Frau mit Pipette

Gute wissenschaftliche Praxis

Informationen über Richtlinien, Seminare und Ombudspersonen
Frau mit Pipette
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

In der Öffentlichkeit wird "Gute wissenschaftliche Praxis" häufig mit Plagiatsfällen bei Doktorarbeiten gleichgesetzt. Dabei umfasst das Thema ein wesentlich breiteres Spektrum an wissenschaftlichem Verhalten: Den richtigen Umgang mit Daten (u. a. bei der Erhebung, Dokumentation, Eigentum und Aufbewahrung), den Veröffentlichungsprozess und die Autorenschaft, die verantwortungsvolle Betreuung, die Wissenschaftskooperation, die Offenlegung von Interessenskonflikten sowie den angemessenen Umgang mit interpersonellen Konflikten. Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt zum Beispiel vor, wenn Daten erfunden oder gefälscht werden, geistiges Eigentum verletzt wird (Ideendiebstahl oder Plagiat) oder die Forschungstätigkeit anderer sabotiert wird.

Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis Inhalt einblenden

Die Friedrich-Schiller-Universität hat Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis verabschiedet. Diese finden Sie hier.

Seminare zum Thema „Gute wissenschaftliche Praxis“ Inhalt einblenden

Die Graduierten-Akademie bietet regelmäßig Seminare zum Thema "Gute wissenschaftliche Praxis" an. In diesen Workshops werden die vielfältigen Konflikte, die der Forschungsalltag mit sich bringt, anhand von Fallbeispielen besprochen. Wir empfehlen Ihnen, möglichst zu Beginn Ihrer Promotion ein solches Seminar zu besuchen. Die aktuellen Angebote finden Sie hier.

Ombudswesen: Vertrauenspersonen der Universität Inhalt einblenden

Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind zur Einhaltung der Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet. Im Falle des Verdachts oder der Anschuldigung in Bezug auf wissenschaftliches Fehlverhalten wenden Sie sich bitte an die dafür zuständigen Vertrauenspersonen der Universität.

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