Die Profillinie LIGHT umfasst die Bereiche Optik und Photonik, Materialien und Nanotechnologien, Energiespeicherung/-wandlung und Umwelttechnologien sowie Daten und Information
Versuchsanordnung in einem Praktikumslabor der Abbe School of Photonics in Jena
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Jena LIGHT Conference 2026: Photonics in Quantum Computing
Die dritte Jena LIGHT Conference findet am 16. und 17. September 2026 am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF statt und wird von der Profillinie LIGHT der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützt.
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Foto: Fraunhofer IOF
Über die Profillinie LIGHT
Das Wirken von Carl Zeiß, Ernst Abbe und Otto Schott gilt weltweit als Beispiel eines symbiotischen Innovationsdreiecks, bestehend aus exzellenter Grundlagen- und Anwendungsforschung sowie erfolgreichem, global ausgerichtetem Unternehmertum.
Unter dem Dach der Profillinie LIGHT wird die wissenschaftliche Stärke im Bereich Photonik und Quantentechnologien ausgebaut, der Schwerpunktbereich Materialien der Zukunft integriert und interdisziplinäre Anknüpfungspunkte in Richtung Biologie und Medizin geschaffen.
Interdisziplinäre Forschung zu Alter und Gesundheit - von molekularen Mechanismen bis hin zu Prävention, Pflege und gesunder Langlebigkeit
Foto: Laurence Mouton
Die Lichtstadt Jena
Ernst Abbe-Denkmal in Jena
Foto: Manuel Julian Görtz (Uni Jena)
Jena gilt heute als eines der erfolgreichsten europäischen Zentren der Optik- und Photonikforschung. Die Stadt blickt auf eine 150-jährige Geschichte im Bereich optischer Technologien zurück, an deren Anfang das Jenaer Dreigestirn Carl Zeiß, Ernst Abbe und Otto Schott stehen. Gemeinsam schufen sie die Grundlagen der modernen Optik und revolutionierten mit den von ihnen entwickelten optischen Instrumenten den wissenschaftlich fundierten Mikroskopbau.
Die bereits damals angestoßene Verzahnung der universitären Forschung mit der Arbeit lokal angesiedelter Unternehmen ist bis heute eine gelebte Tradition der Stadt: Die enge Zusammenarbeit der Universität mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Partnern ist genauso wie die interdisziplinäre Vernetzungsaktivitäten eine wichtige Basis für innovative Ideen und Motor für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Ein hervorragendes Beispiel hierfür sind die Quantentechnologien der 2. Generation, die nun im 21. Jahrhundert aus der Grundlagenforschung heraus in die Anwendung gebracht werden.
Eindrucksvolle Geschichten, Erklärungen und Ausstellungsstücke zu den Entwicklungen der Optikindustrie und -forschung in Jena können in Zukunft im Deutschen Optischen MuseumExterner Link nachgelesen und besichtigt werden.
Die Profillinie LIGHT versteht sich als Ideenraum und Beförderer neuer Themenfelder innerhalb der Schwerpunktbereiche der Profillinie und als Ausgangspunkt für neue Kooperationen und Forschungsinitiativen. Für eine stete Entwicklung und Erweiterung bestehender Strukturen in Forschung und Lehre unterstützt die Profillinie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einem flexibel gestalteten Förderprogramm. Eine Übersicht der Förderlinien sowie detaillierte Informationen zu den Fördermodalitäten finden Sie hier.
Die Frist für die Einreichung von Abstracts für die Organic Battery Days 2026 wurde erneut verlängert. Beiträge können nun bis zum 10. September 2026 eingereicht werden.
Die Nachwuchsgruppe „Theorie optischer Quanteninformation (TOQI)“ erforscht die Quanteneigenschaften von Licht und deren Anwendungen in der Quanteninformation sowie in der Quantenbildgebung und Quantensimulation. Damit leistet sie Beiträge zur Grundlagenforschung in der Photonik und den Quantentechnologien.
Das 12-köpfige Koordinierungsteam der Profillinie LIGHT dient als berichterstattendes und strategisches Element. Den Vorsitz des Koordinierungsteams haben Prof. Dr. Felix H. Schacher (Institut für Organische Chemie u. Makromolekulare Chemie) und Prof. Dr. Holger Gies (Theoretisches Physikalisches Institut). Darüber hinaus wird das Team von einem Koordinationsteam unterstützt.