Strategisches Beratungsgremium des Präsidiums zur Weiterentwicklung des Forschungsprofils
Hochhauses am Campus Inselplatz mit Leuchtschrift Universität Jena und LIGHT.LIFE.LIBERTY.
Foto: Nicole Nerger (Universität Jena)
Der Profilrat berät das Präsidium strategisch bei der wissenschaftlichen Profilbildung der Universität und bei herausgehobenen Forschungsprojekten. Im Blick sind dabei neue, insbesondere profillinienübergreifende Themenfelder sowie die Etablierung und Weiterentwicklung von Potenzialbereichen und Forschungsschwerpunkten – gemeinsam mit den Koordinierungsteams der drei Profillinien.
Förderung des wissenschaftlichen Profils
Zur Stärkung des wissenschaftlichen Profils stellt die Universität Mittel bereit, die langfristige wissenschaftliche Entwicklungsprozesse fördern – insbesondere den Ausbau innovativer Forschungsverbünde und die systematische Entfaltung wissenschaftlicher Potenziale.
Der Profilrat wirkt an der Vergabe dieser Mittel mit: Er erarbeitet gemeinsam mit den Koordinierungsteams der Profillinien die Förderformate und spricht gegenüber dem Präsidium Förderempfehlungen zu Vorhaben ab 25.000 Euro jährlich aus, während die Koordinierungsteams kleinere Förderungen in ihrer Profillinie eigenständig vergeben. Förderziele, Auswahlkriterien und Vergabeverfahren werden hochschulöffentlich zugänglich gemacht.
Zusammensetzung und Arbeitsweise
Dem Profilrat gehören 15 Mitglieder an: zwölf Mitglieder der Universität, davon neun aus der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, sowie drei universitätsexterne Mitglieder. Die Zusammensetzung bildet die drei Profillinien ab und berücksichtigt die Vielfalt wissenschaftlicher Perspektiven und Karrierephasen.
Die Mitglieder werden vom Senat auf Vorschlag des Präsidiums im Benehmen mit den Koordinierungsteams für sechs Jahre gewählt; die laufende Amtszeit reicht von 2026 bis 2032. Aus ihrer Mitte wählen sie eine Sprecherin oder einen Sprecher und zwei Stellvertretungen für jeweils drei Jahre. Der Profilrat tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen.
Sprecherteam
Prof. Kirsten Küsel
Kirsten Küsel ist Professorin für Aquatische Geomikrobiologie und Sprecherin des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse". 2025 wurde sie in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt. Sie ist Sprecherin des Profilrats.
Foto: Svea Pietschmann
Prof. Felix Schacher
Felix Schacher ist Professor für Nanostrukturierte Polymermaterialien am Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie und Mitglied des Jena Center for Soft Matter. Er forscht zu Blockcopolymeren und ihrer Selbstorganisation und ist stellvertretender Sprecher des Profilrats.
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Dr. Petra Gümplová
Petra Gümplová forscht am Institut für Politikwissenschaft und leitet eine Nachwuchsgruppe im Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind internationale politische Theorie, Souveränität und globale Gerechtigkeit. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Profilrats.
Foto: Hamish John
Weitere Mitglieder
Universitätsinterne Mitglieder
Prof. Dr. Michael Bauer
Prof. Dr. Ilona Croy
Prof. Dr. Dietmar Gallistl
Prof. Dr. Ulrike Kaiser
Prof. Dr. Anika Klafki
Dr. Markus Lakemeyer
Dr. Desirée Leistenschneider
Prof. Dr. Joachim von Puttkamer
Prof. Dr. Giancarlo Soavi
Externe Mitglieder
Prof. Dr. Lucas Brunsveld (Technische Universität Eindhoven)
Prof. Dr. Reint E. Gropp (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Stephanie Reich (Freie Universität Berlin)
Die Profillinie LIGHT bündelt die naturwissenschaftlich-technische Forschung der Universität – von Optik und Photonik über Materialien und Nanotechnologien bis zu Energie und Daten – und schafft Anknüpfungspunkte in Richtung Biologie und Medizin.
Die Profillinie LIFE bündelt die Lebenswissenschaften und die Medizin, die in Jena auf eine lange Forschungstradition zurückblicken, und verbindet sie mit technischen Verfahren aus LIGHT sowie mit den sozialen und ethischen Fragen aus LIBERTY.
Die Profillinie LIBERTY bündelt die geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Forschung der Universität – von Aufklärung, Klassik und Romantik über die Geschichte Ost- und Südosteuropas bis zu Fragen des sozialen Wandels.