rowena-Morse-Mentoring Programm kurz vorgestellt wird und eine Teilnehmerin des Programms ihre Erfahrungen berichtet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Webinar Fragen zu stellen. Zur Anmeldung an der Online-Veranstaltung können sich Interessierte per E-Mail an Sophie Reimer wenden.

Filmempfehlung zu THE HELP – Onlinekooperation mit dem Hörsaalkino

Bildungsangebot 

Meldung vom 07. Mai 2020

Zeit für einen guten Film, der zum Nachdenken anregt... Wir möchten Ihnen den Film THE HELP sehr empfehlen, eigentlich hätten wir ihn im Hörsaalkino vorgeführt, was aufgrund der Covid-Situation im Moment nicht möglich ist. Wieso THE HELP? - Das können Sie im kleinen Vorstellungsvideo mit Filmreview erfahren, das Sie auf unserer facebook-Seite finden.

Wir danken dem Hörsaalkino Jena e.V. für die gute Zusammenarbeit!

Alles Liebe zum Weltfrauentag

Glückwünsche und Danksagung an alle Frauen

Meldung vom 08. März 2020

Die Geschichte des Weltfrauentags begann vor mehr als einem Jahrhundert und basiert auf Demonstrationen für das Frauenwahlrecht. Im Jahr 1975 wurde er weltweit von der UNO institutionalisiert - als Internationaler Frauentag. In diesem Jahr werden vom Deutschen Gewerkschaftsbund vor allem Forderungen zur Chancengleichheit und Entgeltgerechtigkeit im Beruf gestellt. Diese aktuellen Themen sind auch Teil unserer Arbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Am Weltfrauentag ist es uns neben allen zukunftsgerichteten Anliegen auch wichtig, innezuhalten und auf Positives zu blicken. Heute denken wir daher an alle Frauen, die jeden Tag wunderbare Arbeit leisten.

Liebe Frauen, wir wünschen Ihnen zum Weltfrauentag viel Mut, Tatkraft und Selbstvertrauen, um die Frau zu sein, die Sie sein möchten. Wir wünschen Ihnen, dass Sie den Respekt und die Unterstützung erfahren, die Sie verdienen.

Ihr Team des Gleichstellungsbüro

Zentrale Auftaktveranstaltung des neugewählten Gleichstellungsbeirats am 12.11.2019

Maßnahme zur Einführung und Vernetzung in der Gleichstellungsarbeit

Meldung vom 15. Dezember 2019

Der Gleichstellungsbeirat, welcher sich aus den in den Fakultäten gewählten dezentralen Gleichstellungsbeauftragten zusammensetzt, ist ein elementares Organ der Gleichstellungsarbeit der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Doch welche Aufgaben erwarten einen in diesem Ehrenamt im Gleichstellungsbeirat und welche Vision leitet die Arbeit? 

Um diese Fragen gemeinsam zu beantworten, luden die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Prof. Dr. Bärbel Kracke, und ihre Stellvertreterin, Prof. Dr. Anke Hildebrandt, am 12. November 2019 zu einer Auftaktveranstaltung für die neue Dreijahresperiode des Gleichstellungsbeirats ein. Ebenfalls neu in ihren Ämtern als zentrale Gleichstellungsbeauftragte wollten sie sich vorstellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit der gegenseitigen Vernetzung geben. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Ausführungen von Dr. Matthias Schwarzkopf zur Rolle von Gleichstellungsbeauftragten allgemein und speziell auch der Begleitung von Berufungsverfahren. Darüber hinaus gab es viel Gelegenheit für regen Austausch und Kennenlernen zwischen den verschiedenen Fakultäten. Prof. Kracke und Prof. Hildebrandt danken allen Beteiligten herzlich für diesen gelungenen Einstieg und freuen sich auf die gemeinsame Arbeit mit den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten.

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