Im menschenleeren Hauptgebäude der Universität Jena.

JenAlumni-Newsletter

Sommer 2020
Im menschenleeren Hauptgebäude der Universität Jena.
Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Vielen Dank!

Liebe Spenderinnen und Spender,
liebe Alumnae und Alumni,

gemeinsam mit Ihnen konnten wir in den vergangenen Wochen 348 Studierende aus 50 Nationen bei der Bewältigung der Corona-Krise schnell und unbürokratisch unterstützen. Insgesamt haben uns über 167.000 EUR von über 1000 Spenderinnen und Spendern erreicht. Dieses Engagement von Mitgliedern der Freunde und Förderer, von Alumni, aus der Universität, aus der Wirtschaft und der Stadtgesellschaft war überwältigend. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, hat einer Studentin oder einem Studenten geholfen, das Studium an der Universität Jena fortsetzen zu können.

Die Aktion war als Überbrückungshilfe für akute Notsituationen und bis zum Start eines Bundeshilfeprogramms gedacht. Unser Spendenfonds ist inzwischen nahezu aufgebraucht. Neu eingehende Spenden geben wir jedoch kontinuierlich an unsere Studierenden weiter. Seit dem 16. Juni 2020 unterstützt nun die Bundesregierung die Studierenden, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, mit einem speziellen Darlehens- und Zuschussprogramm.

Gemeinsam konnten wir an der Friedrich-Schiller-Universität Jena schnell viel bewirken. Liebe Spenderinnen und Spender, wir danken Ihnen für Ihren selbstlosen Einsatz für die Universität Jena und ihre Studentinnen und Studenten!

Ihr
Wolfgang Meyer, Vorstandsvorsitzender Gesellschaft für Freunde und Förderer
Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Rettungsring mit dem Schriftzug: Corona Notfonds für Studierende Rettungsring mit dem Schriftzug: Corona Notfonds für Studierende Grafik: Universität Jena

Neuigkeiten in aller Kürze

Campus News

Im Wintersemester 2020/21 geht der Studienbetrieb an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 2. November 2020 los: und zwar im – wenn auch eingeschränkten – Präsenzbetrieb. Das Semester wird so präsent wie möglich und so digital wie notwendig stattfinden. Vor allem den Erstsemestern will die Universität Präsenzveranstaltungen ermöglichen; die höheren Semester können sich darauf einstellen, dass bestimmte Veranstaltungen, wie z. B. Laborpraktika und die Begleitung von Abschlussarbeiten, vor Ort durchgeführt werden. Online-Lehre ergänzt das Angebot da, wo Präsenz nicht möglich ist. Für jene Studierenden, die gesundheitlich gefährdet sind, werden wenn nötig individuelle Lösungen gefunden.

Universität Jena siegt im Wettbewerb der EU und gehört zu den Gründern einer europäischen Universität

Die Internationalität der Friedrich-Schiller-Universität Jena erhält einen weite­ren Schub. Sie gehört zu den Universitäten, die von der EU-Kommis­sion ausgewählt worden sind, eine „Europäische Hochschule“ mitzubegründen. Die Friedrich-Schiller-Universität bildet die Allianz „Europäischer Campus der Stadt-Uni­versitäten“ gemeinsam mit den Universitäten in Coimbra (Portugal), Alexandru Ioan Cuza in Iasi (Rumänien), Pavia (Italien), Poitiers (Frankreich), Salamanca (Spanien) und Turku (Finnland). Mehr

Facetten jüdischen Lebens in Thüringen

Die Universität Jena beteiligt sich am Themenjahr 2021 „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“. Das jüdische Leben in Thüringen hat eine lange und wechselvolle Geschichte und eine le­bendige und bunte Gegenwart. Ziel der bundesweiten Initiative ist es, sowohl die Spuren aus der Vergangenheit als auch die Vielfalt jüdischen Lebens heute öffentlich sichtbar zu machen und damit ein Zeichen zu setzen gegen wieder erstarkenden Rassismus und Antisemitismus. Mehr

 

Plakat zur Corona-Situation in Jena (März 2020). Plakat zur Corona-Situation in Jena (März 2020). Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Forschungsmagazin online

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hält die Welt in Atem. Wie überall stand auch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Sommersemester 2020 ganz im Zeichen der Pandemie: Forschungslabors und Hörsäle blieben weitgehend leer, Wissenschaftsbetrieb und Lehrveranstaltungen mussten aus dem öffentlichen in den virtuellen Raum verlegt werden. Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität damit umgegangen sind, welche Themen sie während der anhaltenden Corona-Krise bearbeiten und wie ihre Forschungsergebnisse beitragen, die Krise zu bewältigen, das ist in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins LICHTGEDANKEN zu lesen.

Weitere Meldungen finden Sie unter www.uni-jena.de/news.

 

Preisträgerin Dr. Johanna Kirchhoff. Preisträgerin Dr. Johanna Kirchhoff. Foto: David Ausserhofer

Ehrungen

Dr. Johanna Kirchhoff erhält den Deutschen Studienpreis 2020 für ihre Dissertation

Der Deutsche Studienpreis 2020 geht an die Mikrobiologin Johanna Kirchhoff vom Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) Jena. Für ihre Dissertation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Thema Antibiotika-Resistenzen erhält sie einen der drei Spitzenpreise, mit denen die Körber-Stiftung exzellente Dissertationen von besonders hoher gesellschaftlicher Relevanz auszeichnet. Den Deutschen Studienpreis verleiht Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble als Schirmherr am 8. Dezember 2020 in Berlin. Mehr

Dr. Waltraud Bernhardt mit ihrem Exemplar ihrer Dissertation. Dr. Waltraud Bernhardt mit ihrem Exemplar ihrer Dissertation. Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Ins kollektive Gedächtnis der Jenaer Theologie eingeschrieben

Seit mehr als 60 Jahren ist Dr. Waltraud Bernhardt an der Universität Jena. Während ihrer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät sind Generationen von Theologinnen und Theologen durch ihre Schule gegangen.

Vor 50 Jahren wurde sie hier promoviert, besaß selbst aber kein eigenes Exemplar ihrer Dissertation – bis jetzt. Denn anlässlich des Promotions-Jubliäums überreichte ihr nun die Dekanin Prof. Dr. Corinna Dahlgrün ein Exemplar mit eingebundener Schmuckurkunde, das ihr zur Ehrung angefertigt wurde.

Nun endet ihre Arbeit an unserer Universität. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für den unermüdlichen Einsatz und wünschen alles Gute! Mehr

 

Neuer Weiterbildungsstudiengang an der Universität Neuer Weiterbildungsstudiengang an der Universität Foto: Christoph Worsch (Universität Jena)

Neues Weiterbildungsangebot

Maßgeschneiderte Angebote für die „Generation 65plus“

Die Menschen werden immer älter und die Anzahl der Seniorinnen und Seni­o­ren steigt. Die Interessen und Bedürfnisse der „Generation 65plus" rücken dadurch immer stärker in den Fokus. Hier setzt die Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem neuen berufsbegleitenden Zertifi­katsstudium „Zukunftsmarkt 65plus: Angebote für Seniorinnen und Senioren entwickeln“ an. Das Studium wird erstmals zum Wintersemester 2020/21 Jena angeboten. Bewerbungen sind bis zum 30. September möglich. Das Angebot richtet sich an Personen, die sich in der Beratung, Betreuung und Unterstützung von Seniorinnen und Senioren weiterbilden und ein neues Angebot für diese entwickeln beziehungsweise ein bestehendes Angebot ausbauen wollen. Das Studium begleitet die Teilnehmenden von der Ideenentwicklung bis hin zur Er­stellung eines Projekt-/Geschäftskonzepts und bietet Raum für Austausch und Reflexion.

Bewerbungen sind möglich über das Bewerbungsportal der Jenaer Universität.

Weitere Informationen auch auf dem YouTube-Kanal der Universität.

 

USV USV Grafik: USV Jena

Ihr Engagement ist gefragt

Corona Hilfsfonds Jenaer Universitätssport

Aufgrund der aktuellen Situation, in der wir uns nun schon seit vielen Wochen befinden und die uns voraussichtlich auch noch einige Wochen und Monate beschäftigen wird, war und ist der Jenaer Universitätssport mit seinen beiden Säulen Vereinssport und Hochschulsport stark eingeschränkt.

Deshalb hat die Stiftung Jenaer Universitätssport den „Corona Hilfsfonds Jenaer Universitätssport” ins Leben gerufen, um die betroffenen Abteilungen und/oder Ehrenamtlichen finanziell unterstützen zu können. Die Stiftung hofft auf Ihre Mithilfe! Lassen Sie uns gemeinsam im Sinne des Sports zusammenstehen.

Alle Informationen zum Projekt finden Sie hier. Möchten Sie direkt spenden, klicken Sie bitte hier.

Zwei Stipendien für das Ehrenamt – Gemeinsam etwas bewirken

Die Stiftung „Jenaer Universitätssport“ hat ein neues Projekt ins Leben gerufen und möchte zwei Stipendien über ein Jahr (300 € monatlich) für Studierende der Universität Jena finanzieren.

Für die Umsetzung des Projekts greift die Stiftung auf das an der Universität bereits etablierte Konzept des Deutschlandstipendiums zurück. Soziales Engagement ist enorm wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Es fördert individuelle Teilhabe, gesellschaftliche Integration, Wohlstand, das kulturelle Leben, stabile demokratische Strukturen sowie soziale Bindungen. Jeder Beitrag zählt!

Spendenkonto: DE39830530300000002720, Verwendungszweck: Deutschlandstipendium

Auch über PayPal ist das Spenden möglich sowie unter der E-Mail stiftung@usvjena.de.

Alumni, die im Alumninetzwerk der Universität Jena registriert sind, können zum Beschäftigtentarif an den Sportkursen des Hochschulsports teilnehmen.

 

Graduierten-Akademie. Graduierten-Akademie. Grafik: Graduierten-Akademie Universität Jena

Graduierten-Akademie News

Promovierte Alumni als Mentorinnen und Mentoren gesucht

Hatten Sie in der Endphase Ihrer Promotion auch ganz viele Fragen zu Ihrer beruflichen Zukunft: Wie schaffe ich den Umstieg von der Wissenschaft in die freie Wirtschaft? Was bringen mir meine Fähigkeiten außerhalb der Wissenschaft? Jetzt haben Sie die Möglichkeit, Promovierende aus den Naturwissenschaften bei der Entwicklung ihrer Karrierestrategie als Mentorin oder Mentor zu beraten und zu unterstützen. Geben Sie Ihr Erfahrungswissen rund um Strukturen, Strategien und Spielregeln in Ihrem Bereich weiter und gewinnen Sie neue Impulse und Ideen für die eigene Arbeit! Weitere Informationen zum Karriere-Mentoring und zur Anmeldung finden Sie hier.

Promovierte Alumni stellen sich vor

Die neugegründete Gruppe „Promovierte Alumni der Friedrich-Schiller-Universität Jena” auf LinkedIn ist die offizielle Gruppe für Promovierte der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie soll helfen, miteinander in Kontakt zu kommen oder zu bleiben, sowie die Möglichkeit bieten, wertvolles Wissen und Erfahrungen auf direktem Weg zu teilen. Werden Sie Mitglied!

In dieser LinkedIn-Gruppe haben wir die Reihe „Alumni im Porträt“ gestartet. Alumni verraten in kurzen Profilen, wohin sie der Weg nach der Promotion in Jena verschlagen hat und was ihnen auf ihrem Weg geholfen hat. Wenn Sie Ihre persönlichen Erfahrungen auch in einem Porträt vorstellen möchten, freuen wir uns über eine kurze Nachricht an maria.langhammer@uni-jena.de oder lea.kvarantanhuber@uni-jena.de.

 

Kultur zuhause Kultur zuhause Grafik: kulturzuhause.de

Freizeit-Tipps

Virtuelle 3D-Rundgänge

Die Jenaer Rooom AG hat im Zuge der Corona-Krise etliche Jenaer Wissens- und Kulturorte digitalisiert. Es besteht die Möglichkeit eines virtuellen 3D-Rundgangs durch folgende Objekte:

Außerdem kann man beispielsweise durch die 3D-Ansichten von Fuchsturm, Bismarckturm, Saurierpfad, Kunitzburg, Lobdeburg und einigen weiteren Stätten außerhalb Jenas gehen. Die einzelnen Rundgänge finden Sie hier.

Eine Bibel in Griechisch aus dem Besitz Pflugs vor dem Bildnis Martin Luthers. Eine Bibel in Griechisch aus dem Besitz Pflugs vor dem Bildnis Martin Luthers. Foto: Axel Burchardt (Universität Jena)

Naumburgs letzter Bischof lebt digital wieder auf

Das Reformationsjubiläum ist zwar längst Vergangenheit, doch das im Rahmen der Reformationsdekade entwickelte Reformationsportal Mitteldeutschland wächst weiter. Im Portal, das dank zahlreicher Förderer zustande kam, wer­den Dokumente zum Reformationsgesche­hen in der Mitte Deutschlands zusammengefasst und für einen großen Nutzerkreis, der vom Schüler bis zum Wissenschaftler reicht, präsen­tiert. Nun wurde die neue Projekthomepage „Julius Pflug“ zu Naumburgs letztem Bischof freigeschaltet und lädt zum Stöbern und Studieren ein.

Künstler Wulf Kirschner zeigt bis 27. September Stahlskulpturen im Botanischen Garten. Künstler Wulf Kirschner zeigt bis 27. September Stahlskulpturen im Botanischen Garten. Foto: Marco Körner (Universität Jena)

Klare Kanten an geschwungenen Pfaden

„Schweißen mag der Versuch sein, Himmel und Erde zu verbinden“, sagt der Bildhauer Wulf Kirschner. „Der Erdkern besteht aus glühendem Eisen. Eine vulkanische Situation herrscht auch beim Schweißen mit Temperaturen von drei- bis viertausend Grad Celsius.“ Mit dem Schweißgerät fertigt der Künstler Stahlskulpturen mit strengen und reduzierten Formen. Die geometrischen Körper passen perfekt zum Ort: Mit ihren korrodierten Oberflächen und schillernden Schweißtropfen fügen sie sich in den Farben- und Formreichtum des Botanischen Gartens ein.

13 seiner Werke sind bis Sonntag, 27. September, in der neuen Ausstellung „Himmel und Erde | Stahlskulpturen, archimedische und platonische Körper“ im Botanischen Garten der Universität zu sehen. Die Ausstellung wurde initiiert vom Jenaer Kunstverein und dem Botanischen Garten.

Büste Schillers mit Mund-Nasen-Schutz. Büste Schillers mit Mund-Nasen-Schutz. Foto: Uni-Shop Jena

Krumme Preise im Uni-Shop

Aus gegebenem Anlass trägt auch unser Namenspatron Schiller Maske.

Mund-Nasen-Maske „Friedrich-Schiller-Universität Jena“ und anderes Schön-Nützliches wie einen kontaktlosen 3D-Druck-Türöffner für unterwegs zum Schutz vor Viren und Bakterien erhält man im Uni-Shop.

Wir geben die Mehrwertsteuersenkung direkt an Sie weiter.

Throwback

Erster Alumni-Tag der Ernährungswissenschaftler

Aufgrund der Pandemie mussten in diesem Jahr leider sämtliche Alumni-Veranstaltungen abgesagt werden. Umso schöner, an dieser Stelle an den ersten Alumni-Tag der offenen Tür des APFEL e.V. erinnern zu können, der am 8. November 2019 stattfand, und bei dem Ehemalige erstmals die Möglichkeit hatten, einen Einblick in das Institut zu bekommen.

Der erste „Alumni-Tag der offenen Tür“ war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg. Der erste „Alumni-Tag der offenen Tür“ war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg. Foto: APFEL e.V.

 

Wenn Sie den Newsletter bestellen oder abbestellen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Newsletter“ an alumni@uni-jena.de.

Impressum: Friedrich-Schiller-Universität Jena | Sommer 2020 | Abteilung Hochschulkommunikation | Alumni | Dr. Nadine Ritter

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