ReceptomeCluster

Forschungscluster "Enlightening the Receptome - From Biophysics to Clinical Applications

Kooperationsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
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Enlightening the Receptome: From Biophysics to Clinical Applications ist ein Forschungscluster, der 2018 zu den Finalisten der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder (Förderlinie I „Exzellenzcluster“) gehörte.

Der Forschungscluster "Enlightening the Receptome: From Biophysics to Clinical Applications" der Universitäten aus Jena und Würzburg hat zum Ziel, das "Rezeptom", die Summe aller Rezeptormoleküle eines Organismus, systematisch aufzuklären und für die Behandlung von Krankheiten nutzbar zu machen. Rezeptoren sind "molekulare Schalter", die verschiedenste Prozesse innerhalb und zwischen Zellen eines Organismus steuern. Dies geschieht durch die Wechselwirkung mit anderen Molekülen. Rezeptoren sitzen daher zumeist wie winzige Antennen an Zelloberflächen, wo sie mit den passenden Botenstoffen interagieren. Aufgrund ihrer Funktion bieten sich Rezeptoren als Angriffspunkte für eine Vielzahl therapeutischer Anwendungsmöglichkeiten an.

An dem Kooperationsprojekt sind die Universitäten Jena und  Würzburg und ihren Klinika beteiligt. Sie arbeiten darüber hinaus eng mit Jenaer Forschergruppen des Leibniz-Instituts für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut - und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie zusammen. Als Sprecher des Forschungsclusters fungieren Prof. Dr. Markus Sauer (Universität Würzburg), Prof. Dr. Klaus Benndorf und Prof. Dr. Christian Hübner (beide Universitätsklinikum Jena).

Mit dem Forschungscluster wollen die Wissenschaftler ihre erfolgreiche Kooperation aus dem Sonderforschungsbereich "ReceptorLight: Hochleistungs-Lichtmikroskopie zur Aufklärung der Funktionen von Membranrezeptoren" weiter ausbauen. "In den vergangenen Jahren haben sich unsere beiden Standorte bereits als international anerkannte Zentren für hochauflösende Lichtmikroskopie etabliert", machen Prof. Sauer und Prof. Benndorf deutlich. Auf dieser Basis soll die Grundlagenforschung erweitert werden bis hin zu Ansätzen für die klinische Anwendung. So wird das bessere Verständnis der Wirkungsweise von Rezeptoren zu neuen diagnostischen und therapeutischen Methoden führen, zum Beispiel im Bereich der Tumortherapien.

 

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Sprecher

Prof. Dr. Markus Sauer
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik Am Hubland 1
97074 Würzburg
Telefon
+49 931 31-84507
Prof. Dr. Klaus Benndorf
Friedrich-Schiller-Universität, Universitätsklinikum
Institut für Physiologie II, Kollegiengasse 9
07743 Jena
Telefon
+49 3641 9-34350
Prof. Dr. Christian Hübner
Friedrich-Schiller-Universität, Universitätsklinikum
Institut für Humangenetik, Am Klinikum 1
07747 Jena
Telefon
+49 3641 9-396800

Kooperationen und Beteiligungen

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Die Profillinien bündeln das interdisziplinäre Forschungsprofil der FSU. Sie sind struktureller Ausdruck enger Zusammenarbeit innerhalb der Universität und mit ihren außeruniversitären Partnern.

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