Chemikerin und Chemiker diskutieren im Labor

Gleich im Beruf

Gleichstellung für Mitarbeitende
Chemikerin und Chemiker diskutieren im Labor
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Informationen und Angebote zur Förderung der Gleichstellung

  • Gleichstellung im wissenschaftsstützenden Bereich
  • Gleichstellungsorientierte Nachwuchsförderung

    Überwiegend findet die wissenschaftliche Qualifizierung im Rahmen befristeter Beschäftigungsverhältnisse unter den Bedingungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) an der Universität statt. Diese Rahmenbedingungen stellen Frauen mit familienbedingten Unterbrechungen aufgrund von Mutterschaft, Elternzeiten und Teilzeitarbeitsphasen vor besondere Herausforderungen. Überproportional viele Frauen entscheiden sich nach der Promotion gegen eine Laufbahn an der Universität.

    Die Universität Jena ist bestrebt, die Kompetenz und das Potential von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gleichermaßen in Forschung und Lehre einzubinden. Für eine gleichstellungsorientierte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird ein abgestimmtes Maßnahmenportfolio für Promovierende und Postdocs eingesetzt.

  • Gleichstellung in der Karriereentwicklung

    Individuelle Fortbildung der beruflichen Kompetenzen

    Ein wesentlicher Motor einer erfolgreichen Berufstätigkeit und Karriereentwicklung ist die individuelle Fortbildung. Das in-house-Qualifizierungsprogramm der Abteilung Personalentwicklung findet zu den üblichen Büro- und Kinderbetreuungszeiten statt und steht allen Beschäftigten offen. Zudem besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an individuellen Fortbildungsangeboten und der Freistellung zur Wahrnehmung von Fortbildungsangeboten. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Mitarbeitenden-/Personalgespräche

    Die Universität Jena empfiehlt die regelmäßige Durchführung von Gesprächen zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden zum Stand und Entwicklung der Arbeitssituation und individueller Perspektiven. Hierzu wurden für unterschiedliche Arbeits- und Karrieresituationen der Beschäftigten passfähige Konzepte entwickelt.

    Für Ihre effektive Vorbereitung auf diese Gespräche werden spezielle Schulungen angeboten. mehr erfahren

    Wenn Sie in diesem Zusammenhang Fragen zu gleichstellungsbezogenen Themen haben, wenden Sie sich bitte an das Gleichstellungsbüro.

  • Gleichstellung in Berufungsverfahren

    Die Gleichstellung der Geschlechter ist in der Berufungsordnung der Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 23. September 2019Externer Link als Querschnittsthema integriert.

    Die Einhaltung der Geschlechtergleichstellung wird als ein Vorgehenskriterium in allen Phasen der Berufungsverfahren von der Stellenausschreibung bis zur Ernennung berücksichtigt. Für Mitglieder von Berufungskommissionen werden Workshops zu den Regelungen der Berufungsordnung sowie zum Unconscious Bias in der Leistungsbewertung eingerichtet. Die Umsetzung der Geschlechtergleichstellung in Berufungsverfahren wird von der Gleichstellungsbeauftragten, dem Präsidium und dem Senat der Friedrich-Schiller-Universität Jena geprüft.

    Ist in der Professor:innenschaft des Fachbereichs, in dem eine Professur besetzt werden soll, ein Geschlecht unterrepräsentiert und dieses Geschlecht auch im Bewerbungspool für die Professur nur unterhalb der im Fachbereich bundesweit gegebenen Gleichstellungssquote vertreten, wird ein Verfahrens zur Aktiven Rekrutierungpdf, 141 kb geeigneter Bewerber:innen eingeleitet.

    Die Berufungsentscheidung erfolgt nach dem Grundsatz der Bestenauswahl.

  • Vielfalt der Geschlechter und sexueller Orientierungen
  • Tipps für Führungskräfte zur gleichstellungsorientierten Personalauswahl und -förderung

    Die Personalauswahl und Karriereförderung ist, wie im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geregelt, an den Prinzipien der Chancengerechtigkeit und Bestenauswahl ausgerichtet. Der Leitfaden zur Personalauswahl und Stellenbesetzung der Universität [HanfriedExterner Link] informiert zur Beachtung und Umsetzung von Chancengerechtigkeit in den verschiedenen Phasen der Personalfindung.

    In der sozialen Wahrnehmung sowie in Beurteilungs- und Entscheidungsprozessen können jedoch unbewusst frühere Erfahrungen, Emotionen und implizites Wissen, wie beipielsweise früh gelernte Stereotypen, hinein spielen. Sie können zu einem Unconscious Bias in der Leistungsbewertung und Entscheidungsfindung führen.

    Ausführliche Informationen, Studien und Beispiele zum Gender Bias in der Auswahl und Leistungsbewertung von Mitarbeitenden können Sie hierExterner Link einsehen.

    Für weiterführende Information stehen Ihnen die Abteilung Personalentwicklung und das Gleichstellungsbüro gerne zur Verfügung.

  • Hochschulsport - Selbstverteidigung für Frauen

    Das Wissen, sich in möglichen alltäglichen Gefährdungssituationen notfalls selbst verteidigen zu können, stärkt unser Selbstbewusstsein.

    Unter dem Motto "Wehrhaft im Alltag!" bietet das Hochschulsport-Programm der Friedrich-Schiller-Universität Jena  regelmäßig Selbstverteidigungskurse für Frauen an. Das Training zielt darauf, jede:n körperlich fit zu machen und wenige einfache Verteidigungshandlungen zu erlernen, um sich im Falle eines körperlichen Angriffes verteidigen zu können. Der Kurs richtet sich an Paare, die gemeinsam trainieren wollen, aber man kann sich auch einzeln anmelden. Informationen zu den aktuellen und kommenden Kursangeboten des Hochschulsports finden Sie hierExterner Link.

    Erste Einblicke in Selbstverteidigungstechniken bietet eine VideoaufzeichnungExterner Link eines Selbstverteidigungskurses.

Information und Beratung zu Beschäftigung und Karriereentwicklung

Abteilung Personalentwicklung
Postanschrift:
Fürstengraben 1
07743 Jena

Beratung und Interessenvertretung

Gleichstellungsbeauftragte | Gleichstellungsbüro
Öffnungszeiten:
Beratungstermine bei Frau Prof. Dr. Weinke nach Vereinbarung per Email

gleichstellung@uni-jena.de

oder anonym über das Meldeformular des Gleichstellungsbüros.