Mikrofon vor Menschen

Weitere Förderungsmöglichkeiten

Wie finanziere ich eine Tagungsreise oder eine Publikation?
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Foto: istockphoto

Neben der Förderung von Promovierenden durch ein Vollzeitstipendium gibt es Einrichtungen, bei denen Sie – unabhängig von einem Stipendium – Zuschüsse für Reisekosten, Druckkosten und Tagungen beantragen können. Zudem gibt es auch Institutionen, die insbesondere die wissenschaftliche Karriere von Frauen fördern. Außerdem haben wir Links zu Datenbanken zusammengestellt, in denen Sie individuell für Ihr Projekt nach einer Finanzierungsmöglichkeit suchen können.

Reisekosten

Hier finden Sie Hinweise und Links zu Stiftungen, Fonds und Vereinen, bei denen Sie Zuschüsse oder Stipendien für Forschungsaufenthalte und Reisekosten zu Tagungen, Konferenzen etc. beantragen können.

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  • Friedrich-Schiller-Universität Jena: ProChanceexchange
    Die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) unterstützt im Rahmen des Programms "ProChance" die Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Wissenschaft. Das Ziel der Programmlinie A 2 besteht in der Intensivierung des wissenschaftlichen Austausches und Erhöhung der Sichtbarkeit und wissenschaftlichen Qualifizierung von Forscherinnen der Universität Jena. Hierfür werden Sachmittel zur Förderung von Teilnahmen an wissenschaftlichen Veranstaltungen mit eigenem Fachbeitrag, sowie an Veranstaltungen, die zur Erhöhung der wissenschaftlichen Qualifikation führen, bereitgestellt. Antragsberechtigt sind Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der FSU, sofern sie nicht an außeruniversitären Forschungseinrichtungen beschäftigt sind. Anträge können laufend eingereicht werden.
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena: Impulseconferences
    Das Programm IMPULSEconferences stellt Sachmittel zur Teilnahmen an wissenschaftlichen Konferenzen mit eigenem Fachbeitrag bereit. Antragsberechtigt sind Promovierende und Postdocs der Universität, sofern sie nicht an außeruniversitären Forschungseinrichtungen beschäftigt sind. Anträge können laufend eingereicht werden, sollten aber mindestens sechs Wochen vor geplanter Inanspruchnahme der Förderung vorliegen.
  • DAAD
    Mit dem Kongress- und Vortragsreisenprogramm des DAAD werden die aktive Teilnahme deutscher Wissenschaftler/innen an Kongressen im Ausland sowie Vortragsreisen ins Ausland gefördert. Die Förderung beinhaltet eine Reisekostenpauschale, einen Zuschuss zu den Tagungsgebühren sowie eine Aufenthaltspauschale. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die thematischen Beiträge für die weitere wissenschaftliche Entwicklung der Wissenschaftler/innen von Bedeutung sind.
  • Fazit-Stiftung
    Hier können Sie sich um Reisekostenzuschüsse für Reisen bewerben, die für die Anfertigung der Dissertation bzw. Habilitation unerlässlich oder zumindest sehr wünschenswert sind. Zuschüsse werden in der Regel nur dann gewährt, wenn eine Förderung von anderer Seite nicht möglich ist.
  • Minerva Stiftung
    Die Minerva-Stiftung vergibt Kurzzeitstipendien für Bewerberinnen und Bewerber aus allen Fachdisziplinen. Diese sollten nicht älter als 38 Jahre sein und an einer Forschungseinrichtung oder einer Universität in Deutschland oder Israel tätig sein.
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  • Boehringer Ingelheim Fonds (B.I.F.)
    Mit den Reisebeihilfen fördert der Boehringer Ingelheim Fonds Nachwuchsforscher/-innen (Promovierende und Postdocs), die experimentelle Projekte in der biomedizinischen Grundlagenforschung durchführen und dafür klar definierte Methoden erlernen möchten, die wichtig für ihre laufende Forschung und für die Arbeit ihres Labors sind.
  • Christoph-Dornier-Stiftung
    Die Stiftung fördert Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem Bereich der Klinischen Psychologie unter anderem durch Finanzierungsbeihilfen für Auslandsaufenthalte oder Kongressbesuche.
  • Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA)
    Die Max Weber Stiftung vergibt mit Unterstützung der Peters-Beer-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft einmal jährlich Gerald D. Feldman-Reisebeihilfen an international orientierte Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler.
  • Weichmann-Stiftung
    Die Stiftung fördert Arbeiten zum politischen Exil unter anderem durch Beihilfen zur Finanzierung von auswärtigen Archivreisen. Ein bereits fortgeschrittenes Dissertationsprojekt ist Bedingung.

Druckkosten

Hier finden Sie Hinweise und Links zu Stiftungen, Fonds und Vereinen, bei denen Sie Druckkostenzuschüsse für die Veröffentlichung Ihrer Dissertation beantragen können.

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  • Deutscher Akademikerinnenbund
    Durch den Förderausschuss werden Akademikerinnen jeglicher Fachrichtung unterstützt und ihre Leistungen gewürdigt. Der Ausschuss fördert wissenschaftliche Publikationen in einem deutschen Verlag durch einen (verlagsunabhängigen) Druckkostenzuschuss (bis zu 500 Euro) und bietet die Möglichkeit, die Publikation in der eigenen wissenschaftlichen Reihe im LIT-Verlag (Münster/ Hamburg/ London) aufzunehmen (ohne Übernahme der Druckkosten).
  • Fazit-Stiftung
    Hier können Sie sich für einen Druckkostenzuschuss für die Pflichtexemplare Ihrer Dissertation oder Habilitation bewerben, wenn eine Finanzierung von anderer Seite nicht möglich ist. Zudem kann hier eine Liste mit Verlagen angefordert werden, die verhältnismäßig preiswert Ihre Dissertation/Habilitation veröffentlichen.
  • Gerda-Weiler-Stiftung
    Die Gerda-Weiler-Stiftung ist der feministischen Frauenforschung verpflichtet. Die Themen sollen sich mit der historischen, kulturellen und sozialen Befindlichkeit von Frauen befassen und vom Standpunkt der Frauen aus betrachtet werden. Forschungsgebiete sind: Anthropologie, Biologie, Geschichte, Kunst, Medizin, Musik, Philosophie, Religion, Sozialwissenschaften, Spiritualität sowie Sprach- und Literaturwissenschaft.
  • VG Wort
    Der Förderungsfonds fördert Wissenschaft und Forschung, insbesondere durch die Gewährung von Druckkostenzuschüssen für die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Werke, die wegen ihrer hohen Spezialisierung und geringer Auflage ohne seine Hilfe nicht erscheinen könnten. Ein paritätisch aus Verleger/innen und Wissenschaftler/innen zusammengesetzter Ausschuss befindet nach streng wissenschaftlichen Kriterien über die Möglichkeiten einer Förderung und die Höhe des Druckkostenzuschusses.
    Unabhängig von finanziellen Zuschüssen kann jede Autorin bzw. jeder Autor (auch von wissenschaftlichen Publikationen) einen kostenlosen Wahrnehmungsvertrag mit der VG Wort abschließen. Einmal jährlich erfolgen Ausschüttungen an alle Urheber von gemeldeten Publikationen. Auch für Ihre Dissertation können Sie als Autor Verwertungsansprüche bei der VG WORT anmelden – egal ob die Veröffentlichung im Eigendruck oder mit Verlagsvertrag erfolgt ist. Weiterführende Informationen zur VG WORT, Wahrnehmungsverträgen, Meldefristen und vielem mehr finden Sie hier.
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  • DZ Bank Stiftung
    Die DZ BANK Stiftung fördert herausragende wissenschaftliche Projekte, die einen direkten Bezug zum Genossenschafts- oder Bankwesen aufweisen. Unter anderem gewährt die Stiftung auch Druckbeihilfen.
  • Geschwister Boehringer Ingelheim – Stiftung für Geisteswissenschaften
    Arbeiten, für die ein Druckkostenzuschuss beantragt wird, sollten im weitesten Sinne dem deutschsprachigen Kulturkreis verbunden sein. Die Veröffentlichung von Dissertationen fördert die Stiftung nur, wenn alle Gutachter die Arbeit mit summa cum laude oder mindestens magna cum laude bewertet haben.
  • Georg Strecker Stiftung
    Die Georg Strecker Stiftung hat sich der Förderung von theologischer Wissenschaft und Theologie verschrieben. Diese Förderung wird u. a. durch die Vergabe von Druckkostenzuschüssen für überdurchschnittliche wissenschaftliche Leistungen realisiert.
  • Johanna und Fritz Buch Stiftung
    Die Johanna und Fritz Buch Stiftung vergibt Druckkostenzuschüsse für Dissertationen und Habilitationen in den Geistes-, Gesellschafts- und Rechtswissenschaften.
  • Studienstiftung Ius Vivum
    Die juristische Studienstiftung ius vivum fördert rasch und unbürokratisch und verwirklicht ihren Stiftungszweck u. a. durch Druckkostenzuschüsse.
  • Weitere Möglichkeiten zum Erhalt von Druckkostenzuschüssen

Tagungen

Hier können Sie sich über Finanzierungsmöglichkeiten für Tagungen, Symposien und Konferenzen informieren.

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  • Fritz Thyssen Stiftung
    Die Fritz Thyssen Stiftung fördert kleinere Tagungen, die sich beispielsweise mit interdisziplinären Fragestellungen beschäftigen oder die internationale Experten eines Themas zusammenbringen.
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena: IMPULSEconferences
    Das Programm stellt Sachmitteln zur Teilnahmen an wissenschaftlichen Konferenzen mit eigenem Fachbeitrag bereit. 
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena: ProChanceexchange
    Das Programm bietet weiblichen Promovierenden und Postdoktorandinnen finanzielle Unterstützung für kleinere Forschungsaufenthalte sowie Teilnahmen an Workshops und Summer Schools.
  • VolkswagenStiftung
    Die VolkswagenStiftung fördert kleinere, innovative und interdisziplinäre Konferenzen, Symposien oder Workshops, die zukunftsweisende Fragestellungen bearbeiten.
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  • DZ-Bank
    Die Stiftung unterstützt Tagungen, die einen direkten Bezug zum Genossenschafts- oder Bankwesen aufweisen.
  • Fonds der chemischen Industrie
    Der Fonds der chemischen Industrie fördert ausgewählte internationale Tagungen und Kongresse in Deutschland. Es können auch Zuschüsse für die Reisekosten der internationalen Teilnehmer/innen beantragt werden.

Förderung von Frauen

Es gibt nur wenige Stiftungen, die sich vorrangig der Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen widmen. Allerdings bieten fast alle Förderprogramme der Deutschen Forschungsgemeinschaft Maßnahmen, die das Ziel der Herstellung von Chancengleichheit verfolgen, z. B. die Verlängerungsoption von Stipendien für Eltern oder auch finanzielle Unterstützung von Kinderbetreuungsmaßnahmen.

Im Folgenden finden Sie einige Stiftungen, die Frauen fördern. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ebenfalls ein Programm zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Weitere Informationen zur Promotion mit Kind finden Sie hier.

Förderangebote der Friedrich-Schiller-Universität Jena Inhalt einblenden

ProChance – Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Mann und Frau in der Wissenschaft

Das ProChance-Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann in der Wissenschaft unterstützt die wissenschaftliche Tätigkeit und Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen. Das Ziel der Programmlinie ProChanceexchange ist die finanzielle Unterstützung von kleineren Forschungsaufenthalten, Publikationskosten und Teilnahmen an Workshops und Summer Schools, während im Rahmen der Programmlinie ProChancecareer Mittel zur Durchführung von Forschungsvorhaben oder zur Durchführung von Konferenzen, zur Mobilität (z. B. für Auslandsaufenthalte), zu geplanten Drittmitteleinwerbungen und für Forschungsfreisemester beantragt werden können.

Weitere Fördermöglichkeiten für Frauen Inhalt einblenden
  • Christiane-Nüsslein-Vollhard-Stiftung
    Die Stiftung unterstützt begabte junge Wissenschaftlerinnen mit Kindern und richtet sich speziell an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der experimentellen Naturwissenschaften oder der Medizin.
  • Deutscher Akademikerinnen Bund e. V. (DAB)
    Es werden Akademikerinnen jeglicher Fachrichtung vor allem in Bezug auf Publikationen unterstützt und ihre Leistungen durch Förderpreise gewürdigt. Der DAB ist partei-, religions-, nationalitäts- und altersungebunden und bereits Studentinnen zugänglich.
  • UNESCO-L'Oréal-Förderprogramm für Wissenschaftlerinnen mit Kindern
    Das Förderprogramm bietet in Kooperation mit der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung jährlich drei Förderungen für exzellente, deutsche Doktorandinnen mit Kindern. Das Programm richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen in den experimentellen Lebenswissenschaften oder in der Medizin.

Datenbanken

Die meisten Datenbanken, die Sie bei der Suche nach Vollzeit-Stipendien unterstützen, geben auch Möglichkeiten zur Beantragung einmaliger Beihilfen an. Zwei Datenbanken ermöglichen darüber hinaus explizit die Suche nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten für Promovierende:

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