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Lehrprojekte im Rahmen externer Förderprogramme

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Foto: Jan-Peter Kasper

Im Rahmen folgender externer Förderprogramme werden Lehrprojekte der Friedrich-Schiller-Universität Jena gefördert:

"Curricula der Zukunft"

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena wird innerhalb des Programms "Curricula der Zukunft" gefördert. Das TMWWDG unterstützt innovative Studieninhalte im Rahmen der Thüringer Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich aus Mitteln des Strategie- und Innovationsbudgets. Die drei geförderten Lehrprojekte der Friedrich-Schiller-Universität sind:

Digitale Professionalisierung im Lehramtsstudium (DIKoKo) Inhalt einblenden
gröschke_Berkemeyer links: Prof. Dr. Alexander Gröschner, rechts: Prof. Dr. Nils Berkemeyer Foto: Anne Günther/FSU

Die Lehrerbildung nimmt eine zentrale Rolle im Hochschulbereich ein, da gut qualifizierte Lehrkräfte eine tragende Rolle für die Entdeckung und Förderung junger Talente im schulischen Bereich spielen. Die Lehrerausbildung an der FSU Jena hat sich seit ihrer grundständigen Modularisierung und Reform im Jahre 2009 in Thüringen etabliert und ist mittlerweile – insbesondere für ihre frühzeitige Implementation eines Praxissemesters – auch deutschlandweit bekannt. Das Anliegen des Projekts „Digitale Professionalisierung im Lehramtsstudium – Individuell. Kollaborativ. Kompetenzorientiert“ (DIKoKo) ist es, das im WiSe 2018/19 reformierte bildungswissenschaftliche Begleitstudium durch eine Digitalisierungsstrategie zu begleiten. Das Ziel ist, die evidenzbasierten und berufspraktisch orientierten Studieninhalte durch hochschuldidaktisch innovativ gestaltete digitale Lehr-/Lernformate zu unterstützen. Hierbei geht es im Kern darum, die Nutzung digitaler Werkzeuge des Lehrens und Lernens gezielt in die entsprechenden Module zu integrieren, um die Professionalisierung der angehenden Lehrpersonen bereits im Studium auf die veränderten Bedingungen bzw. digitalen Herausforderungen des beruflichen Alltags vorzubereiten.

Im Rahmen des Projekts sollen alle Studierende des Lehramts (Gymnasial- sowie Regelschullehramt) im Verlauf ihres Studiums in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten Möglichkeiten erhalten, ihr Wissen und ihre Kenntnisse neben den bisher ausschließlich auf Präsenz ausgerichteten Lehrveranstaltungen auch mittels Blended-Learning und Online-Kursen zu erwerben, wobei in der Studieneingangsphase insbesondere der Flipped-Classroom Ansatz genutzt wird und Aufgabenbearbeitungs- sowie Reflexionsphasen (mittels Online-Plattform) den nachhaltigen Wissenserwerb unterstützen sollen. Einzigartig für die Lehrerausbildung an einer Volluniversität in Deutschland ist dabei der Einsatz des peer- und team-teaching orientierten Videofeedbacks (Gröschner et al., 2018). Hierbei werden mittels Micro-Teaching berufspraktische Lerngelegenheiten des Lehrer/innenhandelns theoriebasiert, handlungsnah und reflexionsfördernd zum Thema Unterrichtskommunikation erprobt. Die Erfahrungen der berufspraktischen Ausbildung kommen in Seminarformen zum Tragen, in denen interessengeleitet Themenstellungen mittels Individualisierungs- und Kollaborationsanlässen vertieft werden.

Parallel zum Projekt DIKoKo werden ab Januar 2019 weitere (digital unterstützte) Lerngelegenheiten im neu gegründeten „Learning to Teach-Lab: Science (LTL:S)“ am Institut für Erziehungswissenschaft (Leitung: Prof. Dr. Alexander Gröschner) geschaffen für eine Lehrer/innenbildung und Schule der Zukunft.
Nähere Informationen unter: www.teach.uni-jena.de

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Alexander Gröschner                                            
E-Mail: alexander.groeschner@uni-jena.de                                        
Telefon: 03641-945350  

Prof. Dr. Nils Berkemeyer 
E-Mail: nils.berkemeyer@uni-jena.de  
Telefon: 03641-945360

EHealth and Communication Inhalt einblenden
Prof. Dr. Jutta Hübner rechts: Prof. Dr. Jutta Hübner Foto: UKJ/Skoll

Zunehmende Vernetzung und Komplexität in Forschung und Patientenversorgung setzt besseren Informationsfluss, besseren Datenaustausch und intensivere Kommunikation voraus. Dies geschieht innerhalb der eigenen Berufsgruppe, fachübergreifend aber ganz zentral mit Laien (Bevölkerung, Patienten und Angehörigen, Medien). Ein zunehmender Teil dieses Austausches erfolgt in elektronischen Medien. Neben hohen Potentialen ist diese Entwicklung auch durch Risiken und Barrieren gekennzeichnet (Ungleichheit zwischen den Generationen (Digital Visitors vs. Digital Natives),  bildungsabhängige (e)Health Literacy, Datenschutz und ethische Überlegungen z.B. zu Quantified Self). 

Ärzte sehen sich heute schon informierten Patienten gegenüber, die einen Großteil ihrer Informationen aber auch Ihrer Fragen aus webbasierten Angeboten (über die der Arzt häufig wenig oder gar nichts weiß) bezogen haben. Diese neue Entwicklung ist Chance und Risiko zugleich. Chance, weil Patienten sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorbereiten oder es nachbereiten können. Risiko, weil viele webbasierte Informationsangebote unzureichend, schlecht und teilweise sogar mit (bewusster oder unbewusster) Falschinformation erheblichen Schaden anrichten können. In den sozialen Netzwerken zeigen sich zunehmend Misstrauen gegen Ärzte, die akademische und evidenzbasierte Medizin, so dass das Patienten-Arzt-Verhältnis belastet wird.

Die Vermittlung von Forschungsideen und Forschungsergebnissen an Laien (zu denen auch Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft gehören) wird für die Forschung in Zukunft eine hohe Bedeutung bekommen. Damit wird eine verständliche Kommunikation über hochkomplexe Zusammenhänge auch unter den Spielregeln moderner Medien erforderlich.

Zielsetzung des Vorhabens

Ziel des Projektes ist es, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen interdisziplinären Masterstudiengang "eHealth" für Absolventen eines Studiums der Medizin,  Zahnmedizin, Ernährungswissenschaften, Pflegewissenschaften oder Psychologie und anderer in der Gesundheitsversorgung aktiver akademischer Berufsgruppen zu entwickeln. Die Ausrichtung des Studienganges liegt auf der Integration von eHealth in Informationsvermittlung und Kommunikation. Dieser Studiengang soll weiterbildend sein und auch Absolventen anderer Universitäten und Hochschulen ansprechen und damit deutschlandweit zu einem Modellstudiengang werden. Der Masterstudiengang teilt sich in Präsenzphasen und Phasen des wohnortnah digitalen Lernens. Er kann berufsbegleitend absolviert werden.

Beteiligte Fachgebiete und Experten

- Medizin und Zahnmedizin
- Ernährungswissenschaften
- Psychologie
- Pflege und Pflegewissenschaften
- Informatik
- Medizininformatik
- Kommunikationswissenschaften
- Medizinjournalisten, Blogger; Hersteller und Anwender von eHealth Angeboten
- Patientenvertreter, insbesondere mit Aktivitäten in (sozialen) Medien
- enger Kontakt zu Experten aus der Praxis insb. während Praktika und Masterarbeiten

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. Jutta Hübner
E-Mail: jutta.huebner@med.uni-jena.de
Telefon: 03641-9324256

Hochschulübergreifende Lehre im Rahmen einer heterogenitätssensiblen Lehrerinnenbildung Inhalt einblenden
kracke Prof. Dr. Bärbel Kracke Foto: Anne Günther/FSU

Das Ziel des Kooperationsprojekts besteht darin, das Thema „Umgang mit Inklusion im Schulkontext“ an den beiden lehrerbildenden Hochschulen Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und Universität Erfurt (UE) in einem gemeinsam entwickelten Curriculum zu verankern. Gesellschaftliche und bildungspolitische Entwicklungen erfordern, angehende Lehrkräfte bereits im Studium intensiver und systematischer als bisher für Heterogenität und insbesondere Inklusion zu sensibilisieren und auf einen produktiven und vorurteilsfreien Umgang mit den damit verbundenen Herausforderungen (z.B. Kooperation in multiprofessionellen Teams von Regellehrkräften und Förderpädagog*innen, zieldifferente Unterrichtsgestaltung) vorzubereiten (KMK, 2015). Die Universitäten Jena und Erfurt bearbeiten das umfassende Arbeitsfeld der Inklusion in unterschiedlichen Formaten seit 2015 im Rahmen der vom BMBF geförderten „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“. Die hier erarbeitete Expertise soll im Pilotprojekt mit Hilfe einer digitalen Online-Plattform wechselseitig und nachhaltig für die Lehrerbildung an beiden Orten systematisiert, digital aufbereitet und in Bezug auf die Übertragbarkeit auch auf andere Studiengänge weiterentwickelt werden.

Auf der Grundlage eines gemeinsamen Curriculums, das zu Beginn der Projektarbeit aus den „Leitgedanken für eine inklusionsorientierte, phasenübergreifende und phasenvernetzende Lehrerbildung in Thüringen“ (Thüringer Beirat Inklusion, 2018) abgeleitet wird, sollen im Kooperationsprojekt zwei zentrale Ziele verfolgt werden:

  1. Identifizierung und digitale Übersetzung bestehender curricularer Bausteine an beiden Hochschulen und
  2. ko-konstruktive Entwicklung eines modellhaften gemeinsamen Veranstaltungsangebots.

Alle erarbeiteten Elemente werden auf einer von beiden Hochschulen kostenfrei zu nutzenden moodlebasierten Lernplattform, dem "Glocal Campus" zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. Bärbel Kracke
E-Mail: baerbel.kracke@uni-jena.de
Telefon: 03641/945341

Fellowships für "Innovationen in der digitalen Hochschullehre"

Im Rahmen der Thüringer Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich hat das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft in Kooperation mit dem Stifterverband für das Jahr 2020 acht Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre vergeben. Vier dieser mit bis zu 50.000 Euro dotierten Fellowships erhielten Dozentinnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Diana DiMaria (2020): E-Portfolio als studienbegleitendes Prüfungsformat Inhalt einblenden
Diana DiMaria Foto: Anne Günther/FSU

Das zur Förderung beantragte Projekt "E-Portfolio als studienbegleitendes Prüfungsformat" verbindet in aktueller Weise die inhaltlichen Herausforderungen geisteswissenschaftlicher Studien und Forschungen mit den Anforderungen der modernen Welt, in der exzellente Bewerber für Masterstudiengänge - sowie deren Lehrende - international, digital kompetent und somit räumlich unabhängiger agieren (wollen und müssen), mit einer Studiengangskonzeption, die praxisnah, interdisziplinär und berufsvorbereitend sein möchte.

Das Projekt soll als Pilotprojekt im neu zu schaffenden Masterstudiengang "Literarisches Übersetzen" eingesetzt und bei erfolgreicher Aufnahme im Anschluss auch anderen (insbesondere interdisziplinären, internationalen und praxisorientierten) Masterstudiengängen als Modell zur möglichen Integration in andere Curricula vorgestellt werden.

Dr.-Ing. Clémence Dubois (2020): Blended-Learning im Bereich der Erdbeobachtung Inhalt einblenden
Dr. Clémence Dubois Foto: Robert Eckardt

Das geförderte Projekt dient sowohl der Optimierung des didaktischen Zusammenspiels von digitalen Lehrinhalten und Face-to-Face Veranstaltungen als auch die aktive Einbeziehung der Studierenden in die Gestaltung neuer digitaler Lehrinhalte für die nächsten Studierendengenerationen.
Konkret wird dieses Projekt im Rahmen eines Moduls eingesetzt, das von Studenten mit unterschiedlichem Vorwissen besucht wird. Um die heterogene Wissensbasis der Studierenden zu berücksichtigen, wird parallel zur Veranstaltung bereits Material aus einem Massive Open Online Course (MOOC) eingesetzt, der die nötigen Grundlagen und weiterführende Information für die im Modul angesprochenen Themen abdeckt. Das heterogene Vorwissen lässt sich durch die MOOC-Inhalte jedoch aufgrund der verschiedenen Lernrythmen der Studierenden nur bedingt mitigieren.
Im Rahmen des Fellowships soll ein Blended-Learning-Modell konzipiert und umgesetzt werden, das die fokussierte Integration von E-Learning-Inhalten des MOOCs und den Face-to-Face-Veranstaltungen anstrebt. Darüber hinaus soll eine weiterführende Vertiefung des Erlernten durch aktive Mitgestaltung neuer digitaler Inhalte erfolgen. Nach Erprobung soll dieses Konzept weiter ausgebaut werden, um die neu entstandenen digitalen Inhalte als zusätzliche Lernbasis für die nächsten Studierendengenerationen zu nutzen.

Dr. Dana Schneider (2020): Digital Flipped Classroom Psychologie Inhalt einblenden
Dr. Dana Schneider Foto: Anne Günther/FSU

Im Bachelorstudiengang Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena soll das Sozialpsychologiemodul "B-PSY-106" digital-didaktisch neugestaltet werden. Die Standardisierbarkeit bestimmter Inhalte auf hohem Niveu bei gleichzeitiger Individualität der einzelnen Studierenden sprechen für den verstärkten Einsatz digitaler Werkzeuge. Somit soll im Rahmen des Fellowships ein digitaler "Flipped Classroom" konzipiert und umgesetzt werden.

Der Einsatz der Lehrinnovation verfolgt eine Bandbreite von Zielen. Hierbei sind die Wichtigsten, dass

  1. mehrere hundert Studierende des Grundlagenfaches Sozialpsychologie sich tiefes und nachhaltiges Wissen aneignen,
  2. psychologische Schlüsselkompetenzen in Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsprozessen besser ausgebildet und geschult werden und
  3. Studierende der Psychologie angemessener auf die Lebens- und Arbeitswelt 4.0 vorbereitet werden.

Das Konzept soll während der Laufzeit des Fellowships evaluiert, entsprechend verbessert und angepasst werden. Am Ende des Projektes soll die Innovation auf weitere Module des Studiengangs der Psychologie, speziell den Grundlagenfächern, wie der Entwicklungs-, Wahrnehmungs- oder Persönlichkeitspsychologie, übertragbar sein.

Dr. Diana Vesga (2020): Medienkompetenz im romanistischen Lehramtsstudium von Anfang an Inhalt einblenden
Dr. Diana Vesga Foto: Anne Günther/FSU

Digitalisierung prägt zunehmend unseren Alltag und verändert das Bildungswesen. Dass digitale Lehr- und Lernsettings neue Möglichkeiten der Bereicherung, Flexibilisierung und Individualisierung von Lernprozessen eröffnen, ist eine Erkenntnis, die im bildungspolitischen Diskurs mittlerweile unbestritten ist. Daher werden heutzutage sämtliche Bildungseinrichtungen damit beauftragt, digital gestützte Lernformate zu entwickeln und zu implementieren. 

Doch in der Lehrkräfteausbildung bringt die Digitalisierung von Bildung neue Herausforderungen mit sich, die weit über die reine Einbindung digitaler Medien in die Hochschullehre hinausgehen. 

Angehende Schullehrer müssen spezifische Kompetenzen erwerben, um sich in einer zunehmend digitalisierten Schullandschaft zurechtzufinden. 

Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, diese erforderlichen Kompetenzen zu formulieren und zu einem wesentlichen Bestandteil des fachdidaktischen Curriculums im romanistischen Lehramtsstudium zu machen.

Dr. Julia Dietrich (2019): Heterogenitätsorientiertes Lehramtsstudium durch Digitalisierung: Entwicklung von Differenzierungsmatrizen (DigitDiffM) Inhalt einblenden
dietrich Dr. Julia Dietrich Foto: Anne Günther/FSU

Einer im Hinblick auf Leistungsfähigkeit und Motivation heterogenen Studierendenschaft stehen bisher vorwiegend Lernsettings für homogene Gruppen („One-size-fits-all“) gegenüber. Dabei sind heterogenitätsorientierte Angebote besser geeignet, um Lernerfolg für alle zu sichern. Die Herausforderungen durch heterogene Studierendengruppen lassen sich mit digitalen Lehr-Lern-Angeboten adressieren. Insbesondere digitale Differenzierungsmatrizen sind ein didaktischer Ansatz für heterogenitätssensitive Lehre. Im geplanten Projekt sollen Differenzierungsmatrizen für die Lehrerbildung entwickelt werden. Diese fassen Inhalte, die in unterschiedlichem Maße komplex sind. Sie können über das gesamte Lehramtsstudium hinweg in einem digitalen Tool bearbeitet werden, wobei bestimmte Mindeststandards erreicht werden sollen. Das Lerntempo sowie der Weg, auf dem Studierende diese Standards erreichen, darf dabei explizit verschieden sein. Das digitale Tool soll nach einer Erprobung in fünf Bereichen der Lehrerbildung breit nutzbar gemacht werden.

Ansprechpartnerin:

Dr. Julia Dietrich
E-Mail: julia.dietrich@uni-jena.de
Telefon: 03641/945347

Jennifer Koch (2019): Propädeutikum Mittelhochdeutsch (ProMihD) Inhalt einblenden
koch Jennifer Koch Foto: Jennifer Koch

Im Fach Ältere deutsche Literatur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben die Studierenden einen sehr heterogenen und geringen Wissensstand. In den Einführungsseminaren des Pflichtmoduls Ältere deutsche Literatur I versuchen die Lehrenden des Fachbereichs diesem Problem zu begegnen und vermitteln deshalb literatur- und sprachwissenschaftliches Wissen. Der Wissenszuwachs der Studierenden ist jedoch sehr gering, da die Zeit für die Vermittlung der mittelhochdeutschen Sprachkompetenz in den Seminaren des Moduls sehr begrenzt ist.

Mit dem MOOC ProMihD möchte ich diesem Problem begegnen. Es handelt sich um ein Online-Propädeutikum, in dem die Studierenden während der Semesterferien in 3 Wochen ein Basiswissen über das Mittelhochdeutsche und seine Erschließung erwerben. Auf diesem Wissen bauen die jeweiligen ÄDL I Seminare auf und wenden es auf den jeweiligen Seminargegenstand an, was zu dessen Verfestigung und Erweiterung führt. Der Kurs soll fester Bestandteil des Moduls ÄDL I werden.

Ansprechpartnerin:

Jennifer Koch
E-Mail: jennifer.koch@uni-jena.de
Telefon: 03641/944205

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