Auch digitales Lernen und Lehren wird im DUHN-Projekt gefördert.

DUHN – European Studies 4 Ukraine

Gefördert durch den DAAD: "Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk 2025-2029".
Auch digitales Lernen und Lehren wird im DUHN-Projekt gefördert.
Illustration: Suse Schweizer

DUHN – European Studies 4 Ukraine

Das Logo des DUHN - European Studies 4 Ukraine Projektes.

Grafik: Sabine Müller

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist Teil des „Deutsch-Ukrainischen Hochschulnetzwerks“Externer Link (DUHN), das mit Hilfe des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) etabliert wird. Ziel der Initiative ist es, die ukrainischen Universitäten beim Wiederaufbau zu unterstützen und dem ukrainischen Hochschulsektor eine Integration in den Europäischen Hochschulraum zu ermöglichen. Insgesamt 29 deutsche Universitäten werden gefördert, ihre Kooperationspartner sind 47 ukrainische Universitäten. Das DAAD-Förderprogramm ist auf vier Jahre angelegt und endet am 30.06.2029. Die Universität Jena erhält für diesen Zeitraum 790.000 Euro an Förderung.

Das Internationale Büro der Friedrich-Schiller Universität Jena koordiniert das Projekt zentral. Im DUHN-Projekt kooperiert die Universität Jena mit ihren langjährigen ukrainischen Partneruniversitäten:

Projektbeschreibung

Das Projekt besteht aus zwei Projektbausteinen:

  • Modul 1 - Interdisziplinäres Studienangebot: Die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den drei ukrainischen Partneruniversitäten wird gebündelt und soll in ein interdisziplinäres Studienangebot „European Studies“ mit physischen und virtuellen Lehrmodulen münden. Auf Jenaer Seite sind daran sechs Fachgebiete beteiligt: Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, PhilosophieSlawistikOsteuropäische Geschichte sowie Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Themenschwerpunkte sind politische Systeme und ihre wirtschaftlichen Funktionsweisen und Kulturpraktiken sowie europäische Sprachen. Über digitale Lehre, Spiegelseminare und Co-Teachings können in der aktuellen Situation Lehrangebote flexibel gestaltet und ukrainische Dozenten und Dozentinnen eingebunden werden. Im Rahmen von gemeinsamen Sommerschulen, Gastdozenturen und Studienaufenthalten werden Austausch und Mobilität von Studierenden, Promovierenden und Lehrenden der Projektpartner besonders im Fokus stehen. Die nachhaltige Kooperation sowie der Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen werden gefördert.

 

  • Modul 2 - Hochschulverwaltung und Internationalisierung: Hier werden Fortbildungsangebote unterbreitet, beispielsweise zur Qualitätssicherung internationaler Studiengänge, zum Wissenschaftsmanagement, dem interkulturellen Kompetenzerwerb oder der KI-Anwendung in Internationalisierungsprozessen, von denen ukrainische und deutsche Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter gleichermaßen profitieren werden. Konzipiert für Verwaltungsmitarbeitende aller ukrainischen Hochschulen werden in physischen, hybriden und digitalen Weiterbildungsformaten internationale Kompetenzen gefördert und nachhaltige Netzwerke aufgebaut. Diese Zusammenarbeit wird zu gemeinsamen Veranstaltungen, neuen Drittmittelprojekten und der langfristigen Nutzung digitaler Lernangebote führen. 

Aktuelles

Hier erhalten Sie Einblicke in das DUHN-Projekt.

Fachnetzwerktreffen März 2026

Vom 25. bis 27. März 2026 treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Fachbereiche der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der ukrainischen Partneruniversitäten in Jena. Ziel des Treffens ist es, gemeinsam an der Weiterentwicklung des DUHN-Projekts und dessen zentralen Bestandteilen zu arbeiten – insbesondere am interdisziplinären Studiengang oder den anstehenden Summer-Schools.

Kick-off November 2025

Im November trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Partneruniversitäten sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena erstmals zu einem gemeinsamen Kick-off-Treffen in Präsenz. In verschiedenen Workshops wurden Ideen zur Weiterentwicklung des DUHN-Projekts erarbeitet. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch darüber, welche Kompetenzen und Ressourcen die einzelnen Universitäten, Fachbereiche und die Internationalen Büros in das Projekt einbringen können.

Zwischen Kyjiw und Jena: Einblicke in die akademische Zusammenarbeit

Platzhalterbild — Svitlana Lebedenko über Ihre Erfahrungen im DUHN-Projekt

Foto: Multimediazentrum Jena

In diesem Interview berichtet Studentin Svitlana Lebedenko von ihren Erfahrungen im Austauschprogramm des Deutsch-Ukrainischen Hochschulnetzwerks (DUHN) und den Perspektiven, die sich ihr durch das Projekt in Jena eröffneten.

Projektteam und Ansprechpartner (Deutschland)

Projektteam und Ansprechpartner (Ukraine)

  • Nationale Universität Kyjiw - Mohyla-Akademie

    Larysa Chovnyuk, Leiterin des Internationalen Büros

  • Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw

    Oksana Molderf, Wirtschaftskommunikation, Internationales Büro

    Oksana Krayevska, Internationales Büro

  • Ukrainische Katholische Universität in Lwiw

    Solomiia Rozlutska, Internationale Büro

Gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)

  • Logo des DAAD