Abstraktes Symbolbild für Innovation, digitale Vernetzung und technologische Forschung

Innovation

Wie aus Forschung WIRKUNG wird. Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit.
Abstraktes Symbolbild für Innovation, digitale Vernetzung und technologische Forschung
Foto: Jürgen Scheere (Universität Jena)

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena versteht Transfer und Innovation als zentrale Aufgaben einer forschungsstarken Universität. Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen entstehen neue Anwendungen, Kooperationen, Gründungen und Beiträge zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen.

Um diesen Weg systematisch zu unterstützen, bündelt die Universität Beratung, Scouting, Projektentwicklung, Netzwerke sowie Zugänge zu Schutzrechts-, Verwertungs- und Förderfragen. So entstehen aus wissenschaftlichen Ideen tragfähige Transferwege – von der ersten Orientierung über Validierung und Schutz bis zur Anwendung in der Praxis.

Wissen schafft Wirkung

  • Was wir unter Innovation verstehen

    Innovation bedeutet an der Universität Jena, wissenschaftliche Erkenntnisse in neue Anwendungen, Kooperationen, Gründungen und gesellschaftliche Wirkung zu überführen. Sie entsteht dort, wo Forschung auf Praxis, Unternehmertum und Gesellschaft trifft – und wo Ideen weitergedacht, erprobt und gemeinsam mit passenden Partner:innen in konkrete Lösungen übersetzt werden.

    Porträt einer Teilnehmerin vor einer Präsentationswand zu Innovation, Transfer und Gesellschaft
    Foto: Immo Feine
Slideshow Steuerung Eintrag 1 von 2
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Transfer und Innovation gemeinsam gestalten

  • Das Servicezentrum Forschung und Transfer

    Innovation entsteht selten entlang eines festen Schemas. Manche Vorhaben beginnen mit einer Forschungsidee, andere mit einer Kooperationsanfrage, einer Erfindungsmeldung oder dem Wunsch zu gründen.
    Das Servicezentrum Forschung und Transfer bündelt zentrale Unterstützungsangebote der Universität Jena und hilft dabei, den passenden nächsten Schritt zu finden.

    So werden Forschungsergebnisse sichtbar, weiterentwickelt, geschützt, vermittelt oder in konkrete Anwendungen überführt.

    Mobile Founders Wall mit Gründungsvorhaben und Projekten aus dem Hochschulkontext
    Foto: K1-Gründungsservice

Je nach Ausgangspunkt und Bedarf unterstützen die folgenden Angebote an unterschiedlichen Stellen des Innovationsprozesses:

Wenn Forschung Wirkung zeigt

Die Beispiele geben Einblicke in unterschiedliche Wege von der Forschung in die Anwendung – und zeigen, wie daraus Wirkung entstehen kann.

Kooperationen

  • Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken

    Ein innovativer Ansatz in der Materialforschung soll anwendungsorientiert erprobt werden. Nucleus Jena identifiziert passende Praxispartner:innen, stellt gezielte Kontakte her und begleitet den Prozess bis zum gemeinsamen Forschungsantrag. So entstehen belastbare Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

    Forscherin erklärt ein wissenschaftliches Verfahren im Gespräch“ oder „Forscherin erläutert ein Forschungsprojekt
    Foto: Dominique Wollniok
  • Ideen in Anwendung bringen

    Wissenschaftler:innen nutzen Nucleus Jena, um Projektideen weiterzuentwickeln, Innovationspotenziale zu prüfen und Kooperationen anzubahnen. Unterstützt durch Toolbox, Coachings und Workshops werden Innovationsmethoden systematisch angewendet. So entstehen transferstarke Forschungsvorhaben mit konkreten Anwendungsperspektiven.

    Eine Person testet eine VR-Brille bei einem innovativen Technologie- und Networking-Event mit Gästen
    Foto: Dominique Wollniok
  • Dialog von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

    Durch Kommunikationsformate wie „NucleusSpotlight“ schafft Nucleus Jena eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Wissenschaftliche Leistungen werden sichtbar gemacht und Wissenstransfer gestärkt. Dadurch wächst die gesellschaftliche Wahrnehmung und Relevanz von Forschung.

    Zwei Teilnehmerinnen im Austausch bei einem Innovations- und Networking-Event
    Foto: Immo Feine

Innovationspotenziale

  • Innovationspotenziale früh erkennen

    Ausgangspunkt sind Forschungsergebnisse, Technologien oder Ideen, deren Anwendungspotenzial noch nicht vollständig erschlossen ist. Die Innovation Scouts von JENAINNOVATION identifizieren frühzeitig Potenziale, ordnen diese ein und entwickeln gemeinsam mit Forschenden nächste Schritte. So entstehen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Innovationspfade.

    Forschende demonstrieren Robotik und additive Fertigung in moderner Laborumgebung
    Foto: Anna Perepechai
  • Ideen weiterentwickeln und gezielt verbinden

    Vielversprechende Ideen und Forschungsergebnisse werden gezielt mit Partner:innen, Methoden und Ressourcen verknüpft. JENAINNOVATION verbindet Forschende mit Expertise aus Transferunterstützung, Industrie und Wissenschaft und vermittelt passende Qualifizierungs- und Validierungsformate. So entstehen tragfähige Kooperationen und belastbare Anwendungsperspektiven.

    Forschende arbeiten gemeinsam an Robotik und automatisierter Hochtechnologie im Labor
    Foto: Anna Perepechai
  • Anwendung und Wirkung erschließen

    Aus validierten Ideen entstehen konkrete Anwendungsszenarien, Anschlussprojekte und neue Karriereperspektiven. JENAINNOVATION begleitet Forschende und Teams auf diesem Weg und eröffnet Übergänge zu passenden Partner:innen und Strukturen. So werden aus Ideen wirkungsvolle Beiträge für Wirtschaft und Gesellschaft.

    Ein junger Mann testet Augmented-Reality-Technologie
    Foto: Anna Perepechai

Schutzrechte

  • Sauerstoffsensor für Wasseraufbereitung

    An der Universität entstand eine Erfindung zur elektrochemischen Bestimmung des chemischen Sauerstoffbedarfs. Mit Unterstützung des Schutzrechtsservices wurde die Technologie zum Patent angemeldet und an ein Industrieunternehmen lizenziert. Die Erfindung wird nun gewerblich verwertet und schafft Rückflüsse für die Universität.

    Forschende bei praktischer Umwelt- und Wasserforschung im Freien
    Foto: Jens Meyer
  • Optisches Verfahren zur Erkennung verborgener Zellstrukturen

    Ein Forschungsteam entwickelte ein optisches Verfahren zur Erkennung verborgener Zellstrukturen in hochauflösenden Mikroskopiebildern. Durch die frühe Einbindung des Schutzrechtsservice konnten die technischen Kernideen vor der Publikation geschützt werden. So entstand die Grundlage für Kooperationen und weitere Drittmittelprojekte.

    Symbolbild für digitale Wissenschaft, Forschung und immersive audiovisuelle Technologien
    Foto: Jens Meyer

Ausgründungen

  • Von der Forschungsidee zur Gründerinnenkarriere

    Eine wissenschaftliche Idee im Bereich gesundheitsbezogener Produkte wird gezielt in ein unternehmerisches Vorhaben überführt. Der K1-Gründungsservice begleitet die Gründerin durch Mentoring, Programme wie EXIST Women sowie ergänzende Förderformate. Daraus entsteht ein klar positioniertes Gründungsvorhaben mit validiertem Marktbedarf und Wachstumsperspektive.

    Gruppenfoto Teilnehmerinnen eines Workshops für Gründungsinteressierte
    Foto: K1-Gründungsservice
  • Biomedizinische Forschung auf dem Weg zum Markt

    Aus biomedizinischer Forschung entsteht eine Innovation mit Anwendungspotenzial im Bereich Wirkstoffentwicklung. Der K1-Gründungsservice begleitet die Überführung in ein Gründungsvorhaben und unterstützt beim Zugang zu Förderprogrammen in frühen Entwicklungsphasen. Daraus entwickelt sich ein technologiegetriebenes Startup mit ersten Anwendungspartner:innen und internationaler Perspektive.

    Forscherin erklärt Prototypen
    Foto: Dominique Wollniok
  • KI-Diagnostik in die klinische Anwendung bringen

    Aus interdisziplinärer Forschung entsteht eine KI-basierte Anwendung zur Unterstützung medizinischer Diagnostik. Der K1-Gründungsservice begleitet die Überführung in ein Gründungsvorhaben und entwickelt gemeinsam mit dem Team Geschäftsmodell, Förderstrategie und Marktzugang. Daraus entsteht ein Startup mit validiertem Prototyp und ersten klinischen Pilotpartner:innen.

    Ein Mann und eine Frau präsentieren lächelnd auf einer Messe eine optische Linse.
    Foto: K1-Gründungsservice

Kontakt für Transfer und Innovation

Bei Fragen zu Transfer, Innovation und passenden Unterstützungsangeboten der Universität Jena bietet das Servicezentrum Forschung und Transfer eine erste Orientierung und vermittelt bei Bedarf an die zuständigen Ansprechpersonen.

Oliver Pänke, Dr.

Leiter Transfer
SZ Forschung u. Transfer
Oliver Pänke
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
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