Vier Kinder und ihre Väter lachen aus einem Kinderhaus auf einem Spielplatz.

insights@JSEC: Väter in Elternzeit und Gender Gaps am Arbeitsmarkt

mit Katharina Wrohlich (DIW) organisiert vom Schumpeter-Zentrum, dem Vizepräsidium für Universitätsgemeinschaft und Engagement und Gender in Focus
Vier Kinder und ihre Väter lachen aus einem Kinderhaus auf einem Spielplatz.
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Zur Übersicht

Veranstaltungseckdaten

Diese Veranstaltung im ICS-Format exportieren
Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Vortrag
Ort
Carl-Zeiss-Str. 3, Fakultätssitzungssaal Wiwi/Rewi
07743 Jena
Google Maps – LageplanExterner Link
Organisiert von
Schumpeter-Zentrum
weiterführender Link
Weitere Informationen
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierearmer Zugang
ja
Öffentlich
ja
Zur Original-Veranstaltung

In einer neuen Ausgabe der Vortragsreihe insights@JSEC laden das Schumpeter-Zentrum, das Vizepräsidium Universitätsgemeinschaft und Engagement und "Gender in Focus" zu einem Vortrag ein.

Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender EconomicsExterner Link am DIW Berlin und Professorin für Öffentliche Finanzen, Gender- und Familienökonomie an der Universität Potsdam wird einen Vortrag zum Thema "Väter in Elternzeit und Gender Gaps am Arbeitsmarkt" halten:

Zum Inhalt: Viele Gender Gaps am Arbeitsmarkt hängen mit dem Gender Care Gap, also der ungleichen Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit zusammen. Anreize für Väter, mehr Elternzeit zu übernehmen, werden daher als Instrument gesehen, geschlechtsspezifische Ungleichheiten am Arbeitsmarkt langfristig abzubauen. Viele Väter fürchten negative Auswirkungen von Elternzeit am Arbeitsmarkt. Die Auswirkungen von Elternzeit für Väter sind bislang noch nicht umfassend erforscht. Neue Forschungsergebnisse zeigen ein differenziertes Bild bezüglich der Diskriminierung von Vätern mit Elternzeitbezug am Arbeitsmarkt: Während in vielen Berufen keine Diskriminierung festzustellen ist, müssen insbesondere Väter in männerdominierten Berufen mit Diskriminierung rechnen, zumindest wenn sie überdurchschnittlich lange Elternzeiten nehmen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.