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Innovationen in der digitalen Hochschullehre

Zwei Jenaer Dozentinnen erhalten Fellowships
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Foto: katemangostar/Freepik
  • Sonstiges zur Lehre

Meldung vom: 09. November 2018, 16:48 Uhr | Verfasser/in: Axel Burchardt | Zur Original-Meldung

Lehre in der modernen Welt sollte inzwischen zumindest digitale Elemente enthalten. Um Anreize für die Entwicklung und Erprobung digital gestützter Lehr- und Prüfungsformate oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten unter konsequenter Nutzung digitaler Technologien zu schaffen, hat das Thüringer Wissenschaftsministerium in Kooperation mit dem Stifterverband ein Programm ausgeschrieben. Aus 21 Bewerbungen  sind jetzt sieben Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre vergeben worden, zwei davon an  Dozentinnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ab 1. Januar 2019 werden sie für ein Jahr mit bis zu 40.000 Euro gefördert.

Zu den beiden erfolgreichen Bewerberinnen gehört Dr. Julia Dietrich vom Institut für Erziehungswissenschaft. Sie erstellt im Rahmen ihres Vorhabens „Heterogenitätsorientiertes Lehramtsstudium durch Digitalisierung – Entwicklung von Differenzierungsmatrizen“ digitale Lehr-Lern-Angebote, um den Lernerfolg in heterogenen Studierendengruppen zu sichern.

Mit dem Projekt „Propädeutikum Mittelhochdeutsch“ setzte sich Dr. Jennifer Koch vom Institut für Germanistische Literaturwissenschaft durch. Sie wird ein Online-Propädeutikum entwickeln, in dem die Studierenden während der Semesterferien Basiswissen über das Mittelhochdeutsche und seine Erschließung erwerben können.

Durch die Fellowships erhalten die beiden Jenaer Dozentinnen neben zeitlichen Freiräumen auch Ressourcen für die Entwicklung und Durchführung ihrer Lehrinnovationen. Darüber hinaus nehmen sie an Fellow-Treffen teil, die dem gegenseitigen Austausch über digitale Hochschullehre, der Vernetzung sowie der persönlichen Weiterentwicklung der Lehrexpertise dienen.

„Wir freuen uns, den Lehrenden mit den Fellowships Freiräume und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Davon profitieren am Ende nicht nur die Lehrenden, sondern natürlich vor allem die Studierenden und die Hochschulen insgesamt“, so Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Und der Generalsekretär des Stifterverbandes Andreas Schlüter ergänzt: „Die Hochschulen müssen den Studierenden Kompetenzen für den digitalen Wandel in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft vermitteln. Die ausgezeichneten Projekte sind dafür wegweisend“.

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