Exzellenzcluster »Balance of the Microverse«

Die Universität ist mit dem Cluster "Balance of the Microverse" Teil der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.

Drei Forscherinnen besprechen sich im Labor, auf der Arbeitsfläche befinden sich mehrere Petrischalen und Glaskolben mit Grünalgen.

Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Drei Forscherinnen besprechen sich im Labor, auf der Arbeitsfläche befinden sich mehrere Petrischalen und Glaskolben mit Grünalgen.

Exzellente Forschung zu dynamischen Gleichgewichten mikrobieller Gemeinschaften  

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„Balance of the Microverse“ ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderter Forschungsverbund, der 2026 in seine zweite siebenjährige Förderperiode gestartet ist. Bereits seit 2018 beschäftigen sich Forschende im Rahmen des Verbunds mit der Frage, wie kleinste biologische Systeme funktionieren und welche Rolle sie für unsere Gesundheit und Umwelt spielen.

Mikroorganismen besiedeln nahezu jedes Gebiet auf unserer Erde. Ihre Interaktionen untereinander, mit anderen Lebewesen und ihrer Umwelt sind für die Funktion aller Ökosysteme, ein stabiles Klima sowie das Wohlergehen von Pflanzen, Tieren und Menschen von essentieller Bedeutung. Einflüsse des Menschen oder infektiöse Mikroorganismen können dramatische Dysbalancen verursachen, die Ökosysteme zerstören und Wetterextreme, Ernteausfälle sowie Krankheiten zur Folge haben. Das Hauptziel des Microverse-Clusters ist, die dynamischen Gleichgewichte mikrobieller Gemeinschaften von der molekularen Ebene bis hin zu komplexen Ökosystemen zu erforschen. Darauf aufbauend werden neue Technologien entwickelt, die diese Gleichgewichte gezielt erhalten und wiederherstellen können. 

Der Exzellenzcluster "Balance of the Microverse" bündelt die Stärken der universitären Profillinien LIFE und LIGHT in den Bereichen Mikrobiologie, chemische Biologie, Infektionsbiologie, klinische Medizin, Ökologie, Optik/Photonik, Materialwissenschaften, Bioinformatik und Ethik an der Universität, an der Universitätsklinik und an den sieben außeruniversitären Forschungsinstituten. Die Jena School for Microbial Communication (JSMC) sowie weitere koordinierte Forschungsprogramme sowie regionale Industriepartner stärken den Forschungsverbund.

Kontakte

Kirsten Küsel, Univ.-Prof. Dr.

Sprecherin des Exzellenzclusters "Balance of the Microverse"
Professur Aquatische Geomikrobiologie
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Microverse Center Jena, Raum 1059
Rosalind-Franklin-Straße 5
07745 Jena Google Maps – LageplanExterner Link
  1. Seeber, Juliane

    Referentin für Wissenschaftskommunikation Exzellenzcluster "Balance of the Microverse"
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    vCard

    Microverse Center Jena, Raum 1044
    Rosalind-Franklin-Straße 5
    07745 Jena

News und Pressemeldungen

  1. Amöben als Tunnelbaumeister

    Forschende aus Jena, Cambridge und Bengaluru entdecken besonderen Kommunikationsweg bei sozialen Amöben – und einen möglichen Baustein bei der Evolution komplexer Lebensformen

    • Light
    • Life
    Die mikroskopische Aufnahme zeigt Amöbenzellen, die über Tunnel-Nanoröhrchen miteinander verbunden sind (Pfeil). Die Nanoröhrchen ermöglichen den Austausch von Zellinhalten zwischen den Amöben. Die Amöbenzellen sind orange dargestellt, das Zellmaterial blau. Der Maßstabsbalken ist 10 µm lang.
    Foto: Harikumar Suma | Leibniz-HKI
  2. Leben am energetischen Limit

    Neues Rahmenkonzept zur mikrobiellen Genügsamkeit erklärt Anpassungen im Grundwasser

    • Life
    Dr. Will Overholt (l.) und Prof. Dr. Kirsten Küsel sammeln Proben im Hainich. Ergebnisse aus dieser Forschung sind auch in das Framework eingeflossen.
    Foto: Beatrix Heinze
  3. Neue Bakteriengattung Brakhagea beschrieben

    Jenaer Forschungsteam identifiziert neue Planctomyceten-Arten aus historischer deutscher Sammlung – und widmet die Entdeckung dem Direktor des Leibniz-HKI

    • Life
    Axel Brakhage erhält eine persönlich gestaltete Urkunde. Zu sehen sind (v. l.) Madeleine Kündgen, Dr. Gaurav Kumar, Prof. Axel Brakhage, Prof. Christian Jogler und Dr. Nicolai Kallscheuer.
    Foto: Kerstin Breuer (Leibniz-HKI)
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