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Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser

Die Universität Jena ist assoziierte Unterschützerin der DWIH Tokyo und New Delhi.
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Foto: DWIH

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist assoziierte Unterstützerin der Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser TokyoExterner Link (2024) und New-DelhiExterner Link (2025).

Als Teil des DWIH-Netzwerks beteiligt sie sich an Veranstaltungen, Kooperationen und fachlichen Beiträgen. Damit unterstützt sie das Ziel, die internationale Sichtbarkeit deutscher Wissenschaft und Innovation zu stärken, Wissen über das deutsche Forschungs- und Innovationssystem zu vermitteln und internationale Kooperationen zu fördern.

Assoziierte Unterstützer sind zudem im Beirat der DWIH vertreten und können so an strategischen Diskussionen und Entscheidungen mitwirken.

Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH)

Die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) des DAAD vernetzen deutsche Wissenschaftsorganisationen, Hochschulen und forschende Unternehmen mit internationalen Partnern. An fünf Standorten weltweit (New York, São Paulo, Neu-Delhi, Tokyo und San Francisco) schaffen sie Plattformen für Austausch, Kooperation und Innovation und stärken die internationale Sichtbarkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland.

Information, Austausch und Beratung

Als zentrale Anlaufstellen informieren die DWIH über die deutsche Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationslandschaft und bieten vielfältige Veranstaltungsformate – von Seminaren und Symposien bis zu Fachdialogen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Darüber hinaus beraten die DWIH Forschende, Institutionen und Unternehmen individuell zu Kooperationsmöglichkeiten, Förderprogrammen und Ansprechpartnern in Deutschland und im jeweiligen Sitzland.

DWIH-Schwerpunktthema 2026: Science for Society - Forschung im Dialog mit der Gesellschaft

Wie lässt sich Wissenschaft als zentrale Ressource für fundiertes Handeln stärken und zugleich eng an den gesellschaftlichen Bedürfnissen ausrichten? Unter dem Schwerpunkt Science for Society beleuchten die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) 2026 genau diese Frage und fördern Forschung, die nicht im „Elfenbeinturm“ verbleibt, sondern partizipativ mit der Gesellschaft gestaltet wird. Internationale Vernetzung ist dabei essenziell: Forschung ist eine globale Teamleistung, die von multiperspektivischer Zusammenarbeit profitiert. Das DWIH-Netzwerk verbindet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit und bietet eine Plattform, um Kooperationen auch in geopolitisch komplexen Kontexten aufrechtzuerhalten. So wird wissenschaftliches Handeln sichtbar, wirksam und gesellschaftlich relevant.

Assoziierte Unterstützerschaften der Universität Jena

  • DWIH Tokyo

    DWIH Tokyo - Vertragsunterzeichung

    Foto: DWIH Tokyo

    Das DWIH TokyoExterner Link wurde 2010 gegründet und vereint 34 deutsche Forschungsorganisationen, Universitäten, Fördereinrichtungen und Unternehmen. Es ist zentrale Plattform für den Austausch zwischen deutschen und japanischen Akteuren aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik.

     Das DWIH organisiert Fachveranstaltungen, Symposien, Workshops, offene Vorträge und Wissenschaftswettbewerbe. Dabei unterstützt das DWIH Tokyo deutsche Institutionen bei der Präsentation von Forschung und Innovation in Japan und berät zu Kooperationen und Veranstaltungsplanung. Über seine dreisprachige Website und Social-Media-Kanäle informiert das DWIH Tokyo über aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft, Forschung und Innovation, Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen in Deutschland und Japan.

    Wissenschaft und Innovation in Japan

    Seit dem 5. Basisplan für Science, Technology and Innovation (ab 2016) orientiert Japan seine Forschung mit dem Konzept Society 5.0 systematisch an gesellschaftlichen Bedürfnissen – unter anderem zur Bewältigung der tiefgreifenden demografischen Herausforderungen des Landes. Der aktuell bis März 2026 laufende 6. Basisplan legt Schwerpunkte auf gesundes Altern, gesellschaftliche Resilienz sowie Produktivitätssteigerungen durch KI und Digitalisierung.

    Der kommende 7. Basisplan setzt diesen Kurs fort und vertieft den Fokus auf Science for Society (and Economy). Forschung soll im Sinne einer „Actionable Science“ schneller nutzbar werden, um unmittelbar auf globale Krisen wie Pandemien, Naturkatastrophen oder andere disruptive Ereignisse reagieren zu können. Dafür werden Forschungskapazitäten ausgebaut und internationale Kooperationen weiter gestärkt.

    Für 2026 bleibt die Kooperation zwischen japanischen Forschungsstrukturen und dem deutschen Wissenschaftssystem ein Schwerpunkt. Geplant sind unter anderem Austauschformate mit der AHK Tokyo, NRW.Global Business sowie den Universitäten Jena und Rostock. Schwerpunkte liegen auf sicherer, ethisch verantwortbarer KI und grünem Wasserstoff – Themen, die Forschungstransfer und Innovation unmittelbar mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden

     

  • DWIH New Delhi

    Aufnahme der Uni Jena in das DWIH New Delhi

    Foto: DAAD

    Das DWIH New DelhiExterner Link, eröffnet im Oktober 2012, ist zentrale Anlaufstelle für deutsch-indische Forschungs- und Innovationskooperationen. Es vereint 32 deutsche Forschungsorganisationen, Universitäten, Fördereinrichtungen und Unternehmen und informiert über die deutsche Forschungslandschaft in Indien. Als Plattform für Austausch und Vernetzung unterstützt es den Zugang zum indischen Forschungs- und Innovationsökosystem und bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteure aus Forschung, Innovation und Wirtschaft zusammen. Das DWIH deckt alle Forschungsfelder ab – von Natur- und Geisteswissenschaften über Grundlagen- bis zu angewandter Forschung – und fördert Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie akademisches Entrepreneurship.

    Wissenschaft und Innovation in Indien

    Indien sieht Wissenschaft und Innovation als zentrale Hebel für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt. Mit der Vision Viksit Bharat 2047 verfolgt die Regierung eine wissensbasierte, technologiegesteuerte und sozial ausgewogene Politik. Wissenschaftskommunikation ist breit und inklusiv angelegt: Museen, Festivals wie das India International Science Festival und digitale Plattformen wie Bhashini machen Forschung zugänglich, während Open-Access-Initiativen wie One Nation, One Subscription kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen ermöglichen.

    Indien setzt zudem auf Netzwerke zwischen Hochschulen, Industrie, Start-ups und Zivilgesellschaft, um gesellschaftlich relevante Innovationen zu fördern. Partizipative Forschung wird zunehmend wichtig, zum Beispiel über das Zentrum PRIA in New Delhi, das lokale Gemeinschaften in Forschungsprozesse einbindet.

    Für das DWIH New Delhi bietet sich daraus ein breites Spektrum für das Jahresthema 2026 Science for Society: inklusive Wissenschaftskommunikation, Förderung partizipativer Forschung, Dialog mit Innovationsclustern und die Vertiefung deutsch-indischer Kooperationen bei sozial wirksamer Technologieentwicklung. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse sichtbarer zu machen und den internationalen Dialog zu stärken.

Aktuelles und Ausschreibungen

  • Women in Entrepreneurship Academy 2026 - 12. Mai bis 30. Juni 2026 - Online

    Das Programm „Women in Entrepreneurship 2026“ des DWIH San Francisco richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus Deutschland und vermittelt ihnen unternehmerische Fähigkeiten sowie Zugang zu einem Netzwerk von Gründerinnen im Silicon Valley. Es kombiniert Trainings- und Vernetzungsangebote, um Teilnehmerinnen beim Aufbau eigener Geschäftsideen und beim Einstieg in die internationale Startup-Szene zu unterstützen. 

    12. Mai bis 30. Juni 2026 - Online
    Veranstalter: Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) San Francisco

    Women in Entrepreneurship Academy 2026

    Foto: DWIH San Francisco
    Mehr erfahrenExterner Link
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