Blick auf Jena

Auf dem Podium

Alle Teilnehmenden des Gesprächs auf einen Blick
Blick auf Jena
Foto: Rainer Wächter

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt

Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Universitätsrats der Friedrich-Schiller-Universität Jena Foto: Jan-Peter Kasper

Prof. Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Universitätsrats der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist seit 2014 Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, Vize-Präsident der Helmholtz Gemeinschaft und Koordinator des Forschungsbereichs Schlüsseltechnologien.

Marquardt studierte Verfahrenstechnik an der Universität Stuttgart. Dort promovierte er 1988 zu nichtlinearen Wellen in Destillationsprozessen und habilitierte 1992 auf dem Gebiet der Prozessdynamik und Prozessführung. 1992 wurde Wolfgang Marquardt an die RWTH Aachen an den neu eingerichteten Lehrstuhl für Prozesstechnik berufen, von dem er seit seinem Wechsel zum Forschungszentrum Jülich beurlaubt ist. Für seine Forschungsarbeiten erhielt Wolfgang Marquardt eine Reihe von Auszeichnungen und Preise, so den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft in 2001. Von 2011 bis 2014 war Wolfgang Marquardt Vorsitzender des Wissenschaftsrats, seit 2014 ist er Mitglied der Leopoldina und seit 2020 internationales Mitglied der National Academy of Engineering der USA.

Christoph Matschie, MdB

Christoph Matschie, MdB Foto: Stella von Saldern

Christoph Matschie, Mitglied des Deutschen Bundestages, war von 2009 bis 2014 stellvertretender Ministerpräsident sowie Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und ist seit 2020 Vorsitzender der Ernst-Abbe-Stiftung.

Christoph Matschie machte eine Berufsausbildung zum Mechaniker mit Abitur in Zella-Mehlis und war Krankenpflegehelfer an der Medizinischen Akademie Erfurt bis er Theologie studierte und sein Diplom 1989 machte. Danach wurde er Vertreter der SDP/SPD am zentralen Runden Tisch und zog 1990 in den Deutschen Bundestag ein. Dort war er Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und 2002 bis 2004 auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

2004 verließ er den Deutschen Bundestag und widmete sich den Aufgaben im Thüringer Landtag und der Landesregierung. Seit 2017 ist er wieder im Deutschen Bundestag und dort stellvertretender Außenpolitischer Sprecher der SPD Bundestagsfraktion sowie Sprecher im Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Beziehungen und Globalisierung.

Prof. Dr. Walter Rosenthal

Präsident der Universität Walter Rosenthal Präsident der Universität Walter Rosenthal Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Walter Rosenthal studierte Medizin an der Universität Gießen und am Royal Free Hospital, School of Medicine, in London. Nach der Promotion in Gießen und Forschungstätigkeiten in Heidelberg, Houston/Texas und Berlin wurde er 1990 an der Freien Universität Berlin in Pharmakologie habilitiert. Es folgten Stationen als Heisenberg-Stipendiat und Visiting Professor am Baylor-College of Medicine in Houston/Texas und als Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Gießen. 1996 wurde er Direktor des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie in Berlin.

Von 1998 bis 2003 hatte er eine Professur an der Freien Universität Berlin und danach eine Professur an der Charité Berlin inne. 2009 wechselte er als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und Wissenschaftlicher Vorstand an das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch, eine Großforschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft. Seit Oktober 2014 ist Walter Rosenthal Präsident der Universität Jena. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Prof. Dr. Ulrich S. Schubert

Prof. Ulrich S. Schubert Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Prof. Schubert ist Lehrstuhlinhaber für Organische und Makromolekulare Chemie und Senator der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zudem ist er Gründungs-Direktor der Zentren JCSM und CEEC Jena.

Schuberts Forschungsaktivitäten umfassen Makromoleküle (Polymere) für Anwendungen in den Lebenswissenschaften, für Metall-freie Batterien sowie Nachhaltige Anwendungen (u.a. Selbstheilende Polymere). Er ist Sprecher des Sonderforschungsbereiches 1278 („PolyTarget“) sowie des Schwerpunktprogrammes 2248 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In den wissenschaftlichen Rankings wird er als einer der weltweit führenden Polymerchemiker und Materialwissenschaftlern gelistet.

Dies spiegelt sich u.a. in mehr als 1000 wissenschaftlichen Publikationen, rund 60 Patentanmeldungen sowie fünf Startups nieder. Für sein zivilgesellschaftliches Engagement wurde Schubert 2018 durch den Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.  2019 zeichnete ihn der Deutsche Hochschulverband in Verbindung mit DIE ZEIT mit dem Titel „Hochschullehrer des Jahres“ aus.

Scania Sofie Steger

Studentische Senatorin der Universität Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Scania Sofie Steger ist seit 2018 Senatorin der Friedrich-Schiller-Universität. Sie studiert derzeit im Master of Science Psychologie - Klinische Psychologie, Psychotherapie und Gesundheit. Seit 2016 engagiert sie sich umfangreich in der studentischen Selbstverwaltung.

Steger absolvierte den Bachelor of Arts in Warenwirtschaft und Logistik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Sie legte Module in drei Sprachen ab und studierte ein Semester an der Universidad Autónoma de Bucaramanga, Kolumbien. 2016 begann sie den Bachelor of Science Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität. In ihrer ersten Amtszeit im Studierendenrat wurde sie Vorstand des Studierendenrats. Auch leitet sie seit 2018 die Semesterticketverhandlungen von Seiten der Studierenden. Ihre Bachelorarbeit beschäftigte sich mit dem Thema Angst-Vermeidungsverhalten bei chronischen Schmerzen. Als Delegierte zur Konferenz Thüringer Studierendenschaften vertritt sie auch hochschulübergreifend studentische Belange.

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