Hallimasch in Kultur

Mikrobiom und Infektionsbiologie

Mikrobielle Gleichgewichte, Signale und Infektionsmechanismen erforschen
Hallimasch in Kultur
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Dieser Forschungsschwerpunkt baut auf dem EXC Balance of the Microverse auf und vereinigt Experten aus fünf Fakultäten. Er untersucht, wie das mikrobielle Gleichgewicht entsteht, gestört wird und wiederhergestellt werden kann, welche Rolle chemische Signale bei diesen Prozessen spielen und wie solche Signale mikrobielle Infektionsmechanismen beeinflussen. Der interdisziplinäre Ansatz verbindet Mikrobiologie, Chemie, Physik, Medizin und Datenwissenschaften. Modernste Methoden wie Multi-omics, hochauflösende Bildgebung, Organ-on-chip-Systeme und KI-basierte Modellierung ermöglichen Analysen vom Molekül bis zum Ökosystem.

  • Mikrobielle Interaktionen und chemische Signalübertragung

    Mikroorganismen prägen Ökosysteme und das Funktionieren von Wirten. Chemische Mediatoren regulieren die Zusammensetzung, Stabilität und Widerstandsfähigkeit mikrobieller Gemeinschaften und beeinflussen Kooperation, Wettbewerb und Kipppunkte - was sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt relevant ist.

    Mikrobiom und Infektionsbiologie
  • Infektionsbiologie

    Störungen des Mikrobioms fördern Infektionen. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf Pilz-, Bakterien- und Viruserkrankungen, um die molekularen Mechanismen aufzuklären und neue Diagnosen, mikrobiombasierte Therapien und antimikrobielle Strategien zu entwickeln. Die Studien befassen sich mit antimikrobiellen Verbindungen, Resistenzmechanismen und der Biosynthese von Naturstoffen, wobei die synthetische Biologie zur Verhinderung von Infektionen eingesetzt wird. Durch die Eingliederung in klinische und technologische Partner werden translationale Konzepte und personalisierte Medizin gefördert.

    Mikrobiom und Infektionsbiologie

Lernen Sie unsere Forschenden kennen

  • Prof. Dr. Kirsten Küsel

    „Für mich ist Jena besonders, weil hier der wissenschaftliche Austausch zwischen Universität und außeruniversitären Instituten ganz selbstverständlich und auf Augenhöhe gelebt wird – eine Nähe, deren Besonderheit mir erst mit der Zeit bewusst geworden ist.“

    Prof. Dr. Kirsten Küsel
    Foto: Svea Pietschmann
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Projekte zur Gestaltung des Forschungsschwerpunkts

Programme zur Förderung früher Karrierephasen

  • Jena School for Microbial Communication (JSMC)

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    Die Jena School for Microbial Communication (JSMC) ist ein strukturiertes, interdisziplinäres Promotionsprogramm, das durch die Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft erstmals im Jahr 2007 gefördert wurde.

    Postersession während der MiCom-Konferenz
    Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
  • DFG-GRK NeurInfect

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    NeurInfect ist ein interdisziplinäres, von der DFG gefördertes Promotionsprogramm zu postinfektiösen neuropsychiatrischen Folgeerscheinungen (NPI).

    NeurInfect
    Grafik: Gumpert/UKJ
  • DFG-GRK Materials-Microbe-Microenvironment

     en

    Das Graduiertenkolleg Materials-Microbes-Microenvironments (M-M-M) entwickelt neuartige, maßgeschneiderte antimikrobielle Materialien mit Potenzial für eine zukünftige klinische Anwendung.

    Escherichia coli
    Foto: Dr. Izabela Firkowska-Boden
  • Abbe School of Photonics (ASP)

     en

    Die Abbe School of Photonics (ASP) bietet internationalisierte Ausbildungsprogramme auf MSc- und PhD-Ebene im Bereich Optik, Photonik und Quantentechnologie an.

    Photonik Labor
    Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
  • IMPRS Global Biogeochemical Cycles

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    Die International Max Planck Research School for Global Biogeochemical Cycles (IMPRS-gBGC) ist ein Promotionsprogramm, in dem globale Biogeochemie und verwandte Erdsystemwissenschaften mit folgenden Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkten erforscht werden.

    IMPRS BGC
    Grafik: IMPRS BGC
  • IMPRS Chemical Communication in Ecological Systems

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    Der wissenschaftliche Schwerpunkt unseres Programms liegt auf der Anwendung molekularer, chemischer und neurobiologischer Methoden zur experimentellen Erforschung ökologischer Wechselwirkungen unter natürlichen Bedingungen. Wir untersuchen die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, Tieren, und Mikroben, ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Organismen und ihre Evolution.

    IMPRS Chemical Communication
    Foto: IMPRS Chemical Communication

Impact

  • Full-Dome-Film für Planetarien

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    KARL und KARA KARL im Mikroversum: Eine Reise durch die faszinierende Welt der Mikroben". Der Film veranschaulicht die Bedeutung von Mikroorganismen für die Gesundheit von Lebewesen und ihren Einfluss auf Ökosysteme.

    Into the Microverse
    Foto: Tina Peißker