Angehörige des StarTH-Netzwerks trafen sich am 21.10.2025 in Erfurt mit Staatssekretär des TMBWK Prof. Dr. Steffen Teichert (3. v.r.).

Thüringen investiert 4,8 Millionen Euro in Gründungen an Thüringer Hochschulen

Friedrich-Schiller-Universität Jena koordiniert landesweites Projekt zum Ausbau der Gründungsangebote
Angehörige des StarTH-Netzwerks trafen sich am 21.10.2025 in Erfurt mit Staatssekretär des TMBWK Prof. Dr. Steffen Teichert (3. v.r.).
Foto: Dominique Wollniok
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Meldung vom: | Verfasser/in: Matthias Piontek / Marco Körner

Der Freistaat Thüringen fördert das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH, das von der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordiniert wird, mit weiteren 4,8 Millionen Euro bis Ende 2029. Ziel des StarTH-Netzwerkes ist es, die Unterstützung von Unternehmensgründungen an acht Thüringer Hochschulen strategisch weiterzuentwickeln und hochschulübergreifend auszubauen.

Hochschulen bündeln Gründungsangebote landesweit

»Die erneute und längerfristige Förderung ist ein starkes Signal für Gründungen an Thüringer Hochschulen. Mit StarTH bauen wir kein einzelnes Projekt, sondern ein dauerhaftes, hochschulübergreifendes Unterstützungssystem auf – von der ersten Idee bis zur konkreten Gründung. Dass die Universität Jena dieses Netzwerk koordinieren darf, unterstreicht die strategische Bedeutung von Transfer und Gründung für unseren Standort«, sagt Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Vorsitzender des StarTH-Beirats.

»Allein an der Universität Jena werden pro Jahr mehr als 60 Gründungsvorhaben durch den K1-Gründungsservice begleitet«, führt Matthias Piontek, Koordinator des StarTH-Netzwerkes, aus. Er ergänzt: »Durch die enge Zusammenarbeit im Netzwerk sollen bislang ungenutzte Potenziale an den Hochschulstandorten systematisch erschlossen und in wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Wertschöpfung überführt werden.«

Vielfältige Angebote für Gründungsinteressierte

Bereits am 15. Januar findet das erste Netzwerktreffen im Rahmen der neuen Projektphase statt. Beteiligte der Universität Jena, der TU Ilmenau, der Hochschule Schmalkalden, der Fachhochschule Erfurt, der Universität Erfurt, der Hochschule Nordhausen, der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stimmen sich dabei über gemeinsame Strategien ab, um Gründungen noch zielgruppengerechter zu unterstützen.

Konkret sollen die Gründungsinteressierten auch auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen vorbereitet werden, wie etwa die technologische und soziale Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. 

Kontakt:

Matthias Piontek
SZ Forschung u. Transfer
Matthias Piontek
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
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