Wanderausstellung „frauenHAFT“ der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

frauenHAFT

Sowjetische Repression und DDR-Strafvollzug (1945–1956)
Wanderausstellung „frauenHAFT“ der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Foto: John Steer
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Veranstaltungseckdaten

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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Ausstellung
Ort
Universitätshauptgebäude
Fürstengraben 1, Foyer vor dem Kanzleramt
07743 Jena
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Organisiert von
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierearmer Zugang
ja
Öffentlich
ja

In der Sowjetischen Besatzungszone verurteilten sowjetische Militärtribunale Tausende Frauen zu langjährigen Haftstrafen. Viele wurden in Speziallagern inhaftiert. Die größte Gruppe befand sich ab Sommer 1948 im Speziallager Sachsenhausen. Anfang Februar 1950 überstellte der sowjetische Geheimdienst 1.119 Frauen aus dem aufgelösten Lager in das DDR-Gefängnis Hoheneck. Darunter waren Mütter mit Kleinkindern und Schwangere. Über die Frauen ist bis heute nur wenig bekannt.

Die Wanderausstellung stellt anhand von Fotos, Zeitzeugenberichten und Erinnerungsstücken zwölf Frauen biografisch vor. Ihre Schicksale erzählen ein fast vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte mit Verfolgung, Unrecht, Leid und Selbstbehauptung.

Wanderausstellung der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten