Fundiertes Wissen von Grund auf
Lehrkräfte müssen den Schulstoff in einen größeren Kontext einbetten können und auch exzellente Schülerinnen und Schülern noch fordern können. Theoretische Physik ist bei uns bewusst Teil der Ausbildung.
Physik ist in jeder Bewegung, sie ist überall und umgibt uns! Diese Naturwissenschaft enthüllt das, was hinter zahlreichen Alltagsphänomen steht. Im Zentrum steht das Erforschen von Zusammenhängen der Natur, ihrer einzelnen Bausteine und der wirkenden Kräfte. Und die Begeisterung dafür fängt in der Schule an!
Lehrerinnen und Lehrer haben einen spannenden, anspruchsvollen und wichtigen Beruf. Dies gilt angesichts des Mangel an naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern insbesondere für das Physik-Lehramt. Der Beruf stellt aber auch alltäglich Herausforderungen. Darauf bereiten die gut abgestimmten Inhalte im Studiengang zielgerichtet vor. Das Studium bietet einen soliden fachlichen Hintergrund zu allen schulrelevanten Themen der Physik und erlaubt im nötigen Maß Einblick in die moderne physikalische Forschung. Da die besten Physikerinnen und Physiker aber noch lange nicht die besten Physiklehrerinnen und -lehrer sein müssen, begleitet eine umfangreiche Fachdidaktik – in der von der Planung einer Physikstunde bis zu einem ausführlichen Praktikum zu physikalischen Schulversuchen alles enthalten ist – die Fachveranstaltungen.
Sie erwerben die Möglichkeit, Physik als weiteres Fach in der Schule zu unterrichten. Sie schließen es mit der Erweiterungsprüfung oder Prüfung in einem weiteren Fach ab. Das Studium besteht aus verschiedenen Lehrveranstaltungsformen z. B. Seminare, Vorlesungen oder Übungen, Praktika.
Als zukünftige Physik-Lehrkraft studieren Sie an der Universität Jena im Erweiterungsstudium Fachinhalte und die zugehörige Fachdidaktik. Die erziehungswissenschaftlichen Inhalte haben Sie bereits im Ersten Staatsexamen erworben. Insgesamt sind 75 Leistungspunkte (Abkürzung: LP / 1 LP = 30 Zeitstunden für Präsenzzeit, Vor- und Nachbereitung, Lernen und Prüfungsleistungen) zu erbringen.
Das Studium beinhaltet folgende Schwerpunkte:
Durch die Erweiterungsprüfung kann für alle grundständigen Lehramtsfächer (außer Kunst, Musik und Katholische Religionslehre) die Lehramtsbefähigung in einem zusätzlichen Fach (Erweiterungsfach) erworben werden.
Für die Zulassung zum Erweiterungsstudium wird die bestandene Erste Staatsprüfung für das Lehramt vorausgesetzt. Mit dem Studium des zusätzlichen Erweiterungsfaches kann jedoch bereits begonnen werden, wenn mindestens 170 Leistungspunkte aus dem grundständigen Lehramtsstudium an der Universität Jena nachgewiesen werden können und das Praxissemester absolviert wurde. In diesem Fall ist ein Doppelstudium für das entsprechende Fach zu beantragen.
Das Eingangspraktikum und das Praxissemester entfallen für das zusätzliche Fach. Des Weiteren muss keine wissenschaftliche Hausarbeit (Abschlussarbeit) geschrieben werden.
In der folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen beispielhaft einen möglichen Studienaufbau im Lehramtsfach »Physik«.
| 1. Semester | 2. Semester | 3. Semester | 4. Semester | 5. Semester | 6. Semester |
| Experimentalphysik I – Mechanik und Wärmelehre (8 LP) |
Experimentalphysik II – Elektrodynamik (6 LP) |
Theoretische Mechanik (7 LP) |
Atom- und Molekülphysik (4 LP) |
Festkörperphysik (4 LP) |
Vorbereitungsmodul Experimentalphysik (5 LP) |
| Physikalisches Grundpraktikum (8 LP) |
Fachdidaktik Physik I (8 LP) |
Vorbereitungsmodul Fachdidaktik Physik (5 LP) |
Vorbereitungsmodul Theoretische Physik (5 LP) |
||
|
Mathematische Methoden der Physik I(4 LP) |
Mathematische Methoden der Physik II (4 LP) |
Theoretische Elektrodynamik (7 LP) |
|||
Abkürzungen: LP = Leistungspunkte
Detailliertere Informationen finden Sie im Modulkatalog zum StudiengangExterner Link.
Der in Thüringen abgelegte Lehramtsabschluss wird in allen anderen Bundesländern auf Antrag beim jeweiligen Kultusministerium anerkannt. Sie können sich sowohl für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) als auch um die Einstellung in den Schuldienst (nach Abschluss der Zweiten Staatsprüfung) bei den Kultusministerien anderer Bundesländer bewerben. Genauere Auskünfte dazu erhalten Sie beim jeweiligen Kultusministerium.
Zur Einschreibung in das Erweiterungsstudium (postgradual) an der Uni Jena kann zugelassen werden,
Interessenten mit einer Ersten Staatsprüfung oder einem lehramtsbezogenen Bachelor- und Master-Hochschulabschluss aus anderen Bundesländern benötigen eine Gleichwertigkeitsanerkennung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Um sich für die Erweiterungsprüfung beim Landesprüfungsamt für Lehrämter [Außenstelle Jena] anmelden zu können, müssen folgende Punkte erfüllt sein:
Die Erweiterungsprüfung selbst besteht aus drei Vorbereitungsmodulen (15 LP) und den dazugehörigen drei Prüfungen: einer schriftlichen und einer mündlichen in den Fachwissenschaften und einer mündlichen im Bereich der Fachdidaktik.
Den Lebenslauf sollten Sie in tabellarischer Form verfassen. Er sollte die Daten Ihres schulischen und bisherigen akademischen Werdegangs enthalten.
Es handelt sich hier i.d.R. um das Abiturzeugnis. Sollten sie kein Abiturzeugnis besitzen, laden Sie im Bewerbungssystem bitte das Schulzeugnis hoch, das Sie zum Studium an einer Hochschule berechtigt.
Hierbei ist der Nachweis des Hochschulabschlusses wichtig, mit dem Sie sich um Zulassung zum weiterbildenden Studium bewerben möchten. Bitte reichen Sie sowohl die Zeugnisurkunde als auch die Notenübersicht als beglaubigte Kopie ein.
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
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Carl-Zeiß-Platz 1
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Universitätshauptgebäude / SSZ
Fürstengraben 1
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Öffnungszeiten:
INFO-TRESEN im SSZ:
Montag, Mittwoch, Freitag
10 - 12 Uhr
Dienstag, Donnerstag
13 - 15 Uhr
TELEFON-HOTLINE:
Montag - Freitag
09 - 11 Uhr
Kontaktlose Bearbeitung Ihrer Anliegen im Service-Desk unter www.uni-jena.de/service-wtb oder auch postalisch.
Postanschrift:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dezernat 1 - Studierende
Bereich Weiterbildung
Fürstengraben 1
07743 Jena
Universitätshauptgebäude / SSZ
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Sprechzeiten:
Beratungen finden persönlich, telefonisch und via Zoom statt. Terminvereinbarungen erfolgen telefonisch unter 03641 9-411 111 (Mo bis Fr von 9 bis 11 Uhr) oder außerhalb dieser Sprechzeit unter 03641 9-411 200. Zudem können Sie den Service-Desk nutzen.
Beratungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 9:00 bis 12:20 Uhr, am Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Ihre Fragen können Sie auch in unseren offenen Runden – der Online-Gruppen-Beratungen – stellen.
Videochat: Zum Videochat – Zoom Videochat ZeitenMontag bis Freitag von 12.30 bis 13:00 Uhr Passwort ZSB2020 Datenschutzhinweisepdf, 126 kb
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