Studierende in der Jenaer Innenstadt

Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende

Studierende in der Jenaer Innenstadt
Foto: Christoph Worsch (Universität Jena)

Die Idee des Programms

Die Förderung von wissenschaftsbegeisterten und -begabten Studierenden gehört zum Kerngeschäft von Lehre und Forschung an der Universität. Lehrende in allen Fakultäten identifizieren besonders leistungsstarke Studierende, unterstützen sie individuell und geben ihnen Möglichkeiten, an Forschungsaktivitäten teilzunehmen. Das „Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende“ bietet eine Struktur und vielfältige Möglichkeiten, um Talente frühzeitig zu erkennen und zu fördern.
Das Programm ist Bestandteil der Strategie „LIGHT, LIFE, LIBERTY – Connecting Visions“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wird durch die Universitätspauschale der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert.

Das „Honours-Programm für forschungsorientierte Studierende“ fördert begabte und forschungsorientierte Studierende aller Fachrichtungen, um ihnen bereits während des Studiums vertiefte Einblicke in Forschungsprozesse zu ermöglichen, ihnen Anteil an der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu geben und sie auf eine wissenschaftliche Karriere vorzubereiten. Die Studierenden bewerben sich gemeinsam mit einer Betreuerin/einem Betreuer und einem eigenen kleinen Forschungsprojekt.

Das Programm besteht aus drei Bausteinen: der individuellen Betreuung im Honours-Mentoring, dem Rahmen- und Begleitprogramm durch die Honours-Workshops und der finanziellen Unterstützung durch den Honours-Fonds:

Honours-Mentoring Inhalt einblenden

Die ausgewählten Studierenden werden durch den Wissenschaftler bzw. die Wissenschaftlerin, der/die die Bewerbung unterstützt, fachlich betreut. Als betreuende Wissenschaftler/innen können sich Professor/innen oder fortgeschrittene Post-docs engagieren. Die fachliche Betreuung kann je nach Forschungskultur im Zusammenhang mit einem eigenen kleinen Forschungs- oder Publikationsprojekt oder mit der Übernahme eines Teilbereichs eines gemeinsamen Forschungsprojektes geschehen. Außerdem ist die Einbindung in Graduiertenprogramme, Oberseminare oder Doktorandenkolloquien und die Teilnahme an Kongressen oder Tagungen wünschenswert.

Das Mentoring im Honours-Programm orientiert sich an diesem Leitfaden [pdf, 1 mb].

Honours-Workshops Inhalt einblenden
Workshop im Auditorium des Hauses für den wissenschaftlichen Nachwuchs "Zur Rosen" Workshop im Auditorium des Hauses für den wissenschaftlichen Nachwuchs "Zur Rosen" Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Für die ausgewählten Studierenden bietet die Graduierten-Akademie einige Veranstaltungen und Workshops an. Diese widmen sich speziellen Fragestellungen, die außerhalb des Kanons der grundständigen Studiengänge liegen. Angeboten werden zum Beispiel Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben und Präsentieren, zu guter wissenschaftlicher Praxis, zu Wissenschaftsphilosophie, zu Forschungsethik und zu den ersten Schritten einer wissenschaftlichen Laufbahn. Dadurch können die Teilnehmenden forschungsrelevante Schlüsselqualifikationen frühzeitig trainieren und ihre Erfahrungen mit der eigenen Forschung und der erlebten Forschungskultur reflektieren. In den Workshops und regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen wird der interdisziplinäre Austausch und die Zugehörigkeit zur wissenschaftlichen Community gefördert.

Honours-Fonds Inhalt einblenden
Wachstum durch finanzielle Förderung Wachstum durch finanzielle Förderung Foto: unsplash.com / Micheile Henderson

Der Fonds fördert Aktivitäten der ausgewählten Studierenden, die nicht in direktem Zusammenhang mit den Anforderungen ihres Studiums stehen, sondern mit ihrem Forschungsprojekt, zum Beispiel Reisekosten für Kongressteilnahmen oder andere Sachkosten bis max. 1.000€ p.a.

Außerdem können Initiativen der ausgewählten Studierenden, zum Beispiel die Einladung von Gastreferentinnen und -referenten oder die Ausrichtung studentischer Forschungskongresse, finanziert werden

Grundsätzlich gilt, dass die Förderung zunächst für ein Jahr gewährt wird. Auf Antrag kann die Förderung auf maximal zwei Jahre verlängert werden. Die individuelle Förderdauer hängt allerdings auch vom Stand des Studiums ab. Antworten auf einige typische Fragen zur Förderdauer finden Sie hier [pdf, 65 kb].

Die Richtlinien des Honours-Programms finden Sie hier [pdf, 172 kb].

Das Programm wird jährlich evaluiert. Die Ergebnisse der bisherigen Programmevaluationen können Sie hier einsehen:  Evaluation.

Aufnahmejahrgänge

Goldglitter
Pilotrunde: Jahrgang 2019
Die 24 Honours-Studierenden der Pilotrunde 2019
Goldglitter mit der Jahreszahl 2020
Jahrgang 2020
Die 68 Studierenden des Jahrgangs 2020
Goldglitter_2021
Jahrgang 2021
Die 60 Studierenden des Jahrgangs 2021

Das sagen Honours-Studierende über das Programm

Leon Biela

Kontakt

Bei allgemeinen Anfragen wenden Sie sich bitte an honours-programm@uni-jena.de.

Büro des Vizepräsidenten für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung
Annika Bartsch, Dr.
Koordinatorin
Dr. Annika Bartsch
Telefon
+49 3641 9-401330
Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs - Zur Rosen
Johannisstraße 13
07743 Jena
Büro des Vizepräsidenten für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung
Sarah Jamski
Team-Assistentin
Sarah Jamski
Telefon
+49 3641 9-401334
Fax
+49 3641 9-401302
Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs - Zur Rosen
Johannisstraße 13
07743 Jena
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