Ein Transparent mit der Aufschrift "Willkommen" in zahlreichen Sprachen auf dem Campus der Universität Jena begrüßt die Universitätsgemeinschaft zu Beginn der Vorlesungszeit.

CommUNIty-Office

Servicezentrum für eine chancengerechte Universitätsgemeinschaft
Ein Transparent mit der Aufschrift "Willkommen" in zahlreichen Sprachen auf dem Campus der Universität Jena begrüßt die Universitätsgemeinschaft zu Beginn der Vorlesungszeit.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)

Unsere Gemeinschaft lebt von Fairness, Beteiligung und respektvollem Miteinander

Die Friedrich-Schiller-Universität vereint fast 4.000 Beschäftigte und knapp 17.000 Studierende. Mehr als 20.000 Menschen mit unterschiedlichen Lebensläufen, Erfahrungen und Perspektiven prägen so die Universitätsgemeinschaft. Diese Gemeinschaft zu stärken, ist das Ziel des neuen CommUNIty-Office, das eine Unterstützung von Beratungs- und Serviceleistungen, Dialog und neue Formen der Beteiligung vereinen soll und im Sommer 2026 seine Arbeit aufnimmt.

Von Vielfältigkeit zur Zugehörigkeit

Angesiedelt am Vizepräsidium für Universitätsgemeinschaft und Engagement, versteht sich das Büro als zentrales Kompetenzzentrum für das operative Management zur Förderung der Chancengerechtigkeit. Es soll Vielfalt, Gleichstellung und Chancengerechtigkeit an der Universität sichtbarer machen, Aktivitäten bündeln und ihre Weiterentwicklung unterstützen. Mit dem CommUNIty Office entsteht eine Servicestruktur, die es uns zugleich erlaubt, unsere Aktivitäten durch ein zentrales Management koordiniert zu intensivieren.

Eine Anlaufstelle für alle Universitätsangehörigen

In erster Linie soll das Büro eine zentrale Anlaufstelle sein – für Universitätsangehörige, die Beratung suchen und an die zuständigen Stellen weitervermittelt werden, ebenso wie für Beratende und Führungskräfte. Gerade in Fragen von Diversität, Gleichstellung oder im Umgang mit Diskriminierungsfällen sei Beratung oft komplex und fordernd, so Wagner-Baier. Hier will das neue Büro mit Trainings, Supervision, Austausch und Unterstützung in komplexen Fällen entlasten. Auch für Führungskräfte und Teams sollen Angebote entstehen, die themenbezogene Kompetenzen stärken.

Zugleich soll das CommUNIty-Office als Schnittstelle für all jene fungieren, die an Fakultäten und Einrichtungen bereits Maßnahmen und Veranstaltungen zu Gleichstellung und Diversität anbieten. In vielen Bereichen sind bereits sehr gute Formate entstanden, die auf die dort spezifischen Zielgruppen und Anforderungen zugeschnitten sind und als Modelle auf andere Bereiche genutzt werden können. Dabei kann das CommUNIty-Office helfen, indem es Kontakte vermittelt und bei der Koordination und Entwicklung von Angeboten unterstützt.

Mehr Beteiligung für mehr Zufriedenheit

Darüber hinaus wird das CommUNIty-Office eigene bereichsübergreifende Maßnahmen und Veranstaltungen umsetzen, die Gleichstellung, Diversität, Inklusion, Diskriminierungsfreiheit und Zugehörigkeit an der Universität stärken. Dabei sollen auch Gruppen stärker in den Blick rücken, die bislang weniger angesprochen wurden, etwa Ältere oder First-Generation-Studierende. Geplant sind zudem weitere Netzwerke, Austausch- und Beteiligungsforen – etwa zu gemeinsamen Interessen oder Herausforderungen in Studium, Beruf und Forschung.

All diese Aktivitäten zielen auf ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit ab – auf das, was heute oft mit dem Begriff Belonging beschrieben wird. Damit sich die Studierenden und Beschäftigten mit ihrer Universität verbunden fühlen, braucht es Unterstützung und Beteiligungsmöglichkeiten – genau das bietet das CommUNIty-Office. Denn ein starkes Gemeinschaftsgefühl sorgt nicht nur für Zufriedenheit, sondern auch für mehr Wohlbefinden und weniger Stress.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte

Büro der Vizepräsidentin für Universitätsgemeinschaft und Engagement - Arbeitsbereich Gleichstellung und Diversität

Universitätshauptgebäude, Raum 1.20
Fürstengraben 1
07743 Jena Google Maps – LageplanExterner Link

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