Begrüßung der Jubilare

JenAlumni-Newsletter

Winter 2021/2022
Begrüßung der Jubilare
Foto: Nadine Ritter

Neuigkeiten in Kürze

Semesterzahlen

Im letzten Semester starteten rund 17.700 Studierende an der Universität Jena – das sind etwa 100 mehr als vor einem Jahr, belegt die vorläufige Statistik. Mehr als 3.900 davon sind Erstsemester. Etwa die Hälfte (56 Prozent) aller Studierenden sind weiblich. Auch für rund 14 Prozent internationale Studierende bietet die Universität Jena ein attraktives Studienangebot. Vor allem die Masterstudiengänge konnten einen deutlichen Anstieg an Studierenden verzeichnen. 80 Prozent mehr Erstsemester im Vergleich zum Wintersemester 2020/21 haben sich für ein Masterstudium an der Universität Jena entschieden. Auch der MINT-Bereich der Universität Jena kann sich über wachsende Jahrgänge im Bachelor- und Masterstudium freuen. Mehr erfahren

Forschungsmagazin LICHTGEDANKEN

Unter dem Titel „Die imaginierte Wirklichkeit" widmen die LICHTGEDANKEN ihren Schwerpunkt der Romantik. Diese Epoche nahm in Deutschland vor gut 200 Jahren ihren Anfang – und zwar in Jena: Aufstrebende junge Intellektuelle entwickelten an der Universität neue künstlerische Ausdrucksformen und Denkansätze, die bis heute wirksam sind. Diesen Spuren der Romantik gehen Jenaer Forschende in vielfältigen Projekten nach und stellen ihre Erkenntnisse in der aktuellen Ausgabe vor. Die Hefte liegen in Uni-Gebäuden und Mensen aus und sind uniintern über den Uni-Shop zu beziehen. Darüber hinaus sind sie in der Buchhandlung Thalia (Leutragraben) und der Tourist-Info zu finden. Zur Online-Ausgabe der LICHTGEDANKEN

Ausgründungen der Universität Jena unter Top 50 Start-ups 2021

Zu den besten 50 Start-ups in Deutschland gehören auch zwei Ausgründungen der Universität Jena, wie kürzlich ein entsprechendes Ranking präsentierte. Aufgeführt ist zum einen die Robust AO, die das Ziel verfolgt, lasergetriebene Prozesse energieeffizienter und rentabler zu machen. Die Robust AO ist eine Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut IOF. Zum anderen gehört die Polytives GmbH zu den Top 50. Die Firma, die Prof. Felix Schacher vom Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie mitgegründet hat, entwickelt neuartige, vielseitig einsetzbare Zusätze für Kunststoffe. Durch diese „Additive" eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Kunststoffproduktion. Beide Unternehmen sind vom K1-Gründerservice der Universität Jena gefördert und unterstützt worden. Mehr erfahren

Netzwerk JenaVersum gegründet

Mit den Zielen, die Zusammenarbeit der Forschung am Standort Jena zu fördern, die Wissenschafts- und Wirtschaftsregion Jena international bekannter zu machen und Talente in die Region zu ziehen und den Dialog zur Gesellschaft zu fördern, haben sich am 18. November über 20 Partnerinnen und Partner aus Jena und der Region zum Netzwerk „JenaVersum“ zusammengeschlossen. In Zukunftswerkstätten will der Verein „JenaVersum“ seine Arbeit starten. Dabei wollen sich die Forschenden und Partnerinnen und Partner auf Augenhöhe austauschen und Potenziale für die Zukunft ausloten. Der gegründete Verein verbindet die Universität Jena, die Ernst-Abbe-Hochschule, das Universitätsklinikum sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Stiftungen, Partner aus der Stadt sowie forschungsnahe Unternehmen. Mehr erfahren

Mentoring-Programm des Unibunds

Aktuell läuft die 10. Ausschreibungsrunde für das Mentoring-Programm des Unibundes Halle – Jena  – Leipzig. Das Förderprogramm unterstützt Nachwuchsforscherinnen bei ihren nächsten Karriereschritten. Noch bis 28. Februar können sich Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen für eine Teilnahme am Förderprogramm ab Juni 2022 bewerben. Die Universität Jena kann acht Plätze im Förderprogramm vergeben. Die Programmteilnahme umfasst 12 Monate und kann um ein weiteres Jahr verlängert werden. Mehr erfahren

Neues Gründungszentrum am naturwissenschaftlichen Campus

Mit dem Ziel, mehr Platz für Gründungswillige in unmittelbarer Nähe zur Universität zu schaffen, wird das neue Technologie- und Gründerzentrum "Lab2fab" im Bereich des naturwissenschaftlichen Campus der Universität Jena am Landgrafen gebaut. Die Fertigstellung des rd. 21,2 Mio. Euro teuren Neubaus ist für 2024/25 geplant. Auf 4.680 Quadratmetern in sechs Ebenen werden Labor- und Büroräume sowie Werkstattflächen für die Bereiche Physik, Chemie, Biologie, Materialwissenschaften und Lebensmittelchemie entstehen. Bauherr ist die Technologie- und Innovationspark Jena GmbH (TIP Jena). Am 20. Januar übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 19,1 Mio. Euro im Beisein von Uni-Präsident Prof. Walter Rosenthal an TIP-Geschäftsführer Randolf Margull. Mehr erfahren

Koordinationsstelle zu kolonialem Erbe in Thüringen

Die Universitäten Jena und Erfurt bauen gemeinsam eine „hochschulübergreifende Koordinationsstelle zur Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe in Thüringen“ auf. Die Koordinatorin in Jena ist Sahra Rausch, die an der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit von Prof. Kim Siebenhüner arbeitet. Gefördert wird die von Prof. Siebenhüner mitinitiierte Koordinationsstelle vom Thüringer Wissenschaftsministerium mit insgesamt 300.000 Euro für drei Jahre. Ziel ist es, ein kritisches Bewusstsein für das koloniale Erbe Thüringens zu fördern. Mit der Stelle reagieren die Universitäten einerseits auf das gesteigerte Interesse an der kolonialen Vergangenheit. Andererseits gibt es an beiden Universitäten bereits Forschungsprojekte, Lehrveranstaltungen und Vortragsreihen zu diesem Thema, an die mit der Initiative angeknüpft wird. Zukünftig soll ein Dialog zwischen universitärer Forschung und der Gesellschaft initiiert sowie ein Netzwerk für den wissenschaftlichen Austausch aufgebaut werden. Mehr erfahren

Rückkehr in die hawaiianische Heimat

Am 10. Februar übergab die Universität Jena in einer feierlichen Zeremonie die Gebeine dreier Ahnen (in der Sprache der indigenen Bevölkerung iwi kūpuna) an eine Delegation von Nachfahren aus Hawaii. Die iwi kūpuna kamen im 19. Jahrhundert an die Universität Jena und sollen nun in ihrer Heimat bestattet werden. Mit der Rückführung der iwi kūpuna stellt sich die Universität Jena ihrer Verantwortung für ihre Sammlungsbestände aus kolonialen Kontexten. Mehr erfahren

Erneut mit Jenaer Familiensiegel ausgezeichnet

An die Universität Jena wurde erneut das Jenaer Familiensiegel vergeben und sie damit für hervorragende Familienleistungen ausgezeichnet. Die Universität habe ihre Angebote für Mitarbeitende um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgebaut, so die Bewertung. Dazu zählen u. a. Angebote zur Kinderbetreuung, das betriebliche Gesundheitsmanagement sowie Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Verliehen wird das Jenaer Familiensiegel vom „Jenaer Bündnis für Familie“. Mehr erfahren

Grundsatzerklärung Nachhaltigkeit

Um ihrer Verantwortung für künftige Generationen gerecht zu werden und um einen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu leisten, verabschiedete der Senat die Grundsatzerklärung Nachhaltigkeit für die Universität Jena. Die Aufgabe, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen, leitet die Universität Jena aus ihren Profillinien „Light“, „Life“ und „Liberty“ ab. Die Leitlinie enthält Ziele für die Bereiche Forschung, Lehre, Betrieb, Transfer und Governance, die als Orientierung für zukünftiges Handeln dienen sollen, und will eine Kultur der Nachhaltigkeit etablieren. Um die Ziele zu konkretisieren, sind alle Universitätsangehörigen dazu aufgerufen, sich an der Erstellung einer Nachhaltigkeitsstrategie zu beteiligen. Weitere Informationen dazu werden zu Beginn des Sommersemesters folgen. Mehr erfahren  Zur Grundsatzerklärung [pdf, 140 kb] (PDF-Dokument)

Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit

Die Universität Jena ist dem Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAThüringen) beigetreten und verpflichtet sich damit zu einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen, zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie zu Maßnahmen der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit. So trägt die Universität dazu bei, den Wissens- und Wirtschaftsstandort Thüringen unter nachhaltigen Aspekten aktiv mitzugestalten. Die Universität Jena erhielt am 28. Oktober eine NAT-Urkunde, die nur an Unternehmen und Einrichtungen geht, die bereits eine oder mehrere spezifische freiwillige Leistungen zu natürlichem Ressourcen-, Umwelt-, Natur- und Klimaschutz erbracht haben. Mehr erfahren

Auszeichnung für Chancengerechtigkeit

Die Universität hat im Oktober erneut das TOTAL E-QUALITY-Prädikat erhalten. Damit wird sie für den hervorragenden Einsatz für Chancengerechtigkeit der Geschlechter ausgezeichnet. In diesem Jahr erhält die Universität zusätzlich das Prädikat „Diversity“. Der Verein „E-QUALITY Deutschland“, der das Prädikat vergibt, lobte besonders die Bemühungen der Universität, die Chancengerechtigkeit und die Gleichberechtigung weiter zu professionalisieren. Auch die Verankerung von Gleichstellung und Diversität in zahlreichen Prozessen der Universität und allem voran im Leitbild hob das Vergabegremium dabei hervor. Mehr erfahren

Ausbildungsprogramm im Bereich Quantentechnologien

Zukünftig werden Forschende der Abbe School of Photonics der Universität Jena Fachpersonal im Bereich Photontik aus- und weiterbilden und somit die deutsche Photonikindustrie im Bereich Personalentwicklung unterstützen. In dem vom BMBF mit 2 Mio. Euro geförderten Projekt „Quantum Photonic Technology Education“ kooperiieren die Forschenden mit dem Fraunhofer-Institut IOF und den Unis Erlangen-Nürnberg, Paderborn und Ulm. In den kommenden zwei Jahren werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Bedarfsanalysen durchführen, Ausbildungsmodule erarbeiten sowie Weiterbildungen von Fachkräften und sektorenübergreifende Austauschprogramme organisieren. Mehr erfahren en

Mehr Medizinstudierende

Seit diesem Wintersemester stehen an der Universität Jena zehn Prozent mehr Medizinstudienplätze zur Verfügung als im vergangenen Jahr. Durch einen Beschluss des Thüringer Landtages konnte die Zahl auf 286 erhöht werden. Dafür stellte das Land der Medizinischen Fakultät vier Millionen Euro pro Jahr zusätzlich zur Verfügung. Für die Betreuung zweier zusätzlicher Seminargruppen musste das Lehrpersonal aufgestockt werden, zudem werden auch das Studiendekanat und das Medienzentrum des Universitätsklinikums verstärkt. Neben den zusätzlichen 16 Vollzeitstellen hat das Universitätsklinikum in die Lehrinfrastruktur investiert. Für den notwendigen Digitalisierungssprung wird die Netzabdeckung in den Lehrräumen verbessert, Tablets für digitale Prüfungen und Software-Lizenzen werden beschafft sowie Seminarräume und Hörsäle mit Streaming-Technik ausgestattet. Mehr erfahren

Erstsemester der Medizin auf dem Campus Erstsemester der Medizin auf dem Campus Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Personalia

Wahl zum Vizepräsidenten der Hochschulrektorenkonferenz

Während ihrer Mitgliederversammlung am 16. November hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Uni-Präsident Prof. Walter Rosenthal als Vizepräsidenten in ihr zehnköpfiges Präsidium gewählt. In dieser Position verantwortet er ab 1. Dezember 2021 für zwei Jahre die Schwerpunkte Forschung, wissenschaftliche Karriere und Transfer. Ziel sei es, die Rahmenbedingungen für die Forschung weiter zu verbessern und das wissenschaftliche Karrieresystem in Deutschland transparenter zu gestalten, so Rosenthal. Die HRK ist ein Zusammenschluss staatlicher und staatlich anerkannter Hochschulen in Deutschland und ist die gemeinsame Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mehr erfahren

ERC Starting Grant für Jenaer Chemiker

Prof. Martin Oschatz hat sich mit einer innovativen Projektidee im Wettbewerb um europäische Forschungsgelder durchgesetzt. Der Chemiker gehört zu den diesjährigen Preisträgern eines ERC Starting Grants. Dieser mit 1,5 Millionen Euro dotierte Forschungsförderpreis des Europäischen Forschungsrates (European Research Council – ERC) wird jungen Forschenden mit außergewöhnlichen Ideen verliehen. Martin Oschatz kann nun das Projekt „CILcat" starten und die Katalyse revolutionieren. Er will mit seinem Team das Konzept von einzelnen katalytisch aktiven Zentren zu einer insgesamt katalytisch aktiven Oberfläche weiterentwickeln und das ganz ohne seltene, teure oder giftige Metalle. Mehr erfahren

Preis für herausragende Lebensleistung

Während der 7. Internationalen Polysaccharid-Konferenz im französischen Nantes hat das European Polysaccharide Network of Excellence (EPNOE) Prof. Thomas Heinze mit dem EPNOE Science Award ausgezeichnet. Der Jenaer Chemiker erhält die Auszeichnung für seine herausragende Lebensleistung im Bereich der Polysaccharidforschung. Seit seiner Promotion 1989 an der Universität Jena beschäftigt sich Heinze mit der Erforschung und Entwicklung der organischen Chemie von Polysacchariden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Anpassung der Eigenschaften von Polysacchariden durch Modifikation ihrer chemischen Struktur an die Bedürfnisse des Menschen, z. B. als Wirkstoffträger, Gerinnungshemmer, Viskositätsmodifikatoren und vieles mehr. Mehr erfahren (englisch)

Fellowships für digitale Innovationen

Um Anreize für die Entwicklung und Erprobung digital gestützter Lehr- und Prüfungsformate oder die Neugestaltung von Modulen und Studienab­schnitten un­ter Nutzung digitaler Technologien zu schaffen, hat das Thüringer Wissen­schafts­­ministerium in Kooperation mit dem Stifterverband neun Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschul­lehre vergeben – drei davon gehen an Lehrende der Universität Jena. Die Fellowships werden mit bis zu 50.000 Euro gefördert. Die Theologin Prof. Miriam Rose erhält die Förderung für ihr Projekt „Writing to learn. Digitale schreibbasierte Lehre in der Systematischen Theo­lo­gie“, in dem Schreiben als Mittel des Lernens verstanden wird und nicht als Ziel oder Überprüfung des Lernens. „Verständnis mit dem zweiten Blick: Das digitale Repositorium für Mathematische Metho­den“ heißt das ausgezeichnete Projekt des Physikers Dr. Thomas Kaiser, in dem er ein Lehr-Lern-Format entwickeln will, das die Studieneingangsphase in den MINT-Fächern verbessern soll. Die Mediziner PD Dr. Marcel A. Kamp und Dr. Matthias Mäurer haben das nun ausgezeichnete Projekt „Digitale studentische Tumorkonferenz im inverted classroom-Format“ entwickelt. Studierende können hier neben fachlichem Wissen die Ar­beitsweise eines neuroonkologischen Tumorboards, effektive Kommunikation, das Erstellen von personalisierten Therapieplänen sowie die Diskussion und Berücksichti­gung von ethi­schen Aspekten ärztlichen Handelns erlernen. Mehr erfahren

Neu in der Leitung

Prof. Kathrin Leuze ist seit dem 1. Oktober für die kommenden drei Jahre Direktorin des Instituts für Soziologie.

Prof. Kirsten Küsel ist seit dem 1. Januar für weitere drei Jahre Direktorin des Instituts für Biodiversität.

Prof. Winfried Plass, Prof. Christoph Steinbeck und Prof. Timm Wilke bilden seit dem 1. Januar das Direktorium des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie. Prof. Steinbeck übernimmt darin während der dreijährigen Amtszeit die Position des geschäftsführenden Direktors.

Prof. Birgitta König-Ries ist erneut zur geschäftsführenden Direktorin des Michael Stifel Zentrums Jena bestellt worden. Ihre dreijährige Amtszeit begann am 1. November 2021.

Seit dem 1. Januar 2022 ist Prof. Ulrich S. Schubert für weitere drei Jahre der Direktor des Centers for Energy and Environmental Chemistry (CEEC Jena).

Seit dem 7. Januar 2022 ist Prof. Andreas Hejnol Direktor des Instituts für Zoologie und Evolutionsforschung. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.

Anika Klafki ist neue Richterin am Thüringer Verfassungsgerichtshof

Prof. Anika Klafki ist am 04. Februar 2022 vom Landtag zur Richterin am Thüringer Verfassungsgerichtshof gewählt und anschließend vereidigt worden. Die Junior-Professorin für Öffentliches Recht der Uni Jena hat das Ehrenamt für sieben Jahre inne, wird aber weiterhin als Tenure-Track-Professorin an der Universität tätig sein. Gemeinsam mit Prof. Christoph Ohler und Prof. Walter Bayer sind nun drei Lehrende der Uni Jena am Thüringer Verfassungsgerichtshof tätig. Mehr erfahren

Jenaer Student zum Vizepräsidenten des LSB Thüringen gewählt

Thomas Röhler, Sport-Alumnus und derzeit BWL-Masterstudent der Universität Jena, weltweit als Speerwurf-Olympiasieger bekannt, hat eine weitere Funktion übernommen: Beim 11. Landessporttag ist er zum Vizepräsidenten des Landessportbundes (LSB) Thüringen gewählt worden. Der Jenaer ist seit 1998 aktiver Leichtathlet im LC Jena und inzwischen auch Athletensprecher. Als Vizepräsident will Röhler sich besonders dafür einsetzen, den gesellschaftlichen Wert und die Stellung des Sports zu sichern und nachhaltig zu stärken sowie Kindern und Jugendlichen einen zeitgemäßen Kontakt mit Sport zu ermöglichen. Mehr erfahren

Alumnus und Ehrendoktor der Universität Jena wird Präsident des Stifterverbandes

Prof. Michael Kaschke ist zum Präsidenten des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft gewählt worden. Der langjährige Vorstandsvorsitzende der ZEISS-Gruppe hat eine enge Beziehung zur Universität Jena: Hier studierte er Physik, wurde 1986 promoviert und habilitierte sich 1988. Kaschke gehörte dem Jenaer Universitätsrat an und 2018 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Physikalisch-Astronomischen Fakultät verliehen. Im Stifterverband haben sich Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Bildung und Wissenschaft zu fördern. Mehr erfahren

Prof. Michael Kaschke Prof. Michael Kaschke Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Goldene Diplome 2021

Endlich konnten auch sie wieder stattfinden: die Feierlichkeiten zum Goldenen Diplom, um unseren Ehemaligen die Ehre zu erweisen. Angepasst an die aktuellen Bedingungen konnten im September und Oktober die Seminargruppen dreier Fachrichtungen in Präsenz zusammenkommen und gemeinsam feiern.

  • Am 3. September wurde ein Jubiläum aus 2020 nachgeholt: Dabei handelte es sich um unsere ehemaligen Slawistik/Geschichts-LehrerInnen. Der Institutsdirektor der Slawistik, Prof. Ruprecht von Waldenfels, hielt einen Festvortrag, bevor Dr. Nadine Ritter, Alumni-Koordinatorin der Universität, die Goldenen Diplome im Namen der Universität und des Präsidiums überreichte.

  • Unsere Diplom-ChemikerInnen mit Abschluss im Jahre 1971 erhielten am 7. Oktober ihr Goldenes Diplom. Der Festredner war Prof. Dr. Martin Oschatz, Inhaber des Lehrstuhls für Chemie der Materialien für Energieanwendungen, der einen Einblick in seine Forschung gewährte.

  • Die MathematikerInnen mit Diplom von 1971 wurden schließlich am 15. Oktober geehrt. Hierfür war es gelungen, unseren ehemaligen Prorektor sowie Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland Prof. Dr. Gerd Wechsung für eine Festansprache zu gewinnen.

Alle Ehemaligen, die sich im Rahmen ihrer Seminargruppen regelmäßig treffen und bei denen ein Jubiläum ansteht, sei es die Silberne oder die Goldene Immatrikulation oder auch Diplom, Staatsexamen beziehungsweise Promotion, können sich gern im Alumni-Büro der Universität melden. Mehr erfahren

Die Jubilare in der Aula des Universitätshauptgebäudes Die Jubilare in der Aula des Universitätshauptgebäudes Foto: Nadine Ritter

Gründe, mal wieder nach Jena zu kommen

Sonderausstellung „Belagerte Moderne"

Wie Künstlerinnen und Künstler die Ereignisse des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 verarbeiteten und auf die veränderte Situation zu reagieren versuchten, das zeigen ausgewählte Druckgraphiken in der aktuellen Sonderausstellung „Belagerte Moderne. Krieg und Kommune in der französischen Druckgraphik 1870/71“. Sie stellt Werke von französischen Künstlern ins Zentrum, um einen Blick aus französischer Sicht auf den Deutsch-Französischen Krieg und die „Kommune" zu richten. Die von Studierenden konzipierte Ausstellung entstand im Rahmen eines Seminars am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften und ist noch bis 13. März im Ausstellungskabinett im Hauptgebäude der Uni Jena zu sehen. Mehr erfahren

Ausstellungen zu Liebe und Glauben

Den Stellenwert der Liebe in verschiedenen Weltreligionen – etwa im Buddhismus, im Christentum oder im Islam – rückt die neue Ausstellung „Liebesvorstellungen in fünf Religionen und drei Relationen“ in der Jenaer Stadtkirche „St. Michael“ in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit seinem Team thematisiert Religionswissenschaftler Prof. Bertram Schmitz von der Universität Jena die Dimensionen der Liebe: zwischen den Menschen, zwischen Mensch und Göttlichem sowie innerhalb des Göttlichen. Die Ausstellung zeigt symbolhafte Darstellungen, wie die figürliche Abstrahierung der Vereinigung von Gott Shiva und Shakti. Zeitgleich zeigt das Team aus der Religionswissenschaft die zweite Ausstellung „Das Zentrum in den Weltreligionen“. Hier konzentrieren sich die Objekte auf den Kern der Glaubensgemeinschaften. Beide Ausstellungen sind bis Ende Februar zu den Öffnungszeiten der Stadtkirche zu sehen. Mehr erfahren

Lecker Kino

„Unser Boden, unser Erbe“ oder „Sushi in Suhl“ – das sind Filme der Reihe „Lecker Kino“ des Instituts für Ernährungswissenschaften im Kino im Schillerhof in Jena. Mit den Filmvorstellungen am 22. März und am 05. April wollen die Forschenden des Kompetenzclusters nutriCARD – an dem die Unis Jena, Halle-Wittenberg und Leipzig beteiligt sind – mit den Gästen ins Gespräch kommen und so das Thema Ernährung in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Der Dokumentarfilm „Unser Boden, unser Erbe“ hinterfragt die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft, die Komödie „Sushi in Suhl“ thematisiert das erste japanische Restaurant der DDR. Mehr erfahren

Neuer Makerspace für „Strombegeisterte“

Mit der „Stromwerkstatt“ eröffnete im November ein neuer Makerspace am Institut für Festkörperphysik der Universität Jena. Die Werkstatt legt einen Schwerpunkt auf Elektronik, bietet einen kostenfreien Zugang zu entsprechenden technischen Geräten und lädt ein, gemeinsam zu tüfteln, Neues zu lernen und sich auszutauschen. Regelmäßig finden deshalb Workshops im Makerspace „Stromwerkstatt“ statt, etwa aktuell zum Thema 3D-Druck und „Internet of Things“. Die Werkstatt richtet sich an Studierende, Promovierende, Forschende, Kreativschaffende, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger oder Start-ups. Die Stromwerkstatt ist eine Initiative der Lichtwerkstatt, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Mehr erfahren

Virtuelle Zeitreisen durch Jena

Eine Zeitreise durch die Stadt Jena – das macht das Projekt „Jena4D“ möglich. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wollen Dr. Andreas Christoph von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek sowie Prof. Sander Münster  von der Juniorprofessur Digital Humanities die Geschichte Jenas digital sichtbar machen. In einer 4D-Darstellung werden Fotos mit Anekdoten und Geschichten verknüpft und digitale Stadtrundgänge ermöglicht. So soll Stadtgeschichte auf dem Smartphone sowohl für Touristen und Touristinnen, für Zeitzeugen aber auch für kommende Generationen erlebbar gemacht werden. Gefördert wird das über ein Jahr laufende Projekt mit rd. 200.000 Euro durch die Kulturstiftung des Bundes. Mehr erfahren

„Villa Medusa“ wiedereröffnet

Nach vierjähriger Sanierungszeit erstrahlt das Ernst-Haeckel-Haus in neuem alten Glanz und wurde am 27. Oktober mit einem kleinen Festakt wiedereröffnet. Das 1883 erbaute Wohnhaus des berühmten Evolutionsbiologen ist wieder vollumfänglich begehbar, einige Räume wurden zudem für Forschungsarbeiten modernisiert.  Mehr erfahren

Haeckel-Haus in Jena Haeckel-Haus in Jena Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)

International

Studieren in Jena

Wie lebt es sich eigentlich in Jena? Welche Unterstützungsangebote gibt es an der Universität für internationale Studierende? Die Seite „Gründe für Jena“ des Internationalen Büros gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Studierende aus Tadschikistan, Italien, Ghana, Ecuador und zahlreichen anderen Ländern teilen ihre Erfahrungen an der Universität Jena in Steckbriefen und Videos. Dabei sind sich alle einig: Jena ist eine gute Wahl.

Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Studienfach für internationale Bewerber/innen bietet die Webseite des Internationalen Büros zum Thema Studienorientierung. Alle Voraussetzungen, die Bewerber/innen aus dem Ausland für ein Studium an der Universität Jena erfüllen müssen, sind hier zusammengefasst.

Auch der Hochschulinformationstag am 14. Mai 2022 bietet die Gelegenheit, mehr über das Studium in Jena zu erfahren.

Das Internationale Büro würde sich freuen, wenn Sie als Alumni ihre eigenen Erfahrungen an der Universität Jena weitergeben und Studieninteressierte auf dieses Informationsangebot hinweisen.

 

Dr. Fred L. Casmir Dr. Fred L. Casmir Foto: Karen Long

Online-Uni-Shop

Dr. Fred L Casmir (92 J.) präsentiert stolz den Sweater, den seine Tochter Karen bei uns im Uni-Shop bestellt hat. 1992 war er für kurze Zeit Gastprofessor für Rhetorik und Sprechwissenschaft an unserer Universität, bevor er in die USA zurückging. Er erinnert sich lebhaft an die aufregende Zeit kurz nach dem Fall der Berliner Mauer und ist unserer Universität immer noch herzlich verbunden.

Seit Anfang des Jahres erscheint unser Online-Uni-Shop in neuem Gewand. Die Seiten sind nun nicht nur in der Desktop-Version, sondern auch auf mobilen Endgeräten gut zu bedienen. Unter den Rubriken »Textil«, »Büro« »Accessoires« und »Geschenke« finden Sie in übersichtlichen Menüs unser gewohnt vielfältiges Sortiment. Mehr erfahren

 

Deutschlandstipendium unterstützen

Ein Deutschlandstipendium unterstützt leistungsstarke, engagierte Studierende und soll ihnen die Chance geben, sich auf das Studium und ihre berufliche und persönliche Entwicklung konzentrieren zu können. Die monatliche Fördersumme von 300 Euro über mindestens ein Jahr wird je zur Hälfte durch den Bund und eine private Förderung finanziert. Wer sich als Förderin bzw. Förderer für die kommende Förderrunde an dem Stipendienprogramm beteiligen möchte, hat noch bis 30. April die Möglichkeit, sich zu melden. Mehr erfahren

 

Wenn Sie den Newsletter bestellen oder abbestellen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Newsletter« an alumni@uni-jena.de.

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