Computer mit Videokonferenz mit sechs Kacheln vor hellbauem Hintergrund

Veranstaltungen und Termine

Hier finden Sie aktuelle und vergangene Veranstaltungen und Termine
Computer mit Videokonferenz mit sechs Kacheln vor hellbauem Hintergrund
Foto: Bilddatenbank Pixabay
Bevorstehende Veranstaltungen:

Mittwoch, den 11. Januar 2023 // 16-18 Uhr c.t. // CZS 3 // SR 384

Paare Soziologisch. Eine qualitative und quantitative Liaison

Gemeinsames Kolloquium - AB Qualitative Methoden und Mikrosoziologie & AB Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse

Paare im Spiegel der Gastfreundlichkeit.
Fürsorgeverhältnisse im Homesharing

11.01.2023 - Henrike Katzer (Jena)

Seminarraum 384

Mehr Informationen finden Sie hier.

„Meine Frau hat nach wie vor Verarmungswahn.“ – Eigentum, Klasse und Geschlecht in ost- und westdeutschen Paarhaushalten

25.01.2023 - Robin K. Saalfeld & Aaron Korn (Jena)

Seminarraum 384

Mehr Informationen finden Sie hier.

 Herausforderungen in einem Mixed Methods-Design. Im Gespräch über Paarforschung und die qualitative und quantitative Liaison.

08.02.2023 - Kathrin Leuze & Sylka Scholz (Jena)

Seminarraum 384

Mehr Informationen finden Sie hier.

Vergangene Veranstaltungen:

Paare Soziologisch. Eine qualitative und quantitative Liaison

Gemeinsames Kolloquium - AB Qualitative Methoden und Mikrosoziologie & AB Methoden der empirischen Sozialforschung und Sozialstrukturanalyse

Mechanische Notgemeinschaften: Verteilungskonflikte und Eigentumsarrangements in prekären Haushalten"

26.10.2022 - Ina Kaufhold & Natalie Grimm (Göttingen)

Seminarraum 384

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Paardynamiken, Konflikte und Macht: Methodische Herausforderungen – theoretische Fragen

09.11.2022 - Sarah Speck (Frankfurt)

Seminarraum 384

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf das Vermögen von Frauen und Männern in Deutschland:
Forschungsergebnisse quantitativer Längsschnittanalysen

23.11.2022 - Nicole Kapelle (Berlin)

Seminarraum 384

Mehr Informationen finden Sie hier.

Einigkeit in Geldfragen? Quantitative Forschungsergebnisse zu Eigentumsungleichheiten und der Geldverwaltung von Paaren in Ost- und Westdeutschland

07.12.2022 - Agnieszka Althaber & Kathrin Leuze (Jena)

Seminarraum 384

Mehr Informationen finden Sie hier.

Feministische Forschungsmethoden - affectual methodologies & Vignetten

Workshop des Arbeitskreises Feministische Geographien Jena mit Dr. Elisabeth Militz

Feministische geographische Methodologie interessiert sich für die vielfältigen Machtverhältnisse, die Forschungsprozesse und geographische Wissensproduktion ermöglichen, gestalten oder verhindern. Affektive Methodologien bauen darauf auf, indem sie emotionale/affektive und verkörperte Erfahrungen in Forschungsprozessen als Orte der Wissensproduktion ernst nehmen.

Im Workshop arbeiten wir gemeinsam Kernideen und - anliegen einer affektiven Methodologie heraus und schärfen unser Bewusstsein dafür, wie Affekte und Emotionen unsere Forschungspraxis und geographische Wissensproduktion beeinflussen.

Der Workshop richtet sich vor allem an Studierende und Mitarbeitende aus dem Bereich Geographie, aber auch alle weiteren Interessierten sind herzlich willkommen.

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt. Von 13-14 Uhr ist eine Mittagspause vorgesehen.

Anmeldung bis 31. Mai 2022 per E-Mail unter akfemgeo@uni-jena.de

Mehr Informationen unter: https://www.chemgeo.uni-jena.de/fakultaet/kommende-veranstaltungen/feministische-forschungsmethoden-affectual-methodologies-vignetten

Vortragsreihe "Queere Pädagogik"

Am Montag, den 23.05.2022, 18 Uhr spricht Dr. Maximilian Waldmann über "Einführung in Queer und queere Pädagogik" im Hörsaal 6.

Am Donnerstag, den 02.06.2022, 18 Uhr spricht Prof. Dr. Antje Langer über "Körperlichkeit in pädagogischen Institutionen".  Diese Veranstaltung findet online über Zoom statt: Meeting-ID 655 6768 0946, Kenncode: 12345)

Vortrag "Geschlechtsidentität und Verfassungsrecht"

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe "Geschlecht und Recht"  der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Jena statt.

Am Mittwoch, den 19.1.2022, um 18.00 Uhr spricht Dr. Dana Valentiner von der Helmut Schmidt-Universität Hamburg zu dem Thema "Geschlechtsidentität und Verfassungsrecht"

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur „Dritten Option“ aus dem Jahr 2017 markiert einen Meilenstein des grundrechtlichen Schutzes der geschlechtlichen Identität. In der folgenden Reform des Personenstandsrechts beschränkte sich der Gesetzgeber auf eine Minimallösung, die neue verfassungsrechtliche Probleme mit sich brachte. Der Vortrag thematisiert offene Folgefragen des Beschlusses, bewertet die aktuelle Rechtslage zur Berichtigung des personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrags von trans- und intergeschlechtlichen Personen und ordnet Forderungen nach weiteren Reformen ein, z.B. zur Abschaffung des TSG.

Für mehr Informationen: https://www.rewi.uni-jena.de/meldungen/einladung+zur+vortragsreihe+_geschlecht+und+recht_

Vortrag „Migration in die DDR – Theoretische und empirische Annäherungen aus intersektionaler Perspektive“

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Forschungskolloquiums „IN BEZIEHUNG SETZEN – Theoretische, methodische und empirische Beiträge in der Geschlechterforschung“ am Arbeitsbereich „Qualitative Methoden und Mikrosoziologie“ am Institut für Soziologie statt. PD Dr. Urmila Goel aus Berlin wird referieren.

Immer wieder wird beklagt, dass es zu wenig Forschung zur Migration in die DDR gibt. Das stimmt zum Teil. Die deutschsprachige Migrationsforschung ist sehr west-zentriert. Daher wird auch die vorliegende Forschung zur Migration in die DDR wenig rezipiert. Im Vortrag will ich mich dem Themenfeld Migration in die DDR auf verschiedenen Wegen annähern. Zum einen werde ich mich theoretisch mit den Ausblendungen der Migration in DDR beschäftigen. Hierzu entwickele ich in Anlehnung an Connells Theoretisierung von Männlichkeit eine Differenzierung zwischen hegemonialem, untergeordnetem und marginalisiertem Deutschsein und betrachte damit intersektionale Verflechtungen. Zum anderen reflektiere ich meine empirischen Einblicke in das Themengebiet und wie diese mit meinen theoretischen Überlegungen zusammenpassen.

Die Daten zur Veranstaltung auf einen Blick:

  • Dienstag, den 23.11.2021 um 18:15 Uhr
  • mit PD Dr. Urmila Goel 
  • Hybrid-Format: In Präsenz [Carl-Zeiß-Str. 3 // HS 4] und parallel online [Zoom-Zugangsdaten via eva.tolasch@uni-jena.de]
  • Aktuelle Hinweise und das Programm mit Erläuterungen finden sich hier

Workshop "Growing your sex knowledge"

September 2021

Enbysexuell, heterosexuell, genderfluid, transident, homosexuell,pansexuell....was??? Alles so verqueert und verwirrend oder doch nicht?
Sexualität ist mit ihrer Vielzahl an Identitäten und Orientierungen so wunderbar vielfältig. Weltweit leben Menschen ihre Sexualität individuell aus. Um diese Diversität begreifen zu können und einen Überblick über die große Vielfalt von Sexualität zu erhalten, werden einige Begrifflichkeiten im Workshop "Growing your sex knowledge" gemeinsam bearbeitet. Jegliche Fragen und Gedanken sind erwünscht und eine offene und tolerante Atmosphäre gepfelgt.

Saskia Tänzer (Pronomen: sie/ ihr) ist Ergotherapeutin, Erziehungswissenschaftlerin und staatlich anerkannte Sozialpädagogin und wird den Workshop kostenlos am 25.09.2021 von 10 bis 16 Uhr im Haus auf der Mauer in Jena durchführen. 

Der Workshop wird für Menschen zwischen 16 und 26 Jahren angeboten. Es stehen 14 kostenlose Teilnahmeplätze zur Verfügung. Teilnahme aufgrund der Corona-Pandemie nur für geimpfte, geneseneoder getestete Menschen mit entsprechendem Nachweis (3G-Regel). Außerdem bitte einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz mitbringen.

Wichtige Informationen zum Workshop auf einen Blick:

  • 25.09.2021 von 10 bis 16 Uhr
  • Haus auf der Mauer, Johannisplatz 26, 07743 Jena
  • 3G-Regel und Mund-Nasen-Schutz
  • Anmeldung sowie weitere Fragen bis 24.09.2021 an growing.your.sex.knowledge@outlook.de 

Zum Flyer [pdf, 600 kb]

Fortsetzung Online-Diskussionsrunde "Fair-Handeln! Leitbild an der Universität Jena umsetzen" 

Liebe Mitglieder der Universitätsgemeinschaft Jena,

alle Mitglieder der Universitätsgemeinschaft sollen an der Universität Jena ohne Angst vor ungerechter Behandlung studieren, arbeiten und forschen können. Das bedeutet auch, dass es ein klares Verfahren geben muss, wie man eine ungerechte Behandlung stoppen kann, wenn sie leider doch vorkommt.

Neben der Berücksichtigung des Prinzips des gerechten und fairen Miteinanders im neuen Leitbild, werden an der Universität daher auch konkrete Verfahren zu erarbeitet. Aus technischen Gründen wird es sogar zwei Dokumente geben:

  • Prof. Cantner (Vizepräsident für Nachwuchsförderung und Diversity Management) und sein Büro haben einen Entwurf für eine Antidiskriminierungsrichtlinie erstellt.
  • Der Personalrat arbeitet an einem parallelen Dokument, das die Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz betont und auch den starken Schutz widerspiegelt, den das deutsche Recht für diejenigen bietet, die einen Arbeitsvertrag mit der Universität haben. 

Wir wollen die Universitätsgemeinschaft über diese Entwicklungen informieren und sie mit Interessens- und Universitätsvertretungen diskutieren. Nach der deutschsprachigen Podiumsdiskussion „fair-handeln" am 29. April freuen wir uns daher, Sie nun auch zur folgenden englischsprachigen Podiumsdiskussion herzlich einzuladen:

24. Juni 2021 von 16:00 bis 17:30 Uhr "Fair Environment! Die Umsetzung des Leitbildes der Universität Jena"


Die Veranstaltung findet online statt. Anmeldedaten:

Link zur Teilnahmehttps://uni-jena-de.zoom.us/j/65567672654
Passcode: Fair
Zeit: 24. Juni 2021 von 16:00 bis 17:30 Uhr 

Die Diskussion wird von der Journalistin, Menschenrechtsaktivistin und Diversity-Beraterin Inge Bell geleitet. Als Podiumsmitglieder haben wir eingeladen:

  • Prof. Uwe Cantner, Vizepräsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Diversity Management
  • Katrin Glaser, stellvertretende Personalratsvorsitzende
  • Dr. Claudia Hillinger, Leiterin des International Office
  • Dr. Gunda Huskobla, Geschäftsführerin der Graduiertenakademie
  • Astha Jain, Vorstandsmitglied der Dr.FSU
  • Dr. Britta Sahheiser, Leiterin der Studierendenbetreuung im International Office

Im weiteren Verlauf der Diskussion wird sich das Podium den Fragen des Publikums stellen: Bitte nutzen Sie dazu die Zoom-Chat-Funktion. Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme und Fragen!

Mit freundlichen Grüßen,

Bärbel Kracke und Anke Hildebrandt (Beauftragte für Chancengleichheit)
David J. Green (Diversity-Beauftragter)

Preisausschreibung "Vielfalt trifft Wissenschaft"

 für Abschlussarbeiten mit Gender- und Diversity-Perspektiven

Juni 2021

Um die Themenvielfalt von Gender und Diversity an den Thüringer Hochschulen sichtbar zu machen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, schreibt das Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung (TKG) den Preis »Vielfalt trifft Wissenschaft« für Abschlussarbeiten mit Gender- und Diversity-Perspektiven aus.

Zur Bewerbung aufgefordert sind Absolvent:innen aller Fachrichtungen der Thüringer Hochschulen, deren Abschlussarbeit (Bachelor-, Master-, Diplom-, Staatsexamens- oder Doktorarbeiten) eine Gender-/Diversity-Perspektive einnimmt und innerhalb der vergangenen zwei Jahre (seit 01.08.2019) eingereicht wurde.

Die Bewerbung für den mit 2.000,-€ dotierten Preis ist bis zum 27.08.2021 über das TKG möglich. Weitere Informationen zur Ausschreibung und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf dem Info-Plakat [pdf, 1006 kb] sowie auf der Homepage des TKG.

Bei Fragen rund um die Ausschreibung wenden Sie sich bitte direkt an das TKG unter kontakt@tkg-info.de.

Rowena-Morse Mentoring Programm – Ausschreibung

Juni 2021

Gegenwärtig läuft die Ausschreibung für das Rowena-Morse-Mentoring Programm (RMMP) für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität für die nächste Programmrunde (Bewerbungsfrist 15. August 2021). 

Für interessierte Bewerberinnen findet dazu am 10. Juni 2021, 16:00–17:30 Uhr eine hochschulübergreifende Informationsveranstaltung zum RMMP im Onlineformat statt. Bei dieser Veranstaltung wird das Rowena-Morse-Mentoring-Programm durch das Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung kurz vorgestellt, zudem werden Teilnehmerinnen der aktuell laufenden Kohorte 2020/21 über ihre bisherigen Erfahrungen während der Programmteilnahme berichten. Im Anschluss daran können Fragen zum Programm gestellt werden. Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird bis zum 8. Juni 2021 um eine Anmeldung per E-Mail unter kontakt@tkg-info.de gebeten.

Weitere Informationen zum Rowena-Morse-Mentoring-Programm sind auf folgender Website erhältlich. Hier finden Sie bereits die Ausschreibung [pdf, 156 kb].

Tag der Vielfalt

Mai 2021

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena lädt alle Universitätsangehörigen zum Tag der Vielfalt herzlich zu den folgenden online-Veranstaltungen in der Woche vom 18. - 21. Mai 2021 ein. Das Programm finden Sie hier.

Forsetzung der Online-Diskussionsrunde "Fair-Handeln! Leitbild an der Universität Jena umsetzen" 

April 2021

Safe the date

Liebe Hochschulangehörige,

nach der erfolgreichen Online-Diskussionsrunde "Fair-Handeln! Leitbild an der Universität Jena umsetzen" am 29.04. mit verschiedenen Akteur:innen der Universität Jena und externen Erfahrungsinput setzen wir die Reihe fort.

Dieses Mal soll die Veranstaltung auf englischer Sprache stattfinden und Anliegen internationaler Studierenden in den Fokus rücken. Merken Sie sich gerne bereits den 24.06.2021 von 16:00–17:30 Uhr vor. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Online-Diskussionsrunde "Fair-Handeln! Leitbild an der Universität Jena umsetzen" 

April 2021

Liebe Hochschulangehörige,

im Rahmen des Leitbildprozesses wird das Thema "Faires Miteinander" aktuell von verschiedenen Stellen unserer Universität bearbeitet und konkretisiert. Neben der Entwicklung des gleichnamigen zentralen Webportals "fair.miteinander" bringt das Vizepräsidium für Wissenschaftlichen Nachwuchs Gleichstellung eine Antidiskriminierungsrichtlinie auf den Weg, die sich an den Forderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) orientiert. Gleichstellungs- und Diversitätsvertretung der Universität sind in diesen Prozess ebenso eingebunden wie in die Arbeit des Personalrates an einer begleitenden Dienstvereinbarung.

Über die bisherigen Entwicklungen möchten wir mit den Akteur:innen am 29.04.2021 von 16:00–17:30 Uhr im Rahmen einer universitätsöffentlichen Podiumsdiskussion „Fair-Handeln! Leitbild an der Universität Jena umsetzen“ diskutieren, zu der wir Sie herzlich einladen wollen:

Als teilnehmende Akteur:innen dürfen wir begrüßen: 

  • Prof. Cantner, Vizepräsidenten für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung, 
  • Frau Glaser, Vertreterin des Personalrates,
  • Prof. Andreas Freytag, Vertreter des Professoriums,
  • Frau Steger, studentische Vertretung,
  • Vertreterinnen aus der Universität Köln und der Universität Siegen über ihren Leitlinienprozess,
  • Blanka Weber, Moderatorin.

Wir möchten Sie herzlich einladen und freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre Fragen. Die Diskussion findet in deutscher Sprache statt.

Die Aufzeichnungen der Diskussionsrunden finden Sie auch hier: 

Neuer Verbund „Wissenschaftler:innen und Karriere Jena“ an der Universität Jena gegründet

Maßnahme für mehr Chancengleichheit im Wissenschaftsbetrieb

Meldung vom 09.12.2020

Mehr Chancengleichheit für Forschende

Die Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, ist ein Anliegen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Um dieses Ziel an der Friedrich-Schiller-Universität Jena umzusetzen, ist jüngst der Verbund „Wissenschaft­ler:innen und Karriere Jena“ gegründet worden. Dieser macht es sich zur Aufgabe, die be­reitgestellten Gleichstellungsmittel für die koordinierten Forschungsprogramme zu bündeln und sie für ziel- und passgenaue Maßnahmen einzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Verbund WKJ

"Antifeminimus im Kontext rechter Allianzen und diskursiver Verschiebungen"

Veranstaltung in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro

Meldung vom 01.12.2020

Geschlecht und Sexualität sind politische Kampffelder, in denen sich Auseinandersetzungen um gesamtgesellschaftliche Hegemonie kristallisieren. Im Ringen um Diskursmacht und Deutunghoheit formiert sich in den vergangenen Jahren zunehmend eine breite Allianz des konservativen bis extrem rechten Spektrums in der Abwehr eines omnipotent verstandenen „/G/ender“.

In dem Vortrag wird zunächst geklärt, was unter dem Begriff „Antifeminismus“ zu verstehen ist. Anschließend werden verschiedene Akteur*innen und Argumentationsformen des modernen Antifeminismus beleuchtet und auf ihre gesellschaftliche Anschlussfähigkeit hin befragt.

Tanja Gäbelein ist Politikwissenschaftlerin und freie Referentin aus Berlin. Sie ist Mitglied des Netzwerks „Feministische Interventionen und Perspektive gegen die (extreme) Rechte“ und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Antifeminismus, der Neuen und christlichen Rechten sowie mit der Partei „Alternative für Deutschland“.

Der Vortrag Gefährlich anschlussfähig. Antifeminimus im Kontext rechter Allianzen und diskursiver Verschiebungen findet am 9. Dezember 2020 um 18:00 Uhr online statt. Sie ist unter folgendem Link aufrufbar: https://bbb.stura.uni-jena.de/b/gle-jmh-fxp-adv

Die Veranstaltung wird finanziert durch das Gleichstellungsbüro der Universität Jena.

Forschungskolloquium zu (un-)gleichen Geschlechterpositionierungen

Veranstaltungshinweis

Meldung vom 06.11.2020

Jeden Dienstag im Wintersemester 2020/21 lädt der Arbeitsbereich Qualitative Methoden und Mikrosoziologie zu seinem Forschungskolloquium ein: "Von Ost/West, von Körpern, Care, Gewalt und Flucht — den (un)gleichen Geschlechter-Position(ierung)en auf der Spur" lautet der Titel, der die verschiedenen Blickwinkel auf das Thema Geschlecht bereits anklingen lässt. Die 9 Veranstaltungen versprechen interessante Gedankenanstöße von den verschiedenen Gästen, mit welchen Sie in die Diskussion treten können. Zum vollständigen Programm geht es hier [pdf, 690 kb].

Besonders hingewiesen wird auf die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Ernst-Abbe-Bibliothek: Am Samstag, den 14.11.2020 liest Greta Taubert aus ihrem aktuellen Buch „Guten Morgen, Du Schöner. Begegnungen mit ostdeutschen Männer“ und diskutiert mit Sylka Scholz. 

Aufgrund der derzeitigen unsicheren Corona-Lage wird das Kolloquium komplett digital stattfinden. Der Zoom-Zugangslink wird auf Nachfrage von Eva Tolasch oder Kristin Gürtler versendet. Kontakt: kristin.guertler@uni-jena.deeva.tolasch@uni-jena.de 

Wintersemester 2020/2021, immer dienstags ab dem 10.11.2020, 18-20 Uhr, Zoom

"Mann kann kein Opfer sein" 

Veranstaltungshinweis

Meldung vom 23.10.2020

Männliche Gewalttäterschaft gilt als „normal“. Aber was ist mit Männern die selbst Opfer sind? Nicht nur von den Betroffenen selbst, sondern auch gesellschaftlich werde dieses Thema weitgehend verleugnet. Was folgt aus dieser gesellschaftlichen Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit? Welchen Umgang mit männlichen Opfererfahrungen braucht es und sind Männer in Sachen Gewaltschutz benachteiligt? Die Online-Diskussion des PROJEKT A4 greift anlässlich des Internationalen Männertages 2020 genau dieses Thema auf. Wir laden Sie ein darüber zu lernen und in die Diskussion zu kommen.

Die Veranstaltung Mann kann kein Opfer sein. Die gesellschaftliche Ignoranz gegenüber männlicher Verletzbarkeit findet am Freitag, den 06.November 2020, von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Videoplattform Zoom statt. Es wird um formlose Anmeldung über info@projekt-a4.de gebeten. Wenige Tage vor der Veranstaltung erhalten Sie den Link zum Zoom-Meeting.

Veranstaltungen im Bereich Gender und Diversity

Veranstaltungshinweis

Meldung vom 01.09.2020

Das neue Vorlesungsverzeichnis für das kommende Wintersemester 2020/21 der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist online: Im Bereich Gender und Diversity wird es einige spannende Veranstaltungen geben. Vielleicht ist ja das ein oder andere für Sie dabei, schauen Sie doch einmal rein.

Vorlesungsverzeichnis - Veranstaltungen zu Gender und Diversity

Studien zur strukturellen Benachteiligung in der Corona-Pandemie 

Bildungsangebot

Meldung vom 15. Juli 2020

Männliche Dominanz in der Gesellschaft wurde und wird in der Corona-Pandemie deutlich sichtbar. Während die Frage nach der Gleichberechtigung häufig als Luxusproblem fehlverstanden wird, ist sie aber vielmehr untrennbar mit den Ursachen der Krise verstrickt. 

Nach alarmierenden Befunden über die Verstärkung der strukturellen Benachteiligung von Wissenschaftlerinnen und weiterer Statusgruppen seit Beginn der Corona-Pandemie, gibt es nun bereits Umfragen und Studien, aus denen sich gleichstellungsorientierter Handlungsbedarf ableiten lässt.

Einige Studien und Artikel zum Themen finden Sie unter Faire Beteiligung (Corona-Situation) auf unserer Seite über Fakten zur Gleichstellung und zur Genderforschung.

Ausschreibung des Rowena-Morse-Mentoring Programmes

Stipendienausschreibung für Nachwuchswissenschaftlerinnen*/ Nachwuchskünstlerinnen* an den Thüringer Hochschulen

Meldung vom 05. Juni 2020

Gegenwärtig läuft die Ausschreibung für das Rowena-Morse-Mentoring Programm für Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität für die nächste Programmrunde (Bewerbungsfrist 16. August 2020). Informationen zum Programm finden sich auch auf der Website des Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung (TKG).

Außerdem besteht für interessierte Doktorandinnen und Postdoktorandinnen die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Webinar am 24.06.2020 von 17:00 bis 18:00 Uhr, in dem das Rowena-Morse-Mentoring Programm kurz vorgestellt wird und eine Teilnehmerin des Programms ihre Erfahrungen berichtet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im Webinar Fragen zu stellen. Zur Anmeldung an der Online-Veranstaltung können sich Interessierte per E-Mail an Sophie Reimer wenden.

Filmempfehlung zu THE HELP – Onlinekooperation mit dem Hörsaalkino

Bildungsangebot 

Meldung vom 07. Mai 2020

Zeit für einen guten Film, der zum Nachdenken anregt... Wir möchten Ihnen den Film THE HELP sehr empfehlen, eigentlich hätten wir ihn im Hörsaalkino vorgeführt, was aufgrund der Covid-Situation im Moment nicht möglich ist. Wieso THE HELP? - Das können Sie im kleinen Vorstellungsvideo mit Filmreview erfahren, das Sie auf unserer facebook-Seite finden.

Wir danken dem Hörsaalkino Jena e.V. für die gute Zusammenarbeit!

Alles Liebe zum Weltfrauentag

Glückwünsche und Danksagung an alle Frauen

Meldung vom 08. März 2020

Die Geschichte des Weltfrauentags begann vor mehr als einem Jahrhundert und basiert auf Demonstrationen für das Frauenwahlrecht. Im Jahr 1975 wurde er weltweit von der UNO institutionalisiert - als Internationaler Frauentag. In diesem Jahr werden vom Deutschen Gewerkschaftsbund vor allem Forderungen zur Chancengleichheit und Entgeltgerechtigkeit im Beruf gestellt. Diese aktuellen Themen sind auch Teil unserer Arbeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Am Weltfrauentag ist es uns neben allen zukunftsgerichteten Anliegen auch wichtig, innezuhalten und auf Positives zu blicken. Heute denken wir daher an alle Frauen, die jeden Tag wunderbare Arbeit leisten.

Liebe Frauen, wir wünschen Ihnen zum Weltfrauentag viel Mut, Tatkraft und Selbstvertrauen, um die Frau zu sein, die Sie sein möchten. Wir wünschen Ihnen, dass Sie den Respekt und die Unterstützung erfahren, die Sie verdienen.

Ihr Team des Gleichstellungsbüro

Zentrale Auftaktveranstaltung des neugewählten Gleichstellungsbeirats am 12.11.2019

Maßnahme zur Einführung und Vernetzung in der Gleichstellungsarbeit

Meldung vom 15. Dezember 2019

Der Gleichstellungsbeirat, welcher sich aus den in den Fakultäten gewählten dezentralen Gleichstellungsbeauftragten zusammensetzt, ist ein elementares Organ der Gleichstellungsarbeit der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Doch welche Aufgaben erwarten einen in diesem Ehrenamt im Gleichstellungsbeirat und welche Vision leitet die Arbeit? 

Um diese Fragen gemeinsam zu beantworten, luden die Gleichstellungsbeauftragte, Frau Prof. Dr. Bärbel Kracke, und ihre Stellvertreterin, Prof. Dr. Anke Hildebrandt, am 12. November 2019 zu einer Auftaktveranstaltung für die neue Dreijahresperiode des Gleichstellungsbeirats ein. Ebenfalls neu in ihren Ämtern als zentrale Gleichstellungsbeauftragte wollten sie sich vorstellen und den Teilnehmenden die Möglichkeit der gegenseitigen Vernetzung geben. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Ausführungen von Dr. Matthias Schwarzkopf zur Rolle von Gleichstellungsbeauftragten allgemein und speziell auch der Begleitung von Berufungsverfahren. Darüber hinaus gab es viel Gelegenheit für regen Austausch und Kennenlernen zwischen den verschiedenen Fakultäten. Prof. Kracke und Prof. Hildebrandt danken allen Beteiligten herzlich für diesen gelungenen Einstieg und freuen sich auf die gemeinsame Arbeit mit den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten.