Symbolbild Virus

FAQ zum Coronavirus

Die aktuelle Lage an der Universität
Symbolbild Virus
Abbildung: Fotolia

Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen zur Coronalage an der Universität Jena sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen, die von allgemeinem Interesse sind. Zu den FAQ-Seiten für einzelne Zielgruppen gelangen Sie über die Navigation im Kopf und am Ende dieser Seite.

Corona-Update vom 16.04.2021

Das Sommersemester 2021 startet am 12. April weitgehend digital. Präsenzveranstaltungen sind ausgesetzt. Ausgenommen davon sind nur Praktika und praktische Übungen, d. h. Labor- und Gerätepraktika, sportpraktische Übungen, Supervisionen mit medizinischer Indikation und ggf. Exkursionen unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzepts der Universität [pdf, 3 mb] [pdf, 3 mb].
Alle Regeln und Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich 16. Mai 2021. Anfang Mai erfolgt eine Neubewertung der Situation und eine Prüfung, ob ein Wechsel zu hybriden Lehrformaten möglich ist. 

Es gilt aktuell Stufe 2 des Infektionsschutzkonzepts: Eingeschränkter (Präsenz-)Betrieb mit erhöhtem Infektionsschutz.

Weitere regelmäßig aktualisierte Informationen finden Sie im Uni-Blog.

Ihre Fragen sind trotzdem noch nicht beantwortet? Dann schreiben Sie an: presse@uni-jena.de

Fragen zu Corona-Infektionen

1. Wo kann ich mich über die Corona-Situation in Jena informieren? Inhalt einblenden

Fragen zur aktuellen Situation in Jena, zu Fallzahlen (7-Tage-Inzidenz), Allgemeinverfügungen sowie Beratungs- und Informationsmöglichkeiten der Stadt Jena sind zu finden unter: https://gesundheit.jena.de/de/coronavirus.

Aktuelle Informationen speziell zur Situation an der Universität finden Sie in dieser FAQ-Übersicht und auch in unserem Blog.

2. Was muss ich beachten, wenn ich aus einem Risikogebiet nach Jena komme? Inhalt einblenden

Für Rückkehrer aus einem Corona-Risikogebiet im Ausland besteht eine Meldepflicht. Einreisende müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Ein-bzw. Rückreisende aus dem Ausland, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind zudem verpflichtet sich unverzüglich nach Einreise in eine vierzehntägige Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für Personen die zunächst in ein anderen Bundesland eingereist sind.

Einreisende sind verpflichtet, sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterziehen und müssen das auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende Testergebnis nach der Einreise der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen können.

Gegenwärtig ist aufgrund der aufgetretenen Virusmutationen keine Verkürzung der Quarantänezeit möglich. Bitte informieren Sie sich über weitere Regelungen und Ausnahmen stets aktuell beim Robert-Koch-Institut und beim Gesundheitsamt Jena

Personen, die aus einem Risikogebiet im Ausland nach Jena zurückkehren, sind verpflichtet, sich über die Digitale Einreiseanmeldung zu registrieren und sich unverzüglich telefonisch beim Gesundheitsamt zu melden unter 03641-492222 oder online das Jenaer Formular zur Meldung einer Reiserückkehr / Einreise aus einem Risikogebiet auszufüllen. Zudem müssen sie sich sofort in häusliche Quarantäne begeben.

Personen mit Krankheitssymptomen müssen sich unabhängig von der Meldung beim Hausarzt oder der Kassenärztlichen Vereinigung bei der Hotline 03641-493333 melden. Die Ausweisung der Risikogebiete findet sich unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html.

Einreisende und Pendler aus innerdeutschen Gebieten, welche Infektionszahlen über 50 pro 100.000 Einwohner aufweisen, müssen sich nicht testen lassen und auch nicht in Quarantäne. 

Für Einpendler aus anderen Bundesländern, die aufgrund der dortigen Corona-Schutz-Verordnung einen Nachweis über ihre berufliche Tätigkeit außerhalb des Bundeslandes benötigen, gilt die Thoska als Dienstausweis der Universität. Mitarbeitende, die bislang über keine Thoska verfügen, können sich im Thoska-Büro kurzfristig eine Karte ausstellen lassen.

3. In meinem Umfeld gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Was muss ich tun? Inhalt einblenden

Warten Sie bitte ab, ob sich der Verdacht labordiagnostisch bestätigt. Ist dies der Fall und Sie gelten als enge Kontaktperson, werden Sie durch das zuständige Gesundheitsamt oder — insbesondere bei Gesundheitsämtern in anderen Bundesländern — durch die Kontaktperson selbst informiert.

4. Ich fühle mich krank und habe Erkältungssymptome. Wie gehe ich weiter vor? Inhalt einblenden

Treten bei Ihnen Symptome wie Fieber, Husten sowie Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen oder der Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn auf, wenden Sie sich – telefonisch – an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117). Dieser wird mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen und klären, ob ein Test auf das Coronavirus sinnvoll ist.

Im Falle einer Krankschreibung informieren Sie wie gehabt Ihre/n Vorgesetzte/n.

5. Wie verhalte ich mich, wenn ich Kontakt zu einer nachweislich positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Person hatte? Inhalt einblenden

Wenn Sie Kontakt zu einer nachweislich positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Person hatten, begeben Sie sich bitte eigenverantwortlich in häusliche Quarantäne, bis Sie eine offizielle Entscheidung des Gesundheitsamts erhalten haben.

Um die Mitglieder und Angehörigen der Friedrich-Schiller-Universität Jena bestmöglich vor den gesundheitlichen Gefahren einer Covid-19-Infektion zu schützen, ist es notwendig, positiv getestete Personen zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Die Universität unterstützt dabei mit organisatorischen Maßnahmen die Arbeit der Gesundheitsbehörden. Dazu zählen die schnelle Kontaktpersonennachverfolgung (z. B. durch QRoniton), eine offene Kommunikation und der ständige Austausch mit den Gesundheitsämtern.

6. Wie verhalte ich mich, wenn eine Person in meinem Haushalt unter Quarantäne gestellt wurde, aber noch kein Testergebnis vorliegt? Inhalt einblenden

Sie fallen als Familienmitglied bzw. im Haushalt lebende Person nicht automatisch unter die Quarantäne. Bitte versuchen Sie, den Kontakt zu diesen Personen jedoch einzuschränken oder sich von diesen zu separieren. Soweit keine Symptome vorliegen und keine Maßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet worden sind, kann die Tätigkeit an der Universität Jena fortgesetzt werden. Auf eine strenge Einhaltung der „AHA-A-L-Regeln“ (Abstand halten, Handhygiene, Alltagsmaske tragen; Corona-App nutzen; Lüften) ist zu achten.

7. Was mache ich, wenn die Corona-Warn-App einen Risikokontakt (rot) meldet? Inhalt einblenden

Der Hinweis "Erhöhtes Risiko" der Corona-Warn-App informiert den Nutzer allein darüber, dass aufgrund der Nähe und der Dauer einer Begegnung mit einer Person, die über die App ein positives Testergebnis gemeldet hat, ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht und empfiehlt dem Nutzer die telefonische Kontaktaufnahme mit seinem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder dem Gesundheitsamt. Die Entscheidung über eine Krankschreibung oder die Anordnung einer häuslichen Absonderung (Quarantäne) trifft der behandelnde Arzt bzw. das zuständige Gesundheitsamt nach einer entsprechenden eigenen Einschätzung.

8. Was kann ich tun, um eine Ausbreitung von Corona-Infektionen im Arbeitsumfeld zu vermeiden? Inhalt einblenden

Halten Sie sich an die geltenden Hygieneregeln. [pdf, 6 mb]

Beachten Sie die „AHA-A-L-Regeln“: Abstand halten, Handhygiene, Alltagsmaske tragen; Corona-App nutzen; Lüften.

Vermeiden Sie die drei "G": 

  • Geschlossene Räume mit schlechter Belüftung
  • Große Menschenansammlungen
  • Gespräche mit engem Kontakt zu anderen Personen

Hier  [png, 94 kb]finden Sie eine Grafik der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu den drei "G".

Tätigkeiten sollen, wo immer möglich und geeignet, mit Zustimmung der vorgesetzten Personen im Homeoffice erbracht werden.

9. Wo finde ich weitere allgemeine Informationen? Inhalt einblenden
10. Wie kann ich helfen? Inhalt einblenden

Die Corona-Pandemie führt in einigen, v. a. sozialen, Bereichen zu einer solchen Arbeitsüberlastung, dass man dort auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angewiesen ist. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, findet hier unterstützungswürdige Möglichkeiten (Diese Liste wird kontinuierlich aktualisiert).

1.) Sie können sich als Freiwillige auch beim Corona-Engagementfinder eintragen, so dass hilfesuchende Einrichtungen auf Sie aufmerksam werden können oder Sie können dort selber nach Einrichtungen suchen, die Bedarf angemeldet haben: https://www.buergerstiftung-jena.de/corona-engagementfinder.html

Nachfragen an:
Heidi Scheller, Leiterin Freiwilligenagentur
Telefon: 03641 6392923
E-Mail: scheller@buergerstiftung-jena.de

2.) Medizin-Studierende oder Personen mit medizinischer Vorbildung, die sich engagieren möchten, können sich an Karsten Krohn vom Universitätsklinikum Jena Krohn@med.uni-jena.de wenden. Er koordiniert die Einsätze dieser Freiwilligen mit medizinischer Ausbildung.

Wichtig für studierende Freiwillige: Sie können sich grundsätzlich als „pandemiebedingter Sondergrund“ vom Studium beurlauben lassen. Dafür muss lediglich eine schriftliche Vereinbarung (Vertrag, o. Ä.) beim Studierenden-Service-Zentrum vorgelegt werden.

11. Die Corona-Pandemie belastet mich psychisch. Wo kann ich Hilfe finden? Inhalt einblenden

Die aktuelle Situation ist gerade für niemanden einfach. Sorgen um die Gesundheit, finanzielle Schwierigkeiten oder Einsamkeit durch weniger soziale und physische Kontakte können sehr belastend sein. Die Seelsorge der Theologischen Fakultät bietet deshalb Hilfe und Beratung an. Sie erreichen sie Mo-Fr 16 bis 18 Uhr unter Telefon 03641 942666 und darüber hinaus über das Kontaktformular oder eine Mail an: seelsorge@uni-jena.de. Sie erhalten zeitnah eine Rückmeldung und einen persönlichen Kontakt.

Weitere Hinweise für Hilfsangebote und Beratungen sind auf dem Blog der Uni Jena zu finden.

12. Wo kann ich mich in Jena auf Covid-19 testen lassen? Inhalt einblenden

Synlab-Testzentrum, Löbstedter Straße 93

Das Labor der Synlab bietet Corona-Tests an. Diese werden auch bei leichten Symptomen erstellt. Die Kosten dafür tragen die Krankenkassen. Termine vergibt die Nummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117.  

Öffnungszeiten
täglich Mo - Fr: 7.00 bis 16.30 Uhr
Sa - So: 10-15.30 Uhr

Weitere Walk-In-Schnelltestzentren wurden im Campus-Foyer, Carl-Zeiß-Str. 3 (ab 10.4.), F-Haus Jena (Eingang Krautgasse),in Jena Lobeda Ost (Ernst-Schneller Straße 10), im Noll-Garten (Eingang am Durchgang Oberlauen- zur Unterlauengasse), neue mitte Jena und in der Goethe Galerie (Goethestraße 3) eingerichtet. Diese bieten allen Interessierten eine kostenfreie Möglichkeit, Antigen-Schnelltests durchzuführen.

Hinzu gekommen ist ein Drive-in an der Ringwiese in Jena-Winzerla. Hier kann man im Auto den Test vornehmen lassen.

Die Testzentren sind an folgenden Tagen und Uhrzeiten geöffnet: 

Campus-Foyer:

Mo (19.04.) - Fr (23.04.): täglich 8-10 Uhr 

Die Öffnungszeiten werden Ende der Woche noch einmal überprüft und ggf. auf den Bedarf angepasst.

Anmeldung vorab verkürzen allen die Wartezeit. Anmeldungen für den Test sind online unter www.schnelltest-jena.de/fsu möglich. Die Anmelderin oder der Anmelder erhält darauf eine Antwortmail mit QR-Code, die sie oder er bitte im Testzentrum vorzeigt. Das Testergebnis wird dann per E-Mail übermittelt. Im Anschluss an einen positiven Schnelltest wird im Testzentrum vor Ort ein PCR-Test angeboten.

F-Haus Jena:

Anmeldung: Eine Vorabanmeldung ist nun auch digital möglich: auf Schnelltest-Anmeldung F-Haus.

Mo - Fr: 15 - 18.30 Uhr
Sa: 10 - 13 Uhr

Jena Lobeda Ost:

Jedes gerade Datum im April: 
14 – 17 Uhr

Noll-Garten:

Mo - Sa: 10 – 14 Uhr

Drive-in An der Ringwiese 2 (Parkplatz Fitness-Club Ringwiese)

Mo - Fr: 08.00 – 12.00 Uhr + 15.00 – 18.00 Uhr
Sa: 9.00 - 12.30 Uhr

neue mitte Jena, OG (neben der Rolltreppe)

Mo - Sa: 9.00 - 17.00 Uhr

Goethe Galerie (Goethestraße 3)

Mo - Sa: 10.00 - 16.00 Uhr

Eine Vorabanmeldung für die Tests ist nicht notwendig, vor Ort ist mit Wartezeiten zu rechnen. Menschen, die sich testen lassen möchten, bringen bitte einen Personalausweis mit. Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, wird direkt vor Ort ein PCR-Test zur Validierung durchgeführt und die Daten an das Gesundheitsamt weitergeleitet.

Aktuelle Informationen und die Öffnungszeiten der Schnelltests werden auf der Website der Stadt Jena veröffentlicht. Dort sind auch weitere Testmöglichkeiten in Arztpraxen aufgelistet.

Die Schnelltests sind nicht geeignet für Besucher von Senioreneinrichtungen, symptomatische Personen (Hausarzt kontaktieren!), Unternehmen oder Einrichtungen mit einem eigenen Testregime. Auch ein Freitest zur Beendigung einer Quarantäne kann nicht im Schnelltestzentrum durchgeführt werden. Nur das Team des Gesundheitsamtes kann eine Quarantäne für beendet erklären.

Fragen zum Uni-Betrieb

1. Welche Regeln gelten für Präsenzveranstaltungen? Inhalt einblenden

Präsenzveranstaltungen ohne Bezug zu Forschung und Lehre sind untersagt. Präsenzlehrveranstaltungen können nur angeboten werden, wenn es sich um Veranstaltungen mit Praxisanteilen, d.h. Labor- und Gerätepraktika, sportpraktische Übungen, Supervisionen mit medizinischer Indikation und ggf. Exkursionen handelt.

Die Raumbelegung erfolgt nach den Vorgaben des Hörsaalmanagements in Dezernat 4 zur möglichen Belegungsdichte unter Pandemiebedingungen (Beantragung von Räumen über raumverwaltung@uni-jena.de) und ist nach Abstand, Belüftungstechnik und Raumvolumen berechnet. Lehrveranstaltungen dürfen höchstens mit der für den jeweiligen Raum zugelassenen Personenzahl durchgeführt werden.

Die Lehrenden bzw. Organisatoren der Veranstaltung informieren die Teilnehmenden vorab über die geltenden Abstands- und Hygieneregeln [pdf, 6 mb] und sorgen für deren Einhaltung. 

Teilnehmende von Präsenzveranstaltungen sind verpflichtet, sich über die digitale Kontaktpersonenerfassung QRoniton mittels QR-Code des jeweiligen Raumes zu Beginn der Veranstaltung zu registrieren. Bei externen Präsenz-Veranstaltungen werden Anwesenheitslisten mit Kontaktdaten geführt, damit im Fall des Auftretens einer Infektion die Nachverfolgung möglich ist.

Die Teilnehmenden erklären mit Registrierung via QR-Code ober bei externen Veranstaltungen schriftlich, frei von Corona-Symptomen und Risikokontakten zu sein und sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Bewegung in den Gebäuden der Universität und auch in den Lehrveranstaltungen und an Computer-Arbeitsplätzen verpflichtend am Sitzplatz zu tragen. Lehrende sind in den Präsenzveranstaltungen (z. B. im Sprachunterricht) vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung befreit, wenn sie einen Abstand von 3 m einhalten können.

In Räumen ohne maschinelle Lüftung ist manuelles Lüften verpflichtend. Als Faustregel für Büroräume gilt: stündlich über die gesamte Fensterfläche zwischen 3 Minuten (im Winter) und 10 Minuten (im Sommer) lüften; Besprechungs- und Seminarräume, sowie Hörsäle ohne maschinelle Lüftung sollten alle 20 Minuten gelüftet werden. Zusätzlich ist nach jeder Lehrveranstaltung 15 Minuten lang zu lüften (spätestens jedoch alle 90 Minuten).

Das Anbieten von Getränken und offenen Speisen in Form von Büffets o. Ä. ist untersagt.

2. Muss ich in der Uni eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen? Inhalt einblenden

Ja! Für alle Mitglieder und Angehörigen der Universität, die sich in den Gebäuden und auf dem Gelände der Friedrich-Schiller-Universität aufhalten, gilt die Verpflichtung zum Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Masken, wahlweise FFP2-Masken):

  • bei Bewegung auf allen öffentlich zugänglichen Flächen innerhalb der Universitätsgebäude, z. B. in Fluren, in Toilettenbereichen, an Ein- und Ausgängen, in Teeküchen und Sozialräumen, bei Gemeinschaftsdruckern, in den Freihandbeständen (Bücherregale) der ThULB oder beim Aufsuchen bzw. Verlassen von Arbeitsplätzen in Hörsälen, Seminarräumen, PC-Pools usw.;
  • bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 m;
  • auch in Hörsälen, Seminarräumen, PC-Pools und während Prüfungen
  • bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 m und/oder wenn die Mindestfläche von 10 m2 je Person nicht zur Verfügung steht; (davon abweichend in Laboren verpflichtend ab Unterschreitung von 2 m FFP2-Masken).

Die Universität stellt für ihre Beschäftigten sowie für Studierende, die an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, OP-Masken zur Abholung bereit. Diese werden ab Dienstag, 06. April, von 10-14 Uhr gegen Vorlage der Thoska in der Cafeteria „vegeTable“ des Studierendenwerks (Ernst-Abbe-Platz 5) ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt täglich (an Werktagen), solange der Vorrat an Masken reicht.

Hinweise zum Einsatz und Wiederverwendung von FFP2-Masken:
Sie bieten einen besseren Schutz als herkömmliche Mund-Nasen-Bedeckungen, sind jedoch nur begrenzt verfügbar. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gibt deshalb folgende Hinweise zur Nutzung und Wiederverwendung:

  • Auch mit Maske sollte der vom RKI empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Die Maske muss gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder der Maske sollten eng anliegen und keine Luftströme an der 
    Maske vorbei erlauben. Eine FFP2-Maske kann ihre volle Filterleistung nur dann erbringen, wenn sie dicht sitzt.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte abgenommen und gewechselt werden.
  • Beim Abnehmen der Maske sollte diese möglichst immer an den Bändern der Maske angefasst werden.

FFP2-Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach der Verwendung entsorgt werden. 
Es besteht die begrenzte Möglichkeit der Wiederverwendung nach einer Desinfektion. Dabei sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Trocknen an der Raumluft:
    Nach der Erstnutzung sollte die FFP2-Maske an einem trockenen Ort für mindestens sieben Tage aufgehängt und erst dann wiederverwendet werden. Mit sieben unterschiedlichen Masken lässt sich dieses Verfahren innerhalb einer Woche optimal wiederholen. Diesen "Trockenzyklus" sollten Sie nur fünf Mal wiederholen. Entsorgen Sie die FFP2-Masken nach dem fünften Tragen im Hausmüll.
  • Desinfektion im Backofen bei 80 Grad Celsius:
    Bei 80°C sind nach 60 Minuten ist SARS-CoV-2 vollständig inaktiv und andere Erreger deutlich reduziert. Die Filterleistung bleibt erhalten. Dabei empfiehlt sich, die Temperatur mit einem Backofentermometer zu kontrollieren, da diese im Gerät schwanken kann. Bei unter 70°C kann die FFP2-Maske infektiös bleiben, bei Temperaturen über 105°C drohen Materialschäden sowie ein Verlust der Filterleistung. Sie sollten in jedem Fall die Maske anschließend kontrollieren und den Vorgang nicht mehr als fünf Mal wiederholen.

Weitere Informationen gibt es beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

3. Welche Regeln sind in Gebäuden und auf Freiflächen der Universität zu beachten? Inhalt einblenden

Die wichtigsten Regeln in Gebäuden und Flächen der Universität:

- Das Tragen einer qualifizierten Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Masken, wahlweise FFP2-Masken) in Gebäuden ist verpflichtend;
- Die Mund-Nasen-Bedeckung ist auch im Freien zu tragen, wenn der Abstand von 1,5 m zu anderen unterschritten wird;
- In der Öffentlichkeit ist nur der Kontakt mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet (insgesamt max. 5 Personen);
- Nutzer von Räumlichkeiten der Universität sind verpflichtet, sich über die digitale Kontaktpersonenerfassung QRoniton mittels QR-Code des jeweiligen Raumes zu registrieren;
- Personen mit Kontakt zu Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, die aus einem Corona-Risikogebiet im Ausland kommen oder COVID-19-Symptome aufweisen, ist das Betreten der Universität nicht gestattet;
- Das Konsumieren von Alkohol auf dem Gelände und innerhalb der Universität ist untersagt (dies gilt auch für den Campus Ernst-Abbe-Platz);
- Das Lernen und Arbeiten an der Universität erfolgt unter Einhaltung der Hygieneregeln der Universität [pdf, 6 mb]

4. Wo kommt es weiterhin zu Einschränkungen? Inhalt einblenden

Derzeit bekannt ist, dass es in folgenden Einrichtungen der Universität weiterhin zu Änderungen des Regelbetriebs kommt:

Der Botanische Garten sowie die Museen und Sammlungen der Universität sind geschlossen.

5. Haben die ThULB und ihre Teilbibliotheken geöffnet? Inhalt einblenden

Seit Montag, 11.01.2021 sind die Teilbibliotheken der ThULB wieder für die Ausleihe sowie die Abholung von bestellten Medien eingeschränkt geöffnet, die Arbeitsplätze und Sonderlesesäle können jedoch nicht genutzt werden.

Öffnungszeiten der Ausleihen in den Teilbibliotheken ab 08. März 2021:

TB Geisteswissenschaften, TB Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:
Mo – Fr: 10 – 18 Uhr
Sa: 12 - 18 Uhr

TB Naturwissenschaften, TB Medizin (alle Standorte):
Mo – Fr: 12 – 18 Uhr

TB Naturwissenschaften: Chemie + Physik:
Di + Do: 12 – 16 Uhr

Mehr erfahren

6. Welche Mensen und Cafeterien haben geöffnet? Inhalt einblenden

Die Mensa Ernst-Abbe-Platz hat noch bis einschließlich 01. April geöffnet. Danach muss diese aus technischen Gründen vorübergehend geschlossen bleiben. Ab 06. April können stattdessen die Angebote der Mensa Philosophenweg genutzt werden.

Für Bedienstete und Studierende haben die Mensen Philosophenweg und Carl-Zeiss-Promenade geöffnet. Ein Inhouseverzehr ist genauso möglich wie das Mitnehmen von Speisen. Die Bezahlung ist nur bargeldlos mit der thoska möglich. Am Einlass erfolgt eine Registrierung mittels QR-Code zur Kontaktnachverfolgung. Außer zur Essenseinnahme besteht Maskenpflicht, auf den Sicherheitsabstand ist zu achten.

Mensa Philosophenweg:
Mo - Fr: täglich 11 - 14 Uhr

Mensa Carl-Zeiss-Promenade:
Mo - Fr: täglich 8 - 14 Uhr

Änderungen bei den Öffnungszeiten und Details werden auf den Webseiten des Studierendenwerks bekanntgegeben.

7. Wie steht die Universität Jena zu Schnelltests? Inhalt einblenden

Die Universität schließt sich der nationalen Teststrategie an, die seit 31.3. 2021 Antigentests in Betrieben und Bildungseinrichtungen als Ergänzung des Hygienekonzeptes empfiehlt. Der Einsatz von Schnelltests wird zum Vorlesungsbeginn des Sommersemesters in einem Test-Zentrum auf dem Campus und mit Selbsttests erprobt.

Wissenschaftler des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin warnen in einem Positionspapier davor, sich auf die Tests zu verlassen, oder aufgrund der Ergebnisse weniger vorsichtig zu sein. Sie beriefen sich dabei auf Studien, die den Schluss zuließen, dass die Tests weit weniger sicher seien als von den Herstellern angegeben. 859 Abstriche wurden analysiert. Nur sechs von zehn Covid-19-Infektionen wurden erkannt, zu falsch-positiven Ergebnissen kam es in zwei von 100 Fällen. Eine Infektion kann durch das negative Ergebnis eines Schnelltests also nicht zuverlässig ausgeschlossen werden.

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena sieht daher den Einsatz von Schnelltests nur zusätzlich zum Infektionsschutzkonzept [pdf, 3 mb] [pdf, 3 mb] vor und setzt weiterhin auf konsequente Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Für alle Tests gilt: Ein positives Ergebnis eines Schnelltests oder eines Selbsttests muss immer durch einen PCR-Test überprüft werden. Nur wer in einem Schnelltestzentrum getestet wurde, kann dort einen solchen PCR-Test durchführen lassen. Bei einem positiven Selbsttest ist der Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt anzusprechen. Zusätzlich sind die Vorgesetzten und das Dezernat Personal über das Kontaktformular zu unterrichten: https://www.uni-jena.de/kontaktformular_corona_sachverhalt.

Bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt, darf der Campus der Universität nicht betreten werden. Sofern die PCR-Testkontrolle negativ ausfällt, der Schnelltest oder Selbsttests also falsch positiv war, entfällt das Betretungsverbot. Wenn eine Covid-19-Ansteckungsfähigkeit durch den PCR-Test bestätigt wird (PCR-Test positiv), ist eine häusliche Quarantäne nach Anordnung des Gesundheitsamtes einzuhalten. 

Die Hochschulleitung behält sich vor, bei geänderter Teststrategie in Bund und Land die Universitätsstrategie anzupassen.

Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang