Coronavirus

FAQ zum Coronavirus für Lehrende

Fragen und Antworten rund um das Lehren
Coronavirus
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Liebe Lehrende,

die Corona-Pandemie hat auch an unserer Universität vielfältige Herausforderungen für die Lehre mit sich gebracht. Wie in den letzten Semestern auch möchten wir Sie auch bei der Vorbereitung und Organisation Ihrer Lehre des Wintersemesters 2021/2022 bestmöglich unterstützen. Auf dieser Seite tragen wir daher die wichtigsten Informationen rund um die Lehre zusammen, die hilfreich für Sie sein können.

Aufgrund der Entwicklungsdynamik im Pandemiegeschehen können immer wieder auch kurzfristige Anpassungen hinsichtlich des Lehrangebots notwendig werden. Informationen zu Änderungen erhalten Sie dann weiterhin über die zentralen FAQs zu Corona, über Informationsschreiben und auf dieser Seite.

Information

zuletzt geändert am 19.10.2021 -  Anpassung Frage 2.11

1. Rahmenbedingungen für die Gestaltung von Lehre und Prüfungen im WS 2021/22

1. Wie finden Lehrveranstaltungen für das Wintersemester 2021/2022 statt? Inhalt einblenden

Das Wintersemester 2021/22 steht unter der Devise „So viel Präsenz wie möglich“.

Lehrveranstaltungen und Prüfungen mit maximal 125 Teilnehmenden können in Präsenz stattfinden. Der generelle Abstand von 1,5 Metern ist keine Voraussetzung mehr für Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen, so dass wieder ausreichend Raumkapazität für Präsenzveranstaltungen zur Verfügung steht. Für die Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen ist jedoch die 3-G-Regelung sowie die Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts [pdf, 2 mb] zwingend vorgeschrieben. Es gelten die AHA-L-Regeln. Überall da, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist immer eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Kontaktnachverfolgung mit QRoniton wird fortgesetzt.

Digitale Lehr- und Prüfungsformate werden nur dort beibehalten, wo aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen (> 125) keine Räume zur Verfügung stehen oder wo Lehre bzw. Prüfungen mit digitaler Unterstützung das didaktisch sinnvollere Format darstellen.

2. Wie sollen die Prüfungen des Wintersemesters geplant werden? Inhalt einblenden

Derzeit ist davon auszugehen, dass auch Prüfungen im Wintersemester 2021/2022 unter den gleichen Bedingungen wie Präsenzlehrveranstaltungen durchgeführt und daher auch entsprechend geplant werden können. Wie bei Präsenzlehrveranstaltungen gilt auch hier die Höchstgrenze von 125 Personen pro Hörsaal. Prüfungen mit höheren Teilnehmerzahlen sollten möglichst in digitalen Formaten stattfinden oder müssen als Präsenzprüfungen auf mehrere Räume aufgeteilt werden.

Die Raumplanungen für die Prüfungen müssen an diese Rahmenbedingungen angepasst werden. Dies bedeutet, dass die Raumanfragen, die bis zum 6. September über die Fakultäten wurden, neu gestellt werden müssen. (Hierfür wird das herkömmliche Verfahren durchgeführt = die Raumanfragen für Prüfungen als Einzelveranstaltungen werden direkt über Friedolin gestellt. Aus Zeitgründen wird das Hörsaalmanagement die Vergabe erst nachgelagert zur Raumvergabe für Lehrveranstaltungen durchführen können.)

Die Möglichkeit Onlineprüfungen durchzuführen, bleibt weiterhin bestehen und wird durch die Universität unterstützt und weiterentwickelt (weitere Informationen finden Sie hier: https://www.elearning.uni-jena.de/digitalpruefen).

Zur Durchführung von Präsenzprüfungen beachten Sie bitte auch die Hinweise unter der FAQ „Was ist bei der Durchführung von Präsenzveranstaltungen zu berücksichtigen? (z.B. „3-G-Regelung“, QRoniton und AHA-A-L-Regeln)"

3. Was ist bei der Durchführung von Präsenzveranstaltungen zu berücksichtigen? (z.B. 3-G-Regelung, QRontion und AHA-A-L-Regeln) Inhalt einblenden

Für die Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen gilt zwingend die 3G-Regelung. Spezifische Informationen zur Umsetzung der 3G-Regelung finden Sie im nachfolgenden FAQ-Block "Was bedeutet die 3G-Regelung für die Durchfühung einer Lehrveranstaltung/Prüfung?"

Neben dem 3-G-Prinzip gilt weiterhin das Infektionsschutzkonzept [pdf, 2 mb] [pdf, 2 mb] der Universität, insbesondere die Maskenpflicht. So sind Medizinische bzw. FFP2-/KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken weiterhin in allen Gebäuden der Universität zu tragen, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Überall dort, wo es möglich ist, muss dieser Mindestabstand eingehalten werden. (B)
Zudem wird die Kontaktnachverfolgung mit QRoniton wird fortgesetzt:

  • Die Durchführung der notwendigen Kontaktnachverfolgung über QRONITON bei Präsenzveranstaltungen bedeutet für Sie als Lehrende/r bzw. Organisator/in die Übernahme folgender Aufgaben:

    Weisen Sie die Teilnehmenden vor Veranstaltungsbeginn auf das digitale System zur Kontaktnachverfolgung QRONITON hin und fordern Sie dazu auf, dass sich alle Studierenden, die an Ihrer Veranstaltung teilnehmen, über dieses System anmelden. Die Registrierung ist verpflichtend.
    Bitte gehen Sie mit gutem Beispiel voran und registrieren Sie sich als Lehrperson für Ihre Lehrveranstaltung.

    Weisen Sie vor Beginn jeder Veranstaltung darauf hin, dass „Risikopersonen“ (siehe Erläuterungen in den "Organisationshinweisen zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen" -  HanFRIED/Corona/Präsenzveranstaltungen zu Personen, denen ein Zutritt zu Veranstaltungen der Universität nicht gestattet ist) der Zutritt zu Veranstaltungen nicht gestattet ist. Mit der Registrierung über das QRONITON-System bestätigen die Studierenden, dass Sie nicht zu dieser Personengruppe zählen.
  • Auch wenn die vorhandenen Markierungen der Bestuhlung in den Lehrveranstaltungsräumen unter aktuellen Gegebenheiten nicht berücksichtigt werden müssen, wird seitens des Hörsaalmanagements darum gebeten, diese Markierungen nicht eigenmächtig zu entfernen.

In den Organisationshinweisen für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen (HanFRIED/Corona/Präsenzveranstaltungen) finden Sie die zu beachtenden Aspekte noch einmal detailliert aufgeführt. Bitte beachten Sie auch die zentralen FAQs zu Corona, die regelmäßig der aktuellen Dynamik der Pandemie angepasst werden.

2. Was bedeutet die 3-G-Regelung für die Durchführung einer Lehrveranstaltung/Prüfung?

1. 3-G als Grundlage für Präsenzveranstaltungen Inhalt einblenden

Nach § 22 Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt die 3-G-Regelung (Geimpft, Genesen oder Getestet) zwingend für Teilnehmer/innen an Präsenzlehrveranstaltungen sowie in Präsenz durchgeführte Hochschulprüfungen, staatliche und kirchliche Prüfungen sowie für den Hochschulzugang oder die Hochschulzulassung erforderliche Eignungs- oder Eingangsprüfungen, Eignungsfeststellungsverfahren, Auswahlverfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge oder Studierfähigkeitstests. 

Es wird für selbstverständlich gehalten, dass sich alle Lehrenden und Studierenden an die 3-G-Regel halten und einen gültigen Nachweis mit sich führen.

2. Welche 3-G-Nachweise sind zulässig? Inhalt einblenden

Geimpfte

Die Impfung muss vollständig mit einem auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts veröffentlichten Impfstoff ( www.pei.de/impfstoffe/covid-19 ) erfolgt sein und es müssen mindestens 14 Tage seit der zweiten Impfung vergangen sein. Der Nachweis kann als elektronisches Dokument (z. B. Corona-Warn-App, CovPass-App) oder in Papierform (COVID-Zertifikat der EU oder Impfausweis/Impfbuch) erfolgen.

Genesene

Genesene Personen ohne Impfung benötigen den Nachweis eines positiven PCR-Tests (positives Testergebnis durch Labordiagnostik), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Gleiches gilt für Genesene (COVID-19-Erkrankung liegt länger als sechs Monate zurück) mit Erstimpfung (14 Tage nach Impfung). Den Nachweis können Ärzte oder Gesundheitsämter ausfertigen.

Getestete

Als Testnachweis gilt ein im Schnelltestzentrum der Universität unter Aufsicht durchgeführter Schnelltest, ein Antigen-Schnelltest bzw. ein PCR-Test. Ein negativer Testnachweis hat eine Geltungsdauer von 72 Stunden (§22 Abs.1 Satz 4 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO).. Die entsprechenden Nachweise sind eigenverantwortlich mitzuführen und 4 Wochen persönlich aufzubewahren

3. Wo kann man sich testen lassen? Sind Test kostenpflichtig? Inhalt einblenden

Ab Montag, dem 18. Oktober werden im Foyer Carl-Zeiß-Straße zwei Testzentren (Selbsttestzentrum und Testzentrum des DRK) zur Verfügung stehen.

Selbsttestzentrum

Für alle Studierenden und Lehrenden, für die der Bund keine kostenfreien Bürgertests mehr zur Verfügung stellt, ist ein Selbsttest unter Aufsicht von montags bis freitags zwischen 7 und 15 Uhr möglich. Sie erhalten pro Woche zwei kostenlose Schnelltests von der Universität, die Sie dann vor Ort durchführen können. Darüber hinaus steht es Ihnen frei, unter Aufsicht einen selbst mitgebrachten Test durchzuführen. Bitte halten Sie Ihre thoska-Karte bereit, um sich auszuweisen.

Bei einem negativen Testergebnis erhalten Sie vor Ort eine Bescheinigung, mit der Ihnen für 72 Stunden der Besuch von Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen gestattet wird. Die Bescheinigung hat außerhalb der Universität (z. B. für einen Kino- oder Restaurantbesuch) keine Gültigkeit.

Testzentrum des DRK

Ab dem 18. Oktober montags, mittwochs und freitags, jeweils von 7 bis 12 Uhr können sich berechtigte Personen im Testzentrum des Deutschen Roten Kreuzes (Testzentrum DRK) kostenlos professionell testen lassen. Die dort ausgestellten Bescheinigungen werden auch außerhalb der Universität anerkannt. Außerhalb dieser Zeiten bietet das DRK in der Goethe Galerie weitere Testmöglichkeiten.

Bis zum 31. Dezember 2021 stehen die kostenlosen Tests zur Verfügung für

Über diesen Zeitpunkt hinaus sind die Tests kostenlos für Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten vor der Testung aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden konnten.

4. Wer überprüft den Nachweis von 3-G? Inhalt einblenden

Mittel- und großformatige Veranstaltungen werden stichprobenhaft durch den Sicherheitsdienst überprüft. Die Überprüfung findet dann am Zugang zum Lehrveranstaltungsraum statt.

Bei Veranstaltungen mit überschaubarer Teilnehmerzahl (< 20) können auch die Lehrenden zu Beginn der Veranstaltung den Nachweis überprüfen. 

Für die Teilnahme an Exkursionen ist der Nachweis zwingend vor Beginn der Veranstaltung bei der Exkursionsleitung zu erbringen.

Sicherheitsdienst und Lehrende sind berechtigt, sich neben dem 3-G-Nachweis auch einen Identitätsnachweis vorlegen zu lassen (§22 Abs.1 Satz 4 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO).

Lehrende sind nicht zur Überprüfung der Nachweise verpflichtet, allerdings wird zu stichprobenhaften Überprüfungen geraten. Sollte es zu einem Ausbruchsgeschehen kommen, können Lehrende nicht haftbar gemacht werden, da keine flächendeckenden Kontrollen vorgesehen sind. Haftbar können nur diejenigen (Lehrenden und Studierenden) gemacht werden, die ohne 3-G-Nachweis an einer Präsenzlehrveranstaltung oder Präsenzprüfung teilgenommen haben.

5. 3-G-Nachweis von Lehrenden Inhalt einblenden

Lehrende und Studierende benötigen einen 3-G-Nachweis. Dieser wird vom Sicherheitsdienst kontrolliert. Lehrende ohne 3-G-Nachweis dürfen keine Präsenzlehrveranstaltung oder Präsenzprüfung durchführen, d.h. sie müssen ihre Veranstaltung in einem digitalen Format erbringen. Kommt der/die Lehrende der Lehrverpflichtung nicht nach, wird dies dienstrechtlich geahndet.

6. Können oder müssen Lehrende den 3-G-Nachweis von Studierenden überprüfen? Inhalt einblenden

Lehrende können den 3-G-Nachweis von Studierenden prüfen, eine Verpflichtung besteht nicht. Es wird allerdings zu stichprobenhaften Überprüfungen geraten. Sollte es zu einem Ausbruchsgeschehen kommen, können Lehrende nicht haftbar gemacht werden, da keine flächendeckenden Kontrollen vorgesehen sind. Haftbar können nur diejenigen (Lehrenden und Studierenden) gemacht werden, die ohne 3-G-Nachweis an einer Präsenzlehrveranstaltung oder Präsenzprüfung teilgenommen haben.

Die wissentliche Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen oder Präsenzprüfungen unter Verstoß gegen die 3-G-Regelung gemäß § 22 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO stellt ein Dienstvergehen dar und wird disziplinarisch geahndet. Darunter fällt sowohl die Äußerung der Lehrperson, dass ein 3-G-Nachweis für die Teilnahme an der Veranstaltung nicht notwendig sei als auch die Durchführung der Veranstaltung unter wissentlicher Anwesenheit von Studierenden, die keinen Nachweis erbringen konnten.

7. Wie dürfen Lehrende den 3-G-Status der Studierenden erfassen? Inhalt einblenden

Der Lehrende darf für eine dauerhafte Erhebung des erbrachten 3-G-Nachweises (mit dem Zweck der einmaligen Überprüfung von Geimpften und Genesenen zu Beginn der Vorlesungszeit) eine Liste für sich anfertigen, insofern die Studierenden in die Datenverarbeitung (Speicherung des 3G-Status) einwilligen. Ein entsprechender Datenschutzhinweis ist im HanFRIED hinterlegt und sollte den Studierenden bereits vor Beginn der Veranstaltung zur Kenntnis gegeben werden. Die von den Lehrenden angefertigten Übersichten/Vermerke sind nach Ablauf des WS 21/22 zu löschen.

8. Was ist zu tun wenn Studierende ohne 3-G-Nachweis zur Veranstaltung erscheinen? Inhalt einblenden

Da das Hausrecht bei den Lehrenden (nicht beim Sicherheitsdienst) liegt, obliegt es allein den Lehrenden, Studierende ohne 3-G-Nachweis bzw. bei Verstoß gegen das Infektionsschutzkonzept (Verweigerung der MNB bzw. der Kontaktdatennachverfolgung per QRoniton) des Raumes zu verweisen. Für den Fall, dass Studierende sich weigern sollten, den Raum zu verlassen, kann der Sicherheitsdienst bzw. die Campuswache hinzugezogen werden, um die Personendaten zu erfassen und die Polizei hinzuzuziehen.

9. Mit welchen Konsequenzen müssen Studierende ohne 3-G-Nachweis rechnen? Inhalt einblenden

Das Fehlen von Studierenden bei Lehrveranstaltung mangels 3-G-Nachweis gilt als „nicht teilgenommen“. Lehrende sind nicht verpflichtet, parallel zum Präsenzangebot digitale Alternativen vorzuhalten. 

Bei fehlendem 3-G-Nachweis am Prüfungstag gilt der/die Student/in als „nicht erschienen“ und die Prüfung wird als „nicht bestanden“ gewertet. Der Prüfungsversuch verfällt; bei vorsätzlichem Verstoß gegen die 3-G-Regelung liegt keine Voraussetzung für die Anerkennung eines Härtefalls vor.

10. Sind Lehrende haftbar, wenn es in meiner Veranstaltung zum Infektionsgeschehen kommt? Inhalt einblenden

Nein, Haftbarkeit besteht nur dann, wenn ein wissentlicher Verstoß gegen die 3-G-Regelung vorliegt.

11. Wie ist das Vorgehen im Quarantänefall/Infektionsfall? Inhalt einblenden

Die Quarantäneverfügung geht vom Gesundheitsamt aus. Das Gesundheitsamt bestimmt auch die Quarantäneregelung für Kontakte mit hoher Infektionsgefahr.

Für die Durchführung von Lehrveranstaltungen bedeutet dies Folgendes:

  • Wird vom Gesundheitsamt für den/die Lehrende/n oder für die gesamte Gruppe Quarantäne angeordnet, sollte die Lehre nach Möglichkeit in digitaler Form über den gesamten Quarantänezeitraum fortgeführt werden.
  • Wird nur für einzelne Studierende Quarantäne angeordnet, wird dies analog des Krankheitsfalls behandelt.

Erhalten Lehrende Kenntnis von einer nachträglich nachgewiesenen Infektion, d.h. die infizierte Person hatte bereits Kontakt zu anderen Studierenden Ihrer Veranstaltung, sollte möglichst folgendes Vorgehen gewählt werden:

  • Versendung einer Information an alle Veranstaltungsteilnehmer/innen über das Auftreten eines Infektionsfalles/mehrerer Infektionsfällen, damit sich diese nach eigenem Ermessen sicherheitshalber testen lassen können.
  • Zeitweise Umstellung der Lehrveranstaltung auf ein digitales Lehrformat, sofern dies problemlos möglich ist.

3. Welche Ansprechpartner stehen mir zur Verfügung? ​ ​

1. An wen kann ich mich mit inhaltlichen und organisatorischen Fragen zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen wenden? Inhalt einblenden

Bei Fragen zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen wenden Sie sich bitte an den Studiengangsverantwortlichen oder das zuständige Prüfungsamt.

2. An wen kann ich mich mit Fragen zur Konzeption digitaler Lehr-Lernformate wenden? Inhalt einblenden

Die Servicestelle LehreLernen berät Sie zur Konzeption digitaler Lehr- und Lernformate und zu Fragen digitaler Lehre. Zusätzlich zu den gewohnten Beratungs- und Workshopangeboten stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicestelle LehreLernen telefonisch unter 03641 9-401255 oder per Mail an lehrelernen@uni-jena.de für Ihre Fragen zum E-Learning zur Verfügung.

Weiterführende Informationen: Lehre während der Corona-Pandemie  

3. Wer kann mich bei der Vorbereitung digitaler Prüfungen unterstützen? Inhalt einblenden

Gebündelte Informationen zum digitalen Prüfen finden Sie auf der Internetseite https://www.elearning.uni-jena.de/digitalpruefen
Als hilfreiches Austauschformat für Prüferinnen und Prüfer wird das Diskussionsforum im „Moodle-Kurs für Prüfer*innen“ (https://exam.uni-jena.de/course/view.php?id=4) empfohlen.

Für eine didaktische Beratung zum digitalen Prüfen können Sie sich an die Servicestelle LehreLernen wenden: https://www.lehrelernen.uni-jena.de/

Für die Beantwortung technischer Fragen steht Ihnen das Moodle-Team des Multimediazentrums zur Verfügung: https://servicedesk.uni-jena.de/plugins/servlet/desk/portal/121/create/709

Rechtliche Fragen zum (digitalen) Prüfen beantwortet Dr. Stefanie Buchmann aus dem Rechtsamt (https://www.uni-jena.de/Rechtsamt).

Die strategische Weiterentwicklung und übergreifende Koordination des digitalen Prüfens an der Uni Jena wird zukünftig durch die Stabsstelle Digitale Universität übernommen. Dr. Anna Svet steht Ihnen als Ansprechpartnerin zur Verfügung (https://www.uni-jena.de/digital).

(Auch für Studierende wurde eine Informationsseite zu digitalen Prüfungen erstellt https://www.elearning.uni-jena.de/digitalesprüfen_informationenstudierende. Gerne können Sie Ihre Studierenden hierauf hinweisen.)

4. Wo kann ich mich rechtzeitig über die Nutzung der Aufzeichnungstechnik im Raum meiner Lehrveranstaltung informieren? Inhalt einblenden

Das Multimediazentrum bietet Ihnen für die Aufzeichnung und das Livestreaming von Lehrveranstaltung in Räumen der Universität vielfältige Unterstützung: https://www.uni-jena.de/universit%C3%A4t/fakult%C3%A4ten+_+einrichtungen/urz/dienste/dienste+von+a+bis+z/aufzeichnen+und+livestreaming+von+lehrveranstaltungen

Wenn Sie für Ihre Lehrveranstaltung eine Raumzuweisung erhalten haben und Ihre Lehrveranstaltung aufzeichnen (lassen) wollen, wenden Sie sich bitte zunächst entweder via E-Mail (mmz@uni-jena.de) oder über das Ticketsystem („Servicedesk“ →Lehre&Multimedia→„Aufzeichnung einer Veranstaltung“) an das Multimediazentrum und melden Ihren Aufzeichnungswunsch an. Handelt es sich bei dem Raum für Ihre Lehrveranstaltung um einen Hörsaal, in dem Sie die Aufzeichnung selbst starten und stoppen können, können Sie gern an einer Einweisung in die Technik teilnehmen (siehe auch weitere Hinweise zum Thema "Einweisung zur Nutzung der Aufzeichungstechnik" unter https://www.uni-jena.de/mmz). Bei allen anderen Aufzeichnungshörsälen wird die Aufzeichnung immer vor Ort seitens des Personals des Multimediazentrums betreut.

5. An wen kann ich mich mit technischen Fragen wenden? Inhalt einblenden

Auf der Seite der Servicestelle LehreLernen "Lehre während der Corona-Pandemie" finden Sie umfangreiche Übersicht der Ansprechpartner, die Sie bei technischen oder rechtlichen Fragen zur Umstellung auf digitale Lehr- und Prüfungsformate kontaktierten können.

Darüber hinaus informiert die Stabstelle Digitale Universität auf folgender Internetseite zur Verfügbarkeit von Lehr- und Lernplattformen sowie Videokonferenz-Systemen für die digitale Lehre: https://www.uni-jena.de/digital

4. Welche grundsätzlichen Informationen zum Angebot digitaler Lehre und digitaler Prüfungen gibt es?

1. Welche Rechtssicherheit gibt es für alternative Prüfungsformate und besondere Nachteilsausgleichregelungen für Prüfungen? Inhalt einblenden

Um Rechtssicherheit für alternative Prüfungsformate zu schaffen und prüfungsrechtliche Nachteile für die Studierenden im laufenden Semester zu vermeiden und eine kulante Auslegung bestehender Regelungen vor dem Hintergrund pandemiebedingter Einschränkungen zu ermöglichen, hat der Senat der Friedrich-Schiller-Universität eine Corona-Rahmensatzung erlassen. Die Rahmensatzung wird in Abhängigkeit von der Landesgesetzgebung kontinuierlich aktualisiert.

Die Satzung gibt Lehrenden u.a. den rechtlichen Rahmen für notwendige Abweichungen von festgelegten Prüfungsformaten und die Durchführung von Online-Prüfungen. (Bitte beachten Sie bei einer Änderung der Prüfungsform, dass die Studierenden mind. 14 Tage vor dem Prüfungsbeginn hierüber informiert werden.)

Durch die Zweite Änderung der Corona-Rahmensatzung vom 5. Mai 2021 werden die Auswirkungen der aktuellen Regelungen auf Landesebene (Regelstudienzeit, Prüfungen in elektronischer Form etc.) für die Prüfungsordnungen der Universität Jena abgebildet. Das betrifft insbesondere

  • die Eigenständigkeitserklärung der Studierenden als Zulassungskriterium für Prüfungen in elektronischer Form (§ 3 Abs. 5),
  • die Notwendigkeit einer digitalen Aufsicht zur Wahrung der Chancengleichheit bei den entsprechenden digitalen Klausurformaten (§ 3 Abs. 9),
  • die digitale Langzeitarchivierung von Prüfungsergebnissen (§ 3 Abs. 10) sowie
  • die Anhebung der sogenannten Ausschlussfristen um bis zu drei Semester für Studierende, die zwischen dem Sommersemester 2020 und dem Sommersemester 2021 immatrikuliert und nicht beurlaubt waren (§ 5).

Die aktuelle Rahmensatzung finde Sie mit genauem Wortlaut unter HanFRIED/CORONA.

Weisen Sie die Studierenden gerne auf die FAQ-Seite für Studierende hin: Unter "Fragen zur Studienorganisation" gibt es für Studierende umfassende Informationen zu den vielfältigen Möglichkeiten, pandemiebedingte Nachteile ausgleichen zu können. 

2. Was sollte beachtet werden, wenn digitale Lehrformate zur Verfügung gestellt werden? Inhalt einblenden

Online-Vorlesungen und digital aufbereitete Lehrmaterialien müssen während der gesamten Vorlesungszeit bzw. mindestens bis zum Prüfungstermin online verfügbar sein. (Für den Hinweis zum Urheberrecht digital veröffentlichter Inhalte kann folgender Text verwendet werden: „Dieses Video enthält ggf. urheberrechtlich geschütztes Material. Eine Nutzung, etwa durch Verbreitung oder Veröffentlichung dieses Materials, ist untersagt und kann die Geltendmachung von Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen zur Folge haben.")

Beim Einsatz der digitalen Lehrformate ist darauf zu achten, dass allen Studierenden die Möglichkeit zur Teilnahme an der Veranstaltung gegeben wird.

Sollten z.B. Screencasts aus didaktischer Sicht nicht ausreichend sein, ist kann der Livestream von Vorlesungen aus den angeführten Gründen unter Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen (siehe z.B. Dienstanweisung „E-Learning“ vom 27. Mai 2020, abrufbar unter HanFRIED/Corona/Dienstanweisungen) bitte aufzuzeichnen aufgezeichnet werden bzw. die prüfungsrelevanten Lehrinhalte sind den zur Veranstaltung zugelassenen Studierenden in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen. Ähnliches gilt für den Einsatz von Konferenztools, z.B. für Meetings mit Studierenden: Werden per Web-Konferenz Inhalte vermittelt, die für den Erwerb von Leistungsnachweisen notwendig sind, müssen diese Inhalte in didaktisch sinnvoller Form nach dem Meeting zugänglich gemacht werden. Denkbar, wären hier bspw. eine Meetingaufzeichnung, Skripte oder Meetingprotokolle.

Grundsätzlich gilt, dass alle prüfungsrelevanten Inhalte digitaler Lehrveranstaltungen den zur Veranstaltung zugelassenen Studierenden semesterbegleitend und rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden und mind. bis zur ersten Prüfungsmöglichkeit verfügbar sind.

Bitte berücksichtigen Sie auch alle datenschutzrechtlichen Regelungen beim Einsatz von digitalen Lehr- und Lernformaten. So müssen bspw. beim Einsatz von Konferenztools entsprechende Hinweise in die Einladung an die Teilnehmenden aufgenommen werden. Entsprechende datenschutzrechtliche Hinweise finden Sie im HanFRIED (Ordner Datenschutz).

Auf der Seite der Servicestelle LehreLernen „Lehre während der Corona-Pandemie“ finden Sie bereits viele Informationen und Tipps für die Durchführung digitaler Lehre, z.B. „Beispielszenarien für die Online-Lehre“.

3. Was ist beim Angebot digitaler Prüfungsformate zu beachten? Inhalt einblenden

Bei der Festlegung von Prüfungsinhalten und -formaten sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass die Anforderungen von den Studierenden realistisch bewältigt werden können, dies insbesondere vor dem Hintergrund der Berücksichtigung der Gesamtsituation für die Studierenden (mehrere Prüfungen gleichzeitig, verkürzte Vorlesungszeit, veränderte Art der Lehrveranstaltung, geringere Möglichkeiten für Rückfragen etc.).

Generell gilt, dass Sie die Studierenden bitte mindestens 14 Tage vor dem Prüfungstermin über ein verändertes Prüfungsformat informieren!

Seit dem 20. Juli 2020 steht an der Universität ein dezidierter Prüfungsserver für Online-Klausuren zur Verfügung. Dies sichert die Stabilität des Systems auch unter hohen Auslastungszahlen. Das System basiert auf der aus der Lehre bekannten System Moodle, wurde jedoch für den Prüfungskontext angepasst und wird daher in der Dienstanweisung zum digitalen Prüfen als zu verwendende Plattform für Online-Prüfungen definiert (siehe die entsprechende Dienstanweisung unter HANFRIED/Datenschutz/Dienstanweisungen). Der Server ist unter exam.uni-jena.de zu erreichen.

Viele weitere Informationen rund um das Thema digitale Prüfungsformate (z.B. allgemeine Hinweise, Kurzanleitungen, Formulare zur Durchführung von digitalen Prüfungsformaten) erhalten Sie unter https://www.elearning.uni-jena.de/digitalesprüfen.

Information

Ihre Fragen sind noch nicht beantwortet?

Informieren Sie sich gerne auch auf den weiteren Webseiten zu Informationen zum Corona-Virus, z.B. über spezifische Informationen für Studierende oder Beschäftigte an der Universität.

Wenn Sie weitere Fragen haben, die in den aufgeführten Fragen noch nicht beantwortet sind, können Sie uns auch gerne direkt per E-Mail kontaktieren. Wir bemühen uns um eine zeitnahe Antwort!

Büro der Vizepräsidentin für Studium und Lehre
Fürstengraben 1
07743 Jena
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