Meldung vom:
Aufklärung neu denken. Intellektuelle und politische Dispute der Gegenwart
In der Wissenschaft ebenso wie in der Gesellschaft ist das Ansehen der Aufklärung nicht mehr unbestritten. Die optimistische Erzählung vom Fortschritt durch Aufklärung hat die liberalen Gesellschaften des Westens lange Zeit geprägt, wird neuerdings aber heftig kritisiert – sowohl aus postkolonialen Perspektiven und von politischen Randgruppen als auch von manchen Spezialisten für das 18. Jahrhundert. Die Konferenz reflektiert die aktuellen politischen und kulturellen Bedingungen, in dem Aufklärungsforschung betrieben wird. Ziel ist es, über eine vereinfachende Pro-oder-Contra-Haltung zur Aufklärung hinauszugelangen und die Komplexität sowohl der Aufklärung als historisches Phänomen als auch ihres Erbes für Gegenwart und Zukunft herauszuarbeiten.
Veranstalter: International Society for Eighteenth-Century Studies / Société internationale d’étude du dix‑huitième siècle (ISECS)
10.-12.Juni 2026, Paris
Veranstaltungsort: German Historical Institute, Sorbonne University, Collège de France, Bibliothèque Polonaise de Paris
Link zum ProgrammExterner Link
Organisiert von der ISECS (Präsident Prof. Daniel Fulda, Halle in Zusammenarbeit mit: Deutsches Historisches Institut Paris (Dr. Christine Zabel); Chaire d’Histoire des Lumières, XVIIIe–XXIe siècle, Collège de France (Prof. Dr. Antoine Lilti); Prof. Christophe Martin (Sorbonne Université / Société Française d’Étude du Dix‑huitième Siècle); Prof. Dr. Maciej Forycki (Bibliothèque Polonaise de Paris); Prof. Florence Magnot-Ogilvy (Sorbonne Nouvelle); Prof. Dr. Chunjie Zhang (University of California, Davis)