Zwei Forscher und eine Forscherin an einem Großgerät im Physiklabor

Gleich in der Postdoc-Phase

Gleichstellung auf der Zielgeraden zur Professur
Zwei Forscher und eine Forscherin an einem Großgerät im Physiklabor
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

In der Postdoc-Phase verlassen bundesweit überproportional viele Frauen das Wissenschaftssystem. Im Ergebnis sind kaum ein Viertel der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt. Dies trifft auch für die Universität Jena zu. Mit dem Ziel, herausragende promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen gezielt und nachhaltig in das Wissenschaftssystem einzubinden, bietet die Universität Jena ein abgestimmtes Förderpaket. Postdoktorandinnen können sich zur Teilnahme an den einzelnen Maßnahmen bewerben.

"Karriereziel: Professorin" - Übersicht zu den Förderangeboten der Universität für den wissenschaftlichen Nachwuchs Eintrag erweitern

Die Informationsbroschüre "Karriereziel: Professorin" bietet einen Überblick über die  Beratungs- und Förder- und Unterstützungangebote der Friedrich-Schiller-Universität Jena für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

ProChance - exchange: Förderung des wissenschaftlichen Austauschs Eintrag erweitern

Das im Vizepräsidium für Forschung koordinierte Förderprogramm zum wissenschaftlichen Austausch für Nachwuchswissenschaftlerinnen verfolgt das Ziel, die Vertiefung wissenschaftlicher Interessen sowie die wissenschaftliche Sichtbarkeit und Vernetzung von Nachwuchswissenschaftlerinnen zu intensivieren.

Das Programm bietet finanzielle Unterstützung für Tagungsteilnahmen, kleinere Forschungsaufenthalte, Publikationskosten und Teilnahmen an Workshops und Summer Schools.

ProChance - career: Förderung der wissenschaftlichen Profilbildung Eintrag erweitern

Das Förderprogramm "ProChance - career" richtet sich an herausragende fortgeschrittene und befristet beschäftigte Postdoktorandinnen, deren Promotion mindestens zwei Jahre zurückliegt. Programmziel ist die gezielte Unterstützung der Wissenschaftlerinnen bei der Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Profils und der Verbesserung der Berufbarkeit.

Der Fokus der Förderung liegt in der Unterstützung des wissenschaftlich eigenständigen Arbeitens. Beantragt werden können Mittel zur Durchführung von Forschungsvorhaben oder zur Durchführung von Konferenzen, zur Mobilität (z. B. für Auslandsaufenthalte), zu geplanten Drittmitteleinwerbungen und für Forschungsfreisemester sowie Familienzuschläge für bereits eingeworbene Stipendien.

Rowena-Morse-Mentoring-Programm (Postdoc-Orientierungsphase) Eintrag erweitern

Rowena Morse promovierte 1904 als erste Frau an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das Mentoring-Programm ist ein von der Friedrich-Schiller-Universität konzipiertes fächer- und hochschulübergreifendes Förderangebot für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen der Thüringer Hochschulen.

Das Angebot richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen, die in der Endphase ihrer Promotion oder der Postdoc-Orientierungsphase ihren weiteren Karriereweg planen. Hierbei bietet das Programm Unterstützung im Rahmen von Peer-Mentoring und Gruppen-Mentoring mit erfahrenen Professorinnen sowie durch Trainings zu karriererelevanten Soft-Skills. Die Ausschreibung erfolgt regelmäßig im Sommersemester; die einjährige Programmlaufzeit beginnt jeweils zu Beginn des Wintersemesters eines Kalenderjahrs.

Das Programm wird hochschulübergreifend im Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung koordiniert. Kontaktstelle für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Jena ist das Vizepräsidium für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung.

Mentoring-Programm für fortgeschrittene Postdoktorandinnen Eintrag erweitern

Das von den Universitäten Halle-Wittenberg, Jena und Leipzig im Unibund gemeinsam geführte Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen fördert seit 2013 exzellente fortgeschrittene Postdoktorandinnen, Habilitandinnen, Nachwuchsgruppenleiterinnen und Juniorprofessorinnen aller Fachbereiche mit mindestens zweijähriger Postdoc-Erfahrung bei der Verfolgung einer Karriere in der Wissenschaft mit dem Berufsziel einer Professur.

Das Programm bietet

  • individuelles ("One-to-one-") Mentoring durch erfahrene Professorinnen und Professoren der drei Universitäten
  • hochkarätige Trainingsangebote zu karriererelevanten Schlüsselqualifikationen
  • intra- und interdisziplinäre sowie hochschulinterne und hochschulübergreifende professionelle Vernetzungsmöglichkeiten.

Jährlich werden bis zu 24 Postdoktorandinnen der drei beteiligten Universitäten neu in das Programm aufgenommen. Die einjährige Programmteilnahme kann auf Wunsch um ein zweites Jahr verlängert werden.

Die Bewerbungszeiträume sind regelmäßig im Januar und Februar und werden auf den Websiten des Programms sowie der drei Universitäten öffentlich bekannt gegeben. Die neuen Programmrunden starten zum Ende des Sommersemesters.

Stipendienprogramm zur Förderung der wissenschaftlichen Profilbildung promovierter Nachwuchswissenschaftlerinnen in Übergangssituationen Eintrag erweitern

Im Laufe von Wissenschaftskarrieren können Übergangssituationen mit Finanzierungslücken entstehen, insbesondere, wenn die Qualifizierung mit strukturellen Erschwernissen, wie Phasen von Teilzeitbeschäftigung, familienbedingten Unterbrechungen etc., einhergeht. Überproportional häufig trifft dies für Frauen zu.

Das Programm hat das Ziel, den wissenschaftlichen Karrierefortgang exzellenter promovierter Forscherinnen in solchen Übergangssituationen durch die Vergabe projektbezogener Stipendien zu unterstützen. Gefördert werden Stipendienprojekte, die dazu beitragen, die eigene wissenschaftliche Profilbildung zur Erlangung oder Verbesserung der Berufungsfähigkeit sinnvoll zu ergänzen oder zu schärfen und damit die universitäre Laufbahn gezielt voranzubringen.

Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Freistaats Thüringen.

Gendersensible Karriereberatung Eintrag erweitern

Individuelle und gendersensible Promotions- und Karriereberatung bieten die Postdoc-Beratung der Graduierten-Akademie.

Für erste Fragen wenden Sie sich bitte an die Anlaufstelle im Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Bei weitergehenden Bedarf können individuelle Beratungstermine zur Besprechung Ihrer persönlichen Fragen und Anliegen vereinbart werden.

Frauen in der Wissenschaft - Professorinnen der Universität Jena im Portrait Eintrag erweitern

Erfolgreiche Wissenschaftlerinnen im Fokus: Im Projekt "Frauen in der Wissenschaft" stellen Professorinnen der Universität Jena ihren beruflichen Weg in die Wissenschaft in Wort und Bild vor, um Nachwuchswissenschaftlerinnen die unterschiedlichen Wege mitsamt Um- und Irrwegen zur Professur aufzuzeigen.

Hochschulsport - Selbstverteidigung für Frauen Eintrag erweitern

Das Wissen, sich in möglichen alltäglichen Gefährdungssituationen notfalls selbst verteidigen zu können, stärkt unser Selbstbewusstsein.

Unter dem Motto "Wehrhaft im Alltag!" bietet das Hochschulsport-Programm der Friedrich-Schiller-Universität Jena  regelmäßig Selbstverteidigungskurse für Frauen an. Das Training zielt darauf, jede:n körperlich fit zu machen und wenige einfache Verteidigungshandlungen zu erlernen, um sich im Falle eines körperlichen Angriffes verteidigen zu können. Der Kurs richtet sich an Paare, die gemeinsam trainieren wollen, aber man kann sich auch einzeln anmelden. Informationen zu den aktuellen und kommenden Kursangeboten des Hochschulsports finden Sie hier.

Erste Einblicke in Selbstverteidigungstechniken bietet eine Videoaufzeichnung eines Selbstverteidigungskurses.

Information und Beratung zur Karriereentwicklung

Graduierten-Akademie
Postanschrift:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Graduierten-Akademie
07737 Jena

Beratung und Interessenvertretung

Gleichstellungsbeauftragte | Gleichstellungsbüro
Öffnungszeiten:
Montag 10:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag 10:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag 10:00 bis 15:00 Uhr
Postanschrift:
Sprechstunden (bitte per E-Mail anmelden):
Prof. Dr. Bärbel Kracke:
Dienstag: 18:00 bis 19:00 Uhr
Prof. Dr. Anke Hildebrandt:
Donnerstag: 08:30 bis 09:30 Uhr

und nach Vereinbarung.