EC2U-Workshop zu KI-gestützten Tools für Doktorandenverträge

Universität Jena nutzt Künstliche Intelligenz zur Vereinfachung von binationalen Promotionsverfahren

EC2U Workshop vom 20. -22. Januar in Pavia
EC2U-Workshop zu KI-gestützten Tools für Doktorandenverträge
Foto: Alexander Schwarzkopf

EC2U-Arbeitsgruppe entwickelt neues KI-gestütztes Tool zur Erstellung von Kooperationsvereinbarungen bei binationalen Promotionen

Teilnehmende EC2U Training Doktorandenverträge

Foto: Alexander Schwarzkopf

Seit einigen Jahren ist es möglich, eine Promotion an zwei Hochschulen in zwei verschiedenen Ländern durchzuführen. Die Forschung findet abwechselnd an den beiden Hochschulen statt und die Universitäten verleihen am Ende einen gemeinsamen Doktortitel.

Bisher waren jedoch die bürokratischen Hürden für die Durchführung einer solchen binationalen Promotion sehr hoch. Die Erstellung des notwendigen Kooperationsvertrags zwischen den beiden Hochschulen konnte mitunter mehr als ein Jahr dauern, da eine Vielzahl von nationalen, institutionellen und fachbereichsspezifischen Regelungen – oft in unterschiedlichen Sprachen – in Einklang gebracht werden müssen.

Die Universität Jena ist nun federführend an einem Projekt beteiligt, das die Erstellung dieser Verträge mithilfe von künstlicher Intelligenz vereinfachen will. In das EC2U PhD Agreements Tool können Dokumente der beiden beteiligten Universitäten geladen werden, beispielsweise die verschiedenen Promotionsordnungen. Die künstliche Intelligenz übersetzt diese zunächst in Englisch, vergleicht dann inwiefern sie mit dem Kooperationsvertrag kompatibel sind und erkennt automatisch potentielle Probleme.

Das Projekt findet im Rahmen der EC2U-Allianz statt. Es ist eine Kooperation des WP3 (Digital EC2U Alliance) und WP8 (Life Long Career - Subboard Doctoral Training). Die Entwicklungsphase des KI-Tools ist nun abgeschlossen. In diesem Jahr beginnt die Pilotphase, in der neue Kooperationsvereinbarungen an den EC2U-Universitäten mit Unterstützung des Tools erstellt werden.

Ansprechpartner

Alexander Schwarzkopf, Dr.

Graduierten-Akademie
Dr. Alexander Schwarzkopf
Foto: Louisa Reichstetter
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