Hörsaal

Förderungen der ALe

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Foto: Jan-Peter Kasper

Erstmals zum Wintersemester 2018/2019 hat die ALe universitätsintern Förderungen für die Weiterentwicklung der universitären Lehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena vergeben.

Gerne stellen wir Ihnen hier die geförderten Projekte innerhalb der fünf Förderlinien vor:

Freiraum für die Lehrentwicklung

"Intercultural Organizational Behavior" (Förderungszeitraum WS 2021/22 bis SoSe 2022) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Dr. Elisa Hofmann und Prof. Dr. Daniela Hofmann Projektverantwortliche: Dr. Elisa Hofmann und Prof. Dr. Daniela Hofmann Foto: privat

Ziel des Projekts ist es, ein Modul „Intercultural Organizational Behavior“ zu entwickeln und als Wahlpflichtmodul für den Bachelor „Interkulturelle Wirtschaftskommunikation“ (Ergänzungsfach) aufzunehmen. Damit schließen wir eine wichtige Brücke zwischen IWK und BWL, um mehr Anschlussfähigkeit für Studierende zu ermöglichen und gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Bachelor zu erarbeiten. Zunächst sollen Lehrinhalte zu „Organizational Behavior“ um die Perspektive der „Interkulturalität“ angereichert werden. Als innovative Lehrmethode (und weiteren Brückenschlag) sollen anschließend geeignete „Classroom Experiments“ auf „Intercultural Organizational Behavior“ übertragen und angewendet werden. In „Classroom Experiments“ werden Studierende in Entscheidungssituationen versetzt und lernen in anschließenden Diskussionen über den Ergebnissen zugrundeliegenden psychologische und organisationale Theorien und Konzepte.

"LiLApedia: Entwicklung, Evaluation und Implementation eines wikibasierten Lehrkonzepts für die Lehrerbildung" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Dr. Frederike Schmidt und Dr. Stefan Lotze Projektverantwortliche: Dr. Frederike Schmidt und Dr. Stefan Lotze Foto: Privat

Im Vorhaben erbringen Studierende ihre Seminarbeiträge in Form von online publizierten Wiki-Artikeln, die gemeinsam erarbeitet, diskutiert und über ein Semester hinweg kontinuierlich optimiert werden. Primäres Ziel dieser Beiträge ist der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse hin zu Darstellungen, die für die Schulpraxis genutzt werden. Gesamtbestand und einzelne Artikel werden in späteren Seminaren erweitert und erneuert, was einen stets aktuellen Stand der Inhalte gewährleistet. Durch die mediale Umsetzung als Wiki bestehen Studienleistungen im Sinne eines Gemeinschaftsprodukts fort, was den übergeordneten Sinn der eigenen Beiträge motivierend aufzeigt. Zudem entsteht mit der LiLApedia langfristig ein öffentlich verfügbares und dennoch qualitativ abgesichertes Online-Kompendium für den Schulunterricht. Im hier beantragten Vorhaben
soll vor diesem Hintergrund ein alternatives Handlungsmodell etabliert, evaluiert und
weiterentwickelt werden.

"Wider den Methodenstreit. Neukonzeption der Methodenausbildung im Kern- und Ergänzungsfach Soziologie" (Förderungszeitraum WS 2018/19) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Kathrin Leuze und Prof. Dr. Sylka Scholz Projektverantwortliche: Prof. Dr. Kathrin Leuze und Prof. Dr. Sylka Scholz Foto: links: FSU; rechts: Maria Conradi, Fotostudio Fotografa Berlin

Das soziologische Institut befindet sich in einem Neustrukturierungsprozess der soziologischen Methodenausbildung. Ziel ist es, die bisher dominante quantitative Methodenausbildung mit der qualitativen Methodenausbildung systematisch zu verknüpfen und die Studierenden gleichberechtigt in beiden Methodentraditionen auszubilden. Ein solches Unterfangen steht vor vielfältigen Herausforderungen: Erstens haben sich beide Methodenstränge historisch in Abgrenzung voneinander entwickelt und jeweils eigene Fachsprachen entwickelt, es gilt entsprechend innovative Lehrformen zu entwickeln. Zweitens forschen in der wissenschaftlichen Praxis die Lehrenden entweder qualitativ oder quantitativ und kennen die andere Methodentradition oft nicht hinreichend. Deshalb wird ein inhaltlicher Austausch der Dozierenden mittels eines Workshops implementiert. Basierend auf den Ergebnissen der ersten beiden Arbeitsschritte soll drittens eine eigene methodologisch-methodische verbindende Perspektive entwickelt und publiziert werden.

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

Innovation in der Lehre

"Willst du mich behandeln, musst du wissen wer ich bin" -- Diskriminierungsbewusste und diversitätsorientierte Lehre in der Medizin (Förderungszeitraum WS 2021/22 bis SoSe 2022) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal und ihr Team Projektverantwortliche: Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal und ihr Team Foto: Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal

Das innovative und interdisziplinäre Lehrprojekt richtet sich an Medizinstudierende der klinischen Semester und soll Grundlagenwissen über Diversität in der Medizin und (strukturelle) Diskriminierungen sowie das kritische Bewusstsein dafür vermitteln. Zentral für das Lehrkonzept ist der Gedanke der Intersektionalität. Durch eine interdisziplinär orientierte Seminar- und Workshopreihe wird Studierenden medizinisches und soziologisches Wissen sowie ein Bewusstsein für die Perspektiven der Patient*innen vermittelt. Zusätzlich dienen die interaktiven Seminare im Sinne eines forschungsorientierten Lernens der Identifizierung der Defizite medizinischer Curricula, die in der späteren Lehr- und Forschungspraxis adressiert werden können. Nach dem Abschluss des Lehrprojektes wird eine Verstetigung in der Lehrpraxis und eine Erweiterung in einer größeren Forschungskooperation angestrebt.

"Flexibles, interaktives e-Learning durch Literate Programming" (Förderungszeitraum WS 2021/22 bis SoSe 2022) Inhalt einblenden
Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Alexander Brenning Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Alexander Brenning Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Datenwissenschaftliche Methoden der Geoinformatik und Statistik sind Schlüsselkompetenzen, die im Jenaer Geographie-Studium einen besonderen Stellenwert besitzen. Ihre Vermittlung zielt vor allem auf die Anwendung und kritische Ergebnisinterpretation ab. Eine häufig von Studierenden gewünschte Anpassung ist dabei die Bereitstellung vielfältiger Anwendungsszenarien mit Bezug zu unterschiedlichen fachlichen Interessen und Berufsfeldern.

Wir begegnen dieser Herausforderung mit einem innovativen Ansatz - der automatisierten Erzeugung von Fallbeispielen mit textbasierten Programmiertechniken. Mit Blick auf die jeweiligen Lernziele entwickeln wir Schema-Definitionen für Übungsaufgaben, die aus einer Fallbeispiel-Datenbank automatisiert zu individualisierten, interaktiven Online-Aufgaben geflochten werden, die in die Lernplattform eingebunden werden. Erste Versuche wurden positiv aufgenommen, sind jedoch ausbaufähig und erschließen noch nicht hinreichend die Möglichkeiten der Interaktion.

"Digitale Vokabellernkarten für Alte Sprachen" (Förderungszeitraum WS 2021/22 bis SoSe 2022) Inhalt einblenden
Projektverantwortlicher: PD Dr. Roderich Kirchner Projektverantwortlicher: PD Dr. Roderich Kirchner Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Das Projekt dient der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung spezialisierter Lernsoftware und der Bereitstellung von Vokabellernkarten für die Alten Sprachen. Die Latein- und Griechischkurse an der FSU erfordern ein intensives Lernen. Zentral sind hierbei das Erlernen von Vokabeln und das repetitive Training des erworbenen Wortschatzes. Das Lehrmaterial ist in der Regel auf die Kurse zugeschnitten; daher gibt es keine Angebote kommerzieller Bildungsanbieter. Im Rahmen des Projekts werden digital vorhandene Datensätze zu lateinischen und griechischen Vokabeln, Stammformen und Redewendungen aufgearbeitet und in die Software implementiert.

"Chemiestudium 4.0: Digitalisierung in der Chemie" (Förderungszeitraum WS 2021/22 bis SoSe 2022) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und Prof. Dr. Timm Wilke Projektverantwortliche: Prof. Dr. Ulrich S. Schubert und Prof. Dr. Timm Wilke Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Zentrale Elemente der Digitalisierung sollen in einem neuen Lehrangebot in das Chemiestudium, zunächst konzipiert für die Ausbildung auf Masterebene, integriert werden. Hierfür wird ein Modul entwickelt, welches Studierenden Inhalte des Programmierens, von Datenbanken und künstlicher Intelligenz vermittelt. Im zugehörigen Seminar wenden sie die erworbenen Kenntnisse an und entwickeln eigene Programme für praxisnahe chemische Fragestellungen im Bereich der Messdatenerfassung, -visualisierung und -auswertung. Der projektorientierte Charakter öffnet dabei Räume für die Entwicklung eigener Systeme, mit denen Fragestellungen aus dem eigenen Interessensbereich adressiert werden können. Die besten Ergebnisse können anschließend in Abschlussarbeiten oder ggf. in andere Lehrveranstaltungen transferiert werden. Die Übertragbarkeit des Seminarkonzeptes auf andere Studiengänge mit Labor-praktischen Veranstaltungen ist absehbar und wird während des Vorhabens evaluiert.

"Von der Digitalisierung zur Differenzierung" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Clemens Hoffmann, Elizabeth M. Watts und Julia E. Fleischmann Projektverantwortliche: Clemens Hoffmann, Elizabeth M. Watts und Julia E. Fleischmann Foto: Privat

Projektverantwortliche: Dr. Elizabeth Watts

Obwohl die Forschung im Bereich des inklusiven Lernens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland exponentiell zugenommen hat und digitale Werkzeuge sowie Unterstutzungstechnologie seit vielen Jahren auf dem internationalen Markt erhältlich ist, sind viele Lehrer*innen und Lehramtsstudierende mit solchen Angeboten und Produkten noch immer nicht vertraut. Im Bereich der Digitalisierung sehen wir das Potenzial, den Zugang zum Lernen zu verändern und personalisiertes Lernen zu ermöglichen, das den Bedürfnissen aller Schüler*innen gerecht wird. Die Ziele dieses Projekts bestehen nicht nur darin, zukünftige Biologie-Lehrende besser darauf vorzubereiten, digitale Werkzeuge für den Unterricht in zunehmend heterogenen Klassenzimmern zu verwenden, sondern auch darin, eine Sammlung von digitalen 3D-Modellen und Videos zu erstellen, die dann an die derzeitigen Lehrkräfte zur direkten Verwendung im Klassenzimmer ausgeliehen werden können.

"Virtual Chemistry" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Stefanie Gräfe Projektverantwortliche: Prof. Dr. Stefanie Gräfe Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

In diesem Projekt sollen Konzepte der virtuellen Realität in die Chemieausbildung in Haupt- und Nebenfach eingebracht werden. Für viele Konzepte in der Chemie, wie beispielsweise Reaktionsmechanismen, Molekülorbitale, aber auch komplexere
Reaktionen wie das „Andocken“ eines Substratmoleküls an ein aktives Zentrum eines Enzyms, ist eine gute dreidimensionale (3D) Vorstellung des Systems für das Verständnis von immenser Bedeutung.
Im Rahmen dieses Projekts sollen daher moderne technische Ansätze zur Visualisierung eingesetzt werden, um Studierende dabei zu unterstützen, das räumliche Vorstellungsvermögen zu schulen, eine 3D Vorstellung der Moleküle und damit ein besseres Verständnis zu entwickeln. Wir verfolgen dabei zwei unterschiedliche Ansätze: (1) das (inter)aktive „Erleben“ der 3D Umgebung durch virtuelle
Realität (VR).
(2) Das „Be“-Greifen größerer Moleküle und Systeme durch plastische Formen, die über
einen 3D-Drucker erstellt wurden.

"Professionsorientierte Ergänzung der theoretischen Physik im Physik-LA-Studium" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Holger Cartarius und Phlipp Scheiger Projektverantwortliche: Prof. Dr. Holger Cartarius und Phlipp Scheiger Foto: Links: Anne Günther, Rechts: Ronny Nawrodt

Die grundlegenden Konzepte der theoretischen Physik sind zweifelsfrei für das Physik-Lehramtsstudium wichtig. Sie verhelfen den zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern zur ausreichenden fachlichen Souveränität, um sich auf das Unterrichten konzentrieren zu können. Die zugehörigen Lehrveranstaltungen werden jedoch als schwer empfunden. Ein großes Potential des Studiums wird unter diesen Voraussetzungen nicht genutzt. Mit dieser Lehrinnovation werden die Lehrveranstaltungen der theoretischen Physik so ergänzt, dass ihr professionsorientierter Nutzen für das Physik-Lehramt erarbeitet und die Verknüpfung zur Schulphysik erkennbar wird. Es werden Intensivkurse entwickelt, die auf den mathematischen Formalismus vorbereiten sollen, und Seminare aufgebaut, die eine schulrelevante Perspektive aus den Inhalten der Theoretischen Physik herausarbeiten. Alle neu entwickelten Inhalte werden für eine Abhaltung in zukünftigen Jahrgängen dokumentiert.

"Digitalisierung des "Propädeutikums zum Examensrepetitorium im Zivil- & Öffentlichen Recht"" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Dr. Marion Schmidt-Wenzel Projektverantwortliche: Dr. Marion Schmidt-Wenzel Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Das bereits bestehende „Propädeutikum zum Examensrepetitorium im Zivil- und Öffentlichem Recht“ soll den Studierenden einen Einstieg in die einjährige universitäre Examensvorbereitung an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät erleichtern. Die sechswöchige Blockveranstaltung findet bislang als reiner Präsenzkurs statt. Aufgrund der zeitlichen Lage ab Anfang September ist es jedoch nicht allen Studierenden der Zielgruppe möglich, den Kurs zu besuchen.
Dank der Förderung durch die Akademie für Lehrentwicklung wurden die bis jetzt nur am Rande thematisierten Aufbaufragen und Klausurhinweise sowie Lerntechniken durch digitale Formate implementiert und damit das bestehende Präsenzpropädeutikum ergänzt und unterstützt. Hierbei wurden u.a. Lehr- und Lernvideos, Video-Feedback sowie Lernstandtests eingesetzt. Dies soll den Studierenden ermöglichen, ihre Selbstlernzeit effizient und individuell zu gestalten.
Durch den grundlegenden Ansatz können die Videos nicht nur wiederholt in den kommenden Durchgängen des Propädeutikums, sondern auch in anderen Veranstaltungen der Examensvorbereitung genutzt werden.

"FNU: Ausbildungsmodul zur Einführung in den fächerübergreifenden Naturwissenschaftlichen Unterricht" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Volker Woest und Clemens Hoffmann Projektverantwortliche: Prof. Dr. Volker Woest und Clemens Hoffmann Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Im Rahmen des Projekts ProfJL (Professionalisierung von Anfang an im Jenaer Modell der Lehrerbildung) wurde ein Lehr-Lern-Angebot für Lehramtsstudierende der Fächer Biologie, Chemie und Physik entwickelt, das Studierende schulwirklichkeitsbezogen und praxisorientiert auf fächerübergreifenden naturwissen-schaftlichen Unterricht (kurz FNU) vorbereiten soll. Mit Hilfe der Förderung durch die Akademie für Lehrentwicklung wurden das Lehr-Lern-Angebot weitergeführt und die Verknüpfungen zwischen den einzelnen fachdidaktischen Ausbildungsbereichen verstärkt. Auf diese Weise sollen die Inhalte langfristig als wichtige Bestandteile des naturwissenschaftlichen Lehramtsstudiums verankert werden. Ein Ansatz dafür wäre die Anerkennung des Lehr-Lern-Angebots als eigenes Modul im Wahlpflichtbereich. Ein Materialpool, in dem bereits Praxisbeispiele, Methoden und Reflexionsgelegenheiten gesammelt wurden, diente dafür als Grundlage und wurde weiter ausgebaut.

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

"Latein für die und in der Philosophie" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Tim Haubenreißer und Prof. Dr. Matthias Perkams Projektverantwortliche: Tim Haubenreißer und Prof. Dr. Matthias Perkams Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Ein großer und bedeutender Teil philosophischer Grundtexte ist in lateinischer Sprache verfasst. Für ein forschungsnahes Studium der Philosophie sind daher Kenntnisse in dieser Sprache unerlässlich, um einen sinnvollen Zugang zu diesen Originaltexten zu finden, die Güte der Übersetzungen zu prüfen und sie als Produkt hermeneutischer Prozesse zu verstehen, aber auch um Texte überhaupt kritisch-analytisch bearbeiten zu können. Obwohl die Lateinlehre das Potential besitzt, gezielt philosophische Themen und Arbeitsmethoden zu vermitteln und sich selbst damit mehr Zulauf zu schaffen, ist sie an der FSU und anderswo vor allem auf das Einüben von Grammatik und Wortschatz ohne Fachbezug konzentriert. Um dieser Situation zu begegnen, wurde vom SS 2019 zum WS 2019/20 erstmals ein studiengangs- und kompetenzbezogener Lateinunterricht im Seminar „Latein für Philosophen: Texte, Diskussionen, Perspektiven“ vorgeführt. Das innovative Projekt soll auch Studenten als Plattform zum Einbringen ihrer Vorstellungen dienen und zielt mittelfristig auf die Verstetigung eines entsprechenden Lehrangebots, das Vorbild für andere Sprachen und Studiengänge und auch Standortvorteil für die FSU sein soll.

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

"Physikalisches Praktikum für Medizinstudierende 2020" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Sabine Stück, apl. Prof. Frank Schmidl und apl. Prof. Katharina Schreyer Projektverantwortliche: Sabine Stück, apl. Prof. Frank Schmidl und apl. Prof. Katharina Schreyer Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Im Rahmen der Umgestaltung des Medizinstudiums „Masterplan Medizinstudium 2020“ werden auch auf die Vorklinische Ausbildung verstärkt Anforderungen zukommen, die eine Neuausrichtung in der Lehre verlangen. Deshalb planen wir die Überführung des Physik-Praktikums für Medizinstudierende aus einem reinen Praktikum hin zu einer neuen Praktikumsform, die aus einer abgestimmten Mischung von interaktiven Co-Seminaren und anschließendem selbständigen Experimentieren besteht.
Die neuartige Kombination aus Co-Seminaren, als quasi interaktive Vorlesung mit kombinierten praktischen Übungen der Studierenden, vorgeschaltet vor den eigentlichen Praktikumsversuch, soll eine optimalere Ausbildung aller Studierenden auf direkt vergleichbaren, in den für das weitere Medizin-Studium als wichtig identifizierten Gebieten sicherstellen. Neben einer Vertiefung und Festigung der fachlichen Grundlagen für die nachfolgenden Lehrabschnitte in der Vorklinik (insbesondere Physiologie) sollen ebenso Voraussetzungen für eine mögliche spätere klinische Forschung geschaffen werden.

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

"Blended Learning und Gamification für Lift-Kurse der Wirtschaftsinformatik" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Johannes Ruhland und Geraldine Anna Berger Projektverantwortliche: Prof. Dr. Johannes Ruhland und Geraldine Anna Berger Foto: privat

Datenbanksysteme sind im Forschungs- und Lehrgebiet der Wirtschaftsinformatik von zentraler Bedeutung. Es ist seit Jahren bekannt, dass die Heterogenität der Vorkenntnisse der Teilnehmer an den  Masterprogrammen die Abhaltung von Liftkursen erfordert. Ein Blended Learning-Konzept erlaubt eine effiziente Nutzung der eigenen personellen Kapazitäten und der Internet-Angebote.  Dieses zusätzlich um Elemente der Gamification zu erweitern, verspricht nicht nur generell das Interesse hoch zu halten, sondern macht gerade jene Lernelemente  spannender, die gemeinhin als besonders trocken gelten, aber für vertiefende wissenschaftliche Auseinandersetzung unverzichtbar sind. Passim werden Schlüsselkompetenzen entwickelt.

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"Internationalisierung durch Digitalisierung: Virtuelle grenzüberschreitende Planspiele" (Förderungszeitraum WS 2018/19) Inhalt einblenden
Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Jürgen Bolten Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Jürgen Bolten Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Mit dem Ziel, Internationalisierung und Digitalisierung zu verknüpfen, wurde im Rahmen des Vorhabens ein virtuelles interkulturelles Planspiel entwickelt, das künftig sowohl einen festen Bestandteil der Lehre der Bachelor-Ergänzungsfächer des Bereichs Interkulturelle Wirtschaftskommunikation (IWK) darstellen als auch von weiteren Fächern der Philosophischen, der Wirtschafts- und der Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät sowie dem Sprachenzentrum verwendet werden kann. Das Planspiel nutzt einen Virtual Classroom, der seinerseits in eine Moodle Plattform eingebunden sein wird. Beides bietet die Basis, um Studierendenteams aus drei internationalen Hochschulen gemeinsam interagieren zu lassen. Ziel ist es Herausforderungen interkulturellen Handelns "live" erfahrbar zu machen und entsprechende Herausforderungen reflektieren zu können. Die Projektarbeit schloss die Erstellung von text- und videobasierten Handreichungen zur selbstständigen Nutzung von DozentInnen ein.

Laufzeit: Oktober 2018 bis September 2019

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"Onkologische Fallkonferenzen in der Studentischen Lehre" (Förderungszeitraum WS 2018/19) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Prof. Dr. Jutta Hübner Projektverantwortliche: Prof. Dr. Jutta Hübner Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Anhand der Simulation von Fallkonferenzen sollen Studenten der Medizin im 9. Fachsemester in einem Seminar mit Kleingruppenarbeit grundlegende Einblicke in die Entwicklung von Therapiestrategien bei multimodalen Therapien, das Ineinandergreifen unterschiedlicher Disziplinen und Berufsgruppen, die interdisziplinäre und multiprofessionelle Kommunikation bekommen. Dabei wurde der Fokus auf das Verständnis komplexer Therapieabläufe unter Berücksichtigung von Therapieziel, die Kommunikation darüber mit dem Patienten und die Unterstützung einer informierten Entscheidungsfindung gelegt. In insgesamt 6 Seminaren wurden 6 ausgewählte Tumorarten und verschiedene Therapiesituationen (Erstdiagnose bis palliativen Situation) besprochen.

Im Laufe des Semesters dienten Zwischenevaluationen zur eventuellen Anpassung des Konzeptes. Die Ergebnisse der abschließenden Evaluation und Erfahrungen sollten wissenschaftlich publiziert und präsentiert werden. Das Projekt soll in der Erstellung eines nachhaltigen, auf andere Fächer übertragbaren Konzeptes für die studentische Lehre münden.

Laufzeit: Oktober 2018 bis Dezember 2019

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"Integrative Argumentationsdidaktik" (Förderungszeitraum 2018/19) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Jun.-Prof. Dr. David Löwenstein und Dr. Peggy Hetmank-Breitenstein Projektverantwortliche: Jun.-Prof. Dr. David Löwenstein und Dr. Peggy Hetmank-Breitenstein Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Das Analysieren und Bewerten sowie eigene Entwickeln von Argumenten ist nicht nur eine philosophische Kernkompetenz, sondern auch in anderen Gebieten innerhalb wie außerhalb der Universität unerlässlich. Das Fach Philosophie steht in besonderer Weise in der Verantwortung, die Herausbildung dieser Kompetenzen zu fördern. Doch eine integrative Didaktik des philosophischen Argumentierens, die die Verbindung sowohl analytischer und logischer als auch produktiv-kreativer Argumentationsfähigkeiten zum Ziel hat, ist bis heute ein Desiderat geblieben. Mit unserem Projekt wurde die vom tatsächlichen Argumentieren häufig gänzlich abgekoppelte Lehre in formaler Logik und die von logischen Argumentanalysen uninformierte Schreibdidaktik systematisch vermittelt und weiterentwickelt. Unser Ziel war eine Ausbildung zum überzeugenden Argumentieren, in dem logische Schärfe und gelungene Textkomposition ineinandergreifen.

Laufzeit: Oktober 2018 bis September 2019

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Entwicklungsdialog in den Fakultäten

"Kommunikationscurriculum" (Förderungszeitraum SoSe 2021) Inhalt einblenden

Projektverantwortlicher: PD. Dr. Ulrich Wedding

Der Masterplan 2020 sieht eine Reformation des Medizinstudiums vor. Ziel ist u.a. die stärkere Gewichtung der Vermittlung kommunikativer Kompetenz (Arzt-Patient, Arzt-Arzt, Arzt-Pflege, Arzt-Angehörige, …). Der Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung bekennt sich zur Umsetzung des Masterplans 2020. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) ist ein longitudinales Mustercurriculum Kommunikation entstanden. Die Umsetzung ist Aufgabe der Medizinischen Fakultäten. Es bedurfte eines Entwicklungsdialogs in der Jenaer Medizinischen Fakultät, um dieses Kommunikationscurriculum umzusetzen. In einer Auftaktveranstaltung mit Fr. Professor Jana Jünger, Leiterin des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) wurde dieser Prozess angestoßen. Zudem ist eine Ist-Erhebung der Vermittlung kommunikativer Kompetenz im Medizinstudium notwendig. Vermittlung und auch Prüfung kommunikativer Kompetenz ist Ziel der Medizinischen Fakultät in den kommenden Jahren.

"Klausurtagung zur Sicherung des Studienerfolgs" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Völker Jänich Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Völker Jänich Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Die Rechtswissenschaftlich Fakultät der FSU hat Anfang September 2019 im Augustinerkloster Erfurt eine eintägige Klausurtagung zum Thema "Sicherung des Studienerfolgs - Modernisierung der Schwerpunktbereichsausbildung" durchgeführt. Die Rechtswissenschaftlichen Fakultäten beklagen bundesweit einen Rückgang der Absolventenzahl. Es droht - für viele kaum vorstellbar - ein Juristenmangel. Eine Länderarbeitsgruppe hat unter Einholung eines Gutachtens des DZHW nach den Ursachen des Studienabbruchs gesucht. Auffällig ist, dass das Studium erst sehr spät abgebrochen wird (im Bundesdurchschnitt nach 7 Semestern, also nach der Zwischenprüfung). Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hat auf der Klausurtagung nach Wegen gesucht, die Schwerpunktbereichsausbildung, die in der kritischen Studienphase erfolgt, attraktiver auszugestalten, um die Studienabbrecherquote zu senken.

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

"JeMid - Jenaer Medizindidaktik" (Förderungszeitraum WS 2018/19) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Claudia Ehlers Projektverantwortliche: Claudia Ehlers Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Die Medizinische Fakultät möchte die Lehrangebote im Bereich der Medizindidaktik nach den Richtlinien des MedizindidaktikNetzwerks Deutschlands aufbauen. Dafür ist es notwendig, einen Konsens innerhalb der Fakultät zu erzielen. Alle Lehrende sollten gut auf ihre Lehre vorbereitet werden. Hierzu gehört eine grundlegende hochschul- und medizindidaktische Ausbildung. Hauptschwerpunkt des Ausbildungsprogramms soll die Habilitandenausbildung sein. Darüber hinaus sollen weitere medizindidaktische Kurse angeboten werden z. B. für neue Lehrende am UKJ, Schulungen zu speziellen Lehr-/Prüfungsformaten aber auch weitergehende Qualifikationen (Medizindidaktische Qualifikationen MQ1/MQ2). Die Zusammenarbeit mit LehreLernen wird weiter intensiviert.

Um ein konsentiertes JeMid zu planen, möchte die Medizinische Fakultät mit ihren Dozenten in Dialog treten und auch externe Referenten  einbinden. Ein Planungstreffen für einen Tagesworkshop wurde vorbereitet. Eine Konzeptvorstellung in der Kommission für Lehre und Studium sowie eine Verabschiedung im Fakultätsrat wird angestrebt.

Laufzeit: Oktober 2018 bis September 2019

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

Studentische Initiativen

"Online-Tagung 'Diversitätssensible sexuelle Bildung in Biologieunterricht und -didaktik' 02.09.-04.09.2021" (Förderungszeitraum WiSe 2021/22) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Anne-Kathrin Ballhaus und Louise Fahrenkamp Projektverantwortliche: Anne-Kathrin Ballhaus und Louise Fahrenkamp Foto: Anne-Kathrin Ballhaus und Louise Fahrenkamp

In der dreitägigen Online-Tagung zum Thema “Diversitätssensible sexuelle Bildung in Biologieunterricht und -didaktik“ werden aktuelle Perspektiven diskutiert und Grundlagen vermittelt. Sexuelle Bildung ist im Biologieunterricht sowohl Inhalt (“Sexualerziehung”) als auch permanente fach- und institutionsübergreifende Aufgabe in der Arbeit mit jungen Menschen. Diversitätssensibilität, also der anerkennende und wertschätzende Umgang mit Vielfalt (u.a. Geschlecht, sexuelle Orientierung, Sprache), stellt für Biologielehrkräfte eine zentrale Kompetenz dar, um Bildungs- und Identitätsentwicklungsprozesse Heranwachsender bestmöglich unterstützen und dem inklusiven Bildungsanspruch gerecht werden zu können.

In der Biologiedidaktik verankert ist die Tagung jedoch explizit inter- und transdisziplinär ausgerichtet. Es werden inhaltliche Workshops stattfinden und Räume geöffnet, um sich zu vernetzen und Gedanken gemeinsam weiterzuentwickeln. Um Theorie und Praxis zusammenzubringen, sind Studierende und Auszubildende, deren Ausbilder*innen aller Phasen und Berufstätige aller Disziplinen der Kinder- und Jugendarbeit und -bildung herzlich eingeladen.

"Lehrveranstaltung Digitalisierung" (Förderungszeitraum WiSe 2021/22) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Hannah Bayer Projektverantwortliche: Hannah Bayer Foto: Hannah Bayer

Digitalisierung ist durch die Pandemie und den damit einhergehenden Konsequenzen (Digitale Lehre) stärker in den Vordergrund gerückt. Ziel des Projektes ist das kompetenzrelevante Erlernen von Digitalisierung auf fotografischer Ebene unter Berücksichtigung kulturwissenschaftlicher und museologischer Richtlinien. Durch das Erlernen standardisierter Digitalisierungsvorgänge werden künftige Absolventen der FSU Jena Fähigkeiten erwerben, die in einer digitalen Welt unerlässlich sind. So können studentische Arbeiten über das Netz geteilt und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, wobei die Bereitstellung von Digitalisaten und deren Metadaten eine wertvolle Ergänzung zur Außenwirkung der Universität darstellt. Es ermöglicht einen weitergreifenden, überregionalen Austausch und Vergleichsmöglichkeiten von Forschungsergebnissen, welche zu mehr wissenschaftlichem Input und zu einem breiteren Verständnis führen. Durch das Erweitern digitaler Datenbanken können sowohl Lehreinrichtungen als auch Studierende langfristig auf eine größere Zahl an Lehrmaterial zugreifen und in ihre Forschung einbeziehen.

"Stand Up & Present – an interdisciplinary journal club" (Förderungszeitraum WiSe 2021/22) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Ahmad Shana'ah und Micha Banz Projektverantwortliche: Ahmad Shana'ah und Micha Banz Foto: Ahmad Shana'ah und Micha Banz

Die Fähigkeit in einem wissenschaftlichen Prozess erzeugte Daten vor einem Fachpublikum zu präsentieren, stellt für viele Studierende eine große Herausforderung dar. Dennoch ist das Erlernen dieser Kernkompetenz noch immer nicht in Form von strukturierten Kursen fest in das Kernkurrikulum deutscher Hochschulen implementiert.

Wir - Studierende der Humanmedizin sowie des Masterstudienganges Molecular Medicine - haben einen studentisch organisierten Journal Club gegründet, um in kollegialer Atmosphäre das Präsentieren von selbst ausgewählten wissenschaftlichen Publikationen oder auch eigenen Ergebnissen üben zu können. Wir möchten uns gegenseitig trainieren und ermutigen aber auch auf den Prüfstand stellen, um gleichzeitig die Analysefähigkeiten aus Sicht der Zuhörer*innen, sowie die Kritikfähigkeit der Präsentierenden zu stärken.

Nicht zuletzt gibt diese Initiative auch den Raum neuartige Präsentationsformate und -software in einem wertschätzenden Umfeld auszuprobieren und bei Erfolg für uns und die nachkommenden Generationen etablieren zu können.

"Fehlerkultur -- Durch Fehlerkultur zum Erfolg" (Förderungszeitraum WiSe 2021/22) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Christina Sygulla und Alexandra Peupelmann Projektverantwortliche: Christina Sygulla und Alexandra Peupelmann Foto: Christina Sygulla und Alexandra Peupelmann

Ohne Fehler keine Forschung. Im Studium geht es darum, Neues zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Die Einstellung zum Umgang mit Fehlern beeinflusst unsere Herangehensweise und Fehlerrisikobereitschaft stark – den sicheren und bekannten Weg oder einen neuen Weg, der vermeintlich risikoreicher ist, einzuschlagen. Das Projekt „Fehlerkultur“ hat zum Ziel eine Arbeitsgruppe aus ehrenamtlichen Studierenden aufzubauen. Die Rekrutierung soll durch virtuelle Informationsveranstaltungen erfolgen, verbunden mit einer begleitenden Einarbeitung in das Thema. Nach erfolgreichem Onboarding soll die Arbeitsgruppe fachübergreifende Workshops zum Thema Fehlerkultur – Umgang mit Fehlern an interessierte Studierende anbieten. Die Workshops haben zum Ziel den individuellen Umgang mit Fehlern zu reflektieren und eine Plattform zum Austausch dieser Erfahrungen zu bieten, um so die gemachten Lernerfahrungen den Studierenden aufzuzeigen und dieses Tabu-Thema zu „entmachten“.

"Praktikumswebseite für DaF/DaZ-Studierende" (Förderungszeitraum SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Zichun Huang, Leonie Rotsche, Sahibe Muslumzade und Jana Dix Projektverantwortliche: Zichun Huang, Leonie Rotsche, Sahibe Muslumzade und Jana Dix Foto: Zichun Huang

Durch das Projekt „Praktikumswebseite für DaF/DaZ-Studierende“ wird Bachelor- und
Masterstudierenden der Auslandsgermanistik (DaF/DaZ) die Suche nach Praktikumsmöglichkeiten erleichtert. Um stundenlanges Recherchieren in den Weiten des
Internets zu verhindern, haben wir uns dazu entschlossen eine Webseite zu möglichen
weltweiten Praktikumsinstituten ins Leben zu rufen. Auf dieser wird den Studierenden
zunächst eine Liste verschiedener Praktikumsarten und -orten präsentiert. Hat man sich für eine Einrichtung entschieden, klickt man diese an und bekommt dann konkrete
Informationen (wie z.B. Rahmenbedingungen des Praktikums, Lage, Webseite) über die
Praktikumsstelle sowie Informationen über den Ansprechpartner, wodurch eine möglichst
schnelle und direkte Kontaktaufnahme ermöglicht wird.

"In der Einheit getrennt - 30 Jahre nach der Wiedervereinigung. Eine Veranstaltungsreihe" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Team um Lisa Gersdorf Projektverantwortliche: Team um Lisa Gersdorf Foto: Max Gräßner

Dreißig Jahre nach der deutsch-deutschen Wiedervereinigung spüren wir es innerhalb der Gesellschaft allgemein, aber auch an der Universität im Besonderen: „Einheitsdeutsche“ sind wir noch nicht. Viele fühlen sich immer noch als „Ossi“ oder „Wessi“ und verurteilen den jeweils anderen als „Jammerossi“ oder „Besserwessi“. Dieses „Wir“ und die „Anderen“ ist noch heute ein deutsch-deutsches Problem, dem sich auch die nachgeborene Generation ausgesetzt fühlt. Durch unsere Veranstaltungsreihe strebten wir eine Sensibilisierung der mentalen Spaltung an. Innerhalb dieser kamen Personen verschiedener Generationen, die an der Universität studieren, lehren oder arbeiten, aus alten und neuen Bundesländern, zusammen und konnten sich über eigene Erfahrungen, Werte und Wünsche austauschen. Aktive Arbeit in Form von Gesprächen und ein Aufeinanderzugehen sind auch in Zukunft noch notwendig, um Vorteilen und Missverständnissen zwischen Ost- und Westdeutschen (auch in der nachgeborenen Generation) entgegenzutreten.

Hier finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

"Mit Methoden der Drama- und Erzählpädagogik Fremdsprachen lernen" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Alexandra Treder und Sora Meyberg Projektverantwortliche: Alexandra Treder und Sora Meyberg Foto: José Adolfo Carril Paniagua

Durch den Einsatz von Methoden aus der Drama- und Erzählpädagogik im Fremdsprachenunterricht können kommunikative Handlungsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz  sowie ganzheitliche und kreative Lernprozesse gefördert werden. Im Studiengang Deutsch als Fremd- und Zweitsprache findet die Auseinandersetzung mit didaktisch-methodischen Konzepten der Drama- und Erzählpädagogik bislang nur theoretisch statt. Durch einen Workshop wurde Studierenden an zwei Terminen im Sommersemester 2021 die Möglichkeit gegeben, Spiele und Methoden aus der Drama- und Erzählpädagogik praktisch anzuwenden sowie deren Einsatzmöglichkeiten im Unterrichtskontext zu reflektieren. Der Workshop wurde von der professionellen Theater- und Erzählpädagogin Maria Carmela Marinelli angeleitet, die außerdem einen Schwerpunkt des Workshops auf die Vermittlung von Methoden des mehrsprachigen Erzählens legte. Mit diesem Impuls zur Förderung der Mehrsprachigkeit bot der Workshop weitere Anknüpfungspunkte an ein breites Spektrum zentraler Thematiken im DaF/Z Studiengang.

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"Diskriminierung begegnen - Vielfalt gestalten - Veranstaltungsreihe von und für Studierende und Interessierte" (Förderungszeitraum WS 2020/21 bis SoSe 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Team um Alexandra Treder Projektverantwortliche: Team um Alexandra Treder Foto: Privat

Die Online-Tagung richtete sich an Studierende und Dozierende in Bildungsstudiengängen sowie Interessierte. Wir fassen Diskriminierung als etwas, das jede und jeden betrifft. Angehende DaF/DaZ-Lehrende unterrichten nicht "nur" Deutsch, sondern sprechen, z. B. im Rahmen von Integrationskursen, mit den Teilnehmenden auch über gesellschaftliche, politische und historische Fragen. Daher suchten wir nach Antworten auf die Frage, wie man - sowohl privat als auch in professionellen, d.h. in unserem Fall Lehr-Lern-Kontexten - miteinander über strittige Themen sprechen kann, dabei wertschätzend und kultursensibel bleibt und gleichzeitig seine Position vertritt.  In Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden mit Referierenden aus Wissenschaft und Praxis wurden Möglichkeiten zur Beantwortung dieser Frage aufgezeigt und gemeinsam mit den Teilnehmenden Strategien entwickelt, wie mit Diskriminierung und Vielfalt umgegangen werden kann, um ein friedliches Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft zu ermöglichen.

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"Automatisierung von Programmierübung" (Förderungszeittraum SoSe 2020) Inhalt einblenden

Projektverantwortlicher: Roman Wanusch

Programmierübungen werden an der FSU Jena weitestgehend manuell eingereicht und korrigiert. Eine Automatisierung der Korrektur wäre wünschenswert, um die Rückmeldefrequenz zu erhöhen und einen differenzierteren Unterricht zu ermöglichen. Bei den verfügbaren Technologien bestehen Unklarheiten bezüglich ihrer Passfähigkeit, Flexibilität und langfristigen Kontrollierbarkeit. Mit diesem Projekt wurden geeignete Systeme betrachtet, eines ausgewählt und beispielhaft für die Veranstaltung “Strukturiertes Programmieren” implementiert und getestet. Bei der Auswahl der Plattformen wurde darauf geachtet, dass sie möglichst offen ist, was durch die Verwendung einer quelloffene Software, einem eigenen Server und eigenen Übungsinhalten erreicht wurde. Im Ergebnis wurde gezeigt, dass eine selbstkontrollierte, in unsere Moodle-Umgebung integrierte technische Lösung möglich ist. Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Automatisierung von Programmierausbildung werden gegeben

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"Begleitung Studieneingangsphase" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Tjorben Matthes, Katharina Wölfl und Georg Schwartz Projektverantwortliche: Tjorben Matthes, Katharina Wölfl und Georg Schwartz Foto: Tjorben Matthes

Sich gut im Studium und im Uni-Alltag zurechtzufinden gehört zu den ersten großen Herausforderungen des Studienbeginns. In vielen Fällen gelingt dies, doch verliert die Fakultät gewöhnlich einen merkbaren Anteil an Studierenden, besonders an Lehramtsstudierenden und an Studentinnen.
Um Abbrecherquoten zu verringern und die Studierenden langfristig an die Fakultät zu binden, wurde hier ein großangelegtes Begleitprogramm für den Studieneinstieg vorgestellt. Dabei werden die Studienanfänger von den Studieneinführungstagen an in kleinen Gruppen von studentischen und professoralen Mentoren betreut, die als Ansprechpartner sowohl bei fachlichen Fragen als auch als private Bezugsperson zur Verfügung stehen.
Zudem wurde, wie bereits im letzten Jahr, zum Ende des Wintersemesters (24. bis 26. Januar 2020) ein Klausurvorbereitungswochenende für Studierende im ersten Semester angeboten.

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Vorlesungsreihe "Fußnoten der Psychologie" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Lea Stegmann und ihr Team Projektverantwortliche: Lea Stegmann und ihr Team Foto: Lea Stegmann

Im Wintersemester 2019/2020 rückten an sechs verschiedenen Terminen Randgebiete der Psychologie in den Fokus, beispielsweise Umweltpsychologie oder Kultur- und migrationssensible Psychotherapie. Obgleich der Aktualität und gesellschaftspolitischen Relevanz dieser Thematiken, finden sie im Studium der Psychologie kaum Erwähnung. Im Rahmen der Vorlesungsreihe „Fußnoten der Psychologie“ sollten die Themengebiete beleuchtet und intensiv diskutiert werden. Ziel war es durch informative und interaktiv gestaltete Abende Wissen zu vermitteln, Neugierde zu wecken und eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen anzuregen. Gestaltet wurden die Veranstaltungen von Wissenschaftler*innen und Fachkräften aus der Praxis, welche mit einem Vortrag, einem Workshop oder einer Podiumsdiskussion einen Einblick in die Forschung und Praxis bieten. Unter Betonung des interdisziplinären Charakters der Thematiken richteten sich die Veranstaltungen an Studierende aller Fachrichtungen.

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"Refugee Law Clinic Jena - clinical legal education" (Förderungszeitraum WS 2019/20) Inhalt einblenden

Die RLC Jena wurde 2016 von Studierenden der FSU gegründet. Wir bieten mehrfach wöchentlich eine offene Sprechstunde für Geflüchtete an. Daneben organisieren wir jährlich ein Ausbildungsprogramm im Asyl- und Aufenthaltsrecht. KommilitonInnen, die daran erfolgreich teilgenommen haben, können dann nach einer Hospitationsphase als Beratende bei uns einsteigen. Entsprechend der Idee der clinical-legal-education möchten wir unseren KommilitonInnen so die Möglichkeit eröffnen, das theoretische Studium durch praktische Tätigkeit zu ergänzen. Gleichzeitig möchten wir einen Beitrag zum effektiven Zugang zu (Menschen)Rechten leisten und durch ein niedrigschwelliges Angebot Menschen in einer oftmals besonders prekären Situation unterstützen. Dabei stehen wir in engem Kontakt zu auf Migrationsrecht spezialisierten VolljuristInnen, die uns fachlichen Beirat leisten.

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"Implementation of in-class on-line quizzes" (Förderungszeitraum WS 2018/19) Inhalt einblenden

Projektverantwortliche: Aleksandr Kazakov und Anna Zherdeva (Studierende im M.Sc. Economics)

The project refered to scientifically proven study strategies improving learning processes such as spaced retrieval, interleaved practice, generative learning and self-assessment.

The project tended to the implementation of these strategies into the in-class learning process: In selected courses, students involvement is to be enhanced by performing a short quiz at the beginning of each lecture. The questions target on recapitulating the content of previous lectures as well as building bridges towards subsequent subjects and areas of application. The quizzes will be implemented by using online quiz services such as Moodle. The results will provide regular feedback on the learning progress.

The project corresponds with the aims of the Facultys working group Neue Medien in der Lehre and was carried out in close consultation.

Laufzeit: Oktober 2018 bis September 2019

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"Klausurvorbereitungswochenende" (Förderungszeitraum WS 2018/19) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Ruben Küspert, Anna Katharina Wölfl und Simon Schreyer Projektverantwortliche: Ruben Küspert, Anna Katharina Wölfl und Simon Schreyer Foto: Anna Katharina Wölfl

Zum Ende des Wintersemesters (25. bis 27. Januar 2019) organisierte der Fachschaftsrat der Physikalisch-Astronomischen Fakultät ein Klausurvorbereitungswochenende für Erstsemester-Studenten. Dazu fuhren etwa 50 Studenten mit zehn Tutoren nach Bad Sulza, um drei Tage lang für die anstehenden Klausuren zu lernen. Dieses Projekt dient dazu, den Studieneinstieg zu begleiten und zu unterstützen.

Den teilnehmenden Studenten aus dem ersten Semester wurde eine optimale Lernumgebung geboten: Gruppenräume zum Arbeiten, ein großer Aufgabenpool, Kommilitonen, die für die gleichen Fächer lernen, und schließlich Tutoren aus höheren Semestern, die für Fragen zur Verfügung stehen und Tutorien halten. Zudem fanden zwischendurch kurze mündliche Zwischenprüfungen statt, durch die die Studenten eine individuelle Rückmeldung zu ihrem Lernfortschritt erhielten. Am letzten Tag konnten Probeklausuren in den einzelnen Fächern geschrieben werden, um so die echte Prüfungssituation zu simulieren.

Laufzeit: Januar 2019 bis September 2019

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Studentische Initiativen PLUS

"Fußnoten der Psychologie" (Förderungszeitraum WS 2021/22) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Pia Weinschenk und ihr Team Projektverantwortliche: Pia Weinschenk und ihr Team Foto: Pia Weinschenk

Angelehnt an Ziele und Struktur der Vortragsreihe „Fußnoten der Psychologie“ im Wintersemester 2019/2020 zielt auch die Fortsetzung des Projekts darauf ab, Randgebieten der Psychologie und diskutablen Ansätzen einen Raum für Wissensvermittlung und Diskussion zu bieten und den interdisziplinären Austausch von Studierenden und Expert*innen zu fördern. Um den Austausch zwischen Theorie und Praxis zu fördern und insbesondere auch interdisziplinäre und kritische Perspektiven zu Wort kommen zu lassen, wurden daher willentlich Themen gewählt, die eine Ergänzung zum Lehrplan des psychologischen Studiums darstellen. Denn die Vortragsreihe hat sich auch dieses Jahr zum Ziel gesetzt, Studierenden der Psychologie und anderer verwandter Fachbereiche (Soziologie, Politikwissenschaft, soziale Arbeit etc.) einen gemeinsamen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen.

Damit diese offene, dialogische Gestaltung auch praktischen Ausdruck findet, soll dem Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den eingeladenen Expert*innen und interessierten Studierenden in jeder Veranstaltung genügen Zeit in Form von offenen Diskussions- und Fragerunden eingeräumt werden, die sich an Impulsvorträge oder Podiumsdiskussionen anschließen. Dadurch sollen den Interessierten facettenreiche Zukunfts- und Wissensperspektiven ermöglicht und die Relevanz der Transdisziplinarität für die Auseinandersetzung und Arbeit im psychologischen und gesellschaftspolitischen Gebiet unterstrichen werden.

"Diskriminierung verstehen und erkennen -- Theorie & reflexive Praxis" -- ein komplementäres Veranstaltungsangebot (Förderungszeitraum WS 2021/22) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Johanna Poggemann und ihr Team Projektverantwortliche: Johanna Poggemann und ihr Team Foto: Johanna Poggemann

Das komplementäre Veranstaltungsangebot soll eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte und Funktionsweise von Diskriminierung ermöglichen. Der Fokus wird dabei auf der intersektionalen Betrachtung von (post-)kolonialen Kontinuitäten von Rassismus und verwandten Diskriminierungsformen liegen. 

Das Angebot, bestehend aus einem theorie-fokussierendem Seminar und einem sensibilisierend-reflexivem Anti-Diskriminierungs-Training, richtet sich an Studierende des Instituts Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und Interkulturelle Studien. Diese Zielgruppe hat angesichts ihrer späteren beruflichen Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung und interkulturellen Personalentwicklung eine besondere Rolle als zukünftige Multiplikator*innen inne. Das Veranstaltungsangebot soll eine bisherige Leerstelle im Curriculum füllen und als Pilotprojekt für zukünftige fest im Curriculum verankerte Lehrveranstaltungen fungieren. 

"Refugee Law Clinic Jena e.V. - juristische und psychologische Supervision" (Förderungszeitraum SoSe 2021) Inhalt einblenden
Logo der Refugee Law Clinic Jena Logo der Refugee Law Clinic Jena Grafik: Refugee Law Clinic Jena

Der Refugee Law Clinic Jena e.V. bietet entsprechend des clinical legal education-
Ansatzes Studierenden der rechtswissenschaftlichen Fakultät die Möglichkeit, ihr
theoretisches Jurastudium durch eine ehrenamtliche Rechtsberatung im Asyl- und
Aufenthaltsrecht praktisch zu erweitern.
Zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Rechtsberatung sollen juristische und
psychologische Supervisionen monatlich implementiert und damit die Beratungstätigkeit des Refugee Law Clinic Jena e.V. professionalisiert werden. Dabei sollen durch eine juristische Supervision grundlegende Rechtskenntnisse im Fachgebiet, aktuelle Rechtsprechung sowie Beratungsfälle angeleitet vertieft und reflektiert werden. In einer psychologischen Supervision werden die BeraterInnen für den adäquaten Umgang mit der psychisch belasteten Situation der Ratsuchenden sowie ihrer Rolle als ehrenamtliche BeraterInnen geschult. Insgesamt sind 6 Supervisionen - davon 4 juristische und 2 psychologische – geplant.

"Klausurvorbereitungswochenende 2021" (Förderungszeitraum Januar 2021) Inhalt einblenden
Projektverantwortliche: Georg Schwarz und sein Team Projektverantwortliche: Georg Schwarz und sein Team Foto: Georg Schwartz

Seit drei Jahren wird in Zusammenarbeit mit dem Fachschaftsrat der PAF ein Klausurvorbereitungswochenende durchgeführt, das mit Mitteln der ALe und der Fakultät, sowie Spenden von Professoren und außeruniversitären Instituten finanziert wurde. In diesem Zeitraum wurde ein großer Aufgaben- und Lösungsfundus aufgebaut. Da das Vorbereitungswochenende laut bisherigen Teilnehmenden eine große Hilfe darstellt, soll dieses Format des betreuten Lernens weiterhin stattfinden.

Zu diesem Zwecke wird vom 29.01. - 31.01.2021 erneut ein Klausurvorbereitungswochenende digital  geplant. In diesen drei Tagen wird den teilnehmenden Studierenden aus dem ersten Semester eine optimale Lernumgebung geboten: in digitalen Gruppenarbeitsräumen können sie mit ihren Kommilitonen gemeinsam an schwierigen Aufgaben knobeln und bei Bedarf Tutoren hinzuziehen, die mit ihnen Ansätze erarbeiten. In Probeklausuren können sie ihr Wissen testen und sich auf die Prüfungssituation einstellen.

Sonstige Projekte

Ernst-Abbe-Sommerakademie Inhalt einblenden
Vorbereiteter Workshopraum Vorbereiteter Workshopraum Foto: Bernd Teufel

Gutes Lehren kann man lernen. Diesem Grundsatz folgend haben sich im Rahmen der Ernst-Abbe-Sommerakademie für Hochschuldidaktik 26 Lehrende und Tutor*innen intensiv in die Grundlagen und Grundfragen universitärer Lehre eingearbeitet. Begleitet wurden sie dabei durch vier erfahrene Hochschuldidaktiker*innen der Servicestelle LehreLernen. Gefördert wurde dieses Vorhaben durch die Ernst-Abbe-Stiftung. 

Ziel war es, gemeinsam in einen konzentrierten Arbeitsprozess fernab des Arbeitsalltags einzusteigen und hieraus Umsetzungsstrategien für die Lehrtätigkeit mit zurück nach Jena zu bringen. Hierdurch wurden wichtige Impulse zur Professionalisierung der Lehre und damit zur Erhöhung der Lehrqualität an der Friedrich-Schiller-Universität Jena gesetzt. Ein besonderes Merkmal der Ernst-Abbe-Sommerakademie war ihr Workshopcharakter. Die Teilnehmenden konnten in interdisziplinären Gruppen intensiv an ihren Fragen und Themen rund um die Lehre arbeiten und die hochschuldidaktischen Anregungen der Expert*innen direkt auf ihren Lehralltag übertragen. Die Themenpalette reichte von den Grundlagen des Lehrens und Lernens über den gezielten Methodeneinsatz bis hin zum Umgang mit herausfordernden Situationen in der Lehre und zu Fragen des Prüfens und Bewertens.

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