Meldung vom: | Verfasser/in: Jennifer Mark
Ein Einblick in den Honours-Tag
Foto: Dr. Dörte GoldensteinDer Honours-Tag: Ein sicherer Raum für interdisziplinären Austausch
Der Honours-Tag findet im Rahmen des Honours-Programms zwei Mal im Jahr statt – einmal zu Beginn des Sommersemesters und einmal zu Beginn des Wintersemesters jeden Jahres.
Beim Honours-Tag haben die Honours-Studierenden die Möglichkeit, in einem geschützen Raum Vorträge zu ihren Honours-Projekten zu halten, von Konferenzteilnahmen oder Tagungsbesuchen zu berichten oder ihre wissenschaftlichen Poster vorzustellen.
Stehtisch mit Dekoration zum Honours-Tag am 25.10.2025
Foto: Dr. Dörte GoldensteinDabei können die forschungsorientierten Studierenden des Honours-Programms auch das Präsentieren vor einer Gruppe einüben – für manche ist es vielleicht der erste Vortrag zum eigenen Forschungsprojekt, andere haben vielleicht auch schon die Möglichkeit gehabt, auf Fachkongressen aufzutreten oder vor größeren Gruppen zu präsentieren.
Beim Honours-Tag präsentieren die Studierenden ihre Forschungsprojekte einer Gruppe von Gleichgesinnten – anderen Geförderten des Programms aus allen Fakultäten der Universität. Bei diesem Zusammenkommen steht der interdisziplinäre Austausch im Vordergrund. Diese Interdisziplinarität ist eine gleichzeitig eine Herausforderung für die Honours-Studierenden, denn sie müssen die komplexen Inhalte ihres Fachs in einer überfachlich verständlichen Sprache vortragen, um alle Zuhörenden zu erreichen. Die Interdisziplinarität ist zugleich eine Chance, denn sie werden in Fragen und Diskussionen mit Gedanken aus ganz unterschiedlichen Perspektiven konfrontiert. Dieser Blick eröffnet eine neue Sicht auf die Sachverhalte ihrer Forschungsprojekte.
Leichtes veganes Mittagsbuffet zum Honours-Tag
Foto: Dr. Dörte GoldensteinEin Überblick über das Programm des Honours-Tags
Die Teilnehmenden des Honours-Tags im Rahmen des Honours-Programms konnten insgesamt sieben spannende Beiträge, Berichte und Posterpräsentationen von aktiven Honours-Studierenden sowie Erfahrungsberichte von Honours-Alumnae erwarten. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die Beiträge für diesen Tag vorbereitet, ihre Erfahrungen geteilt und für Fragen zur Verfügung gestellt haben.
In der ersten Tageshälfte waren drei Vorträge sowie eine Posterpräsentation vorgesehen. Nach der Mittagspause, bei der es ein veganes Buffet gab, erwarteten die Teilnehmenden zwei weitere Vorträge, einen Bericht über einen selbst organisierten Workshop und einen Erfahrungsbericht einer Honours-Alumna.
Das gesamte Programm des Honours-Tages finden Sie hierpdf, 540 kb.
Beiträge und Berichte des Tages
Vortrag „Strukturelle Hirnbildgebung zur Ermittlung neuer Autismustypen durch Clusteranalyse in ABIDE-Daten“, Vivien Werner
Vivien Werner ist seit 2024 in der Förderung durch das Honours-Programm und sie studiert derzeit Psychologie im Master. Sie stellte ihr Forschungsprojekt mit dem "„Strukturelle Hirnbildgebung zur Ermittlung neuer Autismustypen durch Clusteranalyse in ABIDE-Daten“ vor und berichtete von Ihren Konferenzerfahurngen.
Posterpräsentation „A Nanotube-based Delivery System for Plants“ von Jonathan Heitmann
Foto: Dr. Dörte GoldensteinVortrag "Lehrer*innenhandeln im postkolonialen Raum. Wie gehen Lehrer*innen an einer neuseeländischen Schule mit der Kolonialgeschichte und deren bleibenden Auswirkungen um?“, Anna Oberhauser
Anna Oberhauser ist ebenfalls seit 2024 im Honours-Programm. Sie studiert den Masterstudiengang "Bildung – Kultur – Anthropologie". Sie stellte ihr Projekt mit dem Titel "Lehrer*innenhandeln im postkolonialen Raum. Wie gehen Lehrer*innen an einer neuseeländischen Schule mit der Kolonialgeschichte und deren bleibenden Auswirkungen um?“ vor.
Posterpräsentation „A Nanotube-based Delivery System for Plants“, Jonathan Heitmann
Jonathan Heitmann wurde in diesem Jahr in das Honours-Programm aufgenommen. Er studiert Molecular Life Science an der Fakultät für Biowissenschaften im Master. Jonathan Heitmann stellte am Honours-Tag sein wissenschaftliches Poster zu seinem Forschungsprojekt mit dem Namen „A Nanotube-based Delivery System for Plants“ vor.
Vortrag eines Honours-Studierenden zu seinem Forschungsprojekt
Foto: Dr. Dörte GoldensteinVortrag: „Charakterisierung des Wirkmechanismus eines neuartigen Antidepressivums bei behandlungsresistenten Depressionen“, Philip Müller
Ebenfalls in diesem Jahr wurde Philip Müller in das Programm aufgenommen. Er studiert Biochemie im Master und stellte den Teilnehmenden des Honours-Tags sein Forschungsprojekt mit dem Titel „Charakterisierung des Wirkmechanismus eines neuartigen Antidepressivums bei behandlungsresistenten Depressionen“ vor.
Präsentation des Forschungsprojekt von Thurid Lauf
Foto: Dr. Dörte GoldensteinVortrag: „Die Aktivierung des nicht-kanonischen Inflammasoms in respiratorischen Virusinfektionen“, Thurid Lauf
Thurid Laufs Präsentation forscht zu einem Projekt mit dem Titel „Die Aktivierung des nicht-kanonischen Inflammasoms in respiratorischen Virusinfektionen“ und zeigte Bilder von ihrer Arbeit im Labor. Thurid Lauf wurde in diesem Jahr in das Honours-Programm aufgenommen. Sie studiert Humanmedizin.
Bericht vom Workshop "Freiheit der Feder versus Forderung der Moralität. Zum Verhältnis von ästhetischer Autonomie und ethischer Praxis“, Laura Bella Theis
Laura Bella Theis ist seit 2023 im Honours-Programm und studiert in dem Masterstudiengang "Literatur – Kunst – Kultur". Sie forscht zu einem Projekt mit dem Titel "Konfrontative Kunst? Über die Ausbildung einer aktiven Haltung zur Welt im Rahmen von Friedrich Schillers Ästhetik“. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes organisierte sie selbst einen Workshop unter der Überschrift "Freiheit der Feder versus Forderung der Moralität‘ – Zum Verhältnis von ästhetischer Autonomie und ethischer Praxis“, der am 20.10.2025 stattfand und von welchem sie am Honours-Tag berichtete. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.
Vortrag: "Studie zur Analyse subtiler affektiver Signale in Fotografien des Gesichts", Helene Schaefermeyer
Helene Schaefermeyer, welche 2023 in das Programm für forschungsorientierte Studierende aufgenommen wurde, studierte Humanmedizin. Sie hat im Rahmen ihrer Disseration zu einem Projekt unter der Überschrift "Studie zur Analyse subtiler affektiver Signale in Fotografien des Gesichts" geforscht.
Austausch und Vernetzung der Honours-Studierenden
Foto: Dr. Dörte GoldensteinErfahrungsbericht, Paulina Floriane Ebmeier
Paulina Ebmeier wurde im vergangenen Jahr in das Honours-Programm aufgenommen. Sie hat bis August im Masterstudiengang „Literatur – Kunst – Kultur” studiert und zu einem Projekt mit dem Titel „Sprach-Mauer(fall)” geforscht. Transgenerationelles Sprechen über die DDR in der deutschsprachigen ‚Nachwendekinder‘-Literatur“ geforscht. Paulina Floriane Ebmeier berichtete u.a. von ihrer Teilnahme an zwei Konferenzen, bei denen sie jeweils einen Vortag hielt und gab Einblicke, die die Workshops, die sie im Rahmen des Honours-Programms besucht hat.