Öffentlicher Vortrag zu Gesichtererkennung
Trotz langjähriger Forschung zur Gesichterwahrnehmung bleibt das Problem der Identifizierung ungelöst – wie erkennen wir Menschen, die wir kennen? Und in welchem Zusammenhang steht dies mit der Verwendung von Gesichtern zum Identitätsnachweis in der Forensik und im Sicherheitsbereich?
Der renommierte britische Psychologe Prof. Mike Burton aus York wird in seinem englisch-sprachlichen Vortrag einen Überblick über die aktuelle Gesichterforschung geben und dabei Experimente im Labor und in der Praxis sowie computergestützte Simulationen beschreiben. Er wird die Bedeutung der intraindividuellen Variabilität (Menschen sehen bei jeder Begegnung anders aus) und der individuellen Wahrnehmung (die Wahrnehmung von Gesichtern unterscheidet sich zwischen Betrachter*innen) hervorheben. Während die computergestützte Gesichtserkennung sehr leistungsstark geworden ist, bestehen weiterhin Herausforderungen hinsichtlich unseres Verständnisses der menschlichen Wahrnehmung von Gesichtern, deren weitere Untersuchung innovative Methoden erfordern wird.
Prof. Burton wurde kürzlich sowohl mit dem Bartlett-Preis der Gesellschaft für Experimentelle Psychologie (2025) als auch mit dem BPS-Preis für das Lebenswerk (2025) ausgezeichnet.
Veranstaltungseckdaten
- Beginn
- Ende
- Veranstaltungsarten
- Vortrag/Vorlesung
- Ort
-
Carl-Zeiss-Str. 3, Hörsaal 3
07743 Jena
Google Maps – LageplanExterner Link - Es referiert
- Prof. Mike Burton
- Organisiert von
-
Prof. Dr. Stefan R. Schweinberger
- weiterführender Link
- Weitere Informationen en
- Kontakt
-
General Psychology and Cognitive Neuroscience
Institut für Psychologie
- Telefon
- +49 3641 9-45180
- Veranstaltungssprache
- Englisch
- Barrierearmer Zugang
- ja
- Öffentlich
- ja