Justitia

Das Urteil des OLG München im NSU-Prozess

Eine Bestandsaufnahme und kritische Würdigung aus der Perspektive der gesamten Strafrechtswissenschaft
Justitia
Foto: Photo by Tingey Injury Law Firm on Unsplash
Beginn
27. Oktober 2021, 18:15 Uhr
Ende
27. Oktober 2021, 19:45 Uhr
Veranstaltungsart
Vortrag/Vorlesung
Referent/in
Prof. Dr. Florian Knauer
Veranstalter
KomRex
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierefreier Zugang
nein
Öffentlich
ja
Information

Achtung! Die Veranstaltung wird nicht - wie ursprünglich angekündigt - in Präsenz, sondern ausschließlich per Videokonferenz stattfinden. Unter dem folgenden Link können Sie - nach der Eingabe des Kenncodes (627160) - an der Veranstaltung teilnehmen: https://uni-jena-de.zoom.us/j/69748339014

Das Strafverfahren gegen Angehörige und Unterstützer des NSU zählt zu den bedeutsamsten Strafprozessen in der deutschen Rechtsgeschichte. Entsprechend groß war das öffentliche und mediale Interesse an dem Verfahren und dem erstinstanzlichen Urteil des OLG München. Vergleichsweise geringe Aufmerksamkeit hat das Urteil demgegenüber bislang in der Strafrechtswissenschaft gefunden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen rechtlichen und rechtstatsächlichen Aspekte des Urteils aus der Perspektive der gesamten Strafrechtswissenschaft. Einbezogen und kritisch gewürdigt werden daher zeitgeschichtliche, kriminologische, strafverfahrensrechtliche, strafrechtliche, jugendstrafrechtliche und strafvollzugsrechtliche Gesichtspunkte.

Zum Referenten:
Prof. Dr. Florian Knauer ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Kriminologie, Strafvollzugsrecht und Jugendstrafrecht sowie Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Kürzlich erschien sein Buch über Völkerstrafvollzug in Deutschland im Nomos-Verlag.

Der Vortrag ist sowohl Teil der Ringvorlesung des KomRex im Wintersemester 2021/22 als auch Teil der von JenaKultur koordinierten Veranstaltungsreihe "Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex".

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