Wilkommen

Geflüchtete und gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Informationen und Angebote
Wilkommen
Foto: Mareike Rind
Information

Die Universität Jena unterstützt Wissenschaftler/innen, die vertrieben worden oder wegen ihrer Arbeit in ihrem Heimatland Repressionen und Verfolgung ausgesetzt sind. Für geflüchtete Akademikerinnen und Akademiker gibt es an der Universität Jena vielfältige Unterstützungsangebote.

Für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gibt es die Möglichkeit, für ein Stipendium der Philipp-Schwartz-Initiative nominiert zu werden. Bisher konnten bereits vier gefährdete Wissenschaftler durch das Programm der Philipp-Schwartz-Initiative an unserer Hochschule aufgenommen werden.

Aktuell bietet auch die Volkswagenstiftung ein Sonderprogramm für geflüchtete Wissenschaftler/innen aus Afghanistan an. Informationen hierzu finden Sie hier.

Das Programm der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Informationen für bedrohte Wissenschaftler/innen Inhalt einblenden

Zusammen mit dem Auswärtigen Amt hat die Alexander von Humboldt-Stiftung im Jahr 2015 die Philipp Schwartz-Initiative ins Leben gerufen. Dieses Programm richtet sich an bedrohte und gefährdete Wissenschaftler/innen, die in ihrem Heimatland Repressionen und Verfolgung ausgesetzt sind und soll ihnen ermöglichen, ihre wissenschaftliche Arbeit in Deutschland fortzusetzen.

Dieses Programm erfolgt ausschließlich über eine Nominierung durch Hochschullehrer/innen der Universität Jena. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. 

Voraussetzungen:

  • eine Betreuungszusage eines wissenschaftlichen Mentors/einer Mentorin an der Universität Jena
  • Promotion oder vergleichbarer akademischer Grad (Ph.D., C.Sc. oder äquivalent)
  • zum Zeitpunkt der Antragstellung Aufenthalt nicht mehr als fünf Jahre außerhalb des Heimatlandes
  • Sprachkenntnisse für die erfolgreiche Durchführung des Forschungsvorhabens
  • wissenschaftliche Qualifikationen (z.B. Publikationen)
  • Potenzial zur Integration in den (wissenschaftsbezogenen) Arbeitsmarkt
  • Gefährdungsnachweis durch a) aufenthaltsrechtlichen Status im Zusammenhang eines Asylverfahrens innerhalb der EU oder b) glaubwürdiger, nicht mehr als 12 Monate vor Antragsschluss erstellter Nachweis der Gefährdung von dritter Stelle (z. B. Dokumentation Scholars at Risk Network (SAR) oder Council for At-Risk Academics (CARA))
Informationen für Gastgeber/innen Inhalt einblenden

Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen können in diesem Rahmen Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Erfolgreich nominierten gefährdeten Forschenden können Fellowship-Mittel oder Arbeitsverträge für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte verliehen werden. Eine Verlängerung um bis zu zwölf weitere Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich. 

Die Antragstellung erfolgt zentral über das Internationale Büro. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Gastgeber/in im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative werden wollen oder Fragen zum Programm haben.

Weitere Informationen zum Programm sowie die aktuellen Programmunterlagen finden Sie hier.

Antragstellung und Unterstützung Inhalt einblenden

Das Internationale Büro/Welcome Point kümmert sich um...

  • die Antragstellung
  • die Koordination mit dem aufnehmendem Institut und dem/der wissenschaftlichem/n Mentor/in
  • die finanzielle Abwicklung der Fördermittel und das Berichtswesen

Das Internationale Büro/Welcome Point unterstützt...

  • DIE GEFÖRDERTEN...
    • mit einer bedarfsorientierten Betreuung
    • mit individuellem Tutoren-/Mentoren-Service für Behördengänge, Bankkontoeröffnung, Krankenversicherung, Unterstützung bei der Wohnungssuche…
    • mit individuellen Sprachtrainings, interkulturellen Angebote, Workshops, Welcome Packages, Status (Vertragsmanagement)
  • DIE AUFNEHMENDEN INSTITUTE...
    • mit umfangreichen Unterstützungsangeboten (Unterstützung bei Antragsformaten, Finanzierungsmöglichkeiten, Kontaktaufnahme und Vermittlung potentieller Kandidaten, Tutorservice, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Informationsveranstaltungen für gastgebende Institute und Fakultäten)

Weitere Programme und unterstützende Netzwerke

Globales Scholars-at-Risk Network Inhalt einblenden
  • Universität Jena Mitglied seit 2021
  • internationales Netzwerk von über 500 Hoch­schulen aus 38 Ländern
  • Vermittlung von gefähr­deten Forschenden an Gasteinrichtungen sowie Gefähr­dungs­prüfung für Nominierung bei Philipp Schwartz-Initiative
  • Workshops und Events
SAR Germany Section Inhalt einblenden
  • Universität Jena Mitglied seit 2021
  • Zu­sammen­schluss deutscher Hochschulen Forschungseinrichtungen und Wissen­schafts­organi­sationen
The New School (The New University in Exile Konsortium) Inhalt einblenden
  • Universität Jena Mitglied seit 2021
  • Stärkung der Gemeinschaft unter geflüchteten Forschenden
  • Seminare, Workshops und gemeinsame Projekte
Institute of International Education's Scholar Rescue Fund (IIE-SRF) Inhalt einblenden
  • einjährige Teilstipendien für Aufenthalte an Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit
  • Hilfestellung bei Kontaktaufnahme für Forschende und Forschungseinrichtung http://www.scholarrescuefund.org/scholars
  • Kofinanzierung zweier gefährdete Wissenschaftler an der Universität Jena 2019-2020
Internationales Büro/Welcome Point
Am Planetarium 8
07743 Jena
Telefon
+49 3641 9-401551
Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung
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