FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier geben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Diversität? Inhalt einblenden

Diversität bedeutet wörtlich Vielfalt und respektiert die Verschiedenheit von Menschen und ihren Lebensentwürfen.

Im Kontext der Hochschule bedeutet Diversität, die gleichberechtigte Teilhabe und -gabe aller Menschen, die an einer Hochschule tätig sind. Dies betrifft gleiche Arbeits-, Bildungs- und Teilhabechancen für alle Studierenden, Promovierenden, Studienberwerber:innen und Angestellte der Hochschule.  Die gleichberechtigte Teilhabe und -gabe wird jedoch durch verschiedene Diskriminierungen verhindert. So hängen Bildungserfolge unter anderem immer noch stark von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern, dem Geschlecht, der sexuellen Orientierung bzw. Identität, der Herkunft, der Hautfarbe, dem Glauben bzw. der Weltanschauung, körperlicher oder psychischer Gesundheit, dem Alter, dem Aussehen und pflegenden Aufgaben in der Familie ab.

Warum hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Diversitätsbüro? Inhalt einblenden

Um dem Auftrag zur Realisierung von Chancengleichheit für alle Angehörigen der Universität zu fördern und umzusetzen. 

Zu den Aufgaben der Thüringischen Hochschulen gehört seit der Verabschiedung des Thüringer Hochschulgesetzes 2018 die Beauftragung für Diversität. Die Beauftragung sieht vor, dass die Teilhabe aller Mitglieder, Angehöriger, Promovierender und Studienbewerber:innen der Hochschule an Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung diskriminierungsfrei ermöglicht wird.

Die Bedürfnisse von Studienbewerber:innen, Studierenden und Promovierenden mit Behinderung, einer psychischen oder chronischen Erkrankung, Studierender mit Kindern und/oder pflegebedürftiger Angehöriger, ausländischen Studierenden und beruflich qualifizierten Studierender ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung werden durch die Arbeit des Diversitätsbüros bei der Studiengangsorganisation, bei Prüfungen und im Bereich des Sports und der Kultur geltend gemacht.

Finde ich im Diversitätsbüro die richtige Ansprechperson für mich? Inhalt einblenden

Allen Angehörigen der Universität steht das Diversitätsbüro für Beratungsfragen offen. Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen und erarbeiten eine Lösung. Es steht Ihnen frei von wem Sie beraten werden möchten.

Das Diversitätsbüro der Universität Jena ist Beratungsstelle für alle Studierenden, Mitglieder, Angehörige, Promovierende und Studienbewerber:innen der Hochschule, die von Diskriminierung und Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Sie können sich bei uns beraten oder beschweren, wenn Sie sich aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität (§ 1 AGG) benachteiligt fühlen. Des Weiteren haben wir die Pflicht Sie über Ihre Rechte und Pflichten zu informieren (§ 12 AGG).

In Abstimmung mit der Gleichstellungsbeauftragten, der Schwerbehindertenvertretung und der Inklusionsbeauftragten setzen wir uns für die Beseitigung bestehender Nachteile und Barrieren bei der Planung und Organisation der Lehr-, Studien- und Arbeitsbedingungen für die Mitglieder und Angehörigen der Hochschule ein.

Was bedeutet Antidiskriminierungsarbeit und was macht Sensibilisierungsarbeit? Inhalt einblenden

Das Ziel von Antidiskriminierungsarbeit an Hochschulen ist, zu einem Klima beizutragen, indem Diskriminierungserfahrungen offen angesprochen werden können und ernst genommen werden. Wir sind die Interessensvertretung für Betroffene von Diskriminierung.

Sensibilisierungsarbeit ist Teil von Antidiskriminierungsarbeit und macht auf unterschiedliche Diskriminierungsmechanismen und -erfahrungen aufmerksam.

Nicht immer ist Diskriminierung offen und wird daher häufig nicht erkannt. Außerdem ist die Thematisierung von Diskriminierungsmechanismen tabuisiert. Für einen professionellen Umgang mit Diskriminierung ist der Blick auf die strukturelle Ebene sowie auf Mehrfachdiskriminierung wichtig. Antidiskriminierung bedeutet der Abbau von ausschließenden bzw. abwertenden Strukturen, Mechanismen und Verfahren. Sensibilisierungsarbeit ist notwendig, um die subtilen und verborgenen Diskriminierungsmechanismen aufzudecken.

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