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Externer LinkEine Fülle an biologischen, biochemischen und bioinformatischen Instituten, Arbeitsgruppen und Firmen befinden sich direkt in Jena – ideal, um bereits während des Studiums in der Bioinformatik-Forschung Fuß zu fassen.
Passen Informatik und Biowissenschaften zueinander? Kurz gesagt: Ja – und zwar richtig gut! Diese beiden Bereiche vereinen sich zu einem spannenden, innovativen und zukunftsgewandten Forschungsfeld. In diesem Studiengang werden Sie zu Spezialisten/-innen ausgebildet, die gleich auf zwei Gebieten doppelt kompetent sind: Denn Bioinformatiker/-innen sprechen sowohl die Sprache der Informatik als auch die der Biowissenschaften, um mit computergestützten Methoden Probleme zu lösen. Das Beste: Sie können zwischen genau diesen beiden Gebieten vermitteln und Bezüge herstellen. Wenn es darum geht, beispielsweise genetische Veranlagungen für verschiedene Krankheiten oder Wirkungsweisen von Medikamenten vorherzusagen, dann ist die Bioinformatik gefragt. Das Ziel ist letztlich das Entschlüsseln der Baupläne von Menschen, Bakterien und Pflanzen sowie das Aufdecken von Zusammenhängen bei der Entstehung von Krankheiten. Wird das Erbgut eines Lebewesens möglichst schnell komplett ausgewertet, können beispielsweise auch Mutationen erkannt werden. Bioinformatik ist eine Schlüsseltechnologie, die zunehmend industriell eingesetzt wird. Biotechnologie- und Pharmaunternehmen sowie Unternehmen der biomedizinischen Forschung suchen deshalb händeringend Nachwuchs.
Fragestellungen der Lebenswissenschaften wie Biologie, Biotechnologie und Medizin gilt es mit mathematischen und informatischen Methoden zu behandeln und zu beantworten. Deshalb wird zu Studienbeginn zunächst der Fokus auf die Grundlagen der Biologie (insbesondere Molekularbiologie), Informatik und Mathematik gelegt. Sie erlernen Programmierfertigkeiten und Grundlagen bioinformatischen Denkens. Anschließend erweitern Sie Ihr Wissen und befassen sich unter anderem mit praktischer Programmierung und Implementierung von Algorithmen sowie mit molekularer Evolution und molekularen Strukturen.
Student sitzt vor einer Tafel
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss. Die Regelstudienzeit beträgt insgesamt sechs Semester, in denen verschiedene Lehrveranstaltungsformen (z. B. Vorlesungen, Übungen, Praktika) zu den einzelnen Modulen angeboten werden.
In dem Ein-Fach-Bachelorstudiengang »Bioinformatik« konzentriert sich die Ausbildung auf ein Studienfach im Umfang von 180 Leistungspunkten (Abkürzung: LP / 1 LP = 30 Zeitstunden für Präsenzzeit, Vor- und Nachbereitung, Lernen und Prüfungsleistungen).
Der erste Studienabschnitt (1. bis 3. Semester) dient der Orientierung, dem Ausgleich von Vorkenntnissen, der Ausbildung von Programmierfertigkeiten sowie dem Erwerb von Grundkenntnissen und -fertigkeiten. Im zweiten Studienabschnitt (4. bis 6. Semester) werden diese Kenntnisse erweitert und im Wahlpflichtbereich in Bioinformatik, Informatik und Biologie vertieft.
| 1. Semester | 2. Semester | 3. Semester | 4. Semester | 5. Semester | 6. Semester |
| Einführung Bioinformatik I (12 LP) |
Berechenbarkeit und Komplexität (6 LP) |
Proseminar Bioinformatik (3 LP) |
Projekt Data Mining und Sequenzanalyse (6 LP) |
Proseminar Bioinformatik (3 LP) |
|
| Strukturiertes Programmieren (9 LP) |
Einführung Bioinformatik II (9 LP) |
Wahlpflichtbereich 1 (Bioinformatik) (18 LP) |
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| Einführung in die Genetik (4 LP) |
Molekularbiologisches Praktikum (8 LP) |
Wahlpflichtbereich 2 (Informatik) (12 LP) |
Wahlbereich 4 (Schlüsselkompetenzen) (3 LP) |
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| Lineare Algebra (6 LP) |
Algorithmen und Datenstrukturen (9 LP) |
Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie (6 LP) |
Wahlpflichtbereich 3 (Biologie) (15 LP) |
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| Diskrete Strukturen I (6 LP) |
Grundlagen der Zellbiologie (3 LP) |
Biochemie (9 LP) |
Praktische Programmierübung (6 LP) |
Molekulare Evolution (3 LP) |
Bachelor-Arbeit (12 LP) |
| Grundlagen der Analysis (6 LP) |
Numerische Mathematik (6 LP) |
||||
Abkürzungen: LP = Leistungspunkte
Detailliertere Informationen finden Sie im Modulkatalog zum StudiengangExterner Link.
Bioinformatik ist genau mein Ding, da sich in der Programmierung logisches Denken und Kreativität vereinen und ich durch die biologische Ausrichtung immer ein Ziel – also die Frage, wozu berechne ich das – vor Augen habe.
Studentin Nadja Gorczak
Mögliche Berufsfelder:
Für die Aufnahme des Studienganges ist das Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung wie die Allgemeine Hochschulreife (=Abitur) notwendig.
Weitere Informationen zu Hochschulzugangsberechtigungen finden Sie hier.
Raum 3401
Ernst-Abbe-Platz 2
07743 Jena
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Raum 08S06
Leutragraben 1
07743 Jena
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Raum 3329
Ernst-Abbe-Platz 2
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Öffnungszeiten:
siehe Homepage
Bachstraße 18 k (1.OG)
07743 Jena
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Ernst-Abbe-Platz 3
07743 Jena
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Postanschrift:
Fachschaft Bioinformatik
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fakultät für Mathematik und Informatik
Ernst-Abbe-Platz 3
07743 Jena
Universitätshauptgebäude / SSZ
Fürstengraben 1
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Sprechzeiten:
Beratungen finden persönlich, telefonisch und via Zoom statt. Terminvereinbarungen erfolgen telefonisch unter 03641 9-411 111 (Mo bis Fr von 9 bis 11 Uhr) oder außerhalb dieser Sprechzeit unter 03641 9-411 200. Zudem können Sie den Service-Desk nutzen.
Beratungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 9:00 bis 12:20 Uhr, am Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie am Mittwoch und Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Ihre Fragen können Sie auch in unseren offenen Runden – der Online-Gruppen-Beratungen – stellen.
Videochat: Zum Videochat – Zoom Videochat ZeitenMontag bis Freitag von 12.30 bis 13:00 Uhr Passwort ZSB2020 Datenschutzhinweisepdf, 126 kb
Universitätshauptgebäude, Raum E065
Fürstengraben 1
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Öffnungszeiten:
Info-Tresen (UHG; Raum E0.65)
Montag 10 - 12 Uhr
Dienstag 13 - 15 Uhr
Mittwoch 10 - 12 Uhr
Donnerstag 13 - 15 Uhr
Freitag 10 - 12 Uhr
Kontaktlose Bearbeitung Ihrer Anliegen im Service-Desk unter
www.uni-jena.de/service-ssz
oder auch postalisch.
Telefonsprechstunde (03641 - 9411111):
Montag bis Freitag
jeweils 09 - 11 Uhr.
Postanschrift:
Universität Jena
Studierenden-Service-Zentrum
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