Campus Inselplatz

Ein Campus für alle

Der Campus Inselplatz wird ein Ort für Forschung, Lehre, Begegnung und Kommunikation
Campus Inselplatz
Foto: CODE UNIQUE Architekten BDA

Auf dem Inselplatz soll ab 2020 ein moderner, neuer Hochschulcampus entstehen. Im Herzen Jenas werden drei größere Gebäudestrukturen realisiert. Das Institut für Psychologie wird hier seinen Platz haben, genauso wie die Fakultät für Mathematik und Informatik, eine Teilbibliothek der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) "Naturwissenschaften und Vorklinikum" sowie eine Cafeteria und das neue Universitätsrechenzentrum.

Geschützte Höfe, grüne Freiflächen und kurze Wege sollen Begegnungen ermöglichen und den Inselplatz zu einem innerstädtischen Ort der Kommunikation werden lassen. »Die neuen, dringend notwendigen Flächen im Zentrum der Stadt erweitern die Möglichkeiten der Universität für Forschung und Lehre. Sie bieten noch dazu Platz für die notwendige Infrastruktur sowie für Kommunikation und Begegnung. Dies ist extrem wichtig, denn Wissenschaft lebt vom Austausch«, so Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Lageplan Campus Inselplatz Foto: CODE UNIQUE Architekten BDA

Völlige Neugestaltung der Jenaer Innenstadt

Bisher sind die universitären Einrichtungen teilweise zerstreut und dezentral in angemieteten Bürogebäuden der Stadt untergebracht, die den Nutzungsanforderungen nicht mehr genügen. Durch den Neubau wird es zu einer deutlichen Verbesserung des Studien- und Forschungsbetriebs kommen. Aber nicht nur die Universität, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger von Jena sollen vom neuen Campus profitieren. So errichtet die Stadt in direkter Nachbarschaft zum Rechenzentrum ein Parkhaus, das den Wegfall der vorhandenen Stellplätze mindestens kompensieren soll. Der neue Campus wird den öffentlichen Raum der Innenstadt völlig neu gestalten und Jenas einzigartige Verbindung von Universität und Stadtleben zusätzlich verstärken.

Bauherr ist der Freistaat Thüringen und Nutzerin die Friedrich-Schiller-Universität. Das Gesamtvolumen der Gebäude beträgt 188 Millionen Euro, wovon die Gebäude der Fakultät für Mathematik und Informatik sowie des Rechenzentrums mit rd. 84 Mio. € aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden. Damit ist der Inselplatz nach dem Universitätsklinikum Jena das zweitgrößte Hochschulbauvorhaben in Thüringen. Der Baubeginn ist für 2020 geplant und die Inbetriebnahme der EU-geförderten Gebäude ist bis 2023 vorgesehen. Die weiteren Bauteile werden bis 2024/25 fertig gestellt.

Das Bauvorhaben hat eine lange Vorgeschichte. Vom ersten Bauantrag 2011 bis zum zweiphasigen Architekturwettbewerb 2017 war es ein weiter Weg. Der Entwurf des Büros CODE UNIQUE Architekten BDA mit QUERFELDEINS aus Dresden ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor, an dem sich insgesamt 89 Architekturbüros beteiligten. Seit Beginn dieses Jahres liegt erstmalig eine detaillierte Bau- und Kostenplanung vor. Eine besondere Herausforderung ist hierbei der hohe Anspruch an die Energieeffizienz der Gebäude, denn die Energiesparverordnung soll deutlich unterschritten werden. Das Land und die Universität verpflichten sich damit zu einer nachhaltigen und energiesparenden Nutzung.

Modellfoto Foto: Michael Miltzow

Innenperspektiven

Foyer
Information

Die Seite wird permanent aktualisiert und erweitert. Sobald das Baugeschehen begonnen hat, finden Sie hier alle wichtigen Informationen rund um den "Campus Inselplatz".

Kontakt

Projektgruppe "Campus Inselplatz"
Nollendorfer Straße 26
07743 Jena
Telefon
+49 3641 9-31420
Fax
+49 3641 9-31402
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