Zeichen der Solidarität: Eine Ukraine-Fahne vor dem Hauptgebäude der Universität Jena.

Ein starkes Zeichen der Solidarität

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ermöglicht ukrainischen Studieninteressierten erneut die obligatorischen Zulassungstests
Zeichen der Solidarität: Eine Ukraine-Fahne vor dem Hauptgebäude der Universität Jena.
Foto: Nicole Nerger (Universität Jena)
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Die Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützt auch in diesem Jahr die Durchführung der sogenannten National-Multi-Subject Tests (NMT) für ukrainische Studieninteressierte. Die zentralen digitalen Hochschulzulassungstests, die nach Beginn des russischen Angriffskrieges 2022 eingeführt wurden, finden zwischen dem 17. Mai und dem 19. Juni europaweit statt. In Jena haben sich in diesem Jahr insgesamt 595 Teilnehmer registriert – so viele wie bislang noch nie. Die Friedrich-Schiller-Universität zählt damit zu den größten deutschen und europäischen Prüfungsstandorten innerhalb des europäischen Partnernetzwerks.  

Die Universität Jena übernimmt erneut gesellschaftliche Verantwortung 

„Mit der Durchführung der NMT trägt die Friedrich-Schiller-Universität dazu bei, ukrainischen Studieninteressierten auch unter den Bedingungen des Krieges verlässliche Bildungs- und Zukunftsperspektiven zu eröffnen“, sagt Dr. Christopher Domhardt, der Leiter des Präsidialamtes der Universität Jena. „Die Durchführung der Tests unterstreicht die gesellschaftliche Verantwortung, die die Friedrich-Schiller-Universität im europäischen Hochschulraum übernimmt“, so Domhardt. Die Zulassungsprüfungen werden bereits zum dritten Mal in zahlreichen Sitzungen am Institut für Psychologie sowie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden die Kapazitäten noch einmal erweitert; einzelne Prüfungen finden sogar an Samstagen statt.  

Außergewöhnlicher Einsatz, um die Tests reibungslos zu ermöglichen

Insbesondere die technischen Teams des Instituts für Psychologie sowie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät leisten einen maßgeblichen Beitrag zum reibungslosen Ablauf der Zulassungstests, schließlich erfordert die Durchführung der Tests über viele Wochen hinweg eine außergewöhnliche intensive technische und organisatorische Betreuung – auch an Samstagen. „Dass wir die deutlich gestiegenen Teilnehmendenzahlen in diesem Umfang bewältigen können, ist allein dem außerordentlichen Engagement der beteiligten Mitarbeiter zu verdanken“, betont Christopher Domhardt. „Jörg Peuckert und André Günther vom Institut für Psychologie sowie Martin Kötzing und Hannes Günther leisten hier weit über das übliche Maß hinaus einen entscheidenden Beitrag.“  

Kontakt: 

Christopher Domhardt, Dr.

Dr. Christopher Domhardt
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
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