Neu: Babysitting-Pool an der Universität Jena
Seit diesem Jahr gibt es an der Universität einen neu eingerichteten Babysitting-Pool, der Universitätsangehörige bei der Organisation verlässlicher Kinderbetreuung unterstützt. Ziel des Angebots ist es, Familien an der Universität – insbesondere Studierende und Beschäftigte – bei der Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie zu entlasten.
Das von Frau Dragowsky aus dem Hochschul-Familienbüro entwickelte Konzept verfolgt das Ziel eine zentrale Vermittlungsplattform für Familien mit Unterstützungsbedarf zu schaffen. Der Babysitting-Pool richtet sich dabei nicht nur an Eltern jüngerer Kinder. Auch ältere Kinder werden berücksichtigt, etwa wenn Unterstützung bei den Hausaufgaben oder bei der Vermittlung von Lernstoff benötigt wird. Besonders angesprochen fühlen können sich hier beispielsweise Lehramtsstudierende oder Studierende fachlich entsprechender Studiengänge, die ihre Kenntnisse praxisnah einbringen möchten.
Das Aufgabenspektrum für die Babysitterinnen und Babysitter ist dabei sehr vielfältig. Es reicht vom Abholen der Kinder aus einer Betreuungseinrichtung über gemeinsames Spielen, Besuche auf dem Spielplatz und die Betreuung in den Abendstunden bis hin zur Hausaufgabenbetreuung für ältere Kinder.
Gleichzeitig eröffnet der Babysitting-Pool Studierenden der Universität die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Minijobs zu engagieren. Neben dem Zuverdienst können sie wertvolle praktische Erfahrungen sammeln – sowohl in der Kinderbetreuung als auch in der Wissensvermittlung.
Der Vermittlungsprozess beginnt mit einem persönlichen Erstgespräch, in dem sowohl die Familie als auch die Babysitterinnen und Babysitter vom Team des Babysitting-Pools kennengelernt werden. Auf dieser Grundlage wird im Anschluss versucht, unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen und Wünsche eine passende Betreuungslösung für jede Familie zu finden. Die Studierenden werden im Vorfeld zu ihren bisherigen Erfahrungen in der Kinderbetreuung befragt, legen ein einwandfreies Führungszeugnis vor und erhalten – sofern noch nicht vorhanden – eine Schulung in Erster Hilfe am Kind.
Die erste erfolgreiche Vermittlung hat bereits stattgefunden. Das Team des Babysitting-Pools freut sich über den gelungenen Start, denn die erste erfolgreiche Vermittlung hat bereits stattgefunden und blickt optimistisch auf viele weitere glückliche Familien und zufriedene Studierende.
Der Babysitting-Pool wird gemeinsam von Frau Dragowsky vom Hochschul-Familienbüro und Frau Maruk aus dem Büro der Vizepräsidentin für Universitätsgemeinschaft und Engagement koordiniert und aus Mitteln des Professorinnenprogramms 2030 von Bund und Ländern gefördert.
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